Haare waschen mit Seife: Eine detaillierte Anleitung für Anfänger

Immer mehr Menschen setzen auf Haarseife als natürliche Alternative zu herkömmlichem Shampoo. Doch der Wechsel kann herausfordernd sein, da sich Haar und Kopfhaut erst an die neue Pflege gewöhnen müssen. Viele Mythen ranken sich um die Verwendung von Haarseife - von strähnigen Haaren bis hin zu mangelndem Glanz. Doch bei richtiger Anwendung erübrigen sich diese Bedenken.

Dieser Artikel bietet eine umfassende Anleitung, wie Sie Ihre Haare erfolgreich mit Seife waschen können. Hier haben wir alle Waschtechniken und Tipps zusammengestellt, wie ihr eure Seife und Haarpracht versöhnen könnt.

Warum auf Haarseife umsteigen?

Haarseifen bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen und enthalten keine synthetischen Tenside, Silikone oder Parabene. Dadurch wird das Haar sanft gereinigt, ohne die Kopfhaut auszutrocknen oder die natürliche Schutzschicht zu zerstören. Außerdem sind sie umweltfreundlicher, da sie in der Regel plastikfrei verpackt sind und biologisch abbaubar sind.

Ein weiterer Vorteil für Haarseifen: Konventionelles Shampoo enthält synthetische Tenside. Es gibt viele verschiedene Tenside. Neben natürlichen Tensiden, unter die auch Öle bei der Verseifung fallen, gibt es synthetische Tenside - und diese sind problematisch. Sie werden chemisch aufwendig hergestellt, in konventionellen Shampoos basieren sie meist auf Erdöl-Derivaten und sind so aggressiv, dass sie unsere Haut reizen und für Schadstoffe durchlässig machen können.

Haarseifen kommen ohne synthetische Tenside aus. Stattdessen reinigen sie unser Haar mit Hilfe von verseiften Ölen. Viele Haarseifen enthalten kein problematisches Palmöl, beim Kauf sollte man sich die Inhaltsstoffe aber genau anschauen.

Öle, die die Haare pflegen und Feuchtigkeit spenden, sind zum Beispiel Avocado-Öl, Babassu-Öl oder -butter und Rizinusöl.

Im Gegensatz zu normalen Handwasch- oder Körperseifen enthalten Haarseifen kaum starke Fette wie Palmöl und werden daher als „gering überfettet“ bezeichnet. Das heißt, dass in diesen Seifen nicht mehr als drei bis fünf Prozent reines Fett enthalten ist. So wird verhindert, dass die Haare sich nach der Wäsche fettig anfühlen oder so aussehen.

Die ersten Wochen der Umstellung

Wenn du von herkömmlichem Shampoo auf Haarseife wechselst, kann es einige Wochen dauern, bis sich dein Haar an die neue Pflege gewöhnt. Das liegt daran, dass konventionelle Shampoos oft Silikone enthalten, die das Haar versiegeln und es künstlich geschmeidig machen. Beim Umstieg auf Haarseife wird diese Schicht langsam entfernt, was dazu führen kann, dass sich das Haar zunächst stumpf oder fettiger anfühlt. Dieser Prozess dauert je nach Haartyp und vorheriger Pflegegewohnheit zwischen zwei und sechs Wochen.

Normalerweise sollte die Umstellung deiner Kopfhaut und deiner Haare nach etwa 6 Wochen vollendet sein. Die dauert so lange, weil es deine Kopfhaut gewöhnt ist, schnell nachzufetten, da herkömmliche Shampoos jegliches Fett von der Kopfhaut entfernen. Zudem werden aus deinen Haaren Silikone ausgewaschen. Herkömmliche Shampoos enthalten diese, um das Haar glänzend wirken zu lassen. Es sieht gesund aus, ist aber eigentlich verklebt mit Silikon.

Am Anfang kann man etwas überfordert sein, wenn man Naturseife an den Haaren verwendet. Das Waschgefühl ist neu und die Haare fühlen sich anfangs anders an. Es braucht eine Übergangszeit von einigen Wochen, je nach dem, wie viele Reststoffe von alten Waschmitteln in den Haaren sind. Aber es lohnt sich!

