Acidum hydrofluoricum: Ursachen und homöopathische Behandlung von Haarausfall

Gesunde Haare sind ein Zeichen für innere Ausgeglichenheit und Wohlbefinden. Haarausfall sorgt für Unmut und belastet die Seele. Er sollte daher nachhaltig behandelt werden. Viele Frauen und Männer sind im Laufe ihres Lebens von Haarausfall betroffen. Informieren Sie sich hier rund um das Thema Haarausfall, dessen Ursachen und was Sie dagegen tun können.

Von Haarausfall spricht man, wenn man dauerhaft mehr als 100 Haare täglich verliert und diese nicht mehr nachwachsen. Haarausfall kann gezielt und erfolgreich behandelt werden, wenn man die Ursache des Haarausfalls kennt. Die Suche nach dieser Ursache ist jedoch nicht immer leicht.

Ursachen und Arten von Haarausfall

Haarausfall kommt in unterschiedlichen Arten vor und kann durch verschiedenste Ursachen entstehen. Grundsätzlich gibt es drei Kategorien von Haarausfall, die bei Betroffenen am häufigsten auftreten:

  • Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
  • Kreisrunder Haarausfall
  • Diffuser Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall

Von erblich bedingtem Haarausfall, auch androgenetischer Haarausfall oder androgenetische Alopezie genannt, können sowohl Männer als auch Frauen betroffen sein. Schuld am vermehrten Haarverlust ist oftmals eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenem Botenstoff Dihydrotestosteron (DHT), ein zu den Androgenen gehörendes Hormon. Ist zu viel DHT im Körper vorhanden, spricht man von Androgenisierung. Diese kann die Wachstumsphase der Haare stören, die Haarwurzel wird immer kleiner und fällt schließlich aus. Zuerst fallen die Haare im Bereich der Stirnhöcker und am Scheitel aus. Anschließend kommt es zu den bekannten „Geheimratsecken“. Bei einer ausbleibenden Behandlung des Haarausfalls über einen längeren Zeitraum kann dies sogar zu einer Glatze führen.

Kreisrunder Haarausfall

Unter kreisrundem Haarausfall versteht man eine Art von Haarausfall, bei dem runde Stellen am Kopf oder im Bart nicht mehr mit Haaren bedeckt sind. Es handelt sich hierbei um eine entzündliche Form des Haarausfalls, dessen Ursachen bisher aber noch nicht eindeutig geklärt werden konnten. Häufig sind jüngere Menschen vor dem 30. Lebensjahr betroffen.

Diffuser Haarausfall

Von diffusem Haarausfall spricht man, wenn die Kopfhaare gleichmäßig ausfallen. Die Haare werden so gleichmäßig am gesamten Kopf lichter und die Kopfhaut schimmert durch. Die Ursachen können unterschiedlich sein, wie z.B. hormonelle Schwankungen, Stress oder eine Mangelernährung. Wird die Ursache behandelt, verschwindet der Haarausfall meist wieder.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Haarausfall kann verschiedenste Gründe haben, wie z.B. genetische Veranlagung, Stress, hormonelle Schwankungen oder einen Vitamin- und Nährstoffmangel. Wird das Haar mit der Zeit dünner und zeigen sich kahle Stellen immer deutlicher, ist der Frust oftmals groß.

Haarausfall durch Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft erfreuen sich viele Frauen an ihrer neugewonnenen Haarpracht. Umso erschreckender ist es, wenn die Haare nach der Geburt vermehrt ausfallen. Wie kommt es dazu? Während der Schwangerschaft bildet der Körper mehr von dem Hormon Östrogen, wodurch das Haarwachstum verstärkt wird und die Haare glänzender und weniger schnell fettig werden. Nach der Geburt fällt der Östrogenspiegel schnell wieder ab. Die Folge: Haarverlust. Durch das Stillen wird das Östrogen jedoch langsamer im Körper abgebaut, sodass der Haarausfall verzögert auftritt. Nach einigen Monaten reguliert sich der vermehrte Haarausfall in der Regel von allein wieder, sobald sich die Hormone wieder eingependelt haben. Sollte dies bei Ihnen nicht der Fall sein, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Haarausfall durch Wechseljahre

