Haare selbst blond färben – So gelingt der perfekte Look zu Hause

Blond zählt zu den seltensten Haarfarben weltweit, denn nur etwa zwei Prozent aller Erwachsenen sind blond. Unter anderem aufgrund ihrer Seltenheit gehört die Haarfarbe zu den beliebtesten in Deutschland. Träumst du schon lange von blonden Haaren und überlegst, dir die Haare selbst blond zu färben? Während die Haare früher vor allem beim Friseur gefärbt wurden, kannst du dir heutzutage auch problemlos zu Hause einen neuen Look kreieren.

Alles, was du dazu brauchst, ist die Farbe deiner Wahl, ein altes Handtuch, um Flecken auf der Kleidung zu vermeiden, und ein kleines Tuch, um Farbspritzer auf der Haut direkt entfernen zu können. Wenn du noch etwas unsicher bist, kannst du deine Haare blond tönen statt sie zu färben, denn eine Tönung hält im Gegensatz zur Färbung oder Blondierung nur einige Haarwäschen lang.

Bei der Auswahl des passenden blonden Haartons kannst du dich an deinem Hautton und deiner Haarfarbe orientieren. Generell gilt: Die neue Haarfarbe sollte nicht zu stark von der natürlichen Haarfarbe abweichen. Gerade für den Anfang reicht es, das Haar nur zwei Nuancen heller oder dunkler zu färben, um einen sichtbaren Effekt zu erzielen.

Du solltest sowohl deine Haare als auch deine Haut auf die Färbung vorbereiten. Damit deine Ohren und deine Stirn nicht versehentlich mitgefärbt werden, solltest du sie vorher eincremen. Deine Haare bereitest du am besten mit einer Kur vor. Denn generell gilt: Je gesünder deine Haare sind, umso besser und gleichmäßiger nehmen sie die Farbe auf. Wenn deine Spitzen Spliss aufweisen, solltest du sie schneiden lassen, bevor du dir die Haare blond färbst.

Bevor du loslegst, solltest du die Gebrauchsanweisung aufmerksam lesen. Manche Blond Colorations müssen ins nasse Haar eingearbeitet werden, andere ins trockene Haar. Am besten verteilst du die Farbe vom Hinterkopf aus gleichmäßig im ganzen Haar. Vergiss nicht, dir einen Wecker zu stellen, um die Haare nach der Einwirkzeit gründlich auszuwaschen. Wenn du diesen Ratschlägen folgst, findest du garantiert den passenden Blondton für deine Haare.

Viele haben bereits vor dem Blondieren Angst, dass ihr Haar einen Gelbstich bekommen könnte. Diesem kannst du insofern vorbeugen, in dem du zum einen die richtige Blondierung (wie eine Blondierung ohne Ammoniak) und zum anderen den für den Grad deiner Aufhellung benötigten Wasserstoffperoxid verwendest.

In den meisten Fällen genügt ein Entwickler mit 6 Prozent Wasserstoffperoxid, wenn deine Ausgangsfarbe nicht dunkler als Mittelblond ist. Solltest du noch dunkleres Haar haben, müsstest du zu Entwickler mit 9 oder sogar 12 Prozent Wasserstoffperoxid greifen. Dies kann jedoch schnell zu Hautirritationen führen, deshalb solltest du dies unbedingt an einer kleinen, nicht sichtbaren Stelle testen oder einen Friseursalon aufsuchen.

Wie so oft gilt auch hier, dass viel nicht viel hilft! Wer direkt zu einem stärkeren Entwickler greift, riskiert entweder, dass das Haar noch stärker strapaziert wird und einen Orange- oder Gelbstich bekommt. Warum? Weil die Blondierung sozusagen so sehr auf das Gaspedal tritt, dass sie dabei vergisst, die roten Pigmente einzusammeln und an ihnen vorbeifährt.

Viele Friseur*innen schwören übrigens auf einen alten Trick: Sie mischen eine Messerspitze blauschwarze Haarfarbe mit in die Blondierung, um mit den Pigmenten bereits beim heller Färben gegen den Gelbstich anzukämpfen.

Die Vorbereitung ist entscheidend

Wie du Kopfhaut und Haar auf die Blondierung vorbereiten kannst? Dein Haar sollte nicht frisch gewaschen und trocken sein, so stellst du sicher, dass der Säureschutzmantel der Haut erhalten bleibt und es zu weniger Hautirritationen kommen kann. Trotzdem solltest du einen Allergietest durchführen. Hierfür musst du einfach etwas von der Blondierung auf eine kleine Stelle auf deiner Hand auftragen und etwas abwarten. Zeigt sich keine allergische Reaktion kannst du bedenkenlos deine Haare blondieren.

