Viele Menschen färben ihre Haare, um graue Strähnen zu verdecken oder einfach, um ihren Look zu verändern. Ca. 70 Prozent der Frauen färben ihre Haare, meist um graue Strähnen zu verdecken. Der Markt für natürliche Haarfarben ist eindeutig auf Frauen ausgerichtet und boomt. Da das Bewusstsein über die Inhaltsstoffe durch den Naturkosmetiktrend in den letzten Jahren stark zugenommen hat, greifen ca. 50 bis 80 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer ab 40 Jahren regelmäßig zu Haarfärbemitteln, um graue Haare zu kaschieren.
Doch viele konventionelle Produkte enthalten bedenkliche Inhaltsstoffe. Einige der Farbstoffe in den konventionellen Produkten haben sich als krebserrregend oder extrem allergisierend erwiesen. Glücklicherweise gibt es natürliche Alternativen, die schonend zur Kopfhaut und Umwelt sind.
Damit die Haare dauerhaft gefärbt werden, werden aromatische Amine eingesetzt. Diese können jedoch schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Einige sind sogar als sog. CRM Stoffe gekennzeichnet. Sie weisen entweder ein krebserregendes, erbgutveränderndes oder reproduktionstoxisches Potenzial auf. Seit 2003 wurden bereits 181 Färbe-Substanzen verboten und 106 mit Grenzwerten belegt.
Das häufig eingesetzte p-Phenylendiamin oder auch ppd genannt ist als extrem sensibilisierend eingestuft, das heißt, es kann starke allergische Reaktionen auf der Kopfhaut auslösen. Nachdem diese Substanz in die Kritik geraten ist, wird dieser Stoff auch gerne durch Toluylendiamin ersetzt. Aber auch diese Substanz hat in der Vergangenheit auch bei PPD Allergiker Reaktionen ausgelöst.
Resorcin ist als Kuppler in oxidativen Haarfärbemitteln und Tönungen enthalten. Es wird für die Nuancierung der Farbtöne verwendet. Resorcin wirkt bakterizid, ist brennbar und wird als gefährliche Chemikalie eingestuft. Es kann zu Allergien führen und steht außerdem unter Verdacht, für Mutationen verantwortlich zu sein.
Ammoniak ist vor allem durch seinen stechenden Geruch bekannt. Wird Ammoniak verwendet, wird er auf der INCI Liste als Ammonia aufgeführt. Ammoniak bricht die tannenzapfenartig angeordneten Hornschüppchen der Haare irreparabel auf, so dass andere Substanzen wie aufhellendes Wasserstoffperoxid und Färbemittel in das innere des Haares eindringen können. Trotz seines beißenden Geruches ist Ammoniak nicht so gesundheitsschädlich wie zum Beispiel die Amine.
Das Färben Ihrer Haare ohne Beschädigung ist dank natürlicher Farbstoffe und Farbstoffe bereits möglich. Diese ammoniakfreien Haarfärbemittel ersetzen aggressive Chemikalien durch pflanzliche Farbstoffe und andere natürliche Nährstoffe wie Sesamöl oder pflanzliches Keratin, die das Haar nähren und pflegen.
Eine weitere Alternative sind natürliche Farbstoffe wie Henna, die nicht nur Farbe verleihen, sondern auch das Haar nähren und schützen und die Wurzeln stärken, um eine Verschlechterung, einen Verlust, Abplatzungen und andere Störungen zu verhindern.
Ammoniakfreie Haarfärbemittel Das Färben ist seit langem das unvollendete Geschäft der Naturkosmetik. Mit den neuen Pflanzenfarben, die in Naturitas von Marken wie Beliflor, Herbatint oder Nature Herbe erhältlich sind, können jedoch gute Ergebnisse in einer Vielzahl von Farbtönen erzielt werden. Diese ammoniakfreien und oxidationsfreien Haarfärbemittel enthalten auch natürliche Nährstoffe, die das Haar schützen und stärken, von Sesamöl und Keratin bis zu Hirse, Birke, Traubenextrakt usw. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige und natürliche Färbung von den Wurzeln bis zu den Enden, die Haarschäden und die Möglichkeit von Hautreizungen reduziert.
Andere natürliche Farbstoffe Neben pflanzlichen Farbstoffen gibt es noch andere Produkte wie natürliche Farbstoffe. Das bekannteste ist Henna , auch als Pickelfarbe bekannt. Dieser natürliche Haarfarbstoff stammt aus der gleichnamigen Pflanze und wird seit Jahrhunderten verwendet, da er dem Haar Farbe verleihen kann, ohne es zu beschädigen. Im Gegenteil, Henna-Pflanzenfarbstoffe haben eine tief reinigende und regenerierende Wirkung, die dem Haar Leben einhaucht. Andere Farbcremes basieren auf der sogenannten pflanzlichen Tinktur oder Säurefärbung. Finden Sie ammoniakfreie Farbstoffe, natürliche Farbstoffe, Henna, Pflanzenfarbstoffe und vieles mehr bei Naturitas, Ihrem Online-Friseur, der Ihnen die besten Pflanzenfarbstoffe anbietet!
