Haarentfernung Methoden im Vergleich: So finden Sie die Richtige für sich

Du träumst von glatter und schöner Haut, am liebsten langanhaltend, gründlich und sanft? Unerwünschte Gesichts- und Körperbehaarung ist ein Problem, das so gut wie jede Frau und jeder Mann kennt. Haar­entfernungs­­methoden gibt es viele. Allerdings kann die Suche nach der optimalen Haarentfernungsmethode eine echte Herausforderung sein. Im Folgenden geben wir Dir einen Überblick über alle wichtigen Arten der Haarentfernung.

Egal ob an den Beinen, unter den Armen oder in der Bikinizone - wer sich nach seidig glatter Haut sehnt, hat die Auswahl aus einem großen Angebot an verschiedenen Methoden: Sugaring, Enthaarungscreme, Rasieren oder Laser-Haarentfernung mit IPL-Geräten. Welche Methode die beste Haarentfernung bietet, entscheiden Sie am besten für sich selbst. Damit Sie die ideale Methode für sich finden, haben wir in diesem Überblick die größten Unterschiede, Vorteile und Nachteile der verschiedenen Methoden zur Haarentfernung zusammengefasst.

Die gängigsten Methoden zur Haarentfernung im Überblick

Zu den fünf gängigsten und bekanntesten Methoden zur Haarentfernung zählen die Laser-Behandlung, auch IPL (intense pulsed light) genannt, Enthaarungscremes, Rasieren, Epilieren und Sugaring oder Waxing. Das Endergebnis - glatte, haarlose Haut - ist ähnlich, doch bei den verschiedenen Anwendungen gibt es deutliche Unterschiede. Um herauszufinden, welche Art der Haarentfernung die beste ist, gibt es ein paar Sachen für Sie zu bedenken.

1. Laser-Haarentfernung und IPL

Die Laser-Haarentfernung und die IPL-Technologie sind hochmoderne Verfahren, die auf der Einwirkung von Laser- bzw. Lichtstrahlen basieren. Ein Laser ist ein gebündelter Lichtstrahl. Im Gegensatz zum IPL-Gerät, das mittlerweile auch für den Heimgebrauch angeboten wird, dringt dieser Strahl punktuell ins Haarfollikel ein und zerstört es. Deshalb ist eine Laser-Haarentfernung auch für jede Körperstelle geeignet. Beide Methoden dringen durch den Haarfarbstoff Melanin in den Haarfollikel ein, zerstören ihn und verhindern somit das Nachwachsen der Haare. Die Laser-Haarentfernung und die Haarentfernung mit IPL sind die einzigen Methoden, mit denen eingewachsene Haare, Rasurpickel, Rasurschatten , Erdbeerhaut und Stoppel dauerhaft der Vergangenheit angehören. Auch für die Haut sind diese beiden Technologien schonender, denn sie reizen die Haut weniger und vor allem deutlich seltener.

Die dauerhafte Haar­entfernung bieten wir Dir in immer mehr Studios und in fast allen Städten an. Dank der modernen Technologie, die wir bei Senzera nutzen, können so gut wie alle Haut- und Haartypen behandelt werden. In einem kostenlosen Beratungs­gespräch klärt Deine Expertin Dich ausführlich über die Behandlung, mögliche Risiken und Kontra­indikationen auf. Anhand Deines Anamnese­bogens können wir feststellen, ob eine Kontra­indikation vorliegt. Senzera arbeitet mit den modernsten Geräten. Die Technologie hat sich im Lauf der letzten Jahre stark entwickelt und verbessert.

Alle Geräte der Heim­anwendung dürfen aus Sicherheits­gründen nur einen Bruchteil der Energie­stärke abgeben im Vergleich zu den professionellen Geräten. Diese Behandlung ist damit nicht so wirkungsvoll und das Haar wird lediglich in eine Art Ruhe­zustand versetzt. Mit unseren professionellen Geräten, die auch in der Medizin eingesetzt werden, wird eine wesentlich höhere Energie eingesetzt, um die Keim­zellen in der Haarwurzel zu zerstören.

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist die Behandlung bei Dermatolog:innen ratsam. Das hat allerdings seinen Preis: Je nach Körperregion und Angebot liegen die Kosten zwischen 20 und 200 Euro pro Sitzung. Wie oft Sie für ein zufriedenstellendes Ergebnis zum Lasern gehen sollten, hängt von Ihrem Hauttyp und der Haarfarbe ab. Daher können vier Sitzungen bereits ausreichen, bei anderen sind bis zu zwölf Sitzungen nötig. Doch das Ergebnis nach der Behandlung ist bei den Patient:innen seidig glatte Haut, denn Haare zu lasern, hält bis zu zehn Wochen lang, und es treten meist weder Rasierpickel noch eingewachsene Haare oder Erdbeerbeine nach Abschluss aller Sitzungen auf.