Damit jedoch nur deine Haare eine permanente Farbveränderung erhalten und nicht auch dein Lieblingsoutfit, solltest du beim Haare blondieren unbedingt in alte Klamotten schlüpfen, oder einen Friseurumhang umlegen. Da auch nach dem Auswaschen noch Färbereste in deinen Haaren enthalten sein können, solltest du zudem ein altes Handtuch verwenden.

Was du benötigst:

  • Blondierpulver- oder creme
  • Wasserstoffperoxid (je nach Aufhellungsgrad)
  • Plastikhandschuhe
  • Einen Färbepinsel
  • Eine Plastikschale (Durch die Oxidation bitte unbedingt auf jeden Fall auf Metallschalen verzichten!)
  • Eine Küchenwaage oder einen kleinen Messbecher

Falls du dir zum ersten Mal die Haare blondierst und nicht weißt, wie man Blondierungen richtig anmischt, keine Sorge, es ist ganz einfach! Eine praktische Anleitung zum Blondierung anmischen, findest du hier.

Wer bereits beanspruchtes Haar hat oder es einfach nur besonders schonen möchte, sollte zusätzlich zu Olaplex greifen. Die sonst durch Blondierung stark in Mitleidenschaft geratenen Disulfidbrücken, werden durch die Hinzugabe von Olaplex bereits während der chemischen Behandlung repariert und gekräftigt.

Haare selber blondieren – Ein Tutorial von Préférence

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auftragen der Blondierung

  1. Blondierungen werden im trockenen Haar aufgetragen. Am einfachsten lässt sie sich Scheitel für Scheitel auftragen. Mach dir hierfür einen Kreuzscheitel, von Stirn zum Nacken und Ohr zu Ohr. So kannst du die Aufhellungscreme am leichtesten in deine Haare einarbeiten.
  2. Einmal abgeteilt, kannst du die Blondiercreme Partie für Partie in deine Haare einarbeiten. Aber Achtung: Anders als bei Färbungen oder Tönungen, beginnst du in den Längen und Spitzen, da diese Haare im Gegensatz zu denen nahe der Kopfhaut meist mehr Zeit brauchen, um komplett aufgehellt zu werden. Blondierung richtig auftragen ist nicht schwer, achte einfach darauf, dass du sie wirklich gut einarbeitest und nicht nur auf das Haar legst, sodass sie ihre volle Wirkung erzielen kann.
  3. Solltest du deine Haare zum ersten Mal selbst heller färben, kannst du direkt ihm Anschluss die Blondierung ebenso sorgfältig in deine Haaransätze einarbeiten.

Wenn du bereits blondiertes Haar hast, solltest du nur die Ansätze nachfärben, da es sonst zu einem chemischen Haarschnitt kommen kann, wodurch vereinzelte oder alle Haar an der Stelle vom Naturhaar zum bereits blondierten Haar abbrechen.

Die Einwirkzeit richtet sich ganz nach deiner Ausgangshaarfarbe und danach, wie schnell sich dein Haar aufhellen lässt. Eine maximale Einwirkzeit von 45 Minuten sollte jedoch nicht überschritten werden. Nach Ablauf der Einwirkzeit kannst du die Blondierung gründlich auswaschen. Am besten mit kühlem Wasser, das wird Kopfhaut und Haar gut tun. So kühl wie es nur geht. Bevor du deine Haare nun wäscht, kannst du dir das Ergebnis anschauen und entscheiden, ob du dein Wunschblond erreicht hast, oder noch weitere Färbevorgänge von Nöten sind.

Shampoo & Tönung gegen Gelbstich

Wenn du einen Gelbstich nach dem Blondieren im Spiegel siehst, gerate nicht direkt in Panik: Viele Frauen müssen ihr Haar entweder zwei Mal blondieren, oder in einem zweiten Schritt mit einem Glossing abtönen. Die Glanztönung sorgt dafür, dass dein Haar den gewünschten Blondton erhält und schließt zudem die aufgeraute Schuppenschicht, was für ordentlich Glanz sorgt.

