Haarfarbe mit Öl mischen: Eine umfassende Anleitung

Das Mischen von Haarfarbe mit Öl kann zu einem glänzenden und lang anhaltenden Ergebnis führen. Dieser Artikel bietet eine detaillierte Anleitung, wie Sie Ihre Wunsch-Haarfarbe zu Hause selbst mischen können. Dabei werden sowohl chemische als auch natürliche Haarfarben behandelt.

Die richtige Farbauswahl

Der erste Schritt für die neue Farbe ist die richtige Auswahl. Es ist wichtig, einen realistischen Blick auf die eigene Haarfarbe zu werfen und sie beispielsweise nicht zu dunkel einzuschätzen. Sonst wird das Ergebnis auch dunkler als gewünscht. Statt von Blond auf Schwarz zu wechseln, lieber einen Zwischenschritt machen und erst einmal einen helleren Braunton wählen.

Vorbereitung der Haare

Die besten Ergebnisse erzielst du bei gesunden Haaren, denn eine brüchige Haarstruktur nimmt die Farbe unter Umständen nicht so an, wie gedacht. Splissige Spitzen sollten lieber vorher abgeschnitten werden. Auch eine Kur im Vorfeld tut den Haaren gut. Direkt vor dem Färben oder Tönen sollten die Haare aber keine Rückstände von Styling-Produkten mehr enthalten.

Benötigte Materialien

Alles, was man für die neue Farbe braucht, ist in der Packung enthalten. Zusätzlich empfiehlt es sich, sicherheitshalber ein altes Handtuch um die Schultern zu legen, um Farbe auf der Kleidung zu verhindern. Auch ein Lappen kann nicht schaden, um eventuelle Farbspritzer schnell wegzuwischen.

Verträglichkeitstest

Um ganz sicher zu gehen, dass du die Farbe verträgst, solltest du sie an einer unauffälligen Stelle testen, bevor du sie großflächig verteilst.

Anwendung der Haarfarbe

Die Haarfarbe gleichmäßig verteilen, am besten am Hinterkopf beginnen, denn da sind die Haare meist dunkler als oben auf dem Deckhaar. Da Letzteres meist von der Sonne etwas ausgeblichen ist, nimmt es die Farbe intensiver an. Nun heißt es nur noch warten und einwirken lassen - entsprechend der Angabe in der Gebrauchsanweisung. Hinterher musst du die Farbe noch auswaschen.

Haarfarbe selber mischen

Aktuelle Trend-Haarfarben suchen Sie in der Drogerie oft vergebens. Umso besser also, dass Sie Ihre Wunsch-Haarfarbe einfach selbst mischen können. Richtig kombiniert, können kühle und warme Töne Ihr Haar zum Strahlen bringen oder unerwünschte Nuancen neutralisieren. Mischen Sie warme und kühle Farbtöne, entsteht oft eine fade, neutrale Nuance, die schnell langweilig wirken kann. Naturhaarfarben wie Henna reagieren häufig nicht gut mit chemischen Färbungen.

Wichtige Hinweise: Öffnen Sie die Packungen erst kurz vor dem Färben und mischen Sie Entwickler und Farbcreme immer im empfohlenen Verhältnis an. Geben Sie beide Farben im gewünschten Verhältnis in eine kleine Schale und mischen Sie diese gut durch, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

Teststrähnen: Selbst Profis schwören auf Teststrähnen! Teilen Sie daher vor dem eigentlichen Färben eine kleine Haarsträhne ab und färben Sie sie mit ihrer angemischten Haarfarbe ein. Haarsträhnen mit unterschiedlicher Struktur wie beispielsweise Naturhaar mit blondierten Strähnen, nehmen die Farbe oft unterschiedlich stark auf.

Mischverhältnisse

Nach der Farblehre wartet die Königsdisziplin auf Sie: das perfekte Mischverhältnis. Ob intensives Schokobraun oder zartes Pastell - das richtige Verhältnis entscheidet, wie intensiv oder sanft die Farbe am Ende wirkt.

  • Intensives Farbergebnis (1:1): Wünschen Sie sich ein intensives, sattes Farbergebnis, ist das 1:1-Verhältnis Ihr bester Freund.
  • Dezenter Farbübergang (1:2): Mögen Sie es etwas dezenter, eignet sich das Mischverhältnis mit zwei Teilen Entwickler und einem Teil Farbcreme perfekt für sanfte, natürliche Farbübergänge.
  • Pastelltöne (1:3): Mischen Sie drei Teile Entwickler mit einem Teil Farbcreme, schwächen Sie die Farbe stark ab - perfekt für trendige Pastelltöne und sehr zarte Nuancen.

