Zinksalbe nach Epilation: Anwendung und Tipps für eine perfekte Hautpflege

Wer auf glatte Haut an Beinen, Achseln & Co. setzt, wird sicherlich früher oder später mit eingewachsenen Haaren zu kämpfen haben. Sie jucken, schmerzen und sehen unschön aus. In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie Du Deine Haut nach der Haarentfernung richtig pflegen und beruhigen kannst, insbesondere mit Zinksalbe.

Warum entstehen eingewachsene Haare?

Das Haar kringelt sich und wächst in die Haut hinein anstatt heraus. Oft entstehen dann pickelartige Entzündungen. Beim Rasieren oder Epilieren hat das Haar, das nachwächst, eine „schärfere Kante“. Und genau deshalb kann es leichter in der falschen Richtung in die Haut eindringen, bleibt dann stecken und wächst weiter ein.

Vor allem lockige bzw. gekringelten Haaren können beim Nachwachsen durch Verdrehen unter die Haut wachsen und eine schmerzhafte Entzündung auslösen.

Weitere Ursachen sind:

  • Scharfe Haarkanten: Nach der Rasur haben die Haare schärfere Kanten.
  • Dicke Haarstruktur: Krause, dicke Haare neigen eher dazu, sich zu kringeln.
  • Abgestorbene Hautschüppchen: Verstopfen die Kanäle der Haarwurzeln und führen zu Entzündungen.
  • Enge Kleidung: Reibt an der Haut und kann das Einwachsen fördern.
  • Epilieren: Beschädigt die Haarwurzel, was zu eingewachsenen Haaren führen kann.

Wie kann man eingewachsene Haare vermeiden?

Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach: Gar nicht mehr rasieren oder epilieren, so kann auch nichts mehr einwachsen. Da sich aber sicherlich nur die Wenigsten dazu entscheiden werden, haben wir hier noch einige Tipps für dich parat:

  1. Vorbereitung der Haut: Bevor du die Haare entfernst, kannst du mit einer warmen Dusche die Poren öffnen.
  2. Regelmäßiges Peeling: Peelen, peelen, peelen (außer im Intimbereich!) und das mindestens zweimal die Woche. Durch die Rubbelpartie beugst du nämlich einer Verstopfung der Poren vor. Allerdings solltest du bis 48 Stunden nach dem Waxing oder der Rasur warten, bevor du damit anfängst.
  3. Haarentfernung in Wuchsrichtung: Anschließend die Haare in Wuchsrichtung entfernen.
  4. Desinfektion und Feuchtigkeitspflege: Im nächsten Schritt die Haut nach der Haarentfernung desinfizieren und mit einer kühlenden Feuchtigkeitslotion eincremen. Hautberuhigende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera sind dabei ebenfalls hilfreich.

Was tun, wenn es doch passiert ist?

Wenn die Stelle nicht schmerzt und sich keine Entzündung versteckt, kann man das Haar einfach in Ruhe lassen. Anderenfalls heißt es: Finger weg und ab zum Hautarzt. Dieser sticht dann mit einer sterilen Nadel oder einem Skalpell einen kleinen Schnitt in die Haut und kann so das eingewachsene Haar entfernen. Aber bitte nicht zu Hause selbst Hand anlegen! Denn damit ist die Gefahr zu groß, dass Bakterien in die Wunde gelangen.

Besser: Eine entzündungshemmende Zinksalbe oder eine Creme mit Kortison punktuell auftragen, das kann helfen. Wenn das Haar greifbar ist, kann man auch ganz vorsichtig mit einer sterilen (in hochwertigen Alkohol gelegt) Pinzette nachhelfen. Tipp: Das Haar aber nicht ausreißen, die Wahrscheinlichkeit, dass das nächste Haar wieder genauso einwächst, ist zu groß.

Zinksalbe gegen Rasierpickel

Zinksalbe ist eine ausgezeichnete Creme gegen Rasierpickel: Sie wirkt entzündungshemmend und wird am besten gezielt mit einem Wattestäbchen aufgetragen.

Pflege nach der Haarentfernung

Die Haut nach der Haarentfernung ist besonders empfindlich, weswegen beim Waxing spezielle Pflege das Wichtigste ist. Eine warme, nicht zu heiße Dusche in Kombination mit pflegenden Seifen und Lotions ist eine gute Möglichkeit, die gereizte Haut zu entspannen.

