Die Haarentfernung ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Ob aus ästhetischen, hygienischen oder kulturellen Gründen - es gibt eine Vielzahl von Methoden, um unerwünschte Haare loszuwerden. Eine relativ neue und sanfte Methode ist die Haarentfernung mit einem speziellen Handschuh, dem sogenannten Haarradierer. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über diese Methode, von der Vorbereitung bis zur Nachsorge.
Die Enthaarung des Körpers, insbesondere der Schamhaare, ist kein neuer Trend. Die Praxis gab es bereits in den antiken Hochkulturen, wo die Enthaarung nicht nur ästhetische, sondern auch hygienische und religiöse Gründe hatte - seither wurde sie immer weiter durch die Weltgeschichte verbreitet. Auch im Frankreich des 18. Jahrhunderts wurde haarlose Haut geschätzt. Bevorzugt wurde ein jugendliches, gar kindliches Aussehen - die Schamhaare mussten also weg.
Die Intimrasur, wie sie heute in Europa und im Westen bekannt ist, stammt jedoch aus den USA. Röcke und Kleider wurden immer kürzer und die Vorliebe für haarlose Körper stieg synchronisch. Der erste Trockenrasierer wurde 1915 von Johann Bruecker, einem Donauschwaben, erfunden. Seine revolutionäre Erfindung funktionierte dank Aufziehmotor und rotierenden Klingen und sollte das Rasieren vereinfachen. Während der Zeit des Nationalsozialismus’ geriet die Intimrasur vor allem in Deutschland wieder in Verruf. Die "deutsche Frau" hatte eine volle Schambehaarung zu tragen - mit Würde und Stolz.
In den 1990ern wurde die Intimrasur schlussendlich wieder zum großen Trend, der sich mittlerweile fest durchgesetzt hat.
Haarradierer sind eine relativ neue Methode zur Haarentfernung, die ihren Anwendern eine möglichst sanfte und effektive Haarentfernung versprechen. Statt die Haare herauszureißen oder zu verbrennen, werden die Haare hier durch bloßes Reiben entfernt. Haarradierer selbst verfügen dabei über eine spezielle Oberfläche, die es ermöglicht, die Haare buchstäblich abzuschleifen, ähnlich wie dies auch ein herkömmlicher Radiergummi auf einem Blatt Papier macht. Um die Haut während dieser Behandlung effektiv zu schonen, setzen Haarradierer auf winzige, mikrokleine Kristalle, die sich auf der Oberfläche von Handschuhen oder speziellen Pads befinden.
Wie bei den meisten Haarentfernungsmethoden, ist auch bei dem Einsatz von Haarradierern die Vorbereitung das A und O. So sollte man vor Beginn der Behandlung sicherstellen, dass die Haut möglichst frei von Fett und andren Verunreinigungen ist. Hier reicht es allerdings aus, seine Haut einfach mit etwas Wasser oder einer sanften Seife zu waschen. Anschließend gilt es noch die Stelle gut abzutrocknen, bevor die Haarentfernung mit dem Haarradierer beginnen kann.
Wichtiger Tipp vorab: Am besten funktionieren Haarradierer bei einer Haarlänge zwischen 3 und 5 mm. Das heißt, wenn Sie deutlich längere Haare an der betroffenen Stelle haben, müssen diese im Vorfeld getrimmt werden.
Am häufigsten werden Haarradierer für die Achseln, Beine und Arme genutzt. Allerdings eignet sich ein Haarradierer prinzipiell für alle Körperstellen, mit Ausnahme des Intimbereichs.
Auf dem Markt haben sich unterschiedliche Methoden zur Haarentfernung etabliert, darunter einige sehr effektive Methoden, wie die IPL Haarentfernung oder Laser Haarentfernung, und einige klassische Methoden, wie das Epilieren oder Waxing. Hier eine Tabelle mit den gängigsten Methoden:
| Methode | Beschreibung | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| IPL Haarentfernung | Zerstörung der Haarwurzeln mittels Lichtimpulsen | Dauerhafte Haarentfernung | Hohe Kosten, mehrere Behandlungen erforderlich |
| Laser Haarentfernung | Zerstörung der Haarwurzeln mittels Laser | Dauerhafte Haarentfernung | Hohe Kosten, mehrere Behandlungen erforderlich |
| Waxing | Entfernung der Haare mit samt Wurzeln mittels Wachs | Langanhaltendes Ergebnis | Schmerzhaft, erfordert Übung |
| Epilieren | Entfernung der Haare mit samt Wurzeln mittels Epilierer | Langanhaltendes Ergebnis | Schmerzhaft, kann zu eingewachsenen Haaren führen |
| Rasieren | Abschneiden der Haare an der Hautoberfläche | Schnell und einfach | Kurzes Ergebnis, kann zu Hautirritationen führen |
Die Intimrasur ist die beliebteste Methode zur Haarentfernung für die Intimzone. Laut einer Studie des Portals Statista setzen sogar ganze 67 Prozent der deutschen Frauen auf den "Brazilian Style" (aka den radikalen Kahlschlag). 34 Prozent bevorzugen eine partielle Enthaarung ihres intimen Bereiches. Die Nassrasur steht dafür ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Doch wer regelmäßig zum Rasierer greift, sollte das eine oder andere beachten. Hier erfahrt ihr alle Tipps und Tricks rund um das Thema Intimrasur sowie unsere besten Produkt-Empfehlungen für die Intimhaut.
Sugaring ist eine effektive und hautschonende Methode, um störende Körperhaare zu entfernen. Im Gegensatz zum Waxing ist das Sugaring auch vegan und weniger schmerzhaft. Die traditionelle Technik stammt aus Ägypten und ist schon viele Hunderte Jahre alt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Haare mit der bewährten Handtechnik zu entfernen oder die moderne Patronentechnik anzuwenden. Egal, für welche Methode du dich entscheidest, das Sugaring ist ganz einfach und kann bequem von zu Hause aus durchgeführt werden.
Peeling-Handschuhe sind zu einem beliebten Accessoire für die Hautpflegeroutine geworden. Mit ihrer speziellen, rauen Struktur entfernen sie bei der Peeling-Massage abgestorbene Hautzellen sanft, aber effektiv und fördern die Durchblutung. Der regelmäßige Gebrauch von Peeling-Handschuhen lässt Ihre Haut strahlender, glatter und gesünder aussehen.
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