Tipps für die Umstellung:

  • Wasche Deine Haare in einem Gang öfter: Alte Produkte müssen erst komplett aus dem Haar sein.
  • Verwende eine saure Rinse: Die saure Rinse sorgt dafür, dass deine Haare einen niedrigeren pH-Wert bekommt und gibt dem Haar viel Glanz. Wir empfehlen für den Anfang nach jeder Wäsche eine zu verwenden.

Wie sich die Wasserhärte auf das Waschergebnis auswirkt

Für die Haarwäsche mit Haarseife spielt auch die Wasserhärte eine Rolle. Generell ist weiches Wasser, das wenig Kalk enthält, optimal. Sehr hartes, kalkhaltiges Wasser erschwert die Haarwäsche mit Haarseifen: Bei der Verbindung von Wasser und Seife entsteht sogenannte Kalkseife. Das sind weiße Flocken, die sich auf der Kopfhaut ablegen und Beläge und raues Haar zur Folge haben.

Die Wasserhärte spielt eine große Rolle, wenn du Haarseife benutzt. Je härter das Wasser, desto wahrscheinlicher bleiben Kalkseifen-Rückstände im Haar zurück, was es stumpf und schwer kämmbar machen kann.

Wasserhärte in Deutschland - brauchst du eine saure Rinse?

In Regionen mit weichem Wasser (unter 8° dH) kannst du Haarseife oft ohne Probleme verwenden. Ist dein Wasser jedoch mittelhart bis hart (über 8° dH), kann eine saure Rinse helfen, Rückstände zu entfernen und das Haar geschmeidiger zu machen.

Den lokalen Wassergrad kannst du ganz einfach googeln oder bei den Stadtwerken erfragen.

Hier ein Überblick über die Wasserhärte in Deutschland:

Wasserhärte dH-Wert Beispiele
Weiches Wasser unter 8° dH Berlin, München, Dresden, Teile von Hamburg
Mittleres Wasser 8-14° dH Frankfurt, Stuttgart, Hannover
Hartes Wasser über 14° dH Köln, Düsseldorf, Leipzig, viele ländliche Gebiete

Du kannst die Wasserhärte in deiner Region auf der Webseite deines Wasserversorgers nachsehen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Haarwäsche mit Seife

Hier kommen hilfreiche Tipps und erste Schritte für Deine erste Haarseifenanwendung:

1. Schritt - Natron Vorreinigung (optional)

Das ist der ultimative Tipp, als Vorbereitung zur ersten Haarseifenanwendung. Du kannst so Dein Haar vor der ersten Anwendung der Haarseife von allen Ablagerungen befreien, die sich nach Jahren von Silikonen, anderen chemischen Stoffen und weiteren Rückständen dort niedergelassen haben.

Ich empfehle diese Art der Reinigung ebenfalls, wenn Du das erste mal Haarseife benutzt, sodass zuvor die chemischen Rückstände von konventionellen Shampoos schonend entfernt werden können.

Was Du brauchst:

  • 1-4 Teelöffel Natron
  • 200-400 ml handwarmes Wasser

Wie Du es anwendest:

  1. Rühre das Natron in das Wasser bis es vollständig aufgelöst ist.
  2. Dann Dein Haar einmal nur mit Wasser gut durchspülen.
  3. Danach kannst Du die Natronlösung auf Dein Haar geben und einmassieren. Fange dabei an Deiner Kopfhaut an und dann in Richtung der Spitzen arbeiten. Wichtig ist, dass Dein Haar vollständig mit der Natronlösung in Kontakt kommt.
  4. Lasse die Tinktur 2-3 Minuten einwirken.
  5. Spüle es mit warmem Wasser gut aus.
  6. Ich empfehle danach noch eine Apfelessig-Rinse durchzuführen. Dazu kannst Du gerne ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzufügen, wenn Du magst.

Ich benutze es immer wieder zwischendurch. Durch Abgase oder sonstige Verschmutzungen möchte ich meine Haare regelmäßig von diesen Ablagerungen befreien.