Wenn Du nach einem mühelosen Weg suchst, Deine Haare langfristig und ohne großen Zeit­aufwand loszuwerden, dann ist die dauerhafte Haar­entfernung die für Dich beste Methode. Nach 6 - 10 Sitzungen im Abstand von ca. = 5 Std. ca. ca. = ca. ca. ca.

Vorteil: Langfristige Ergebnisse
Nachteil: Hohe Kosten
Kosten: Bis zu zwölf Sitzungen für jeweils 20-200 Euro

Haarentfernung mit Laser: So gut ist die Methode wirklich I ARD Gesund

2. Rasieren

Die bekannteste und am häufigsten genutzte Haarentfernungsmethode ist die Depilation. Dies beschreibt die Entfernung des Haares oberhalb der Hautoberfläche. Dabei bleibt die Haarwurzel, welche sich unter der Hautoberfläche befindet, unberührt und führt dazu, dass das Haar immer wieder nachwachsen kann. Beliebt. Frauen und Männer greifen meist zum Nass­rasierer, um Körperhaare zu entfernen. Ein Rasierer kappt das Haar an der Haut­oberfläche. Das ist praktisch, eine Rasur hält aber nicht lange an. Nach ein bis drei Tagen wachsen wieder Stoppeln nach.

Für die Nass­rasur gibt es Einwegrasierer, Systemrasierer und Rasierhobel. Dank Wechsel­klingen lassen sich Hobel und Systemrasierer lange nutzen, Einwegrasierer landen dagegen nach wenigen Rasuren im Müll. Für die Trockenrasur ist nur ein Elektrorasierer geeignet. Nass­rasierer schneiden die Haare ganz nah an der Haut­oberfläche ab. Das sorgt für ein glatteres Ergebnis als bei einem Trockenrasierer.

Um die Haut auf die Rasur einzustellen, bietet es sich an, zunächst einmal in Wuchs­richtung zu rasieren und erst dann dagegen - vor allem im Intim­bereich. Die Aussage, Rasierer für Frauen seien systematisch teurer als die für Männer, konnten wir bisher nicht bestätigen. Systemrasierer für Damen passen sich mit ihren abge­rundeten Rasierköpfen aber besonders gut an Körperkonturen an.

Im Gegensatz zur neuartigen Laser-Haarentfernung ist das Rasieren eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Methoden zur Haarentfernung. Rasieren führt unmittelbar zu glatter und haarfreier Haut, die einfach mit einem Nassrasierer oder Rasierhobel unter der Dusche mit Duschgel oder speziellem Rasierschaum rasiert wird. Der Nachteil zeigt sich allerdings schon wenige Stunden später - da beginnen bereits die ersten Stoppeln nachzuwachsen.

Wichtig beim Rasieren ist es, immer auf eine saubere und scharfe Klinge zu achten. Vor allem im Intimbereich sollten Sie sich an ein paar Sachen halten: immer mit dem Strich rasieren und nicht dagegen. Rasieren Sie dagegen, entstehen kleinere Verletzungen, die sich im Intimbereich entzünden können. Auch wichtig: Rasieren Sie nie trocken. Um eingewachsenen Haaren vorzubeugen, sollten Sie Ihre Haut zwischen den Haarentfernungen außerdem peelen und sie nach der Rasur immer mit einer Bodylotion pflegen.

Vorteil: Schnell, unkompliziert und kostengünstig
Nachteil: Kurze Haltbarkeit, hoher Plastikverbrauch durch Einwegklingen
Kosten: Neuer Nassrasierer zwischen fünf und 15 Euro

3. Enthaarungscreme

Schnell, unkompliziert und genau das Richtige für empfindliche Haut: Das ist die Methode mit Enthaarungscreme. Die Creme wird aufgetragen und nach einer gewissen Einwirkzeit - die in der jeweiligen Anleitung steht - meist mit einem beigelegten Schaber entfernt. Die durch den chemischen Prozess aufgelösten Haare werden dabei abgetragen. Cremes zur Haar­entfernung rücken Haaren schmerz­frei zu Leibe. Bei Frauen sind sie nach Rasierern und Epilierern recht beliebt. Männer benutzen sie dagegen kaum.

Die Creme wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen. Dann lässt man sie einwirken. Bestimmte Inhalts­stoffe - meist Thioglykolsäure - schwächen in dieser Zeit das Keratin, also die Horn­substanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Was übrig bleibt, lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtel entfernen. Nichts für Allergiker. Menschen, die zu Allergien und sensibler Haut neigen, sollten vorsichtig sein. Am besten die Creme an einer kleinen Stelle testen. Im Intim­bereich aufpassen, dass die Creme nicht in Berührung mit Schleimhäuten kommt. Die Creme löst die Haare durch eine chemische Reaktion auf, jedoch nur oberhalb der Haut, welches zu einem schnellen Nachwachsen der Haare führt. Die Anwendung muss hierfür regelmäßig wiederholt werden.

Auch Rasierpickel, Erdbeerbeine und eingewachsene Haare bleiben in der Regel aus. Allerdings sollten Sie bei einer Haarentfernung mit Enthaarungscreme im Intimbereich unbedingt auf eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung achten, um die empfindliche Körperstelle nicht zu reizen.

Vorteil: Ideal für den Heimgebrauch und preiswert
Nachteil: Schnelles Nachwachsen der Haare
Kosten: Preisspanne von zwei bis 15 Euro

4. Epilieren

Die Haarentfernung mit dem elektrischen Epilierer ist nichts für schmerzempfindliche Gemüter, dafür aber unkompliziert und lang anhaltend. Winzige Pinzetten in dem Gerät packen einzelne Haare und zupfen sie mit der Wurzel aus der Haut. Das Epilieren im Intimbereich ist zwar möglich, aber keine empfehlenswerte Methode zur Haarentfernung - außer Sie sind wirklich komplett schmerzunempfindlich. Anfangs schmerzhaft. Die Haut kann sich mit der Zeit aber ans Epilieren gewöhnen. Beim Wort Epilierer verziehen viele Menschen das Gesicht. Wie eine rotierende Pinzette reißt das Gerät die Haare direkt an der Wurzel heraus. Nichts für zarte Seelen. Menschen mit sehr schmerz­empfindlicher Haut sollten eher nicht zum Epilierer greifen. Jedoch kann sich die Haut bei regel­mäßiger Anwendung an das Epilieren gewöhnen.

Was hilft: Die Haut mit einer Hand anspannen und den Epilierer senkrecht aufsetzen. Er kann die Haare optimal fassen, wenn sie etwa 2 bis 5 Milli­meter lang sind. Neben Epilierern, die trocken zum Einsatz kommen, bieten einige Anbieter wasser­feste Geräte an. Die lassen sich mit Rasierschaum in der Dusche nutzen.

Bis die Härchen eine neue Wurzel gebildet haben, um nachwachsen zu können, vergehen bis zu vier Wochen. Und keine Sorge: Der Schmerz wird mit der Gewöhnung weniger. Um eingewachsene Haare an Beinen und anderen Körperstellen zu vermeiden, sollten Sie bei dieser Methode aber unbedingt regelmäßig die abgestorbenen Hautschüppchen durch ein Peeling entfernen. Die meisten Epilierer sind heutzutage auch für die Anwendung unter der Dusche geeignet, was den Schmerz etwas lindert, da die Poren aufgeweicht werden und die Haare leichter aus der Haut gezupft werden können. Im Vergleich zum Rasieren fügt man sich beim Epilieren garantiert keine Schnittverletzungen zu.

Vorteil: Lang anhaltendes Ergebnis, keine Schnittverletzungen
Nachteil: Lange Anwendungsdauer, hohes Schmerzempfinden, einwachsende Haare
Kosten: 26 bis 300 Euro

5. Sugaring und Waxing

Diese beiden sehr ähnlichen Methoden haben einen entscheidenden Unterschied: Beim Waxing wird das Wachs zunächst mit der Haarwuchsrichtung aufgetragen. Anschließend wird es entgegen der Wuchsrichtung entfernt. Beim Sugaring dagegen ist es genau umgekehrt - außerdem wird kein Wachs, sondern eine spezielle Zuckerpaste verwendet. Sowohl beim Waxing als auch beim Sugaring werden Deine Haare mit der Wurzel entfernt. Streichel­zarte Haut ohne Stoppeln und das für mehrere Wochen sind das Ergebnis. Und da Du nicht mehr täglich rasieren musst, ist Deine Haut weniger gestresst und fühlt sich gesünder und schöner an.

Beim Waxing wird das Wachs mit der Haarwuchs­richtung aufgetragen und entgegen des Haarwuchses entfernt. Beim Sugaring ist es genau anders, sodass weniger Haare abbrechen als beim Waxing. Zudem dringt der Zucker in den Haar­kanal ein und umschließt das Haar tief an der Wurzel. Der Zeit­aufwand beim Waxing ist geringer, da man das Wachs schneller auf groß­flächige Körper­partien auftragen und abziehen kann. Somit ist auch das unangenehme Gefühl schneller vorbei und das Waxing daher vor allem bei großen Flächen wie den Beinen, dem Männer-Rücken und der Brust zu empfehlen. Das Sugaring ist die sanfte und teilweise präzisere Alternative zum Waxing. Daher ist diese Methode besonders für sensible Haut­bereiche wie dem Gesicht, den Achseln oder dem Intim­bereich zu empfehlen. Zudem besteht die Zucker­paste zu 100% aus natürlichen Inhalts­stoffen und ist daher auch für Allergiker und empfindliche Haut­typen sehr gut verträglich.

Da mit Wachs auch die Haarwurzeln entfernt werden, ist die Behand­lung nicht voll­kommen schmerz­frei. Mit Wachs reißen Mutige Haare an der Wurzel heraus. Der Lohn: bis zu einen Monat Haarfreiheit. Zur Wahl stehen Warm- und Kalt­wachs. Bei der ersten Art trägt man erwärmtes, flüssiges Wachs auf. Aber Vorsicht: Nur leicht erwärmen, sonst drohen Verbrennungen. Das erstarrte Wachs lässt sich entweder als Stück abziehen oder mit einem Stoff­streifen. Kalt­wachs­streifen funk­tionieren ähnlich, werden aber nur mit den Händen erwärmt.

Sugaring hat den Vorteil, dass der Zucker tief in den Haarkanal eindringt und das Haar tief an der Wurzel umschließt. Während das Sugaring die sanftere Methode mit einem Naturprodukt für empfindliche Körperstellen ist, funktioniert Waxing im Vergleich effektiver. Gerade bei großen Körperflächen wie Rücken oder Beinen bietet sich diese Haarentfernung an. Bei regelmäßiger Anwendung im Kosmetikstudio oder im eigenen Bad hält das Ergebnis bis zu vier Wochen. Doch die Haare müssen vor jeder Anwendung eine Länge von mindestens fünf Millimetern haben.

Vorteil: Preiswert (bei Anwendung zu Hause), lang anhaltendes Ergebnis
Nachteil: Erfordert viel Zeit und ist zu Beginn schmerzhaft
Kosten: Zu Hause schon ab acht bis zehn Euro - im Kosmetikstudio zwischen zehn und 50 Euro, abhängig von der Körperstelle

Welche Methode ist die Richtige für mich?

Insgesamt ist die Wahl der besten Haarentfernungsmethode eine persönliche Entscheidung, die von verschiedenen Faktoren abhängt.

Für welchen Hauttyp eignet sich welche Haarentfernung am besten?

Auf das Ergebnis der Haarentfernung können sich zwei Faktoren auswirken: Ihre Haarfarbe und Ihr Hauttyp. Die Methode, bei der sich das am meisten bemerkbar macht, ist die Laser-Haarentfernung bzw. IPL-Behandlung. Hier gilt: Je größer der Kontrast zwischen Haut und Haaren, umso besser funktioniert der Laser. Am besten eignet sich daher die Kombination aus einem hellen Hauttyp und dunklen Haaren. Die meisten Standardgeräte funktionieren aber auch mit dunkelblonden Haaren meist noch gut. Bei hellblonden und rötlichen Haaren in Kombination mit einer hellen Haut kann die Laser-Behandlung zu einer Herausforderung werden. Auch für sehr dunkle Haut sind spezielle Geräte notwendig, damit es nicht zu Pigmentstörungen kommt. Informieren Sie sich vor einer Behandlung mit Laser daher unbedingt bei einem:r Expert:in und gehe Sie zum Probe-Lasern.

Enthaarungscreme funktioniert zwar bei allen Haartypen, allerdings kann es bei besonders dicken Haaren passieren, dass sie nicht so gut aufgelöst werden. Hier kann eine Rasur die bessere Wahl sein. Rasieren, Epilieren sowie Waxing und Sugaring sind für alle Haartypen geeignet. Wer eine besonders empfindliche Haut hat, sollte jedoch eher Sugaring als Waxing probieren, da dieses hautschonender ist.

Rasierpickel, eingewachsene Haare & Co. - was bei der Haarentfernung schiefgehen kann

Kleine Schnitte oder Entzündungen, eingewachsene Haare oder die liebevoll genannten Erdbeerbeine: Gerade wenn man mit der Haarentfernung beginnt - oder beim Ausprobieren einer neuen Methode -, kann so einiges schiefgehen und zu großer Enttäuschung anstelle von glatter Haut führen.

Meist steckt allerdings eine unsachgemäße Anwendung eines IPL-Geräts oder der Sugaring-Paste dahinter. Glücklicherweise ist nur in sehr seltenen Fällen der Besuch bei Ärzt:innen notwendig, wie beispielsweise bei einer immer wiederkehrenden Entzündung oder stark eingewachsenen Haaren. Hier bitte keinesfalls selbst experimentieren, sondern direkt ärztlichen Rat einholen.

Pflege nach der Haarentfernung

Egal, für welche Methode zur Haarentfernung Sie sich entscheiden, in jedem Fall ist die richtige Pflege danach wichtig für eine gesunde und glatte Haut. Wenn Sie sich rasiert, epiliert oder eine Enthaarungscreme benutzt haben, sollten Sie eine pflegende Lotion mit hautberuhigenden Wirkstoffen wie Aloe vera verwenden - am besten parfümfrei. Bei Laser-Behandlungen und IPL sollten Sie unbedingt eine Woche lang auf starke Hitze wie in der Sauna verzichten, für mindestens zwei auf direkte Sonneneinstrahlung und Solarium.

Jede Form des Haar­entfernens stresst die Haut. Sie braucht danach eine beruhigende Pflege, etwa durch milde, feuchtig­keits­spendende Lotionen. Von besonders fett­reichen Cremes ist dagegen abzu­raten - sie können die bakterielle Besiedlung der Haut verschlechtern. Denn beim Rasieren kommt es zu kleinsten Verletzungen auf der Haut, in denen sich Bakterien ansiedeln können.

Haare wachsen ein, wenn sie nicht mehr an die Haut­oberfläche gelangen können. Das passiert, wenn abge­storbene Hautschüpp­chen und Talg den Wachs­tums­kanal blockieren. Auch eng anliegende Kleidung kann dafür sorgen. Deswegen sind etwa bei engen Jeans die Oberschenkel betroffen oder wegen der Unterhose der Intim­bereich.

Vorbeugen lässt sich mit einem Hautpee­ling, um eine Verstopfung der Poren zu verhindern. Aber Vorsicht: Nicht direkt peelen, bevor Sie Haare entfernen - lieber ein bis zwei Tage vorher. Nach einer Epilation treten einge­wachsene Haare seltener auf. Denn beim Epilieren wird das Haar an der Wurzel heraus­gerissen.

Wenn das alles nichts bringt und es trotzdem zu einge­wachsenen Haaren kommt, hilft es, die betroffene Stelle zu desinfizieren, um eine Entzündung zu vermeiden. Vor allem ist aber Geduld wichtig: Nicht mit scharfen Gegen­ständen versuchen, das einge­wachsene Härchen heraus­zupulen oder mit den Fingern daran zu kratzen, sonst kann sich die Stelle entzünden.

Vorteil des Rasierens unter den Achseln: Es hilft prinzipiell den Schweiß­geruch zu verringern. Denn Schweiß kann schneller abfließen und Bakterien, die den Geruch verursachen, können sich nicht in den Haaren einnisten.

Baden Menschen mit sehr empfindlicher Haut direkt nach der Rasur im Salz­wasser, kann das die Haut durch­aus reizen. Generell sind Schwimm­badbesuche nach der Rasur aber unbe­denklich. Wer in die Sonne geht, sollte grund­sätzlich auf einen angemessenen Schutz vor UV-Strahlung achten, etwa Sonnencreme benutzen. Während der Behand­lungs­zeit mit Laser oder Blitz­lampen ist allerdings intensives Sonnenlicht zu meiden.

Bei dem Eindruck, dass die Haare nach der Rasur dicker und dunkler nach­wachsen, handelt es sich übrigens um eine optische Täuschung: Da die Haare direkt an der Haut an ihrer dicksten Stelle im Quer­schnitt abge­kappt werden, wirken sie beim Nach­wachsen dicker.

Vergleichstabelle der Haarentfernungsmethoden

Methode Dauerhaftigkeit Schmerz Kosten Geeignet für
Laser-Haarentfernung Langfristig Gering Hoch Helle Haut, dunkle Haare
IPL Langfristig Gering Mittel Verschiedene Haut- und Haartypen
Rasieren Kurz Kein Niedrig Alle Haut- und Haartypen
Enthaarungscreme Kurz Kein Niedrig Empfindliche Haut
Epilieren Mittel Hoch Mittel Schmerzresistente
Waxing Mittel Mittel bis Hoch Mittel Größere Flächen
Sugaring Mittel Mittel Mittel Empfindliche Bereiche

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