Haarfarbe mit Conditioner, Shampoo oder Maske mischen

Selbst Profis schwören auf die Technik, Haarfarbe mit Spülung, Shampoo oder Haarmasken zu mischen. Die Methode zaubert Ihnen nicht nur sanfte Pastelltöne oder eine dezente Farbauffrischung ins Haar. Ihre Mähne profitiert außerdem in nur einem Schritt von Pflege und Farbe. Aber Achtung: Die Deckkraft bleibt hier eher sanft, also keine Option für dramatische Farbveränderungen.

  • Mit Conditioner: Mischen Sie Conditioner und Haarfarbe wie unsere Casting Creme Gloss im Verhältnis 1:1 oder passen Sie die Menge des Conditioners je nach Bedarf an.
  • Mit Shampoo: Mischen Sie ein möglichst transparentes Shampoo im Verhältnis 1:1 oder 1:2 mit Ihrer Haarfarbe und schäumen Sie die Mischung im feuchten Haar auf.
  • Mit Haarmaske: Mischen Sie eine farblose Haarmaske im Verhältnis 1:1 mit Ihrer Haarfarbe.

INOA Haarcoloration: Die oxidative Coloration ohne Ammoniak und ohne Geruch. Technologie ODS (oil delivery system). Besonderer Komfort bei Mischung und Anwendung. Aufhellung bis zu 3 Tonhöhen in 35 Minuten. Deckt weißes Haar bis zu 100% ab. Optimale Ausgleichskraft, Haltbarkeit und Farbtreue, Coloration nach Coloration.Optimaler Komfort für die Kopfhaut. Intensive Pflege und Feuchtigkeitsversorgung bis zur nächsten Coloration. Das Haar wirkt sanfter als vor der Coloration.

INOA Gebrauchsanweisung:

Wichtige Hinweise: Zubereitung: Das INOA-System besteht aus 2 Komponenten. Ausschließlich mit dem neuen INOA-Oxidant verwenden. Für eine Anwendung mischen Sie: 60 g reichhaltiger Oxidant 10 Vol. (3%), 20 Vol. (6%) oder 30 Vol. (9%): 6% zur Weißhaarabdeckung und zur Aufhellung bis zu 2 Tonhöhen / )% für eine Aufhellung bis zu 3 Tonhöhen 60g INOA Creme. Solange mischen, bis eine homogene und cremige Konsistenz entsteht. Geeignete Handschuhe tragen, vorzugsweise Einmalhandschuhe. Ausschließlich mit den empfohlenen Oxidanten verwenden, maximal 30 Vol (9%). Nicht mit einem Oxidanten verwenden, dessen Wasserstoffperoxidgehalt mehr als 30 Vol. (9%) beträgt. Beachten Sie die angegebenen Mischungsverhältnisse. Bei der Vewendung eines Shakers diesen unmittelbar nach dem Mischen öffnen, da er bersten und das Produkt herausspritzen kann. Auftragen: Die Colorationsmischung am Ansatz und wenn notwendig auf Längen und Spitzen (siehe Regeln für Längen- und Spitzenausgleich) auftragen. Dank der cremigen Konsistenz haftet die Mischung optimal am Haar. Einwirkzeit: 35 Minuten. Aufemulgieren und Ausspülen: Einige Minuten aufemulgieren und gründlích ausspülen bis das Wasser klar abläuft. Abschließend 2 Mal mit dem für coloriertes Haar spezifischem Shampoo INOA Post nachbehandeln. Geeignete Handschuhe tragen, vorzugsweise Einmalhandschuhe. Keine metallischen Werkzeuge verwenden (Haarklammer, Kamm...) Nach der Einwirkzeit die Haare gut spülen.

