Graue Haare sind ein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses. Sie entstehen, wenn die Produktion von Melanin, dem Farbpigment, nachlässt. Dieser Prozess beginnt bei manchen Menschen früher, bei anderen später, und wird oft von genetischen und hormonellen Faktoren beeinflusst. Viele Menschen fragen sich, wie sie graue Haare abdecken können und welche Haarfarbe am besten geeignet ist.
Die Farbe unserer Haare wird durch das Pigment Melanin bestimmt, das in den Haarfollikeln produziert wird. Mit zunehmendem Alter nimmt die Aktivität der Melanozyten, also der Zellen, die Melanin produzieren, ab. Dies führt dazu, dass weniger Pigment in das Haar eingelagert wird und es allmählich seine Farbe verliert. Das Haar erscheint zunächst heller und wird schließlich grau oder weiß.
Faktoren, die das Ergrauen beeinflussen:
Graue Haare sind oft trockener, spröder und empfindlicher als pigmentiertes Haar. Dies kann das Färben erschweren, da das Haar die Farbe möglicherweise nicht so gut aufnimmt oder die Farbe schnell wieder verliert. Zudem kann sich die Haarstruktur verändern, was graue Haare oft widerspenstiger macht.
Nach dem Färben der Haare mit der Lieblingscoloration ist die Freude auf den frisch gefärbten Look oft groß. Doch dann das: Die neue Haarfarbe hat keinerlei Spuren am Ansatz hinterlassen und dieser blitzt nun weiter sichtbar hervor. So schön es auch ist, gesundes Haar zu haben, das immer weiterwächst: Bei gefärbten Haaren fällt auf, wenn der ungeliebte Ansatz sichtbar wird - umso mehr, je größer der Kontrast zwischen den gefärbten Haarlängen und der Naturfarbe am Ansatz ist.
Beim Versuch, den herausgewachsenen Ansatz nachzufärben, kann es passieren, dass die Farbe am Ansatz partout nicht hält.
Die Wahl der richtigen Haarfarbe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Grauanteil, der Naturhaarfarbe und dem gewünschten Ergebnis. Generell gilt:
Es gibt verschiedene Techniken, um graue Haare zu färben. Die Wahl der Technik hängt vom gewünschten Effekt und dem Grauanteil ab.
Sind die Haare komplett in einer Farbe gefärbt, wird der graue Ansatz alle drei bis sechs Wochen nachgefärbt. Die sichtbaren Haarpartien, die das Gesicht einrahmen und der Scheitel werden mit derselben permanenten Haarfarbe nachgefärbt. Dabei ist wichtig, dass die Haare richtig abgeteilt werden und die Kopfhaut millimetergenau mit Farbe bedeckt ist.
Wer bis zum nächsten Friseurbesuch noch etwas mehr Zeit vergehen lassen möchte, kann auf Ansatzspray zurückgreifen. Er wird wie Haarspray auf die Haare gesprüht und überdeckt den grauen Ansatz bis zur nächsten Haarwäsche. Besonders beliebt ist der L’Oréal Hair Touch Up Ansatzspray.
Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre grauen Haare bewusst zu betonen, anstatt sie zu färben. Mit Silbershampoo oder speziellen Pflegeprodukten kann man den Grauton veredeln, Gelbstich entfernen und dem Haar einen modernen Glanz verleihen. Wer möchte, kann mit Farbnuancen wie Lavendel, Blau oder Rosé experimentieren.
Wella True Grey bietet die Möglichkeit, natürlich graues Haar zu veredeln und zu betonen. Es entstehen wunderschöne Reflexe in Violett oder Blau oder auch ein neutraler Schimmer ohne Gelbstich, der die Haare frischer aussehen lässt.
Gefärbtes graues Haar braucht gezielte Pflege, da es zur Trockenheit neigt. Achte auf:
Auch natürlich graues Haar benötigt spezielle Pflege. Es gibt eigene Produkte wie Shampoos für Haare ab 50, die die Haarstruktur stärken, sowie Silbershampoos, die graue Haarfarben intensivieren und schön glänzen lassen.
Empfohlene Produkte für die Pflege grauer Haare:
Ideal sind sanfte Shampoos, Haarmasken oder Produkte mit pflanzlichen Ölen - perfekt bei erste graue Haare was tun oder was tun graue Haare.
Viele enthalten zudem UV-Filter, die vor dem Vergilben schützen. Sie bringen Glanz, Geschmeidigkeit und verbessern die Farbaufnahme - ob man graue haare färben, tönen oder einfach natürlich pflegen möchte.
Manche Menschen schwören darauf, dass bestimmte Lebensmittel gegen graue Haare helfen - ganz ohne färben zu müssen. Ein Beispiel ist die Annahme, Apfelessig wirke gegen graue Haare. Wissenschaftliche Beweise gibt es dafür nicht. Fest steht nur: Apfelessig enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Davon profitiert möglicherweise auch die Kopfhaut. Anwender verdünnen vier Esslöffel Apfelessig mit kaltem Wasser und nutzen die Mischung als Spülung nach dem Haarewaschen.
Auch Reiswasser ist manchmal im Gespräch, wenn es darum geht, grauen Haaren Farbe zurück zu bringen. Wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Reiswasser auf die Haare gibt es kaum. Bewiesen ist lediglich, dass Reiswasser viele Proteine enthält. Diese sind grundsätzlich gut für die Gesundheit der Haare.
Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.
| Haarfarbe | Vorteile | Nachteile | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Schwarzkopf Igora Royal | Hohe Deckkraft, langanhaltend | Kann austrocknend wirken | Vollständige Grauabdeckung |
| L'Oréal Professionnel Majirel | Breite Farbpalette, perfekte Deckkraft | Kann Allergien auslösen | Vielfältige Farbwünsche |
| Wella Professionals Koleston Perfect Me+ | Ultra präzises Farbergebnis, Glanz | Teurer als andere Produkte | Anspruchsvolle Anwender |
| Goldwell Elumen | Ohne Ammoniak und Oxidation, schonend | Begrenzte Farbauswahl | Empfindliche Kopfhaut |
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