Enthaarungscreme selber machen: Ein einfaches Rezept für zu Hause

Viele Menschen wünschen sich eine sanfte Methode zur Haarentfernung. Enthaarungscreme lässt sich zu Hause selber machen. Damit können Sie die Haare schmerzfrei entfernen und wissen genau, welche Inhaltsstoffe das Pflegemittel enthält. Enthaarungscremes aus dem Handel enthalten oft Chemikalien. Eine selbstgemachte Alternative ist natürlicher und hautfreundlicher.

Benötigte Hilfsmittel

Machen Sie Ihre Enthaarungscreme selber, sollten Sie stets auf natürliche Produkte zurückgreifen.

Anleitung: So stellen Sie eine Enthaarungscreme ganz einfach selbst her

Die Enthaarungscreme lässt sich in wenigen Schritten ganz einfach herstellen. Binnen weniger Minuten können Sie mit der Anwendung starten. Legen Sie sich die genannten Zutaten für die Enthaarungscreme in griffbereite Nähe. Dadurch können Sie die Anleitung Schritt für Schritt befolgen und ein perfektes Ergebnis erzielen.

  1. Geben Sie alle Zutaten in eine Schüssel und verrühren Sie diese mit einem Löffel.
  2. Verrühren Sie die Zutaten so lange, bis eine glatte Paste entsteht.
  3. Tragen Sie die Paste nun auf die Hautstelle auf, an der Sie Ihre Haare entfernen möchten.
  4. Lassen Sie die Paste anschließend für etwa 20 Minuten einwirken.
  5. Reiben Sie die Paste nach dem Ende der Einwirkzeit sanft mit einem feuchten Tuch ab.
  6. Spülen Sie die Haut anschließend mit lauwarmem Wasser ab und versorgen Sie Ihre Haut mit einer ausreichenden Menge an Feuchtigkeit. Sie können dafür auf eine feuchtigkeitsspendende Creme zurückgreifen, die Centella asiatica oder Ceramide enthalten, um die Hautbarriere zu regenerieren.

DIY-Sugaring - Rezept für Zuckerpaste zur Haarentfernung - Anleitung - Talu.de

Vorteile einer selbstgemachten Enthaarungscreme

Eine selbstgemachte Enthaarungscreme bringt viele verschiedene Vorteile mit sich, die nur die Wenigsten kennen. Die Creme ist natürlich, enthält keine Chemikalien und stellt eine tolle Alternative zum Sugaring dar. Sie verursacht deshalb in der Regel keine Hautreizungen. Dennoch sollten Sie die Creme vor der Anwendung an einer kleinen Hautstelle testen, um allergische Reaktionen und Hautreizungen zu verhindern. Die selbst gemachte Enthaarungscreme pflegt durch ihre natürlichen Inhaltsstoffe die Haut. Die Anwendung der Enthaarungscreme ist einfach und kostengünstig. Für ein dauerhaft glattes Ergebnis sollten Sie die Creme jedoch regelmäßig anwenden.

Sugaring: Eine natürliche Alternative

Sugaring, also die Haarentfernung mit Zuckerpaste (auch Halawa genannt, was aus dem Arabischen kommt), schneidet bei den verschiedenen Haarentfernungsmethoden am besten ab. Beim Sugaring werden Körperhaare mit einer Paste aus Zucker, Wasser und Zitrone entfernt. Die Methode ist sanfter zur Haut als andere, da sich die Paste nicht mit der Haut, sondern “nur” mit den Haaren verbindet. So kann Sugaring auch auf empfindlicher Haut angewendet werden - im Gegensatz zum Waxing, bei dem das Wachs an Haut und Haaren anhaftet und was man daher bei sensibler Haut vermeiden sollte. Außerdem entfernt man Haare beim Sugaring mit der Haarwuchsrichtung, wodurch nach der Behandlung weniger bis keine Haare einwachsen. Plus: Die Haare wachsen beim Sugaring erst nach rund drei bis sechs Wochen nach. Die Haut bleibt also länger glatt.

Sugaring selber machen oder ins Waxingstudio gehen?

Wendest du die Zuckerpaste zum ersten Mal an oder willst du zum Beispiel eine schwer zugänglichere Körperstelle wie den Intimbereich enthaaren, empfehlen wir dir, die Behandlung beim Kosmetiker oder im Waxingstudio durchführen zu lassen. Vor allem bei den ersten Malen kann die Haarentfernung mit Zuckerpaste komplizierter sein und noch etwas schmerzen, und das kann zu Hause schon mal verunsichern. Bist du erfahren mit dem Sugaring, spricht nichts dagegen, diese Haarentfernungsmethode zu Hause selbst durchzuführen. Die dazu benötige sogenannte Halawa kannst du entweder gebrauchsfertig kaufen oder selbst herstellen.

