Um unerwünschte Haare loszuwerden, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, wobei Epilieren und Rasieren die gängigsten sind. Diese Haarentfernungstechniken haben jedoch einige Nachteile: Die Ergebnisse halten oft nicht lange an, viele empfinden das Epilieren als schmerzhaft, und beim Rasieren besteht ein gewisses Risiko von Verletzungen. Im Gegensatz dazu bieten IPL-Geräte die Aussicht auf eine dauerhafte Haarentfernung durch einen nicht-schmerzhaften Vorgang, die bis zu sechs Monate anhalten kann.
IPL-Haarentfernungsgeräte überzeugen im Test mit einer spürbaren und mit der Zeit zunehmenden Reduzierung des Haarwuchses. Die Wirksamkeit hängt dabei stark von Haut- und Haartyp ab. Geräte mit Extras wie Hauttonsensor oder Kühlfunktion erhöhen zudem den Anwendungskomfort.
IPL ist eine Abkürzung für „Intense Pulsed Light“. Es handelt sich hierbei um eine Haarentfernungsmethode, welche mit Lichtimpulsen das Haarwachstum an der Wurzel stoppt. SHR steht für „Super Hair Removal”. Diese Methode unterscheidet sich insofern von der IPL-Behandlung, dass viele Lichtimpulse mit jeweils weniger Energie auf die Haut eintreffen. SHR eignet sich insbesondere bei Personen mit hellen Haaren und dunkler Haut. Diese Lichtimpulse gelangen über die Farbpigmente der Haare an die Wurzel.
Bei dieser Haarentfernungsmethode werden sanfte Lichtblitze auf die Haut abgegeben, die von der Haarwurzel aufgenommen werden. Je heller die Haut und je dunkler die Haarwurzel, desto effektiver kann das Licht zum Haarfollikel durchdringen und sie in die Ruhephase versetzen. Das führt dazu, dass die Haare auf natürliche Weise ausfallen und das Haarwachstum verringert oder verlangsamt wird.
Bei IPL-Geräten dringen die kurzen Lichtimpulse in die Haarfollikel ein, wo das Licht vom Pigment im Haar in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme versetzt die Haarfollikel in einen Ruhezustand. Wenn das IPL-Gerät gemäß dem empfohlenen Behandlungsplan über mehrere Wochen hinweg angewendet wird, verringern sich Haarwuchs und Haardichte. Die IPL-Behandlung liefert somit ein temporäres Ergebnis, das durch wiederholte Anwendungen regelmäßig aufgefrischt werden muss. Nach mehreren Behandlungen wachsen die Haare jedoch für etwa sechs Monate nicht nach.
Im Gegensatz dazu nutzen Lasergeräte gebündelte Laserstrahlen anstelle von intensiven Lichtblitzen. Auch hier wird das Licht über das Pigment im Haarfollikel in Wärme umgewandelt. Aufgrund der höheren Energie des Lasers werden die Haarfollikel nicht nur in den Ruhezustand versetzt, sondern dauerhaft zerstört. Dadurch ermöglicht die Laserbehandlung eine permanente Haarentfernung. Allerdings sind auch bei dieser Methode etwa sechs bis acht Behandlungen erforderlich, um dauerhaft haarfrei zu sein.
Ein Vorteil der IPL-Behandlung ist, dass das Licht breiter gestreut wird als bei einem Laser, was bedeutet, dass eine größere Fläche gleichzeitig behandelt werden kann.
Für eine erfolgreiche IPL-Behandlung ist es wichtig, die Vor- und Nachbereitung der Haut nicht zu vernachlässigen.
IPL-Haarentfernungsgeräte können an den meisten gängigen Stellen am Körper, sprich an Beinen, im Gesicht, unterhalb der Wangenknochen, unter den Achseln und im Intimbereich angewendet werden. Aber auch auf der Brust oder auf dem Rücken kommen die Geräte zum Einsatz. Im Zweifel sollte man immer vorher die Herstellerangaben studieren.
Wichtig ist aber immer: Die IPL-Geräte dürfen nur auf gesunder, unverletzter Haut angewendet werden. Hautirritationen, Ausschläge oder andere Hautprobleme sollten vor der Behandlung vollständig abgeklungen sein. Personen mit bestimmten Kontraindikationen wie einer Schwangerschaft, einem Herzschrittmacher oder der Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente sollten ebenfalls auf die Anwendung verzichten.
Die ideale Kombination für eine Behandlung sind eine helle Haut und dunkle Haare. IPL-Haarentfernungsgeräte sollten nicht auf zu dunkler Haut angewendet werden, da die Lichtblitze in diesem Fall zu viel Wärme erzeugen könnten. Die getesteten Philips-Modelle zeigen durch ein oranges Licht an, wenn die Haut für eine Anwendung zu dunkel ist, und deaktivieren sich automatisch. Auch auf Leberflecken, Muttermalen oder Sommersprossen sollte das Gerät nicht verwendet werden, ebenso wenig auf tätowierter Haut. Andernfalls kann es durch den Lichtblitz zu einer Überhitzung kommen, die im schlimmsten Fall zu Hautverbrennungen führen kann.
