Wer wünscht sich nicht eine glatte, gepflegte Haut, frei von Stoppeln, Hautirritationen oder eingewachsenen Haaren? Für viele Menschen gehört die Haarentfernung zur regelmäßigen Körperpflege, sei es aus ästhetischen oder hygienischen Gründen. Glatte Haut ist seit jeher ein Synonym für Schönheit und Gepflegtheit.
Waren es früher vor allem Frauen, die Wert auf eine haarfreie Haut legten, so sind heute auch immer mehr Männer daran interessiert, unerwünschte Körperbehaarung zu entfernen. Die Gründe für die Haarentfernung können dabei ganz vielfältig sein: Ästhetische Vorlieben spielen ebenso eine Rolle wie das angenehme Gefühl glatter Haut.
Zudem wird haarfreie Haut oft mit Hygiene und Frische assoziiert, insbesondere im Sommer oder bei sportlichen Aktivitäten. Obgleich ganz natürlich, erzeugt ein starker Haarwuchs bei einigen Menschen Schamgefühle, etwa beim Tragen kurzer Hosen oder Badebekleidung, oder auch in intimen Momenten mit dem Partner bzw. der Partnerin.
Bei sommerlichen Temperaturen wollen auch die Beine an die frische Luft - am liebsten glatt rasiert und gepflegt. Fiese Rasierpickelchen und eingewachsene Haare machen dem Look aber oft einen Strich durch die Rechnung.
Unkompliziert und hautschonend: Mit diesen Tipps wird die Rasur ganz einfach - und Ihre Beine und Achseln bleiben lange zart und glatt. Schnell, gründlich und ohne Stress für die Haut - so soll eine Rasur sein. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Im Alltag fehlt uns meist die Zeit, aus der Rasur einen Wohlfühlmoment zu machen.
Bevor die störenden Härchen entfernt werden, sollte die Beinhaut richtig vorbereitet werden. Vor der Rasur ist es daher empfehlenswert, die Haut für etwa 15 Minuten im warmen Wasser einzuweichen.
Nicht eiskalt, nicht brütend heiß. Vor der Haarentfernung mit einem Rasierer empfiehlt es sich, die Beine mit warmem, nicht heißem Wasser nass zu machen. Zu heißes Wasser verschließt die Poren und kann einen Rasurbrand begünstigen.
Peeling für eine glatte Haut: Regelmäßige Peelings können langfristig für eine schönere Haut sorgen. Bevor die Klinge also zum Einsatz kommt, sollten die Beine mit einem Peeling bearbeitet werden. Aus Olivenöl, Honig und Zucker kann man selbst eine Paste herstellen und sie über die angefeuchtete Haut reiben. In der Drogerie gibt es aber auch zahlreiche Produkte, die sich wunderbar eignen, um abgestorbene Hautschüppchen loszuwerden. Eine Alternative zum körnigen Peeling ist das Säurepeeling mit Glykol- oder Milchsäure.
Trocken oder nur mit Wasser zu rasieren kann die sogenannte Erdbeerhaut begünstigen, die sich wie ein Ausschlag als Pünktchen auf der Beinhaut zeigt. Rasierschaum ist daher ideal, damit der Rasierer problemlos über die Haut gleiten kann. Außerdem sollte man nie zu viel Schaum benutzen, da sonst die Klinge verstopfen kann. Sollte mal kein Rasierschaum verfügbar sein, lässt sich alternativ Haarspülung zum Rasieren verwenden.
Schritt für Schritt: Die Beine haben viel Fläche und sollten nicht mit einer Linie vom Knöchel bis zum Knie rasiert werden. So kann man leicht Haare auslassen und muss im Nachhinein erneut ran. An den Beinen sollte zudem stets gegen die Haarwuchsrichtung rasiert werden - also von unten nach oben.
Für eine möglichst schonende Rasur ohne Hautirritationen sollten Sie auf jeden Fall zu einem Rasierer speziell für Frauen greifen. Ein Nassrasierer mit Schwinggelenk ist besonders hilfreich. Nutzen Sie Rasierer mit mehreren Klingen statt nur einer. Der Druck verteilt sich damit besser auf der Haut. Wichtig: Mit der Zeit werden die Klingen Ihres Rasierers stumpf. Wechseln Sie die Klingen daher regelmäßig, etwa alle 2 Wochen oder nach 5 bis 10 Anwendungen.
Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sollte der Rasierer sicher und fest in der Hand liegen. Gerade die Achseln sind ein schwer zu rasierender Bereich, bei dem es einiges zu beachten gilt. Strecken Sie Ihren Arm möglichst weit nach oben und hinten. Fassen Sie hierfür z. B. an Ihr Ohr auf der anderen Kopfseite.
Haben Sie alle Haare erwischt? Für ein glattes Ergebnis waschen Sie die Klingen aus und fahren Sie ggf. ein weiteres Mal über die schwierigen Stellen. Kennen Sie das Gefühl, dass Sie Ihre Achseln nicht ganz glatt rasiert bekommen? Damit sind Sie nicht allein. Der Grund: Achselhaare wachsen nicht gleichmäßig in eine, sondern wirbelartig in verschiedene Richtungen.
Um Stoppeln bei der Rasur der Achseln zu vermeiden, rasieren Sie nicht nur von oben nach unten, sondern auch von links nach rechts und diagonal.