Paste für Sugaring selber machen: So stellst du Halawa her

Für die Zuckerpaste brauchst du Zucker, Wasser und Zitrone. Erwärme 20 ml Wasser in einem Topf (auf mittlerer Hitze) und gib dann 400 g Zucker und 60 ml Zitronensaft hinzu. Erhöhe danach die Temperatur auf dem Herd. Fängt die Masse an, Blasen zu schlagen, drehe die Hitze wieder herunter. Wichtig: Rühre die Mischung konstant, damit sie nicht anbrennt. Sobald sich die Masse braun verfärbt hat und glasig geworden ist, ist sie vorerst fertig. Ihre optimale Konsistenz erreicht die Paste dann während der Abkühlung.

Nach der Herstellung kannst du die Zuckerpaste entweder in ein sauberes Gefäß füllen und aufbewahren oder aber abkühlen (z.B. im Wasserbad mit Eiswürfeln) und gleich verwenden. Während des Abkühlens bitte immer wieder umrühren. Ist die Konsistenz der Masse zu fest geworden, gib etwas Zitrone hinzu; ist die Paste zu flüssig, ergänze Zucker.

Wie funktioniert Sugaring?

Beim Sugaring wird die Zuckerpaste zuerst leicht erwärmt (im Wasserbad oder einem speziellen Gerät), zwischen den Händen geknetet und dann GEGEN die Wuchsrichtung der Haare entweder mit der Hand oder mit einem Spatel auf die Haut aufgetragen. Zieh die Paste dann schnell und so nah wie möglich über der Hautoberfläche IN Wuchsrichtung der Haare ab. Die Haare haften an der Paste und werden mit Wurzel entfernt.

Tabelle: Vergleich verschiedener Haarentfernungsmethoden

Methode Vorteile Nachteile
Rasieren Schnell, unkompliziert Kurze Haltbarkeit, Verletzungsgefahr
Waxing Langanhaltend Schmerzhaft, Risiko von Hautschäden
Sugaring Sanft zur Haut, natürliche Inhaltsstoffe Zeitintensiv, Übung erforderlich
Enthaarungscreme Schmerzfrei Kann Hautreizungen verursachen
Epilieren Langanhaltend Schmerzhaft, kann zu eingewachsenen Haaren führen

Welcher Zucker eignet sich für Sugaring?

Um Zuckerpaste herzustellen, nimmst du am besten herkömmlichen Haushaltszucker (auch Kristallzucker oder raffinierter bzw. weißer Zucker genannt).

Kann man Sugaring auch ohne Zitronensaft machen?

Zitrone soll während des Sugarings entzündungshemmend, antibakteriell und beruhigend auf der Haut wirken. Bei der Herstellung soll sie helfen, Saccharose in Invertzucker aufzuspalten, und ist aus diesen Gründen (zumindest bei der heimischen Herstellung der Paste) eigentlich unverzichtbar. Reagierst du allergisch auf Zitrusfrüchte, verwende lieber gebrauchsfertige Zuckerpaste, die eine andere Art von Säure enthält.

Was sollte ich nach Sugaring nicht tun?

Auch wenn Sugaring sanft zur Haut ist, solltest du deinem Körper nach der Behandlung etwas Zeit geben, um sich zu regenerieren. Vermeiden Sie 24 Stunden nach der Enthaarung Sonnenbäder, Saunagänge oder exzessive Sporteinheiten.

Anwendung und Tipps zur Hautpflege

Das „Zuckern“ verspricht lange glatte Haut - fast ohne Schmerzen. Die Sugaring-Haarentfernung ist im Vergleich zum Waxing weitgehend schmerzlos. Eingewachsene Haare und Hautirritationen treten nur selten auf. Keine Verbrennungsgefahr: Anders als Wachs kommt die Zuckerpaste körperwarm auf die Haut. Haben Sie nach dem „Zuckern“ trotzdem trockene Haut an den Beinen, sollten Sie eine leichte After Shave Body Lotion auftragen: Pflegeformeln mit Panthenol können die Haut beruhigen und dadurch Hautirritationen vorbeugen. Nach einem Sugaring im Gesicht oder unter den Armen empfiehlt es sich, mindestens 12 Stunden auf Make-up und alkoholhaltige Deodorants zu verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.

Enthaarungscreme fürs Gesicht selber machen

Dieses Hausmittel Enthaarungscreme beugt frühzeitig Hautalterung vor und führt zu einer strahlenden Haut. Zugleich werden dadurch Härchen im Gesicht gemildert, so das diese nicht mehr einfach sich neu bilden. Dafür brauchst Du nur drei einfache Zutaten: Honig, Haferflocken und Zitronensaft. Hafer schenkt Feuchtigkeit und reguliert den pH-Wert der Haut. Honig ist ebenso ein echter Feuchtigkeitskick mit sehr vielen Antioxidantien und Vitaminen. Orientalische Damen benutzen diese Enthaarungscreme, um ihre Gesichtsbehaarung zu reduzieren und frühe Hautalterung aufzuhalten.

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