Unser Partner, der F.A.Z. Kaufkompass, hat im IPL-Gerät-Test mehrere Modelle geprüft. Wir stellen hier die Top-Empfehlungen vor.
Testsieger ist das Philips Lumea Prestige BRI947/00. Es verfügt über vier verschiedene Aufsätze und fünf Intensitätsstufen sowie einen SmartSkin-Sensor, der die optimale Stufe für den jeweiligen Hauttyp auswählt. Zudem sorgt ein integriertes Sicherheitssystem dafür, dass die Lichtimpulse nur dann aktiviert werden, wenn das Gerät korrekt auf der Haut aufliegt.
Der Lumea IPL Series 9000 BRI958/00 ist ähnlich konzipiert wie das Modell von Philips. Dieses Gerät kann jedoch dank Akku auch kabellos betrieben werden kann. Ausgestattet ist es auch mit einem Sensor und vier Aufsätzen für die Enthaarung unterschiedlicher Körperregionen. Neben einem Reinigungstuch wird auch eine Tasche mitgeliefert, in die neben dem IPL-Gerät auch die Aufsätze gepackt werden können. Darunter befinden sich einer für die Beine und kleinere für das Gesicht, die Achselhöhlen und den Intimbereich.
Das Ulike IPL Hair Removal-Gerät entfernt zuverlässig lästige Haare. Schlichte Eleganz und eine beeindruckende Leistung: Das IPL-Gerät von Ulike sorgt sicher und schmerzfrei für eine effektive Haarentfernung. Mit einer Million Blitzen sorgt das IPL Hair Removal von Ulike dafür, dass man es sehr lange nutzen kann. Das Gerät ist hervorragend verarbeitet und einfach zu bedienen und besticht mit einer Kühlfunktion.
Der Braun Silk-expert Pro 5 wird mit Tasche und vier verschiedenen Aufsätzen geliefert. Das Modell verfügt über drei verschiedene Intensitätsmodi: extra sanft, sanft und Standard. Es kann manuell oder automatisch bedient werden, und dank des eingebauten Sensors wird die Lichtintensität an den Hautton angepasst.
Bei Befolgung der Anleitung des Herstellers ist die Anwendung eines IPL-Lasers sicher. Das Schmerzempfinden ist von Person zu Person unterschiedlich und wird nach mehrmaliger Anwendung angenehmer. Ein IPL-Laser sollte vor allem keine Anwendung oberhalb der Bikinizone finden.
Risikofrei ist die Methode nicht. Lichtimpulse von Heimgeräten sind zwar geringer als die von professionellen Apparaten im Studio oder beim Dermatologen, doch bei unvorsichtiger oder unsachgemäßer Nutzung drohen Verbrennungen und Hautverfärbungen. Halten Sie sich daher unbedingt an die Anleitung. Zudem fehlt bei der Selbstenthaarung eine fachärztliche Diagnostik. Eine Ärztin kann beurteilen, ob etwa Leberflecke oder Male gegen das Lasern sprechen.
Während der Behandlungszeit mit Laser oder Blitzlampen ist allerdings intensives Sonnenlicht zu meiden.
IPL-Haarentfernungsgeräte können nicht nur an den Beinen, sondern auch im Gesicht unterhalb der Wangenknochen, unter den Achseln und im Intimbereich eingesetzt werden. Viele Geräte werden mit den passenden Aufsätzen für die jeweiligen Körperzonen geliefert.
F.A.Z. IPL-Haarentfernungsgeräte sollten nicht auf zu dunkler Haut angewendet werden, da die Lichtblitze in diesem Fall zu viel Wärme erzeugen könnten. Die getesteten Philips-Modelle zeigen durch ein oranges Licht an, wenn die Haut für eine Anwendung zu dunkel ist, und deaktivieren sich automatisch. Auch auf Leberflecken, Muttermalen oder Sommersprossen sollte das Gerät nicht verwendet werden, ebenso wenig auf tätowierter Haut. Andernfalls kann es durch den Lichtblitz zu einer Überhitzung kommen, die im schlimmsten Fall zu Hautverbrennungen führen kann. Darüber hinaus sollten Personen mit lichtempfindlicher Haut oder einer Sonnenallergie IPL-Geräte meiden.
Das gilt auch für Menschen mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sowie für Personen, deren Haut Verletzungen wie offene Wunden oder Verbrennungen aufweist. Philips weist außerdem darauf hin, dass ihre IPL-Geräte nicht klinisch auf Schwangere und Stillende getestet wurden und diese Personengruppen das Gerät daher nicht verwenden sollten.
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