Die Wechseljahre sind für viele Frauen häufig eine schwierige Phase, verbunden mit Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und der ausbleibenden Periode. Dabei leiden auch viele Frauen in ihrer Menopause unter Haarausfall. In den Wechseljahren spielt auch das Hormon Östrogen eine Rolle. Bei Frauen in der Menopause reagieren die Haarwurzeln oft empfindlicher auf Hormonschwankungen. Sinkt der Östrogenspiegel im Blut, überwiegt das männliche Hormon Testosteron, das auch bei Frauen im Körper gebildet wird. Die Folge dieser hormonellen Veränderung: Die Wachstumsphase der Haare wird gestört, die Haarwurzel verkleinert sich und fällt schließlich aus. Die gute Nachricht: diese Art von Haarausfall ist reversibel, sobald die Wechseljahre überstanden sind.

Haarausfall durch die Pille und Medikamente

Die Antibabypille wird bei jungen Frauen als sichere Verhütungsmethode verschrieben, jedoch können dabei einige Nebenwirkungen auftreten. Durch den Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt kann Haarausfall ein mögliches Problem darstellen. Da viele Pillen aus einem künstlichen Hormon bestehen, kann die Einnahme Haarausfall begünstigen. Beim späteren Absetzen der Pille kommt es zu einem plötzlich verringerten Hormonspiegel. Der weibliche Körper muss sich dann wieder daran gewöhnen, die Hormone selbst zu produzieren. Die fehlenden Hormone können ebenso dazu führen, dass die Haare dünn werden und ausfallen.

Haarausfall durch Vitamin- und Nährstoffmangel

Unsere Haarfollikel gehören mit zu den teilungsaktivsten Zellen des Körpers. Hierfür ist ein hoher Stoffwechselumsatz erforderlich, der wiederrum Vitamine und Nährstoffe benötigt. Dabei ist der Körper auf eine kontinuierliche Zufuhr angewiesen. Eine ausgewogene Ernährung kann dabei unterstützen, das Haarwachstum wieder anzuregen. Daher sollten Sie sich ausgewogen ernähren und öfter zu Obst und Gemüse greifen. Zusätzlich können Nahrungsergänzungsmittel eine gesunde Ernährungsweise unterstützen. In Mangelsituationen (wie z.B. Eisenmangel oder Vitaminmangel) kann es zum Haarausfall kommen. Bei der Förderung des Haarwuchses spielen u.a. die folgenden Vitamine und Spurenelemente eine Rolle: Biotin, Vitamin B, Vitamin C, Vitamin A, Eisen, Kupfer und Zink. Ein Blutbild kann darüber Aufschluss geben, welche Art von Nährstoffmangel besteht.

Homöopathische Behandlung von Haarausfall

Bei Haarausfall werden in der Homöopathie häufig Mittel wie Silicea oder Thuja eingesetzt. Homöopathie soll dabei helfen, die Ursachen von Haarausfall zu behandeln und das Haarwachstum anzuregen. Ja, bei Haarausfall werden manchmal homöopathische Komplexmittel empfohlen, die mehrere Mittel kombinieren.

Einige Beispiele für homöopathische Mittel bei Haarausfall:

  • Acidum phosphoricum: Diffuser Haarausfall, Ausfall der Barthaare, frühzeitiges Ergrauen.
  • Staphisagria: Kompletter Haarverlust, Wimpern und Augenbrauen fallen aus, auch Kopfschuppen sind möglich.
  • Silicea: Tritt Haarausfall in Verbindung mit deutlichen Haut- und Nagelstörungen auf, dann wählt man Silicea.
  • Sulfur: Sind erschöpfende Krankheiten, Medikamente, Strahlentherapien oder anderweitige Vergiftungen die Auslöser von Haarausfall, dann entscheidet sich der Homöopath vermutlich für Sulfur (bei empfindlicher Kopfhaut mit Ausschlägen).