2. Schritt - Die eigentliche Haarwäsche

Festes Shampoo aufbewahren & benutzen | dm erklärt

Tipps zur Anwendung:

  • Nimm die Haarseife und schäume sie gut auf. Das erreichst du, in dem du die Haarseife sanft durch die Haare streichst. Beginne an der Stirn und arbeiten dich über die Seiten bis zum Hinterkopf vor.
  • Stelle sicher, dass alle Stellen gut mit Seifenschaum bedeckt und einmassiert sind. Es muss gut schäumen, um ein gutes Waschergebnis zu erhalten.
  • Durch das Einmassieren des Seifenschaums in die Kopfhaut ermöglichst du eine gründliche Reinigung und Pflege der Haare. Achte darauf, dass alle Bereiche der Kopfhaut erreicht werden, um das beste Ergebnis zu erzielen.
  • Reibe die Seife so lange ins Haar ein, bis sie gut aufgeschäumt ist.
  • Lege Deine Haarseife zunächst kurz in Wasser ein, bevor Du einschäumst. Du kannst beispielsweise während Du Dich abduscht die Seife in Wasser eingelegt lassen. Dann die Seife rausholen.
  • Gib das Seifenwasser nun über Dein nasses Haar und schäume mit dem eingelegten Stück Haarseife direkt hinterher.

Das geht am besten so: Das Schäumen: Mit der Haarseife über das Haar streichen, die andere Hand schäumt an den Stellen hinterher, die eingeseift wurden. (Vorsichtig in kreisenden Bewegungen, in Wuchsrichtung einschäumen unbedingt darauf achten, dass überall Schaum hingelangt.)

Nicht einwirken lassen, sondern direkt gut ausspülen, optimalerweise mit warmem Wasser. Danach - als Spülung - kalt hinterherspülen: das schließt die Schuppenschicht. Alternativ geht auch eine saure Rinse, Rezepte findest Du hier.

Wenn gewünscht, 2x durchführen - beim 2. Mal schäumt es sehr.

Achte darauf:

  • Naturseife braucht mehr Feuchtigkeit, als Shampoo oder festes Shampoo. Deshalb gilt: Deine Haare müssen vollständig durchnässt sein - von der Kopfhaut bis in die Spitzen.
  • Reibe den Seifenblock intensiv direkt auf der Kopfhaut, um Schaum aufzubauen. Hebe bei dickem Haar auch das Deckhaar an. Reibe auch auf versteckten Stellen, wie z.B. Nacken oder hinter den Ohren.
  • Arbeite die Seife gewissenhaft an den Schläfen, am Hinterkopf und in den Längen ein.
  • Massiere den Kopf gründlich mit beiden Händen - mindestens 30 Sekunden lang. Ziel ist ein cremiger, reichhaltiger Schaum, ähnlich dem von Cappuccino. Warum so viel Aufwand? Naturseifen bestehen nur aus verseiften Pflanzenölen. Es gibt hier keine synthetischen Schaumbildner! Das musst also du übernehmen. Ohne gründliches Aufschäumen, bleibt die Seife im Haar kleben und reinigt nicht.
  • Kein Schaum? Wenn nur wenig Schaum entsteht, liegt das an Rückständen früherer synthetischer Pflegeprodukte, die noch auf Haar und Kopfhaut sitzen. Diese Altlasten musst du jetzt erstmal los werden.
  • Sollte der Schaum sofort wieder zusammenfallen, spülst du alles gründlich aus und startest direkt einen zweiten oder gar dritten Waschgang, bis sich mehr Schaum bildet.
  • Nimm dir mindestens eine Minute Zeit und spüle intensiv mit warmem Wasser aus. Achte darauf, auch unter dem Deckhaar gründlich auszuspülen.

3. Schritt - Saure Rinse

Gerade bei sehr kalkhaltigem Wasser (auch ‘hartes Wasser’ genannt) ist eine Spülung mit einer sauren Rinse nach der Haarseife sehr zu empfehlen. Generell empfehle ich bei der Benutzung von Haarseifen eine saure Rinse in regelmäßigen Abständen. Sie ist eine wunderbare Pflege für mehr Ganz und Kämmbarkeit.