INOA Techniken der Anwendung: Weißhaarabdeckung: Bis zu 70% Weißanteil: die gewünschte Nuance auftragen und 35 Minuten einwirken lassen. Zwischen 70% und 100% Weißanteil: eine 1/2 Tube der gewünschten Nuance mit einer 1/2 Tube Grundton der gleichen Tonhöhe mischen, auftragen und 35 Minuten einwirken lassen. Farbausgleich für Längen und Spitzen: Der Farbausgleich wird grundsätzlich ohne Zugabe von Wasser durchgeführt.Die Einwirkzeit beginnt nach dem Auftragen auf den Ansätzen. Nuancenwechsel: Ziehen Sie die Coloration sofort in Längen und Spitzen. Gleiche Farbe, jedoch verblasst: 15 Minuten vor Ende der Einwirkzeit in Längen und Spitzen durcharbeiten. Gleiche Farbe, minimal verblasst: 5 Minuten vor Ende der Einwirkzeit in Längen und Spitzen durcharbeiten. Bemerkung: Wenn ein Längen- und Spitzenausgleich bei weißem Haar durchgeführt wird, erfolgt das Durcharbeiten nur mit der Reflexnuance (falls die Mischung aus einer Reflex- und Naturnuance besteht). INOA Rotnuancen mit Rubilane und DM5: Die Rotnuancen mit Rubilane und DM5 decken weißes Haar ohne Mischen optimal ab. 0% bis 100% Weißanteil für ein intensives Ergebnis die gewünschte Nuance ohen Mischen auftragen. Erstanwendung: Für ein optimales Farbergebnis bei der Erstcoloration ohne Rotnuance mit Rubilane oder DM%, wird das sofortige Durchziehen auf Längen uns Spitzen empfohlen, egal wie verblasst die Nuance ist.

Goldwell Elumen Haarfarbe: Goldwell Elumen Haarfarbe ist eine oxidative, ammoniakfreie Haarfarbe, die brillante und langanhaltende Farbergebnisse bietet. Sie nutzt eine innovative Technologie, die Farbpigmente tief in die Haarstruktur einschließt, ohne das Haar zu schädigen.

Haltbarkeit von Goldwell Elumen: Die Haltbarkeit von Goldwell Elumen Haarfarbe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Haarstruktur und der verwendeten Farbnuance. Im Allgemeinen hält die Farbe mehrere Wochen und kann durch die Verwendung von Elumen Farbpflegeprodukten verlängert werden.

Anwendung von Elumen Lock: Nach dem Färbevorgang trägst du Elumen Lock einmalig auf, um die Haarfarbe optimal zu versiegeln. Dies sorgt dafür, dass überschüssige Farbpigmente entfernt und restliche Pigmente tiefer ins Haar eingeschleust werden. Die erste Haarwäsche erfolgt anschließend. Diese Reihenfolge garantiert einen minimalen Farbverlust während der Haarwäsche und verlängert die Haltbarkeit deiner Elumen-Farbe deutlich.

Pflege nach der Anwendung von Goldwell Elumen: Verwende regelmäßig das Elumen Shampoo, den Elumen Conditioner sowie die Farbmaske, um die Haarfarbe zu schützen und die Leuchtkraft dauerhaft zu bewahren. Eine zusätzliche Anwendung von Elumen Lock direkt nach der Färbung verbessert die Haltbarkeit zusätzlich.

Grauabdeckung mit Goldwell Elumen: Ja, Goldwell Elumen deckt graue Haare bis zu 100 % zuverlässig ab, insbesondere bei Verwendung der speziellen Elumen Natural (NN) Nuancen. Diese Naturtöne bieten laut Hersteller eine vollständige Abdeckung grauer Haare und sorgen für ein natürliches Farbergebnis. Sie eignen sich hervorragend für Anwender, die intensive Farbbrillanz mit maximaler Grauhaarabdeckung kombinieren möchten.

Goldwell Elumen vs. Elumen Play: Goldwell Elumen ist eine intensive, permanente Direktzieher-Farbe, die für langanhaltende, brillante Ergebnisse und Grauhaarabdeckung entwickelt wurde. Elumen Play dagegen ist eine semi-permanente Haarfarbe, ideal für kreative, kurzfristige Farbexperimente. Sie hält etwa 10 bis 15 Haarwäschen und eignet sich perfekt für temporäre, modische Farbakzente.

Pflanzenhaarfarben

Pflanzenhaarfarben sind wesentlich vielseitiger und modischer als ihr Ruf. "Natürlich gibt es gewisse Limits bei Naturfarben", räumt Elvira Hermenau, Chefin von vier 'Just Nature'-Friseursalons, ein. Konventionelle Oxidationshaarfarben öffnen die Schuppenschicht der Haare gewaltsam, dringen ins Haar ein lagern dort die künstlichen Farbpigmente ein, um die Haarfarbe zu ändern.

