Männer Haarschnitt Hinterkopf stylen: Vielfalt und Trends

Der perfekte Haarschnitt für Männer ist mehr als nur eine Frage der Länge; er ist ein Ausdruck von Persönlichkeit und Stil. Besonders das Styling des Hinterkopfes spielt eine entscheidende Rolle für das Gesamtbild. Von klassischen Kurzhaarschnitten bis hin zu modernen Fade-Frisuren gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Hinterkopf individuell zu gestalten.

Der zeitlose Buzz-Cut

Der Buzz-Cut gilt als absolut zeitloser Klassiker, der dem Look ein gepflegtes Aussehen verleiht. Kurzes Haar, rasierte Schläfen und Hinterkopf zeichnen ihn aus. Dadurch wird ein männlicher, eleganter und zugleich robuster Look erzielt. Der Buzz-Cut zeichnet sich durch minimale Länge im Hinterkopf und an den Seiten aus.

Man vermutet, dass der Buzz-Cut unter Männern weit verbreitet war, weil er so praktisch war, denn jeder Soldat konnte sich die Haare selbst schneiden oder einem Kameraden, der keine Erfahrung auf dem Gebiet hatte. Besonders beliebt war die Frisur während des Zweiten Weltkriegs, als Rekruten vor Beginn der militärischen Ausbildung einen Kurzhaarschnitt mit einer elektronischen Maschine oder einem manuellen Trimmer erhielten. Die Frisur der Soldaten diente auch dazu, die Individualität zu betonen. Das stärkte den Teamgeist und schuf ein Gefühl des Zusammenhalts. Viele Soldaten gewöhnten sich so sehr an den Komfort und die Bequemlichkeit des Buzz-Cuts, dass sie ihn auch nach ihrer Dienstzeit in der Armee weiter beibehalten haben.

Mitte des letzten Jahrhunderts wurde die Frisur auch bei Fans des berühmten Wrestling-Sports und bei Profisportlern immer beliebter. Heutzutage sind nicht nur Profisportler und Soldaten von diesem Haarschnitt begeistert, sondern auch Millionen von Männern auf der Welt. Der Buzz- Cut wird von Fans der Mühelosigkeit und Sauberkeit und aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit bevorzugt.

Varianten des Buzz-Cut

  • Kurzform-Klassiker: Weit verbreitet unter Profisportlern.
  • Mittellang: Eine weniger ausgeprägte Form, die vor allem von Geschäftsleuten gewählt wird. Der Oberkopf wird auf 3 bis 5 cm geschnitten und die Seiten bzw. der Hinterkopf auf maximal 2 cm gekürzt.

Der Buzz-Cut sieht strenger und minimalistischer aus als ein Crew-Cut, deswegen wird er für Männer empfohlen, welche wenig Zeit für das Styling der Haare aufbringen wollen. Die Frisur steht jedem Mann, unabhängig von Alter, Haarfarbe und Gesichtsform. Der Look ist ideal für Männer mit rauem, unregelmäßigem Haar, das schnell schmutzig werden kann, da es mit dem richtigen Schnitt auch in jeder Lebenslage zumindest ordentlich wirkt. Männer mit lockigem Haar sollten den Buzz-Cut nur mit kurzen Haarlängen tragen, da es sonst unordentlich und ungepflegt aussieht.

Der Buzz-Cut wird bei sichtbar unregelmäßiger Kopfform, oder Unreinheit der Kopfhaut, diese nur stärker hervorheben, daher wird für diese Männer eine der folgenden Frisuren empfohlen: Canadian-Cut, Undercut, Pompadour.

Der vielseitige Undercut

Der Undercut für Männer zählt schon seit vielen Jahren aufgrund seiner Vielseitigkeit zu den beliebtesten Frisuren. Egal ob in Kombination mit einem Man Bun, als French Crop oder aber konservativ mit mittellangem Deckhaar, welches zum leichten Seitenscheitel gekämmt wird: Der Undercut kann jeder Männerfrisur das gewisse Etwas geben und ist im Büro sowie in der Freizeit vertreten. Bei einem Undercut (zu Deutsch eigentlich: „Unterschnitt“) handelt es sich um eine Frisur, für die die Haare am unteren Teil des Kopfes meistens rasiert oder stark gekürzt werden, während das sogenannte Deckhaar am Oberkopf lang bleibt. Beim klassischen Undercut ist die Kopfhaut aufgrund der Haarlänge von ungefähr 10 Millimetern oder kürzer sichtbar.

Der Undercut lässt sich in unzähligen Variationen schneiden. Sowohl die Länge der Seiten als auch die des Deckhaars lassen sich individuell auf Kopfform und Haarstruktur anpassen. Der klassische gepflegte Undercut zeichnet sich durch mittellanges Deckhaar, einen eher sanften Übergang und kürzere Seitenpartien aus. Manchmal wird hier auch ein auffälliger Scheitel gezogen. Die Deckhaare werden bei dieser Variante mit etwas Wachs oder Gel leicht zur Seite oder nach hinten gelegt. Diese Form des Undercuts findet man besonders bei der jüngeren Generation.