Warum eine saure Rinse? Ohne diese lagert sich Kalk auf dem Haar ab, lässt es stumpf aussehen und erschwert die Kämmbarkeit. Zudem ist der PH Wert des Haares eher sauer. Die Haarseife hat einen basischen PH Wert, das macht sie sehr verträglich auf der Haut und auch für gefärbte Haare ist dies hilfreich, da das Haar länger die Farbe (be)hält.

Die saure Rinse bringt also den PH Wert wieder ins optimale Gleichgewicht, reinigt und ersetzt jede Spülung oder Conditioner.

Zitronensäure in der Haarseife: die meisten meiner Haarseifen beinhalten Zitronensäure, dieses soll der Bildung von Kalkseifen entgegenwirken. Zitronensäure als Komplexbilder bildet in der Verbindung mit NaOH (der Lauge, die die Seife entstehen lässt) Natriumcitrat. Dieses ist das Natriumsalz der Zitronensäure und ein natürlicher Entkalker! Das macht die saure Rinse manchmal sogar überflüssig, dennoch ist die zusätzliche Pflege trotzdem nicht zu verachten!

Was Du für die saure Rinse brauchst:

  • 3 Esslöffel Bioapfelessig auf 500L Wasser
  • Beides vermischen oder 3 EL Zitronensaft zu 1 Liter Wasser

Wie Du es anwendest:

  1. Vermische die Bestandteile, gib die Tinktur danach auf das zuvor gewaschene Haar.
  2. Die saure Rinse sollte nicht ausgespült werden. Der Geruch verfliegt, sobald die Haare getrocknet sind.

Ich benutze es nach jeder Haarwäsche. Die Anwendung ist denkbar leicht. Man kann auch eine Sprühflasche verwenden, sodass weniger verloren geht. Oder man tunkt das Haar in die Flüssigkeit.

DIY-Rezepte: Natürliche Saure Rinsen für glänzendes Haar

Wenn du trotz der Zitronensäure in der Haarseife Kalkrückstände bemerkst, kann eine saure Rinse Abhilfe schaffen. Hier sind einige einfache Rezepte:

1. Klassische Apfelessig-Rinse

  • 1 Liter kaltes Wasser
  • 1-2 EL Apfelessig

Nach der Haarwäsche über das Haar gießen, nicht ausspülen

2. Zitronen-Rinse für extra Frische

  • 1 Liter Wasser
  • Saft einer halben Zitrone

Anwendung wie die Apfelessig-Rinse

3. Kräuter-Rinse für empfindliche Kopfhaut

  • 500 ml heißes Wasser
  • 2 EL getrocknete Brennnessel oder Kamille

10 Minuten ziehen lassen, abkühlen und nach der Wäsche über die Haare geben

Häufige Probleme und Lösungen

Wer anfangen möchte, sich die Haare mit Seife zu waschen, hat meist eine Hemmschwelle, hört man doch so oft von „kalkigen“ oder „klebrigen“ Haaren. Besonders langer und liebevoll gepflegter Haarschmuck soll nicht unter einem Versuch leiden müssen. Dafür eignet sich die indirekte Haarwäsche mit Haarseife hervorragend.

Wieso schäumt die Haarseife nicht?

Um zu verstehen, wie das mit dem Nichtschäumen passieren kann, hilft es, die Unterschiede zwischen Shampoo und Haarseife zu kennen. Festes und flüssiges Shampoo besteht meist aus starken künstlichen Waschtensiden und einer Art Fett oder Silikon als Filmbildner. Die Silikone bedecken das Haar und versuchen damit die Längen weich und glatt erscheinen zu lassen.

Wenn man jetzt von Shampoo jeglicher Art auf Haarseife umstellt, trifft milde Reinigungsleistung auf starke Verklebungen. Das führt dazu, dass die „normale“ Menge Seife nicht ausgiebig schäumt. Die Rückstände müssen erst komplett ausgewaschen sein, um in den Genuss von schönen gesunden Haaren zu kommen. Dazu muss für eine schöne Schaumbildung am Anfang mit viel Seife kompensiert werden.

Wieso bekomme ich Schuppen bei Haarseife?

