Das (fast) tägliche Rasieren ist für viele Frauen eine extrem lästige Beschäftigung. Neben dem Geld- und Zeitaufwand leiden viele Frauen an Nebenwirkungen bei herkömmlichen Methoden zur Haarentfernung. Über 75% der Frauen geben an, vermehrt Hautirritationen, Rasierpickel und eingewachsene Haare nach der Rasur zu besitzen. Deshalb steigt der Bedarf für die Laser Haarentfernung. Sie ist nicht nur effektiv, sondern auch sicher und schonend für die Haut.
Die Lasertechnologie ist nicht mehr wegzudenken, wenn es darum geht, unerwünschtes Haar zu entfernen. Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen, hat die Laser-Haarentfernung sich längst zu einer bewährten Alternative zur Beseitigung des lästigen Wuchses etabliert - für Frauen wie auch für Männer. Dies liegt besonders daran, dass die Behandlung so effektiv ist, packt diese Methode der Haarentfernung doch buchstäblich die Wurzel des Übels an. Somit ist die Wirkung viel nachhaltiger als bei anderen Technologien und die Menschen kommen schnell und ohne Schmerzen zu ihrem Ziel.
In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die dauerhafte Laser Haarentfernung: Wir erklären Ihnen die Funktionsweise, die unterschiedlichen Lasertypen, die Wirksamkeit und vieles mehr.
Bei der Laserhaarentfernung wird Lichtenergie verwendet, um die Haarfollikel zu zerstören. Das Lasergerät sendet Lichtimpulse in die Haarwurzel, wo die Melaninpigmente das Licht absorbieren und in Wärme umwandeln. Die Proteine der Zellen erreichen 70 °C, was dazu führt, dass die Haarwurzeln absterben und das Wachstum der Haare an diesen Stellen aufhört.
Laserlicht einer spezifischen Wellenlänge wird auf die zuvor rasierten Haare gestrahlt. Das Licht trifft auf das Pigment der Haarfollikel - eine Einstülpung der Haut, in welcher das Haar gebildet wird. Dort angekommen, wird das Licht in Wärmeenergie umgewandelt.
Die Laser-Haarentfernung ist ein Verfahren, um Körperhaare dauerhaft zu beseitigen. Das Licht des Lasers wird vom Melanin im Haar aufgenommen und erreicht dabei den untersten Teil der Haarwurzel, die Haarzwiebel, wo es in Hitze umgewandelt wird. Die Wurzel stirbt ab: Dort kann kein Haar mehr wachsen.
Funktionsweise der Laser-Haarentfernung
Bei der Laserbehandlung werden allerdings nur die Haarwurzeln deaktiviert, die sich im Wachstum befinden, womit lediglich etwa 30 Prozent der Haare erreicht werden. Es sind also mehrere Sitzungen nötig - meist zwischen drei und acht - bis die Haare endgültig entfernt sind.
Es ist wichtig, dass geschultes Fachpersonal die Behandlung durchführt. So erzielt man optimale Ergebnisse und vermeidet Hautschäden. Die Lasergeräte arbeiten präzise und effizient, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Je nach Haut- und Haartyp sind mehrere Sitzungen nötig, um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Der Prozess ist relativ schmerzfrei.
Am häufigsten lassen Frauen Ihre Achseln, Beine und Intimzonen lasern. Des Weiteren buchen viele die Laser Haarentfernung im Gesicht, dem Gesäß oder den Armen. Grundsätzlich kann jede Körperregion gelasert werden.
Die Ergebnisse der Laser Haarentfernung können je nach Haut- und Haartyp variieren. Dunkle Haare auf heller Haut erzielen meist die besten Resultate. Der Laser erkennt und zerstört das Melanin im Haar besser. Moderne Lasergeräte, wie z.B. der Candela GentleMax Pro Plus®, können eine breite Palette von Haut- und Haartypen behandeln. Lassen Sie sich vor Beginn der Behandlung von einem Spezialisten beraten.
Es gibt verschiedene Technologien zur Laserhaarentfernung, die sich in ihrer Funktionsweise und Eignung für unterschiedliche Haut- und Haartypen unterscheiden:
Die IPL (Intense Pulsed Light)-Technologie nutzt ein breites Lichtspektrum zur Haarentfernung und ist vielseitig einsetzbar. Sie arbeitet mit intensiven Lichtimpulsen, die von den Haarfollikeln absorbiert werden und diese zerstören. Diese Methode ist nützlich für verschiedene Haut- und Haartypen aber weniger präzise als ein Laser. Vor allem bei dunkler Haut ist sie häufig weniger effektiv. Die Lichtimpulse sind breitbandig, was bedeutet, dass sie nicht speziell auf das Melanin im Haar abzielen.
