Viele Menschen, die Wert auf gepflegte und gesunde Haare legen, stellen sich die Frage: Wie oft zum Friseur gehen ist eigentlich normal? Dabei spielt es eine große Rolle, ob deine Haare lang, kurz, lockig oder gefärbt sind oder ob du gerade versuchst, sie wachsen zu lassen. Dieser Artikel liefert die Antworten auf diese Fragen.
Ein Friseurbesuch ist nicht erst dann fällig, wenn die Haare völlig außer Kontrolle geraten oder die Spitzen sich am Ende fünfmal spalten. Es gibt schon vorher klare Anzeichen dafür, dass du deinem Haar dringend einen neuen Schnitt gönnen solltest:
Die Frage “Wie oft zum Friseur gehen?” lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist, welche Haarlänge und Haarstruktur du hast - und natürlich auch, ob du deinen Look behalten oder verändern möchtest.
Langes Haar benötigt viel Pflege, denn es ist besonders anfällig für Spliss und Haarbruch. Wenn du deine lange Mähne gesund halten willst, solltest du etwa alle 10 bis 12 Wochen zum Friseur gehen. Die Haare wirken dann insgesamt frischer und gepflegter.
Vor allem die Spitzen brauchen regelmäßige Aufmerksamkeit. Wer ganz sicher gehen will, sollte alle 8 Wochen einen Termin vereinbaren. Wenn du dir also die Frage stellst: “Wie oft Spitzen schneiden?” - mindestens alle zwei Monate ist eine gute Faustregel.
Mittellange Haare, ob Lob, Clavi-Cut oder Shag, verlieren bei zu langen Abständen schnell ihre Form. Damit der Schnitt schön bleibt und dein Haar gesund aussieht, empfehlen Friseur:innen einen Besuch alle 8 bis 10 Wochen. So vermeidest du brüchige Längen und kannst gleichzeitig leichte Veränderungen am Schnitt vornehmen.
Kurzhaarschnitte wie Pixie, Buzz-Cut oder French Bob leben von einer klaren Form. Damit sie nicht ausfransen und der Look stets definiert bleibt, solltest du alle 4 bis 6 Wochen zum Friseur gehen. Kürzere Intervalle helfen auch dabei, die Frisur ohne viel Aufwand zu stylen.
Ein Pony sieht nur dann gut aus, wenn er regelmäßig gestutzt wird. Ansonsten hängt er zu tief, verliert seine Form oder wirkt ungepflegt. Hier lautet die Regel: alle 2 bis 4 Wochen nachschneiden. Viele Salons bieten dafür übrigens einen kostenlosen oder günstigeren Service zwischen den regulären Terminen an.
Lockiges Haar hat seine ganz eigenen Bedürfnisse. Es neigt eher zu Trockenheit, weshalb ein sanfter und strukturierter Schnitt besonders wichtig ist. Trotzdem solltest du Locken nicht zu häufig schneiden. Alle 10 bis 12 Wochen sind in der Regel ausreichend, um Volumen und Form zu erhalten, ohne die Struktur zu stören.
Wer seine Haare regelmäßig färbt, muss auch öfter zum Friseur. Wie oft du hier gehen solltest, hängt stark von der Färbetechnik ab. Beim klassischen Ansatzfärben liegt das Intervall bei 4 bis 6 Wochen. Balayage, Highlights oder Techniken wie der Base-Breaker können dagegen bis zu 12 Wochen halten - vorausgesetzt, die Pflege stimmt.
Auch wenn du deine Länge beibehalten oder wachsen lassen willst, solltest du die Spitzen regelmäßig schneiden lassen. Warum? Weil Spliss sich nach oben frisst - und du dann am Ende mehr abschneiden musst. Ein guter Rhythmus: alle 6 bis 8 Wochen die Spitzen kürzen lassen. So wachsen die Haare gesund weiter.
Der regelmäßige Friseurbesuch ist weit mehr als eine Frage der Ästhetik. Wer in regelmäßigen Abständen zum Friseur geht, beugt Haarbruch und Spliss vor, hält die Frisur in Form und sorgt dafür, dass das Haar gepflegt und gesund aussieht.
Zudem erkennen Friseur:innen frühzeitig strukturelle Probleme im Haar, wie Trockenheit, Schäden durch Styling oder Pflegefehler - und können gezielt gegensteuern. Auch das professionelle Styling am Ende eines Termins bringt frischen Schwung in deinen Look.
Ein häufiger Irrglaube ist, dass man gar nicht mehr zum Friseur gehen sollte, wenn man die Haare wachsen lassen möchte. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Wer gesunde, lange Haare will, muss regelmäßig die Spitzen schneiden lassen - sonst droht Haarbruch, und die Haare werden gar nicht mehr länger, weil sie vorher abbrechen.