Pflanzenfarben haben jedoch gerade bei der Grauabdeckung mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass sie nicht wirken. Zudem ist die Anwendung der pflanzlichen Haarfarben deutlich aufwändiger als das Zusammenmischen eines Chemiecocktails. Das zeigen auch die Rezensionen, z.B. bei Amazon, wo trotz vieler positiver Rezensionen bei der ein oder anderen Anwenderin beim Färben grauer Haare mit Naturfarben plötzlich blaue oder grüne Stellen entstehen. Übung und Geduld sind gefragt, um persönlich das beste Mischverhältnis zu finden. Aber es ist möglich auch bei grauen Haaren auf Chemie zu verzichten.
Aber auch beim Griff ins Verkaufsregal muss die aufgeklärte Konsumentin aufpassen, nicht doch Produkte mit Chemie zu kaufen, obwohl die Produkte mit Begriffen wie „Henna“, „Organic“, „Natural“, „Bio-“ werben.
Die Zeitschrift Ökotest hat im Mai 2016 natürliche Haarfärbemittel auf Ihre Inhaltsstoffe überprüft und die Testsieger für pflanzliche Haarfarbe gekürt. Auch in diesem Test zeigte sich wieder, dass Produkte, die die verschiedenen Naturkosmetik Siegel tragen, am sichersten sind.
Es gibt viele Marken, die sich auf natürliche Haarfarben spezialisiert haben. Hier sind einige Beispiele:
Dank der natürlichen Haarfarbe ist das Graue Haare abdecken ohne Chemie heute problemlos möglich.
Wer eine neue Haarfarbe auf Basis natürlicher Stoffe möchte, kann zu pflanzlichen Haarfarben mit Henna, Indigo oder Walnuss greifen.
In der Tabelle finden Sie die Bewertungen für sechs Naturhaarfarben, darunter Produkte von Garnier, Khadi, Logona und Sante. Die geprüften Pflanzenfarben kosten 4,00 bis 10,40 Euro.
Das Färbeergebnis war überwiegend positiv, die Farben hielten lange: Auch nach 28 Wäschen hatten sie kaum an Intensität verloren. Unterschiede stellten wir etwa bei der Grauabdeckung und beim Haarzustand nach dem Färben fest. Manche Pflanzenfarben fallen mit kritischen Stoffen auf.
Alle Naturhaarfarben im Test färben ausschließlich mit Pflanzeninhaltsstoffen. Pflanzenfarben können die Originalhaarfarbe nur um etwa eine Stufe abdunkeln - aus Blond wird kein Schwarz. Erstes Grau lässt sich kaschieren. Aromatische Amine in Permanentfarben lösen häufig Kontaktallergien aus. Daher sollten unter 16-Jährige sie nicht nutzen. Jugendliche und alle, die auf Permanentfarben allergisch reagieren, können es mit reinen Pflanzenfarben versuchen. Sie haben ein schwächeres allergenes Potenzial.
Auch Naturprodukte können Schädliches für Natur und Mensch bergen. Die Stiftung Warentest wies Arsen und Schwermetalle nach, in einigen Farben auch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Ein Markenprodukt enthielt sogar ein laut EU-Kosmetikverordnung verbotenes Pestizid.
Haarfarben ohne Chemie färben das Haar nicht einheitlich durch, die Ausgangsfarbe bestimmt das Ergebnis mit.
Jedes Haar ist anders, es gibt unterschiedliche Graustufen. Wer sein Haar mit natürlichen Haarfärbemitteln färben will und seine Haare und Kopfhaut vor der chemischen Keule schützen möchte, sollte etwas Geduld mitbringen, um sein persönliches Optimum aus Menge, Mischverhältnis und Einwirkzeit zu finden.
Gute Vorbereitung ist wichtig: Vor dem Färben Reste von silikonhaltigen Shampoos oder Spülungen mit einer Tiefenreinigung auswaschen.
Die richtige Temperatur: Ganz entscheidend ist die richtige und konstante Temperatur des Färbebreis: Richten Sie sich dabei akribisch nach den jeweiligen Angaben. Während des Auftragens die Farbe konstant auf Temperatur halten, am besten in einem Wasserbad. Solange sie einwirkt, die Haare mit Folie oder Handtuch warm und am besten auch feucht halten.
Nach dem Färben: Im Laufe der ersten beiden Tage können sich die Farben auch noch entwickeln oder nachdunkeln und sollten deshalb nicht mit Shampoo gewaschen werden.