Diodenlaser sind gezielt auf das Melanin im Haar ausgerichtet. Sie senden einen spezifischen Lichtstrahl aus, der tief in die Haut eindringt und das Melanin im Haarfollikel zerstört. Dies bietet eine höhere Präzision und Wirksamkeit, besonders bei dunklen Haaren und heller Haut. Diodenlaser reduzieren das Haarwachstum effizienter und erfordern weniger Sitzungen als IPL.
Diodenlaser Haarentfernung
Alexandrit- und Nd:YAG-Laser sind fortschrittlichere Optionen, die oft in einem Gerät kombiniert werden können. Der Alexandrit-Laser verwendet eine Wellenlänge, die ideal für helle Hauttypen ist. Der Nd:YAG-Laser arbeitet mit einer Wellenlänge, die besonders für dunklere Hauttypen geeignet ist. Diese Wellenlänge erreicht tiefere Hautschichten, ohne das umgebende Gewebe zu beschädigen, was ihn sicherer für alle Hauttypen macht.
Diese Technologie kombiniert die Wellenlängen von Alexandrit- und Nd:YAG-Lasern mit einem synchronisierten und modulierbaren Modus. Darüber hinaus ermöglicht der quadratische Spot eine gleichmäßige Hautabdeckung, die keiner Wiederholung bedarf.
Der Phaser EPL (2-Phasen Impuls) - ein zertifiziertes, medizinisches Gerät - ist mit der smartlite Technologie ausgestattet. Diese Technologie ist auf dem neusten Stand der Entwicklung. Dieser verbesserte und bereits klinisch erprobte Behandlungsprozess ermöglicht eine maximale Effektivität für die Durchführung, den Erfolg und die Sicherheit der dauerhaften Haarentfernung. Im ersten Teil des Impulses erfolgt ein schneller Temperaturanstieg. Dies ist besonders wichtig für die erfolgreiche Entfernung von hellen und dünnen Haaren. In der zweiten Phase wird die Wärme durch die besondere Impulsform möglichst lange im Haarfollikel gehalten, jedoch ohne die Epidermis unnötig stark zu erwärmen. Dies ist besonders wichtig für die erfolgreiche Behandlung von dicken Haaren.
Der Phaser EPL besteht aus roten und gelben Lichtanteilen. Rote Lichtanteile begünstigen die Aufnahme des Haarmelanins und die Erwärmung des Haarsschaftes. Die gelben Lichtanteile sorgen für die Verödung der feinen, den Follikell versorgenden Kappillare. Diese einzigartige Kombination führt zu der hohen Effektivität von IPL, vor allem auch bei der Entfernung von helleren und dünneren Haaren.
Eine sorgfältige Vorbereitung auf die Laserhaarentfernung ist entscheidend. Sie hilft, die besten Ergebnisse zu erzielen und Nebenwirkungen zu minimieren. Hier sind einige wichtige Schritte:
Eine professionelle Haarentfernung Behandlung beginnt nach einem Amnesie-Gespräch, bei dem auf Hauttyp, Alter, Haarfarbe und Jahreszeit eingegangen wird.
Die Sicherheit und Wirksamkeit der Laser Haarentfernung ist umfassend belegt. Zahlreiche klinische Studien und Beobachtungen bestätigen die Effektivität und Sicherheit dieser Methode.
Ausgeführt von einem Spezialisten, birgt die Methode keine bekannten Risiken und ist äußerst wirksam: Das Thema Haarbeseitigung ist nach den ersten Behandlungen vorerst vom Tisch; die Haut bleibt glatt und stoppelfrei. Die Laser-Haarentfernung ist nicht schädlich - im Gegenteil, eine von einem Experten ausgeführte Behandlung gilt als sicherste Methode der dauerhaften Haarentfernung überhaupt.
Dennoch kann es zu Nebenwirkungen kommen, wie bei jedem Eingriff am Körper. Üblicherweise ist die Haut nach der Behandlung etwas gerötet, diese erholt sich aber schon nach wenigen Stunden. Wenn der Laser zu stark eingestellt ist, kann es auch zu der vorübergehenden Bildung von Blasen kommen, schlimmstenfalls zu Verbrennungen oder Infektionen, die auch Narben hinterlassen.
Bei dunkler Haut kann es durch die Hitze zu einer Hyper- oder Hypopigmentierung kommen, sprich, zu einer Verdunkelung oder Erhellung der Hautpartie. Auch in diesem Kontext heißt es, vorher einen Experten zu Rate zu ziehen.