Stress sowie seelische Belastungen und psychische Probleme haben bekanntlich einen enormen Einfluss auf den Körper. Wie genau der Stress das Haar ausfallen lässt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet, dass Stresshormone wie z. B. das Noradrenalin dem Haarfollikel schaden, indem sie dort zu einer Entzündung führen. Die Entzündung wiederum sorgt dafür, dass das Haar eher als geplant in die sog. Ruhephase übergeht.

Natrium chloratum kann als homöopathisches Arzneimittel eingesetzt werden. Homöopath*innen empfehlen, es in der Dosierung C6 ein- bis zweimal täglich oder in der Dosierung C 30 einmal täglich einzunehmen.

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Für Haarausfall kann es die verschiedensten Ursachen geben, beispielsweise eine Beeinträchtigung des Stoffwechsels.

Bei kreisrundem Haarausfall (Alopezia areata) werden sowohl genetische Veranlagung als auch eine Schwächung des Immunsystems als häufige Ursachen vermutet. Auch Schuppenbildung ist an sich ein normaler Prozess; vermehrte Schuppenbildung sollte aber abgeklärt werden. Dasselbe gilt für jede Erscheinungsform ungesunder Haare: Hilft die Selbstbehandlung mit Globuli nicht, sollte Rat bei einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie eingeholt werden, der im Gegensatz zu Heilpraktikern ein approbierter Arzt und in der Lage ist, klinische Ursachen festzustellen.

Acidum phosphoricum in der Homöopathie

Acidum phosphoricum ist ein wichtiges Mittel in der Homöopathie. Es wird nach dem Prinzip der Ähnlichkeit eingesetzt. Man verwendet es in verschiedenen Stärken, darunter D-, C- und LM-/Q-Potenzen. Acidum phosphoricum wird aus Phosphorsäure hergestellt. Es hilft bei Erschöpfung und Verlust von Körperflüssigkeiten.

Das Arzneimittelbild von Acidum phosphoricum ist geprägt von tiefer Schwäche. Diese Schwäche zeigt sich zunächst emotional und wirkt sich dann auf den ganzen Körper aus. Betroffene fühlen sich oft lustlos und können sich kaum konzentrieren. Zu den weiteren Symptomen gehören Schwindel und Kopfschmerzen am Oberkopf. Menschen können auch blass aussehen und früh ergrauen. Probleme wie wässriger Durchfall und Blähungen sind ebenfalls möglich.

Acidum phosphoricum wird oft bei Schwächezuständen in der Homöopathie genutzt. Es hilft in bestimmten Situationen, wenn Unterstützung nötig ist. Erschöpfung, geistige Müdigkeit und wenig Belastbarkeit sind typische Anzeichen. Acidum phosphoricum könnte bei chronischer Müdigkeit und nachlassender Leistung helfen. Oft leiden Menschen unter Lustlosigkeit, Problemen sich zu konzentrieren und Vergesslichkeit. Überarbeitung, Stress durch Prüfungen oder seelische Belastungen können Auslöser sein. Man kann dabei auch schwindelig werden oder sich tagsüber sehr müde fühlen.

Acidum phosphoricum wird manchmal nach Operationen oder bei starker Schwäche eingesetzt. Der Begriff „Rekonvaleszenz Acidum phosphoricum“ bezieht sich auf die Erholungszeit. Zarte und blasse Kinder, die schnell wachsen und öfter müde sind, könnten von diesem Mittel ebenfalls profitieren. Körperliche Anzeichen sind oft Schmerzen in den Beinen, vor allem den Unterschenkeln. Ein verstärktes Bedürfnis zu schlafen, gehört ebenfalls dazu. Bei Kindern muss man die Dosis genau mit einem Therapeuten abstimmen.