Ideal ist ein Abstand von 8 bis 12 Wochen. So bleibt die Länge erhalten, und das Haar wirkt insgesamt kräftiger und gesünder. Kleine Schnitte verhindern große Schäden - das ist die goldene Regel beim Haarwachstum.
Du schaffst es nicht zum Friseur oder willst kleinere Korrekturen selbst vornehmen? Dann solltest du einiges beachten, um dein Haar nicht unnötig zu strapazieren:
Kann man sich die Haare selbst schneiden? Haare selbst schneiden erfordert Mut, aber auch Sicherheit. Einfache Frisuren für Anfänger:innen dienen als Einstieg, wenn Sie sich an das Handwerk der Friseur:innen wagen wollen. Am besten funktioniert es, wenn Sie diese drei Grundsätze befolgen:
Pony selbst schneiden: So gelingt die richtige Länge Ob Bangs, Fringe oder French Cut: Einen Pony zu schneiden, kann schnell schiefgehen. Da wenige Millimeter oft schon entscheidend sind, ist es umso wichtiger, genau zu arbeiten.
Bevor Sie damit beginnen, Ihren Pony selbst zu schneiden, sollten Sie die trockene Stirnpartie mit einem Stielkamm trennen. Das restliche, längere Haar am Hinterkopf befestigen Sie mit einem Zopfgummi, Haarband oder mit Spangen. So sind keine Strähnen im Weg.
Um eine harte und unnatürliche Kante beim Ponyschneiden zu vermeiden, halten Sie die Schere nie horizontal beziehungsweise setzen parallel an. Auch wenn Ihr Pony eine klare Kontur haben soll, halten Sie die Schere am besten in diagonaler Position und schneiden Stück für Stück die vorgegebene Linie nach.
Für einen fransigen Look nehmen Sie den kompletten Pony über der Nase zusammen. Nun schneiden Sie die Spitzen senkrecht zwei bis drei Millimeter ein. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis er Ihre gewünschte Länge hat.
Spitzen selbst schneiden: In fünf Schritten splissfrei Vor allem lange Haare werden häufig strapaziert und leiden unter Spliss und Haarbruch. Werden sie regelmäßig geschnitten, ist das Ergebnis gesundes, bis in die Spitzen dickes Haar. Auch unterstützen Sie langfristig Ihr Haarwachstum und garantieren einen gepflegten Haarschnitt. Wenn Sie Ihre Spitzen selbst schneiden, feuchten Sie die Haarenden leicht an. Dadurch werden sie griffiger.
Stufen selbst schneiden: Handwerk eines professionellen Stylisten Ein Stufenschnitt ist keine einfache Frisur für Anfänger:innen. Denn anspruchsvoll ist es allemal, sich ordentliche Stufen selbst zu schneiden. Star-Friseur Sam McKnight rät im Gespräch mit VOGUE UK allen, die denken, nicht mehr abwarten zu können, trotzdem lieber nicht die Schere anzusetzen: "Gönnen Sie Ihrem Haar eine Pause. Das Haar wird überleben, und letztendlich werden es nur ein paar Monate sein. Lassen Sie es ein wenig wachsen. Es wird einfach weiterwachsen - das ist das Wunderbare daran."
Kann man Haareschneiden zu Hause lernen? Es lässt sich also zusammengefasst sagen, dass Sie einfachere Handgriffe wie die Spitzen nachschneiden oder den Pony in Form bringen mit etwas Übung gut zu Hause erledigen können. Zu Hause zu lernen, sich komplett selbst die Haare zu schneiden, ist allerdings riskant und nur etwas für Mutige. Im Zweifelsfall sollten Sie doch lieber zum Friseursalon, um neue Haarschnitte und Frisuren auszuprobieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Antwort auf die Frage “Wie oft zum Friseur?” stark von deinem Haartyp, deinem Schnitt und deinem Stylingziel abhängt.
Wenn ihr eure Haare wachsen lassen wollt, solltet ihr alle zwei bis drei Monate zum Spitzen schneiden gehen und euch von einem halben Zentimeter trennen, beziehungsweise die besonders kaputten Spitzen abschneiden lassen. Die Haare wachsen dadurch natürlich nicht schneller, dennoch viel gesünder. Bei Spliss brechen sie logischerweise ab und so verliert ihr über die Zeit rund zwei bis drei Zentimeter ohne Zutun.
Sagen wir mal eure Haare wachsen 1,5 Zentimeter im Monat. Das wären schlussendlich 18 Zentimeter im Jahr. Ziehen wir davon viermal Spitzenschneiden ab, bei dem ihr jeweils einen halben Zentimeter einbußt. Ihr kommt trotzdem auf ordentliche 16 Zentimeter Gesamtlänge im Jahr.