Nach der Behandlung können jedoch vorübergehende Rötungen, Schwellungen und Hautverfärbungen auftreten.
Trifft die Strahlung ins Auge, sind Schäden möglich. Auch die Iris enthält Farbmoleküle und kann die Strahlung absorbieren. Zudem erreichen die eingesetzten Wellenlängen des sichtbaren Lichts und des Infrarot A die Netzhaut und können diese schädigen.
Auch das Verhalten der Kunden*innen kann zu unerwünschten Nebenwirkungen beitragen, beispielsweise wenn Vorsichtsmaßnahmen oder Pflegehinweise nicht beachtet oder Substanzen eingenommen oder aufgetragen werden, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen. So sollte die Haut vor der Behandlung nicht gebräunt sein.
Pigmentierte Hautveränderungen wie sogenannte Muttermale oder Leberflecken dürfen nicht einfach mit Lasern oder IPL-Geräten oberflächlich verändert oder abgetragen werden. Hier besteht das Risiko, dass eine Hautkrebsdiagnose erschwert oder verhindert wird. Empfohlen wird eine vorherige diagnostische Abklärung durch einen Dermatologen/eine Dermatologin.
Sämtliche Arten der Laserbehandlung, und somit auch die Haarentfernung, sollten nicht auf gebräunter Haut durchgeführt werden. Es drohen bleibende Schäden und sichtbare Pigmentverschiebungen. In einem Zeitraum von jeweils vier Wochen vor und nach der Behandlung sollte Sonnenbaden tabu sein.
Im Gegensatz zu üblichen Methoden der Haarentfernung wie Rasieren oder Epilieren hat die Haarentfernung mit Laser den entscheidenden Vorteil, dass sie dauerhaft ist. Gereizte Haut oder eingewachsene Haare sind nach Abschluss der Behandlung kein Thema mehr. Wer die Behandlung bei einem in der Lasermedizin erfahrenen Dermatologen durchführen lässt, geht kein Risiko ein, da der Arzt die Intensität des Lasers in Abhängigkeit von Haut- und Haartyp fein reguliert.
Die Laserstrahlen, die bei einer Haarentfernung die Haarwurzeln zerstören, dabei aber schonend für das umgebende Gewebe sind, reagieren auf den Farbstoff der Haare. Blonde, rote oder graue Körperbehaarung enthält davon zu wenig, sodass eine Haarentfernung mit Laser in diesen Fällen nicht möglich sind.
Die Kosten für eine Laser Haarentfernung können stark variieren und hängen von mehreren Faktoren ab. Je nach behandelter Körperpartie und entsprechender Dauer der Sitzung sind mit Kosten zwischen 100 und 500 Euro pro Sitzung zu rechnen. Diese Unterschiede spiegeln sich oft in den Preisen verschiedener Salons wider.
Die dauerhafte Haarentfernung ist ein sorgfältig geplanter Prozess, der in mehreren Schritten abläuft. Hier sind einige Vorteile dieser Methode:
Wie jede Behandlung hat auch die Laser-Haarentfernung einige Nachteile:
Die Laser-Haarentfernung ist eine effektive Methode, um unerwünschtes Haar dauerhaft zu entfernen. Es ist wichtig, sich von einem Spezialisten beraten zu lassen und die Behandlung von qualifiziertem Fachpersonal durchführen zu lassen, um optimale Ergebnisse zu erzielen und Risiken zu minimieren.
Menschen, die sich nicht alle sechs bis acht Wochen aufs Neue mit dem Thema Haarentfernung befassen wollen, werden um die Lasertechnologie nicht herumkommen. Vorbei die verlorene Zeit, die mit Rasieren, Epilieren oder dem Auftragen von Cremes beansprucht wurde, gewonnen die Zeit für die schöneren Dinge, die das Leben offeriert. Und gerade Menschen, die mit eingewachsenen Haaren kämpfen - und womöglich dann auch noch mit Entzündungen geplagt sind - profitieren ganz besonders von der Laser-Haarentfernung.
Wichtig ist, den Beginn einer Laserhaarentfernung sinnvoll zu terminieren. Ideal ist ein Behandlungsbeginn in der Herbstzeit. Während dem Behandlungsverlauf und auch 4-6 Wochen nach dessen Abschluss muss die Haut gut vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, damit der Verödungsprozess optimal funktioniert. Die Haut sollte aber schon viel Farbe verloren haben, damit das Lasern überhaupt Wirkung zeigt.
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