Acidum phosphoricum ist bekannt für seine Wirkung bei psychischer Erschöpfung. Menschen, die davon betroffen sind, fühlen sich oft leer und gleichgültig. Wenn jemand wenig Lust hat und sich zurückzieht, kann das ein Zeichen sein. Solche Personen sind oft traurig und haben wenig Energie. Betroffene reden wenig und starten selten etwas Neues. Sie reagieren nicht viel auf das, was um sie herum passiert. Das Denken wird mühsam und Fehler schleichen sich ein. Menschen vergessen Dinge und sind weniger leistungsfähig. Ursachen können ein großer Verlust oder Sehnsucht sein. Dann fühlt man sich emotional taub und körperlich erschöpft. Körperliches Unwohlsein trifft auf seelischen Schmerz.

Acidum phosphoricum ist bekannt für eindeutige körperliche Symptome. Die Betroffenen fühlen sich oft schwach. Müdigkeit bei diesen Menschen ist tief und bleibt lange. Sie fühlen sich leer und kraftlos. Körperliche Arbeit verschlimmert ihre Zustände. Sie leiden unter ziehenden Schmerzen in Knochen und Knochenhaut. Bei schnellem Wachstum tauchen diese Probleme häufig auf. Starker Kummer oder körperliche Schwäche führen oft zu Haarausfall. Die Haare werden dünner, und manche ergrauen frühzeitig. Auch andere Körperstellen können betroffen sein. Es kommt zu Jucken und Kribbeln. Das passt zu Berichten über Haarausfall durch Phosphorsäure.

Acidum phosphoricum wird oft mit Verdauungsproblemen in Verbindung gebracht. Viele Menschen fühlen sich allgemein schwach. Dies wird durch Magen-Darm-Probleme noch schlimmer. Es kommt oft zu wässriger, schmerzloser Diarrhoe. Die Stühle sind dünn und klar, was von starker Blähung begleitet wird. Homöopathische Mittel können bei anhaltenden, klaren Durchfällen helfen. Sodbrennen führt zu einem brennenden Gefühl hinter dem Brustbein. Betroffene müssen oft saure Nahrung aufstoßen. Sodbrennen und ein Hang zu sauren Lebensmitteln sind typisch. Personen mit diesem Problem trinken oft mehr, besonders kalte Milch. Dieses spezielle Trinkverhalten ist ein wichtiger Hinweis.

Bei Verdauungsproblemen und Acidum phosphoricum muss man die allgemeine Schwäche beachten. Patienten leiden oft unter tiefem Seufzen. Sie haben Schwierigkeiten beim Atmen. Solche Probleme zeigen sich vor allem, wenn jemand körperlich oder seelisch sehr müde ist. Herzklopfen kann auftreten, besonders nach schnellem Wachstum oder bei Kummer. Dieses Symptom wird in der Homöopathie genau betrachtet. Wenn Betroffene sprechen, spüren sie oft eine Schwäche. Das Sprechen fällt ihnen schwer, ihre Stimme wirkt müde. Die Hinweise zu Atmung, Herzklopfen und Brustproblemen sind wichtig.

Bei einigen Patienten führt ein homöopathisches Mittel zu starken urogenitalen Symptomen. Diese verstärken das Gefühl der Erschöpfung. Bei manchen Menschen kommt es tagsüber und nachts zu häufigem Urinieren. Die Menge des Urins ist oft erhöht und enthält viele Phosphate, was Phosphaturie heißt. In der Schwangerschaft kann es auch zu Proteinurie oder Albuminurie kommen. Junge Mütter nach der Geburt und mit langer Stillzeit fühlen sich oft schwach. Ihre Milchproduktion kann niedrig sein. Acidum phosphoricum könnte hier homöopathisch helfen. Männer berichten von sexueller Schwäche, weniger Potenz und manchmal ungewollten Samenabgängen. Solche Symptome beeinflussen die Psyche stark.