Bleibt ein leichter Gelbstich? Sogennantes Silber-Shampoo, das eigentlich für graue Haare entwickelt wurde, hilft mit violetten Pigmenten gegen den ungewollten Goldton.

Zeigt sich hingegen ein unverhoffter Grünstich nach dem Blondieren, bleibt dir nur noch der Gang zum Friseur übrig. Unfällen entgehst du auch, wenn du von vorneherein einen Profi ans Werk lässt. Friseure wissen, welche Nuancen beim Haare Blondieren wie auf welchen Ausgangston reagieren.

Extra blond - extra pflegeintensiv

Blondiertes Haar benötigt mehr Pflege als jedes andere gefärbte Haar. Keratin und Feuchtigkeitspflege sind ab sofort das A und O! Um nicht nur lange etwas von deine neuen Traumhaarfarbe zu haben, sondern auch von deinen Haaren selbst, solltest du also unbedingt in professionelle Pflegeprodukte investieren.

Um nun dauerhaft auf der blonden Welle zu surfen, musst du alle vier bis acht Wochen an den Ansätzen die Haare nachblondieren. Willst du deine Haare schonender bleichen? Dann lies unsere Tipps, wie du deine Haare natürlich aufhellen kannst.

Die größten Fehler beim Blondieren der Haare!

  1. Von dunklem zu platinfarbenem Haar: Ist Ihre Naturhaarfarbe sehr dunkel, so sollten Sie Ihr Haar nur schrittweise vorsichtig aufhellen. Um aus sehr dunklem sehr helles Haar zu machen, braucht es eine starke chemische Behandlung, die das Haar immens strapaziert. Daher wird empfohlen, es Schritt für Schritt zu blondieren und zwischen jeder Anwendung eine Pause von mindestens vier Wochen zu lassen, in der sich das Haar erholen kann. Pflegen Sie während dieser Zeit das Haar ausgiebig mit Masken, Ölen und Haarspülungen.
  2. Gefärbte Haare selbst blondieren: Ihre Haare sind bereits gefärbt? Dann Finger weg von Blondierungen! Wurde das Haar bereits chemisch behandelt, reagiert es wegen der veränderten Pigmentierung anders auf das Wasserstoffperoxid. Um Farbüberraschungen zu vermeiden, sollten Sie daher besser auf eine Blondierung verzichten oder einen Profi um Hilfe bitten.
  3. Blondierung zu lange einwirken lassen: Grundsätzlich gilt: Lassen Sie Blondierungen niemals länger als 40 Minuten lang einwirken. Lässt man eine Blondierung zu lange im Haar, kann das die Kopfhaut verätzen oder das Haar irreparabel schädigen. Werfen Sie alle zehn Minuten einen Blick auf die Haare. So können Sie mögliche Probleme direkt erkennen und die Blondierung sofort herauswaschen.

Streng genommen wird das Haar bei einer Blondierung nicht gefärbt, sondern die Farbpigmente werden mit Hilfe von Wasserstoffperoxid entzogen: Es öffnet die Schuppenschicht und raut die Oberfläche des Haares auf. Im Inneren baut das Wasserstoffperoxid schließlich die natürlichen Pigmente ab, die dem Haar seine Farbe verleihen. Die blonden Haare enthalten somit wenig bis keine Pigmente mehr und sind damit farblos.

Haare mit Hausmitteln aufhellen

Wer sich blonde Haare wünscht, muss nicht immer gleich zur Chemie greifen. Im Sommer lassen sich die Haare in Kombination mit der wärmenden Sonne auch mit natürlichen Mitteln aufhellen. Mit diesen Hausmitteln zaubern Sie sich blonde Haare:

  1. Haare blondieren mit Zitronensaft: Die Zitrusfrucht eignet sich ideal, um die Haarfarbe um einige Nuancen aufzuhellen. Die Säure der Zitrone sorgt dafür, dass die Sonne besser in die Haarstruktur eindringen kann. Die Farbpigmente werden zersetzt und die Haare optisch aufgehellt.
    • Pressen Sie dafür eine Zitrone aus und vermischen Sie den Saft mit 250 Milliliter Wasser.
    • Füllen Sie die Flüssigkeit in eine Sprühflasche und verteilen Sie das Zitronenwasser in Ihren Haaren.
    • Nun müssen Sie sich einfach nur in die Sonne legen - fertig!
    Vorsicht: Die Säure kann das Haar austrocknen. Pflegen Sie es nach der Anwendung ausreichend. Besonders gut eigenen sich Feuchtigkeitsmasken und Conditioner!
  2. Haare aufhellen mit Meersalz: Wer kennt es nicht? Ein schöner Urlaub am Meer und Haare, wie von der Sonne geküsst. Durch die Kombination von Salzwasser und Sonne werden die Haare sichtbar aufgehellt. Nun müssen Sie nicht extra ans Meer fahren, um sich dieses Phänomen zu Nutze zu machen. Sie können sich dieses natürliche Bleichmittel ganz leicht selbst herstellen.
    • Füllen Sie einfach etwas Meersalz in lauwarmes Wasser und warten Sie, bis sich das Salz darin aufgelöst hat.
    • Geben Sie das Salzwasser ins Haar und lassen Sie es etwa eine Stunde lang einwirken.
    • Waschen Sie anschließend Ihr Haar mit klarem Wasser aus.
    Doch Vorsicht: Zu viel Meersalz kann die Haare austrocknen und strapazieren. Testen Sie sich daher langsam an das Aufhellen heran. Wir empfehlen für den Anfang einen Teelöffel Meersalz auf 250 Milliliter Wasser.
  3. Haare aufhellen mit Honig: Auch mit Hilfe des süßen Honigs lassen sich blonde Nuancen zaubern. Dafür ist das in ihm enthaltene Enzym Glucose Oxidase verantwortlich. Es wandelt Glucose und Sauerstoff in Wasserstoffperoxid um.

Blondieren vs. Aufhellen

Beim Blondieren wird das natürliche Pigment im Haar durch chemische Substanzen, wie Ammoniak und Wasserstoffperoxid, aufgehellt. Dieser Prozess entfernt die Farbpigmente vollständig, sodass der gewünschte Blondton sichtbar wird. Aufheller erzielen dagegen eine sanftere Veränderung, da das Haar beim Aufhellen nur teilweise von seinen natürlichen Pigmenten befreit wird. Diese Methode ist weniger aggressiv als das Blondieren, da sie lediglich die Farbtiefe reduziert. Das Ergebnis ist oft subtiler, was sie ideal für sanfte Blondnuancen oder schon leicht helleres Haar macht.

Tipps für braunes Haar

Braune Haare enthalten mehr Pigmente, die intensiver entfernt werden müssen, um einen strahlenden Blondton zu erzielen. Lassen Sie Aufheller oder Blondierung zu lange einwirken, strapaziert das Ihr Haar. Vor allem bei braunen Haaren, die viele warme Pigmente enthalten, kann das Blond oft nicht die gewünschte kühle Nuance erzielen. Stattdessen entsteht ein fieser Gelb- oder Orangestich.

Die Wella Aufhellungskurve

Beachtet zunächst den natürlichen Ausgangspunkt des Haares. Dies ist die Grundlage für die Blondierung und hat einen großen Einfluss auf die Formeln, die ihr beim Aufhellen und Tönen verwendet. Beginnt mit einem Beratungsgespräch, bei dem ihr eure Kund:in über ihre Haargeschichte befragt.

Dabei solltet ihr vier wichtige Fragen beantworten, um euch ein klares Bild von dem Haar zu verschaffen, mit dem ihr arbeitet:

  • Wann wurde das Haar zuletzt gefärbt?
  • Welche Dienstleistungen und Behandlungen wurden zuvor in Anspruch genommen?
  • Was gefällt derzeit nicht an dem Haar?
  • Was ist die übliche Haarpflege- und Stylingroutine?

Verwendet dann die Wella Aufhellungskurve, um den erforderlichen Aufhellungsgrad zu bestimmen. Wenn das Haar beispielsweise bereits mittelblond 7/ ist, aber auf Platin 10/ aufgehellt werden soll, muss das Haar um drei Stufen aufgehellt werden. Auch das darunter liegende Pigment muss berücksichtigt werden, da dies möglicherweise freigelegt wird. Bei der Aufhellung können orangefarbene und gelbe Farbnuancen durchscheinen. Behaltet dies im Hinterkopf, wenn ihr euren Toner mischt.