Für den perfekten Look ist eine gute Hautpflege unumgänglich, denn wer hat schon gerne sichtbar trockene Haut? Danach sollten die Beine mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden. Wer zu trockener Haut neigt, kann zu reichhaltigeren Cremes greifen. Ein besonders bewährter Wirkstoff ist Urea. Er bindet das Wasser und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Anschließend die Sonnencreme nicht vergessen, denn gerade nach Säurepeelings ist die Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlen. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser.
Auch wenn wir sie nicht immer sehen: Beim Rasieren entstehen oft kleine Mikroverletzungen, die die Haut empfindlich machen. Verwenden Sie jetzt unbedingt feuchtigkeitsspendende Cremes für sensible Haut! Sie sind hart im Nehmen? Dann duschen Sie sich nach der Rasur kalt ab!
Auch wenn Sie spät dran sind und sich nach der Dusche schnell anziehen wollen: Rubbeln Sie Ihre frisch rasierte Haut nicht trocken!
Rasurbrand ist vor allem Männern ein Begriff - allerdings können Frauen genauso davon betroffen sein. Auf Hautirritationen und Pickel nach der Rasur würden Sie gern verzichten? In den meisten Fällen ist mangelnde Pflege die Ursache für Rasurbrand.
Rasierpickel entstehen, wenn die Haarwurzeln beim Rasieren gereizt werden. Während die Klingen über die Haut gleiten, entsteht Reibung - die Haarwurzeln können sich entzünden und es bilden sich kleine Pickelchen.
Einer der häufigsten Gründe für die Entstehung von Pickeln nach der Rasur sind eingewachsene Haare. Denn manchmal wachsen kurz abgeschnittene Haare beim Nachwachsen nicht gerade aus der Haut heraus. Stattdessen wachsen sie unter der Hautoberfläche weiter, worauf der Körper mit einer Entzündung im Haarfollikel reagiert. Besonders anfällig hierfür sind Haare mit einer dicken oder lockigen Haarstruktur.
Auch eine sogenannte Hyperkeratose begünstigt das Einwachsen von Haaren. Bei einer Hyperkeratose handelt es sich um eine Verhornungsstörung der Haut, bei der zu viele Hornzellen produziert werden. Diese verdicken die obere Hautschicht, wodurch es den nachwachsenden Haaren erschwert wird, durch die Hautoberfläche zu dringen.
Durch eingewachsene Haare und winzige Verletzungen der Haut, die beim Rasieren entstanden sind, können zudem Bakterien leichter in die Haut eindringen. Ob du anfällig für Rasierpickel bist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Etwa, ob du empfindliche Haut oder eine lockige Haarstruktur hast oder zur Hyperkeratose (übermäßiger Verhornung der Haut) neigst.
Unabhängig davon, welche genetischen oder hormonell bedingten Voraussetzungen du mitbringst, kannst du einiges tun, um Rasierpickel zu vermeiden:
Neben der Rasur gibt es verschiedene andere Methoden zur Haarentfernung, die jeweils Vor- und Nachteile haben:
Im Folgenden zeigen wir dir die Vor- und Nachteile dieser sieben Arten der Haarentfernung:
| Methode | Vorteile | Nachteile | Haltbarkeit |
|---|---|---|---|
| Rasieren | Schnell, schmerzfrei, günstig | Kurze Haltbarkeit, Stoppeln, Hautirritationen | 1-3 Tage |
| Epilieren | Längere Haltbarkeit, weniger Stoppeln | Schmerzhaft, Hautirritationen | Bis zu 2 Wochen |
| Waxing | Längere Haltbarkeit, feine nachwachsende Haare | Schmerzhaft, Risiko von eingewachsenen Haaren | Bis zu 4 Wochen |
| Sugaring | Längere Haltbarkeit, weniger schmerzhaft als Waxing | Kann mehrmals wiederholt werden | Bis zu 3 Wochen |
| Enthaarungscreme | Schmerzfrei, einfach anzuwenden | Hautirritationen möglich, unangenehmer Geruch | Wenige Tage |
| Laser/IPL | Dauerhafte Haarentfernung, keine Stoppeln | Teuer, mehrere Sitzungen notwendig, nicht für alle Haut- und Haartypen geeignet | Langfristig |
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, unschönen Rasurschatten an den verschiedensten Stellen des Körpers loszuwerden. Jedoch sind herkömmliche Methoden wie Peelings oder gründliche Pflege vor und nach der Haarentfernung meist nicht so effektiv, wie gewünscht. Mit einer dauerhaften Haarentfernung packt man den Rasurschatten im wahrsten Sinne des Wortes an der Wurzel und entfernt nicht nur lästige Härchen, sondern gleich die ganze Haarwurzel und sichert sich somit glatte und schöne Haut auf Dauer.
Jede Form des Haarentfernens stresst die Haut. Sie braucht danach eine beruhigende Pflege, etwa durch milde, feuchtigkeitsspendende Lotionen. Von besonders fettreichen Cremes ist dagegen abzuraten - sie können die bakterielle Besiedlung der Haut verschlechtern.
Achte darauf, dass der Rasierer nicht im Nassen liegen bleibt, um zu verhindern, dass die Rasierblätter rosten.
Es gibt verschiedene Methoden zur nahezu dauerhaften Haarentfernung zu gelangen. Die beliebteste Form der Haarentfernung ist jedoch das Rasieren - schnell und effektiv, aber nicht die Beste.
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