Patienten erleben oft eine veränderte Schlafqualität sowie eine gestörte Temperaturregulation. Sie fühlen sich dauernd schwach, mit einem Wechsel zwischen dem Bedürfnis nach Ruhe und Unruhe. Kurze Schläfchen helfen nur kurzzeitig. Oft können die Betroffenen trotz Müdigkeit nicht richtig einschlafen. Nachts ist das Schwitzen besonders stark. Es beginnt oft in der zweiten Nachthälfte und hält bis zum Morgen an. Manche Personen fühlen sich plötzlich sehr kalt, obwohl es im Raum warm ist. Diese Kältegefühle werden manchmal von Fieber begleitet. Bei der Bewertung dieser Symptome ist die Kombination aus Schlafproblemen, nächtlichem Schwitzen und Kälteempfinden sehr wichtig. Diese Symptome bilden zusammen ein typisches Muster.

Man empfiehlt für Acidum phosphoricum oft niedrige D-Potenzen für die Selbstbehandlung. Im Normalfall wird der Bereich zwischen D6 und D12 vorgeschlagen. Leichte Erschöpfung oder Stress? Meistens helfen D6 bis D12. Sie sind leicht anwendbar für die Eigenanwendung von Acidum phosphoricum.

Halten Sie den Mund 15 Minuten vor der Einnahme frei von Essen, Trinken, Tabak und Alkohol. Verwenden Sie einen Plastiklöffel für die Globuli. Vermeiden Sie starke Gerüche und Substanzen wie Kampfer oder Menthol, sowie Minze, Zahnpasta, Kaffee und Alkohol.

Bei Babys (bis 12 Monate) gibt man üblicherweise 1 Globulus, für Kleinkinder 2 und für größere Kinder 3 Globuli. Die Globuli können direkt in die Wangentasche gelegt oder in Wasser gelöst gegeben werden. Ein Schnuller, der in die Arzneilösung getunkt wird, ist ebenfalls möglich. Erwachsene nehmen normalerweise drei Mal täglich 3-5 Globuli oder entsprechende Tropfen/Tabletten. Bei Besserung sollte man die Einnahme reduzieren.

Weitere natürliche Mittel gegen Haarausfall

Natürliche Mittel und Wege gegen Haarausfall bieten hier eine sehr gute Lösung. Sie sind frei von schädlichen Nebenwirkungen und konzentrieren sich nicht allein auf den Haarausfall, sondern auf den ganzen Menschen. Ideal ist es, wenn Sie diese Maßnahmen dann im Rahmen des ganzheitlichen Konzeptes gegen Haarausfall anwenden.

MSM (Methylsulfonylmethan)

MSM steht für Methylsulfonylmethan oder organischen Schwefel. Schwefel ist ein Spurenelement, das für zarte Haut, feste Fingernägel und gesundes Haar sorgt. Das Haar besteht u. a. aus einem Protein namens Keratin. Will der Körper Keratin für gesundes und kräftiges Haar herstellen, dann braucht er dazu organischen Schwefel. Besteht nun ein Haarausfall, dann gelingt dem Körper die Regeneration verständlicherweise deutlich besser, wenn er auch mit genügend organischem Schwefel (MSM) versorgt ist. MSM kann innerlich mit Tabletten oder Kapseln eingenommen werden.