Hier sind einige Tipps zur Pflege nach der Haarentfernung:

  • Kühlen: In beiden Fällen ist es wichtig, den Waschlappen feucht und kühl zu halten. Die Kühlung beruhigt und entspannt die Haut und sorgt dafür, dass Rötungen und Reizungen nachlassen.
  • Lockere Kleidung: Außerdem ist es wichtig, dass Du der frisch gewachsten Haut genug Raum zum Atmen lässt. Lockere Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist also angesagt. Synthetik oder zu enge Kleidung können die Hautirritationen hingegen verstärken.
  • Feuchtigkeit: Außerdem ist es wichtig, genug Wasser zu trinken. Nur eine ausreichende Feuchtigkeitszufuhr stellt sicher, dass sich die Haut nach der Behandlung richtig regenerieren kann. Das regelmäßige Cremen nach dem Duschen und Baden hilft, Deine Haut sanft und weich zu halten.
  • Vermeide Make-up und Deo: Besonders empfindliche Hautstellen brauchen nach der Haarentfernung eine kleine Pause. Vor allem bei Gesicht, Achseln und Intimbereich solltest Du auf Schminken, Deo und exzessives eincremen mit sehr fettigen Produkten für mindestens einen halben Tag nach der Behandlung verzichten.

Empfohlene Produkte für die Hautpflege nach der Haarentfernung

Bei der richtigen After-Waxing-Pflege kommt es außerdem auf die passenden Produkte an. Hier sind einige Empfehlungen:

  • Post Hair Removal Cooling Gel von Decléor: Erfrischt die Haut und mildert Juckreiz direkt nach der Haarentfernung. Verhindert das Einwachsen der Haare.
  • Full Body Exfoliant von Mave New York: Ein Ganzkörperpeeling, das vor der Rasur empfohlen wird, um einwachsende Härchen zu vermeiden.
  • Chromabrigt von PFB Vanish: Ein Roll-on-Stick mit Glykol, Sylicyl- und Milchsäure, der eine peelingartige Wirkung erzeugt.
  • Calming Comfort Cream von Senzera: Beruhigt die Haut nach der Haarentfernung mit reinem Thermalwasser. Aloe Vera wirkt beruhigend und entzündungshemmend und spendet der Haut Feuchtigkeit.

Methoden zur Haarentfernung

Waxing, Sugaring, Lasern - Methoden zur Haarentfernung gibt es viele. Hier ein kurzer Überblick:

  1. Klassische Rasur: Mit vergleichsweise wenig Aufwand verbunden und schmerzt nicht so sehr wie andere Rasur-Methoden.
  2. Epilation: Entfernt das Haar an der Haarwurzel mittels eines Epilierers. Der Effekt hält im Gegensatz zur Rasur 1-2 Wochen an.
  3. Enthaarungscreme: Vergleichsweise günstig und die Haare wachsen nicht so stark nach.
  4. Sugaring: Eine spezielle Zuckerpaste zur Haarentfernung, welche schmerzfreier und gründlicher sein soll.
  5. Licht- oder Laserbehandlung: Die teuerste, aber auch effektivste Möglichkeit zur dauerhaften Haarentfernung.

Umgang mit Hautirritationen nach der Rasur

Hautrötungen, Irritationen und Pickelchen können nach der Rasur an den Achseln, Beinen sowie im Intimbereich auftreten. Wer jedoch bei der Rasur richtig vorgeht, kann sich über eine glatte und samtig weiche Haut freuen.

Hier sind einige Tipps gegen Rasierpickel:

  • Nicht ausdrücken: Das kann zu schlimmen Entzündungen führen.
  • Zinksalbe auftragen: Wirkt entzündungshemmend und wird am besten gezielt mit einem Wattestäbchen aufgetragen.
  • Richtig rasieren: Verwenden Sie unbedingt Rasiergel oder Schaum.
  • Scharfe Rasierklingen verwenden: Stumpfe Klingen reißen und ziehen nur an den Haaren.
  • Haut nicht zu stark trocken rubbeln: Tupfen Sie vielmehr und beruhigen Sie die Haut mit einem Körperpflege-Puder oder einem hautpflegenden Körperöl.

Dauerhafte Haarentfernung als Option

Wer sich glatte, geschmeidige Haut ohne Haare an Beinen oder im Intimbereich wünscht, kann sich auch für eine dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser oder IPL-Gerät entscheiden.

Die Laser-Haarentfernung ist besonders effektiv bei heller Haut und dunklen Haaren, aber auch alle anderen Haut- und Haartypen können schonend und zielführend behandelt werden.

Zusammenfassung

Die richtige Pflege nach der Haarentfernung ist entscheidend, um eingewachsene Haare und Hautirritationen zu vermeiden. Zinksalbe ist ein bewährtes Mittel zur Behandlung von Rasierpickeln und Entzündungen. Mit den richtigen Produkten und Techniken kannst Du Deine Haut beruhigen und für ein glattes, gepflegtes Ergebnis sorgen.

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