Wer schön sein will, muss nicht leiden, und vor allem sollte dies unsere Umwelt nicht müssen. Wer eine pflanzliche Naturhaarfarbe wählt, kann sich sicher sein, dass die natürliche Haarfarbe ohne Chemie unbedenklich für den eigenen Körper sowie für die Natur ist. Naturhaarfarbe ist nachhaltig, umweltfreundlich und vegan ohne Tierversuche in der Entwicklung und Herstellung. Die Mittel färben die Haare in der Wunschfarbe besonders schonend und pflegen das Haar schon beim Färben. Die Farbpalette der Naturhaarfarben sorgt für einen gesunden, natürlichen Look. Vor allem wer seine Haare regelmäßig färben möchte, dabei aber auf schädliche Chemie und synthetische Zusätze verzichten will, für den sind pflanzliche Naturhaarfarben das Färbemittel der Wahl.
Und das nicht nur für Frauen. Auch Männer färben sich die Haare und möchten dabei auf Natürlichkeit und schonende Produkte in der Naturkosmetik achten. Vegane Haarfarbe in Pulverform enthält nur natürliche pflanzliche Inhaltsstoffe wie Kokosnussöl, Weizenproteine, Kräuter und ätherische Öle.
Naturhaarfarbe färbt auf Henna-, Indigo- oder Walnussbasis. Solltest Du nicht in Richtung rot sondern mehr ins Braune wollen, dann kann ich auch die Farben von Sante oder Logona empfehlen. Die Farben Bronze oder Terra könnten Dir gefallen, wenn Du im Braun-Bereich bleiben möchtest. Man kann auch alles miteinander mischen und sich seinen Wunschton herstellen (im Bedarfsfall erstmal eine Strähne färben, dafür z.B.
Bei grauem Haar muss man schon ein paar Mal färben, bis die Farbe den gewünschten Ton hat . Wichtig: Vorher eventuelle "Silikonbeläge" herauswaschen, das kann etwas dauern, wenn die Haare sehr "zugekleistert" sind. Die Einwirkzeit der Haarfarbe kannst Du großzügig verlängern, das grauße bzw. weiße Haar ist gewöhnlich recht fest und nimmt die Farbe nicht so leicht an. Am Anfang habe ich sie eine Stunde drauf gelassen, mittlerweile lasse ich sie bis zu sechs Stunden wirken. Fest verpackt unter Frischhaltefolie und ein, zwei Tüchern, geht das sehr gut und man kann arbeiten, fernsehen oder sogar schlafen.
Nach dem Färben (und ausspülen - erst grob abspülen und dann mit einer -silikonfreien- Spülung oder Kur nachhelfen, das beeitigt die letzten Krümel besser als Shampoo) am besten 24 Stunden nicht waschen, die Farbe dunkelt noch nach bzw. entwickelt sich und dabei sollte man sie nicht unterbrechen. Leider ist in der Zeit auch die Kopfhaut und ev.
Wenn danach nicht gleich der Wunschton erreicht ist, kannst Du bedenkenlos gleich noch einmal drüber färben. Vielleicht wirst Du nach etlichen Malen färben feststellen, dass die Farbe immer dunkler wird. Dann kann man auch nur die Ansätze färben, indem man die "Pampe" mit einem (Maler-)Pinsel nur in die ersten Zentimeter des Haares pinselt.
Wenn Du zwei, drei Mal mit Pflanzenhaarfarbe gefärbt hat, dürfte Dich das Ergebnis begeistern. Graue Haare sind ja nie einheitlich grau und mit diesen Farben ergeben sich wunderschöne, natürliche Strähnchen. Wie gesagt: Am einfachsten ist das alles, wenn Du Dir von jemandem helfen lässt.
Wegen rotem und schwarzem Henna: Wenn Du wirklich lackschwarzes Haar haben möchtest, dann färbst Du erst alles mit dem roten Henna und gehst gleich nach dem Ausspülen mit dem schwarzen drüber.
| Produkt | Bewertung |
|---|---|
| Müller Henna ROT | SEHR GUT |
Wichtig zu wissen: Weil Pflanzenhaarfarben die ursprüngliche Haarfarbe wie eine Lasur überziehen, leisten sie keine hundertprozentige Abdeckung. Bleibt eine Frage: Hält das? Pflanzenpigmente haben aufgeholt, was ihre Dauerhaftigkeit angeht, und einige zählen sich inzwischen zu den permanenten Haarfarben: Ayluna schreibt uns, dass die Farbe etwa 15 bis 25 Haarwäschen überdauert.
Haarewaschen strapaziert gefärbtes Haar. Verwenden Sie mild reinigendes Kindershampoo. Denn für spezielle Farbschutzshampoos im Test hieß es überwiegend mangelhaft.
Sie haben Lust auf eine neue Haarfarbe?
Die besten Haarfarben im Test sorgen für mehr Frische und weniger Grau.
tags: #haarfarbe #ohne #hormonelle #stoffe
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.