Anwendung von Pflanzenhaarfarben:

  1. Bürsten: Verwenden Sie eine Bürste mit Wildschweinborsten, um überflüssiges Haarfett aufzunehmen und es als intensive Pflege in die Längen und Spitzen zu transportieren.
  2. Shampoo: Verwenden Sie natürliche Shampoos ohne Silikone, denn der Kunststoff Silikon umschließt das Haar, um Volumen, Glanz und Festigkeit so simulieren.
  3. Auftragen: Die Farbpaste wird möglichst warm aufgetragen. Zunächst wird das Haar bis zum Nacken gescheitelt und der Haaransatz eingepinselt. Dann Strähne für Strähne vom oberen Punkt des Kopfes aus bis in die Spitzen.
  4. Warmhalten: Pflanzenhaarfarben müssen nach dem Auftragen warm und feucht gehalten werden. Direkt nach dem Farbauftrag kommt das Haar unter ein warmes, feuchtes Tuch, um die Farbe geschmeidig zu halten. Denn getrocknete, bröselige Farbe ist wirkungslos.
  5. Einwirkzeit: Die Einwirkzeit von Pflanzenfarben ist abhängig vom gewünschten Farbton und der Beschaffenheit der Haare.
  6. Föhnen: Beim Föhnen auf niedrige Temperatur stellen!

Bio-Farben: Wo liegen die Limits? Radikale Typveränderungen - etwa von schwarzhaarig zu blondem Vamp - sind auf natürlichem Weg nicht zu machen.

Chemisch gefärbtes Haar natürlich färben? Ja. "Wenn das nicht möglich wäre, hätten wir so gut wie keine Kundinnen", lacht Naturfriseurin Elvira Hermenau. Denn die meisten ihrer Neukundinnen hätten bislang nur Erfahrung mit synthetischen Haarfarben gemacht. Möglicherweise hält die Pflanzenfarbe anfangs nicht so lange. Daher rät Elvira Hermenau zu zwei bis drei Nachbehandlungen innerhalb einiger Wochen. Auch dunkle Töne von Dunkelbraun bis Schwarz sind mit Bio-Haarfarbe möglich.

Allergien durch Pflanzenfarben? Auch beim Umgang mit Pflanzenhaarfarben kann es zu Allergien und Unverträglichkeiten kommen.

Wie oft nachfärben? Das kommt auf das jeweilige Haar, den Farbton und die Pflegegewohnheiten an. Je häufiger man mit Pflanzenhaarfarben färbt, desto höher ist die Haltbarkeit. Pflanzenfarben verbinden sich sehr stabil mit dem Haar und sind einige Wochen bis Monate haltbar.

Kosten beim Naturfriseur: Beispiel: Bei 'Just Nature' zahlen Kundinnen für die Erstbehandlung mit Pflanzenfarbe mindestens 99 Euro, danach für Haar bis Schulterlänge je 55 bis 75 Euro, bei längerem Haar 65 bis 150 Euro.

Graues Haar abdecken mit Pflanzenfarbe: Um graues Haar erfolgreich abzudecken, färben Naturfriseure in der Regel in zwei Schritten, vor allem wenn die gewünschte Farbnuance recht dunkel ist. Der Grund: Der Pflanzenfarbstoff Henna geht eine deutlich stärkere Verbindung mit dem Haar ein als der für dunkle Töne verantwortliche Farbstoff Indigo. Wird das Haar jedoch zunächst vorgefärbt, haften die Indigo-Anteile anschließend besser daran. Im zweiten Schritt wird praktisch als Komplementärfarbe der gewünschte Braunton eingefärbt.

Faktoren, die das Farbergebnis beeinflussen

Egal ob beim Friseur oder zu Hause: Haarfärbemittel sollten immer erst gemischt werden, nachdem die Haarstruktur analysiert wurde. Wird beispielsweise eine dunkle Farbe auf feinem Haar angewendet, so entsteht ein deutlich dunkleres Ergebnis, als wenn die gleiche Coloration auf dickem Haar eingesetzt wird.

Beim Mischen der Haarfarbe kommt es also immer auf die individuellen Haareigenschaften an:

  • Der Zustand der Haare: Ist es feines, normales oder dickes Haar?
  • Die Ausgangsfarbe der Haare: Sind sie hell oder dunkel?
  • Wie hoch ist der Anteil der weißen Haare bei reiferem Haar?
  • Die Vergangenheit der Haare: Wurde das Haar in der letzten Zeit bereits blondiert oder gefärbt?