Spliss entsteht meistens in den Haarlängen. Der Grund ist klar: Genau die haben auch schon einiges durchgemacht und sind anfälliger als die Haare, die nah an der Kopfhaut sind. Durch Heizungsluft, Sonne, Hitzestyling und Waschen trocknen sie aus, werde spröde, teilen sich und brechen schließlich ab.
Setzt auf Haargummis ohne Metallteile und scharfe Kanten, am schonendsten sind Scrunchies aus Seide. Seide ist sowieso ein wichtiger Punkt, denn während der Nacht reiben eure Haare am Kopfkissen. Und das jede Nacht! Leinen und Baumwolle entziehen zusätzlich Haut und Haaren Feuchtigkeit.
Die nährende Haarbutter von Davines ist wie eine Kur und versorgt die Haarspitzen mit extrem viel Feuchtigkeit. Es ist wie ein schützendes Schild für angeraute Spitzen.
Ich wasche meine Haare zwei bis dreimal die Woche. Je nachdem wie stark sie nachfetten. Ich verzichte hierbei auf aggressives Shampoo und setzte auf milde Pflege. Die Haare werden auch so sauber und ich achte auf die Menge von Shampoo oder Seife, die ich gerade verwende.
Ich würde euch raten, eure Haarroutine einmal kurz zu überdenken und euch zu fragen, was für Haare ihr eigentlich habt und welche Bedürfnisse daraus resultieren - damit ihr eure Pflege besser darauf abstimmen könnt. Oft steckt man in den ewig gleichen Routinen fest, dabei passen sie nicht mehr zu aktuellen Bedürfnissen.
Wenn ihr nicht ganz kurzes Haar tragt, würde ich nach dem Shampoo unbedingt zu einem Conditioner oder zu einer Kur greifen. Die Spitzen bekommen einen extra Klacks Pflege und trocknen nicht aus. Einmal pro Woche solltet ihr euch sowieso die Zeit nehmen und eine Kur machen. Ich mache das gerne abends und lasse sie 30 Minuten einwirken. Danach gründlich ausspülen und die Haare am besten lufttrocknen lassen.
Der Unterschied zu anderen Masken ist, dass die Omega 9 Haarmaske von Rahua vom Haaransatz bis in die Spitzen aufgetragen wird. Sie versorgt nicht nur die Haarlängen mit intensiver Pflege, sondern auch unsere Kopfhaut. Man könnte fast sagen, man packt das Problem am Schopf an - und zwar am oberen Ansatz des Schopfes! Denn nur mit einer gesunden Kopfhaut kann man seine Haare gesund wachsen lassen. Das enthaltene Ungurahua-Öl ist reich an Omega 9 - und genau das repariert die Haarfollikel.
Heißes Wasser und heiße Luft entziehen dem Haar Feuchtigkeit. Wenn ihr eure Haare föhnt, solltet ihr darauf achten, dass der Föhn nicht zu heiß eingestellt ist. Seid außerdem geduldig beim Abtrocknen der Haare und rubbelt mit dem Handtuch nicht eure Haare trocken. Hier brechen die Haare ganz leicht ab.
Bei Glätteisen oder Lockenstab muss eine gewisse Temperatur erreicht werden, um die Haare in den gewünschten Look zu bringen. Das richtet sich nach Haarstruktur und Dicke. Ich würde hier aber auf jeden Fall ein Hitzeschutzprodukt verwenden, um die Haare zu schützen.
Ich kämme meine Haare im trockenen Zustand vor der Haarwäsche und nicht im nassen Zustand. Dann gebe ich gerne pflegende Öle in meine feuchten Haare, nicht bis zum Ansatz, aber in die gesamte Länge.
Das Prep Spray von Innersense versorgt die Haare mit Vitamin B und Reisproteinen, welche die Haare von innen stärken und sie zum glänzen bringen. Während Angelikawurzel und Baobab die Haare vor Hitze und Uv-Schäden schützen.
Wie so oft im Leben ist beim Thema „Lange Haare“ Durchhaltevermögen gefragt. Ihr werdet nach kurzer Zeit keine Veränderung feststellen; seid ihr aber konsequent, werden eure Haare superschön wachsen.
Für die Bilder in diesem Artikel, habe ich meine Naturwelle verstärkt. Ich habe die Haare am Vortag gewaschen, die Rahua Omega 9 Maske 30 Minuten einwirken und dann lufttrocknen lassen. Am nächsten Tag wurden die Haare nur noch mit dem Prep Spray von Innersense eingesprüht und einzelne Strähnen mit dem Glätteisen gewellt. Nicht alle, damit sie sich schön mit der Naturwelle mischen und es so relativ natürlich aussieht.
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