Weiße Flocken in der Phase der Umstellung sind nicht etwa Schuppen Deiner Kopfhaut, sondern Reste Deiner vorherigen Haarprodukte und es bedeutet: Du bist auf einen guten Weg! Je nachdem, welche Haarprodukte Du verwendet hast, sind mehr oder weniger starke Wachse und Silikone auf Deinen Haaren.

Wieso sind meine Haare fettig?

Bei der Umstellung von Shampoo auf Haarseife passiert es: Die Haare wirken nach dem Trocknen fettig. Aber wie kann das passieren? Die milden Waschtenside der Naturseife müssen nun gegen starke Wachse, Silikone und Fette aus den bisher verwendeten Shampoos, egal ob flüssig oder fest, ankämpfen.

Dein Kopf war richtig schaumig, aber Du hast in kurzer Zeit wieder fettige Haare? Dann kann das auch daran liegen, dass sich die Kopfhaut an das neue Produkt gewöhnen muss und mit übermäßiger Talgproduktion kompensiert. Das wird sich nach ca. 3 Wochen legen.

Wie lange dauert eine Umstellung von Shampoo auf Haarseife?

Eine Umstellung von festem oder flüssigem Shampoo auf Haarseife dauert im Durchschnitt 3 Wochen. Dies ist jedoch stark abhängig von Deiner Haarstruktur, der Länge Deiner Haare, den bisher verwendeten Produkten, der Menge an verwendeten Produkten und auch von Deiner Waschroutine. So kann beispielsweise bei kurzem dünnem Haar nach einer Wäsche bereits an die Haarseife angepasst sein und es bei langem, dickem, welligem Haar bis zu 6 Wochen dauern. Aber halte durch, es lohnt sich! Die Haare werden gesünder und stärker, da die milden Reinigungstenside die Haarstruktur gar nicht erst schädigen! Also dranbleiben!

Tipps, um die Umstellphase von herkömmlichem Shampoo auf Haarseife zu verkürzen:

  1. Verwende vor Beginn der Umstellung immer weniger Haarprodukte und Shampoo (weniger Wachse/Silikone heißt schnellere Ausreinigung).
  2. Achte darauf, den Prozess „Flocken in die Hand mahlen > aufschäumen > Haare einschäumen“ so oft zu wiederholen, bis der Kopf einen stabilen Schaum zeigst.
  3. Zu Beginn der Umstellung Dein Haar mehrmals pro Duschgang waschen.

Weitere Tipps und Tricks

  • Indirekte Haarwäsche: Bei Haaren ab Schulterlänge empfiehlt sich eine “Kopfhautwäsche” oder auch „scalp wash“. Mit dieser Waschtechnik verhindert man ein Überpflegen der Haarlängen. Es ist nicht notwendig, die Haarseife in den Längen und Spitzen aufzuschäumen.
  • Kaltes Wasser: Die Haare fühlen sich nach der Wäsche mit Haarseife grundsätzlich anders an als nach einer Wäsche Shampoo (fest oder flüssig): Sie sind etwas griffiger und schwerer. Die Abhilfe: Nach dem gründlichen Auswaschen mit warmem Wasser einfach die Haare mit kühlem Wasser nachspülen.
  • Saure Rinse: Diese kann notwendig werden, wenn die Haare strähnig und schlecht kämmbar werden. Besonders bei hartem Wasser kann dies häufig passieren.
  • Wechselwäsche: Eine Wechselwäsche nennt man das abwechselnde Waschen der Haare mit Shampoo und mit Haarseife.

Langfristige Haarveränderungen durch Haarseife

Viele Menschen berichten, dass sich ihr Haar langfristig durch die Verwendung von Haarseife positiv verändert. Typische Verbesserungen sind:

  • Mehr Volumen: Da keine beschwerenden Silikone enthalten sind, wirken die Haare oft fülliger.
  • Weniger schnell fettend: Die Kopfhaut lernt, ihre Talgproduktion zu regulieren, sodass du seltener waschen musst.
  • Natürlicher Glanz: Die Kombination aus pflanzlichen Ölen und der richtigen Pflege bringt die natürliche Haarstruktur zum Strahlen.

tags: #Haare #mit #Seife #waschen #anleitung

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen