Beine rasieren ist ein wichtiger Bestandteil unserer Beauty Routine - nicht nur im Sommer. Um lästige Härchen zu entfernen, kann man auf verschiedenste Methoden zurückgreifen, die häufigsten sind Epilieren und Rasieren. Allerdings bringen diese Methoden auch einige Nachteile mit sich: Das Ergebnis hält nicht lange an, Epilieren wird von vielen als schmerzhaft empfunden und beim Rasieren besteht zudem auch noch eine gewisse Verletzungsgefahr. Immer mehr Menschen möchten lästige Körperhaare dauerhaft loswerden - und Geräte für die Laser- oder IPL-Haarentfernung versprechen genau das.
In diesem Artikel untersuchen wir die Meinung einer Influencerin zu den Ergebnissen, die man mit Philips IPL-Geräten erzielen kann. Dabei beantworten wir die folgenden Fragen: Warum hat sie sich dazu entschieden, das Philips Lumea-Gerät zu testen? Was genau ist IPL eigentlich? Wie einfach ist die Haarentfernung mit IPL zuhause? Wie wendet man IPL zu Hause richtig an? Welche zusätzlichen Aufsätze gibt es für Philips Lumea? Und zur ultimativen Frage im IPL-Haarentfernungstest: Tut es weh? Das sind einige der am häufigsten gestellten Fragen, denen wir anhand von Erfahrungsberichten auf den Grund gehen.
Besonders beliebt sind die Produkte von Philips, die sich mittlerweile in zahlreichen Haushalten finden. Doch wie gut sind sie wirklich? Die Philips IPL-Geräte, wie etwa der „Lumea“-Reihe, arbeiten mit intensiven Lichtimpulsen, die die Haarwurzel gezielt verlangsamen sollen. Das Prinzip ähnelt der professionellen Behandlung im Kosmetikstudio, ist aber für den Heimgebrauch optimiert.
IPL ist die Abkürzung für die Intense Pulsed Light-Technologie. Die Abkürzung IPL steht für Intense Pulsed Light. Bei dieser Methode der Haarentfernung werden sanfte Lichtimpulse in Form von Blitzen an die Haut abgegeben und von der Haarwurzel absorbiert. Je heller die Haut ist und desto dunkler die Haarwurzel, desto besser wird das Licht absorbiert. Die Lichtimpulse regen die Haarfollikel an, in die Ruhephase überzugehen.
Und wie funktioniert diese Technologie? Hier muss ich kurz ein klein wenig ausholen. Das körpereigene Pigment Melanin ist für die Färbung von Haut und Haar verantwortlich - und dieses Pigment absorbiert die von Lumea Prestige ausgesendeten Lichtimpulse. Doch das ist noch nicht alles: Der IPL-Vorgang regt das Haar an, nicht mehr nachzuwachsen, indem es in eine „Ruhephase“ geht. Da sich die Haare in verschiedenen Wachstumsphasen befinden muss der Vorgang in den ersten zwei Monaten alle zwei Wochen wiederholt werden. Danach reicht eine Anwendung alle vier bis acht Wochen - die Haare bleiben in der natürlichen Ruhephase und wachsen nicht mehr nach. So das Versprechen von Philips. Ob ich das nach einem ausgiebigen Test bestätigen kann?
Bei IPL-Geräten dringen die kurzen Lichtimpulse in die Haarfollikel ein, wo das Licht vom Pigment im Haar in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme versetzt den Haarfollikel in den Ruhezustand. Wendet man das IPL-Gerät nach dem angegebenen Behandlungsplan über mehrere Wochen hinweg an, werden so Haarwuchs und Haardichte verringert. Die IPL-Behandlung sorgt also für ein temporäres Ergebnis, das über wiederholte Behandlungen immer wieder aufgefrischt werden muss. Im Gegensatz dazu verwenden Lasergeräte statt intensiver Lichtblitze gebündelte Laserstrahlen. Auch hier wird Licht über das Pigment im Haarfollikel in Wärme umgewandelt. Aufgrund der höheren Energie des Lasers werden die Haarfollikel hier aber nicht nur in den Ruhezustand versetzt, sondern dauerhaft zerstört. Die Laserbehandlung ermöglicht also eine permanente Haarentfernung.
Dafür wird bei der IPL-Behandlung das Licht breiter gestreut, als das bei einem Laser der Fall ist, sodass eine größere Fläche gleichzeitig behandelt werden kann.
Vor der ersten Behandlung muss ein Hauttest durchgeführt werden. Dabei werden die unterschiedlichen fünf Lichtstufen auf der Haut getestet und geschaut, ob nach 24 Stunden Hautirritationen auftreten. Der Hauttest wurde am Bein, Arm und Achsel durchgeführt.
IPL-Haarentfernungsgeräte können an den meisten gängigen Stellen am Körper, sprich an Beinen, im Gesicht, unterhalb der Wangenknochen, unter den Achseln und im Intimbereich angewendet werden. Aber auch auf der Brust oder auf dem Rücken kommen die Geräte zum Einsatz. Im Zweifel sollte man immer vorher die Herstellerangaben studieren. Wichtig ist aber immer: Die IPL-Geräte dürfen nur auf gesunder, unverletzter Haut angewendet werden. Hautirritationen, Ausschläge oder andere Hautprobleme sollten vor der Behandlung vollständig abgeklungen sein.
Wir haben 18 IPL-Haarentfernungsgeräte getestet, um diese Versprechen zu überprüfen. Dabei waren Modelle bekannter Hersteller sowie einige günstige No-Name-Produkte.
Das Philips Lumea IPL 9900 Series BRP958/00 überzeugt mit vier vielseitigen Aufsätzen für Körper, Gesicht und Bikinizone. Die Bedienung ist dank durchdachtem Design und fünf Intensitätsstufen angenehm flexibel. Besonders praktisch: Die KI-gestützte App bietet individuelle Behandlungspläne und Anwendungstipps. Das Lumea IPL 9900 Series liegt gut in der Hand, wobei wir erwähnen möchten, dass es ziemlich schwer ist. Dafür bringt es aber auch einiges an Leistung mit sich. Obendrein wird es mit vier Aufsätzen geliefert und ist somit für Gesicht, Körper, Bikinizone und Achselhöhlen geeignet - also für eigentlich alles.
Was für einige Nutzerinnen und Nutzer spannend sein könnte: die dazu passende App, die KI-gesteuert beim Behandeln unterstützen soll. Beim Testen konnten wir feststellen, dass die Extra-Funktion nett und hilfreich ist, aber kein nötiges Muss. Über die App kann etwa ein individueller Behandlungsplan erstellt werden. Dieser soll dabei helfen, ein perfektes Ergebnis zu erzielen, und natürlich dabei, keine Sitzungen zu verpassen. Wie gesagt: nett, aber nicht zwingend nötig.
Der Braun Silk-expert Pro 5 kommt in einem recht großen, edlen, rosafarbenen Koffer daher. Er bietet neben drei Aufsätzen auch drei verschiedene Modi für die Intensität und kann sowohl im manuellen als auch im Automatik-Modus genutzt werden. Das Haarentfernungsgerät von Braun hat zwar anders als die Philips-Modelle keine Pistolenform, lässt sich aber trotzdem angenehm halten. Zudem ist das mitgelieferte Netzkabel schön lang.
Dass K-Beauty sich inzwischen auch in Deutschland etabliert hat, beweist der koreanische Hersteller Ulike mit seinem stylishen und vor allem effektiven IPL-Gerät zum vergleichsweise kleinen Preis. Bereits nach wenigen Monaten regelmäßiger und gewissenhafter Anwendung geht das Haarwachstum drastisch zurück. Mit einer Million Blitzen sorgt das IPL Hair Removal von Ulike dafür, dass man es sehr lange nutzen kann. Das Gerät ist hervorragend verarbeitet und einfach zu bedienen und besticht mit einer Kühlfunktion.
Beim Kauf eines IPL-Geräts sollten Sie auf folgende Aspekte achten:
Viele Nutzer*innen loben die sichtbare Reduktion des Haarwuchses und berichten, dass sich die Nachbearbeitung mit Rasierer oder Epilierer deutlich verringert. Besonders geschätzt wird die Schmerzarmut im Vergleich zu herkömmlichen Epiliermethoden - das Lichtblitzen wird höchstens als leicht warmes Kribbeln wahrgenommen.
Ende August habe ich begonnen und seitdem insgesamt fünf Anwendungen hinter mir. Ganz klar: Nach den ersten beiden Anwendungen habe ich nichts gemerkt. Einen gewaltigen Unterschied merkte ich zwischen der dritten und der vierten Anwendung: Die Haare an den Beinen wachsen viel, viel langsamer und fühlen sich auch deutlich weicher an. Ich musste die Beine nur für die erneute Anwendung rasieren, dazwischen gar nicht, da ich erst nach einigen Tagen minimale Stoppeln hatte. Mir ging es primär um die Beine, da der Rasur-Aufwand hier am größten ist. Ich nutze Lumea Prestige aktuell aber auch unter den Achseln und für die Bikinizone. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass es etwas länger dauert.
Personen mit bestimmten Kontraindikationen wie einer Schwangerschaft, einem Herzschrittmacher oder der Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente sollten ebenfalls auf die Anwendung verzichten. Obendrein sollten Leberflecke, Muttermale, Sommersprossen und andere Pigmentflecken bei der IPL-Anwendung unbedingt ausgespart oder abgedeckt werden. Diese Hautbereiche enthalten eine höhere Konzentration an Melanin, das das IPL-Licht besonders stark absorbiert. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Hautreizungen, Verbrennungen oder eine dauerhafte Pigmentveränderung.
Generell darf die Anwendung nicht zu häufig erfolgen, denn zu kurze Abstände zwischen den Sitzungen können die Haut unnötig reizen und zu Nebenwirkungen führen. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schutz vor Sonnenlicht: Die Haut sollte vor und nach der Behandlung keiner intensiven Sonnenexposition ausgesetzt werden, da sie durch das IPL lichtempfindlicher wird.
Die Philips Lumea IPL-Haarentfernung bietet eine effektive und schmerzarme Möglichkeit, lästige Körperhaare dauerhaft zu reduzieren. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen und der konsequenten Anwendung können Sie langfristig glatte Haut genießen. Achten Sie beim Kauf auf die passenden Funktionen und Zubehörteile, um das beste Ergebnis für Ihren Haut- und Haartyp zu erzielen.
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