StufeFarbe
1Schwarz
2Dunkelbraun
3Braun
4Mittelbraun
5Hellbraun
6Dunkelblond
7Mittelblond
8Hellblond
9Sehr Hellblond
10Platinblond

Wie man einen Haaraufheller auswählt

Unser kultiges Blondor portfolio bietet verschiedenste Blondierungen für alle Haartypen, darunter, Freelights für Balayage, Blondorplex zur Stärkung der Haare während des Blondierungsprozesses und Soft Blonde Cream für eine Aufhellung nahe der Kopfhaut. Mit jedem dieser Produkte kann man bis zu sieben Aufhellungsstufen und mit BlondorPlex sogar ein Aufhellungsresultat von neun Tonstufen erzielen . Lasst das Produkt bis zu 50 Minuten einwirken und überprüft regelmäßig, ob das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Anschließend ausspülen und mit Blondor Seal & Care neutralisieren.

Aber nicht nur mit Blondor lassen sich makellose Blondtöne erzielen; auch unsere permanenten Haarfarben können helfen. Koleston Perfect und Illumina Color werden beide zum globalen Aufhellen oder zum partiellen Erarbeiten von Strähnen verwendet, gemischt mit Welloxon Perfect 6%,9% oder 12%,um ein helleres Blond zu erzielen.

Hier ein Beispiel mit Illumina Color...

  • Für bis zu einer Aufhellungsstufe: Mixt Koleston Perfect oder Illumina Color mit Welloxon Perfect 6%.
  • Für bis zu zwei Aufhellungsstufen: Mixt Koleston Perfect oder Illumina Color mit Welloxon Perfect 9%.
  • Für bis zu drei Aufhellungsstufen: Mixt Koleston Perfect oder Illumina Color mit Welloxon Perfect 12%.

Was das Mischungsverhältnis betrifft, so empfehlen wir, die Farbe 1:1 zu mischen. Ihr könnt zum Beispiel 30 g Koleston Perfect oder Illumina Farbe + 30 g Welloxon Perfect Developer ausprobieren.

Für bis zu fünf Aufhellungsstufen: Mischt Koleston Perfect Special Blondes mit Welloxon Perfect 9% oder 12% im Mischungsverhältnis 1:2, also 30 g Koleston Perfect Special Blonde + 60 g Welloxon Perfect Developer.

Wie man blonde Haarfarbe mischt

Wenn der Aufhellungsgrad richtig ist, aber der Blondton aufgefrischt werden muss, tragt einen Toner auf, um warme und messingfarbene Untertöne zu neutralisieren oder stumpfem und glanzlosem Haar Wärme zu verleihen. Dies könnt ihr bereits während der Aufhellung umsetzen.

Aber woher wisst ihr, welchen Farbton des Blondtoners ihr verwenden solltet? Schaut euch zunächst das unterliegende Pigment an, das der Aufheller freigelegt hat.

Verwendet dann den Farbkreis und das Farbkoordinaten System, um den zur Korrektur erforderlichen Toner zu bestimmen. Der Trick besteht darin, einen Ton zu wählen, der dem unerwünschten Ton auf dem Farbkreis gegenüber liegt. Um z. B. warme Rot- und Orangetöne auszugleichen, verwendet kühle Töne mit mattem Unterton, wie /2 Matt oder /8 Perl. Um goldige Strähnen abzukühlen, fügt ein /6 Violett hinzu. Und wenn ihr eine matte oder stumpfe Farbe neutralisieren möchtet, verwendet ihr die Gegenfarbe - in diesem Fall /4 Rot.

Das Wella-Farbnummernsystem besteht aus drei Teilen: der Tiefe, auf die ihr aufhellt oder aufgehellt habt, gefolgt von einem Hauptfarbton zum Neutralisieren und einem Nebenfarbton. Wenn ihr also mittelblondes Haar der Stufe 7 tönt, das orange und messingfarben aussieht, könnt ihr 7/81 verwenden. Dies würde dem Grad der Aufhellung entsprechen und dem Look eurer Kund:in eine Dosis von /8 Pearl geben, um die Wärme zu mildern.

Achtet beim Mattieren darauf, dass wenn ihr euer Farbgemisch im Ansatzbereich auftragt, das natürliche Haar sanft aufgehellt werden kann, was den Kontrast abschwächt und ein leuchtendes Ergebnis erzielt. Wenn ihr das Naturhaar beim Abmattieren nicht aufhellen möchtet, blendet den Ton ganz sanft zu den natürlichen Ansätzen aus. Für ein weiches Farbergebnis könnt ihr auch einen Glossing service in Anspruch nehmen oder auf Shinefinity zurückgreifen.

tags: #haare #selbst #blond #färben #anleitung

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