Schnelligkeit beim Auftragen

Bevor mit dem Mischen der Haarfarbe begonnen wird, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es danach auf Schnelligkeit ankommt. Planen Sie also ausreichend Zeit zum Auftragen der Haarfarbe ein. Wenn eine Alkalie wie Ammoniak mit Wasserstoffperoxid in Kontakt kommt, beginnt sofort ein Oxidationsvorgang. Permanente Farben sind dabei ebenso oxidativ wie demi-permanente Farben. Der Oxidationsvorgang ist jedoch zeitlich begrenzt, weshalb Farben, die einmal gemischt wurden, möglichst schnell verwendet werden müssen. Wenn Sie das nicht berücksichtigen, ist es nicht möglich, die gewünschte Farbe zu erzielen. Die Pigmente entwickeln sich unzureichend oder die Aufhellung findet nicht im gewünschten Maße statt.

Mischen verschiedener Farbtypen

Wenn zum Färben Henna oder andere pflanzliche Inhaltsstoffe verwendet werden sollen, ist es wichtig, sie mit heißem Wasser zu mischen. So entsteht eine Paste, die sich gut im Haar verteilen lässt und je nach gewünschtem Farbergebnis und Haartyp bis zu einer Stunde im Haar bleiben kann. Um die typischen Henna-Farbreflexe zu verändern, können Sie noch unterschiedliche Inhaltsstoffe hinzufügen.

Sogenannte semi-permanente Farben sind normalerweise gebrauchsfertig, sodass sie nicht mit einer Wasserstoffperoxid-Lösung gemischt werden müssen. Sie haben aber die Möglichkeit, verschiedene semi-permanente Farbtöne untereinander zu mischen, um spezielle Farben zu erzielen. Wichtig ist lediglich, dass daraus kein oxidativer Prozess entsteht.

Als demi-permanente Farben bezeichnet man Produkte, die sich zwischen den semi-permanenten und den permanenten Färbemitteln einordnen. Sie enthalten neben bereits entwickelten Pigmenten auch Farbstoffvorläufer, die noch unentwickelt sind. Da diese Farbstoffvorstufen oxidativ sind, müssen sie mit Sauerstoff reagieren, um sich zu den entsprechenden Pigmenten zu entwickeln. Aus diesem Grund ist es bei demi-permanenten Farben wichtig, sie mit einer schwachen Wasserstoffperoxid-Lösung zu mischen.

Permanente oxidative Farben müssen vor der Anwendung mit Wasserstoffperoxid gemischt werden. Sie sind also generell nicht gebrauchsfertig. In der Regel mischt man sie zu gleichen Teilen mit Colorationscreme und Peroxid. Zum Mischen ist eine Schale zu verwenden, die nicht aus Metall besteht, da die Metalle mit dem Wasserstoffperoxid reagieren und dabei eine unvorteilhafte Wirkung erzielen könnten. Die Komponenten werden mit einem Farbpinsel aus Kunststoff vermischt. Wichtig ist, dass die richtige Wasserstoffperoxid-Konzentration eingesetzt wird.

Sie sollten am besten eine elektronische Waage mit Reset-Taste verwenden, wenn Sie permanente oxidative Farben mischen möchten. Das ist gerade dann praktisch, wenn zu einer fertigen Mischung später noch weitere Ergänzungen hinzukommen sollen. Auch Blondierungen werden auf diese Weise gemischt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Mischen von Haarfarbe mit Öl eine effektive Methode sein kann, um ein glänzendes und lang anhaltendes Farbergebnis zu erzielen. Es ist jedoch wichtig, die richtige Farbauswahl zu treffen, die Haare vorzubereiten und die Anweisungen sorgfältig zu befolgen.

Tabelle: Mischverhältnisse für Haarfarbe

Farbergebnis Mischverhältnis
Intensives Farbergebnis 1:1 (Farbe:Entwickler)
Dezenter Farbübergang 1:2 (Farbe:Entwickler)
Pastelltöne 1:3 (Farbe:Entwickler)
Haarfarbe mit Conditioner 1:1 (Farbe:Conditioner)
Haarfarbe mit Shampoo 1:1 oder 1:2 (Farbe:Shampoo)
Haarfarbe mit Haarmaske 1:1 (Farbe:Haarmaske)

Wie mische ich die perfekte Hellerfärbung?

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