Das Gefühl frisch gefärbter Haare ist einfach herrlich. Doch dafür jedes Mal zum Friseur gehen zu müssen ist nicht nur zeit-, sondern auch kostenintensiv. Die gute Nachricht ist, dass du deine Haare ganz einfach selber färben kannst. Ob du auf nassen oder trockenen Haaren färbst, kommt darauf an, welche Farbe du verwendest und was du damit bezwecken willst.
Hier erfährst du, welche Methode für dich am besten geeignet ist:
Haare werden bevorzugt ungewaschen und trocken gefärbt, da die Kopfhaut und somit die empfindlichen Haarfollikel durch den Talg eine natureigene Schutzschicht erhalten. Die Anwendung von Haarfarbe auf ungewaschenem Haar ist zwar schonender, bietet sich aber nur an, wenn dein Haar keine Rückstände von Styling-Produkten wie Haargel aufweist. Andernfalls kann es sinnvoll sein, die Haare vor dem Färben zu reinigen, um sie von allen Resten zu befreien.
Das bessere Ergebnis ergibt sich aber, wenn die Haare trocken sind. Eventuell lagert sich dadurch die Farbe nicht vollständig auf dem Haar ab. Das Ergebnis ist dann weniger intensiv und dauerhaft.
Vorteile des Färbens auf trockenem Haar:
Nachteile des Färbens auf trockenem Haar:
Schau dir am besten alle Tutorials an. Generell ist es für dich sicher einfacher, wenn beim Haarefärben jemanden dabeihast, der dir helfen kann - vor allem, wenn es das erste Mal ist.
Man kann nasse Haare färben, doch gibt es dabei einige Dinge zu beachten. Vor allem die Ergebnisse fallen dabei oft anders als gewünscht aus. Prinzipiell ist es möglich, auch nasse Haare zu färben. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass Sie beim Wunsch nach einem weniger intensiven Resultat Ihr Haar nass machen können.
Beim Einsatz demi- oder semipermanenter Haarfarben können Sie die Haare theoretisch nass lassen. Da diese Produkte die Haare nur auffrischen, müssen sie nicht unbedingt trocken eingearbeitet werden. Selbst angemischte Hennafarben sind dadurch oft leichter aufzutragen.
Vorteile des Färbens auf nassem Haar:
Nachteile des Färbens auf nassem Haar:
In London haben Haarstylisten eine neue Methode entwickelt, bei der die Farbe auf das nasse Haar aufgetragen wird. Diese Methode nennt sich “Wetlights“.
„Für Wetlights wird eine Freihand-Technik verwendet“, sagt Francesca Dixon, Creative Colourist bei Hari's Salon. Sie erklärt, die Farbe wird auf die nassen Haare aufgetragen, damit die Strähnen softer wirken. Außerdem sieht der Style dadurch auch dann noch cool aus, wenn die Haare rauswachsen, weil die Kanten nicht so hart sind. „Das Interessanteste an der Sache ist für mich aber, dass durch die Haare durch die Technik weniger geschädigt werden, so dass sie stärker, glatter und gesünder aussehen.“
Wenn Haare nass gemacht werden, öffnet sich die Cuticula, also die äußere Schicht der Haare. Dadurch kann die Haarfarbe im Vergleich zu traditionellen Techniken etwa 50 Prozent schneller rausgezogen werden. Das sorgt nicht nur für weichere, gesund aussehende Haare, sondern spart auch noch Zeit. Je nach Dicke und Länge der Haare dauert die Prozedur nur etwa 5 bis 15 Minuten.
Hier ist eine Tabelle, die die Vor- und Nachteile des Haarefärbens auf nassen und trockenen Haaren zusammenfasst:
| Merkmal | Färben auf trockenem Haar | Färben auf nassem Haar |
|---|---|---|
| Farbintensität | Höher | Geringer |
| Deckkraft | Besser | Weniger gut |
| Auftragen | Kann schwieriger sein | Einfacher |
| Haarschädigung | Potenziell höher | Geringer (bei Wetlights) |
| Anwendungsbereich | Dauerhafte Colorationen, Grauabdeckung | Semi-permanente Farben, Wetlights |
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