Gerade die äußerliche Anwendung von MSM war Thema einer koreanischen Studie aus dem Jahr 2009 (1). Hierbei wurde eine wässrige Lösung mit 10 Prozent MSM und 7,5 Prozent Magnesiumascorbylphosphat auf von Haarausfall betroffenen Hautstellen aufgetragen. Dabei zeigte sich, dass diese Therapie zu denselben Erfolgen wie eine Behandlung mit 5%iger Minoxidil-Lösung (z. B. Minoxidil ist dafür bekannt, nur so lange zu wirken, wie das Mittel angewendet wird.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

In den traditionellen chinesischen Heilverfahren, wird Haarausfall mit Leber- und Nierenproblemen in Zusammenhang gebracht. Neben der Wurzel des Teppichknöterichs werden in der chinesischen Naturheilkunde bei Leber- und Nierenproblemen auch die Blätter der Schwarzen Maulbeere eingesetzt. Man trocknet sie und streut sie zerrieben über Gemüsegerichte, Salate oder Frischkäse. Der Vielblütige Knöterich ist in China eine Heilpflanze von ganz außergewöhnlichem Ruf. Eine Legende besagt, dass ein schwer kranker Mann von 60 Jahren die Wurzel des Vielblütigen Knöterichs entdeckte, regelmäßig einnahm und sich daraufhin so massiv verjüngt haben soll, dass er u. a. seine Potenz wiederfand, vier Kinder zeugte und erst im Alter von 132 Jahren starb.

Dong Quai (Angelica sinensis)

Dong Quai (Angelica sinensis) hingegen hat einen sehr speziellen Einfluss, nämlich auf das Hormonsystem der Frau, weshalb Dong Quai auch "Ginseng der Frauen“ genannt wird. Sollte eine Frau unter Haarausfall infolge hormoneller Schwankungen leiden, so kann Dong Quai den Hormonspiegel wieder regulieren und auf diese Weise auch dem Haarausfall erfolgreich begegnen.

Revitensin® bei Haarausfall

Das Arzneimittel Revitensin® (rezeptfrei, Apotheke) bekämpft verschiedene Formen von Haarausfall. Es enthält eine Wirkstoff-Kombination aus fünf Arzneistoffen zur Unterstützung gegen Haarausfall, wie z. B. den Arzneistoff Selenium, der sich bei der Behandlung von Haarausfall bewährt hat. Darüber hinaus ist in Revitensin® der Wirkstoff A. hydrofluoricum enthalten.

Revitensin® ist individuell dosierbar und kann durch seine praktische Tropfenform einfach in einem Glas Wasser oder auf einem Löffel eingenommen werden. Revitensin® wirkt von innen - ohne bekannte Nebenwirkungen oder lästiges Auftragen.

Revitensin® verdankt seine Wirkung einer speziell aufbereiteten Arzneistoff-Kombination aus Selenium und A. Hydrofluoricum. Selenium bekämpft die Androgenisierung, eine der Hauptursachen bei erblich bedingtem Haarausfall. Zusätzlich wirkt A. Darüber hinaus zeichnet sich Revitensin® durch seine Wirkung von innen aus. Andere Präparate müssen oft umständlich auf die Kopfhaut aufgetragen werden, sodass die Kopfhaut häufig juckt, die Haare fetten und die Frisur darunter leidet. Nicht so bei Revitensin®! Die Arzneitropfen werden ganz einfach oral eingenommen und können individuell dosiert werden.

Dosierung von Revitensin®:

  • Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je 5 Tropfen.
  • Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.

Tropfen Sie Revitensin® in ein Glas Wasser und trinken Sie dann das Glas vollständig aus oder nehmen Sie die Tropfen unverdünnt auf einem Löffel ein.

Wirkstoffe: Acidum hydrofluoricum Dil. D12, Graphites Dil. D8, Pel talpae Dil. D8, Selenium Dil. D12, Thallium metallicum Dil.

Anwendungsgebiete: REVITENSIN wird angewendet entsprechend dem homöopathischen Arzneimittelbild. Schütteres, ungesund aussehendes Haar oder gar Haarausfall (medizinischer Begriff: Alopezie) können sehr belastend sein, besonders für Menschen, die es gewohnt waren, gesunde Haare in ausreichender Zahl zu haben.

Hausmittel gegen Haarausfall

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