Das Deckhaar wird besonders lang gelassen und dann mithilfe von Wachs oder Gel nach oben und leicht zur Seite gestylt. Spätestens seit der Serie Vikings und diversen Fußballstars ist der Man Bun Undercut voll im Trend. Er zeichnet sich durch besonders langes Deckhaar aus, welches mithilfe eines Haargummis zu einem Top Knot nah am Oberkopf gebunden wird. Die Seiten sind hingegen sehr kurz rasiert.

Eine Variante des Undercuts mit eher kurzem Deckhaar ist der sogenannte French Crop. Hier wird das Deckhaar auf wenige Zentimeter geschnitten, wobei die Seiten und der Nacken klassisch rasiert werden. Ob der Undercut mit einem leichten Fade oder aber harten Übergang geschnitten wird, ist unterschiedlich. Die professionelle Dauerwelle ist besonders bei der Jugend die letzten Jahre wieder voll im Trend. Gepaart werden die Locken mit einem Undercut. Wichtig ist hier, dass die Locken natürlich wirken und vom Profi gemacht werden.

Der Undercut mit Fade ist ebenfalls auffällig. Hierbei wird der klassische Undercut, bei dem der Übergang zum Deckhaar recht deutlich geschnitten wird, mit einem Fade kombiniert. Der Sidecut ist eigentlich schon eine Frisur für sich, denn hier werden nicht wie beim Undercut die Seiten sowie der Hinterkopf kurz rasiert, es wird vielmehr lediglich eine Seite kurz geschnitten. Einer der bekanntesten Sidecut-Träger ist der DJ Skrillex.

Der Undercut wird in den eher auffälligen Formen meistens von jüngeren Menschen getragen. Wer etwas älter ist, für den eignet sich die klassische gepflegte und unauffällige Variante, bei dem die seitlichen Partien im Verhältnis zum Deckhaar etwas länger gelassen werden, und so der Kontrast zwischen Deckhaar und Seiten nicht zu stark ausfällt. Was die Haarstruktur anbelangt, solltet ihr darauf achten, dass ihr die Seiten bei dünnen oder wenigen Haaren nicht zu kurz schneidet. Darüber hinaus solltet ihr auch bei Geheimratsecken etwas aufpassen, denn auch hier kann die Kombination aus kurzen Seiten und langem Deckhaar etwas merkwürdig aussehen.

Eines vorweg: Einen Undercut selbst zu schneiden beziehungsweise zu rasieren, benötigt einiges an Übung. Besonders dann, wenn ihr einen schönen Übergang zum Deckhaar haben möchtet oder ausgefallenere Formen tragt. Wer einen eher simplen Undercut bevorzugt, kann es durchaus zuhause selbst einmal ausprobieren. Besonders der Hinterkopf ist extrem schwierig zu schneiden.

Wenn ihr das Experiment wirklich durchführen wollt, dann lasst ihr euch am besten von einer anderen Person dabei helfen. Fangt nun an den Seiten an zu rasieren. Wichtig ist, dass ihr von unten nach oben arbeitet und am besten mit einer deutlich längeren Stufe anfangt. Lasst die Haare zwischen dem Deckhaar und den Seiten beziehungsweise dem Hinterkopf länger, um dort den Übergang zu rasieren. Hierfür stellt ihr den Rasierer auf einer etwas längeren Stufe als bei den kurzen Partien ein und rasiert Schritt für Schritt weiterhin von unten nach oben. Zuletzt sind die Konturen dran.

Styling-Tipps für den Undercut

  • Regelmäßig zum Friseur: Besonders der Undercut lebt von seinem Kontrast aus Deckhaar und den Seiten. Wenn ihr vor allem eine sehr kurze Variante bevorzugt, dann solltet ihr auch öfter zum Friseur gehen, um euren Style beizubehalten.
  • Richtige Haarpflege: Aufgrund des langen Deckhaares gilt es ebenso wie bei allen anderen Frisuren, die richtige Pflege zu beachten, um Schuppen und sprödes Haar zu vermeiden. Nutzt am besten ein sehr mildes Shampoo, um die natürliche Schutzschicht der Haut und Haare nicht zu sehr zu schädigen.
  • Styling: Wie ihr bereits bei den Varianten gesehen habt, sind der Fantasie beim Undercut keine Grenzen gesetzt. Egal ob sleeker Look mithilfe von Gel oder aber ein “Out of bed”-Style mit etwas Wachs: Ihr könnt euren Undercut stylen wie ihr möchtet. Wichtig ist, dass ihr euren Haaren und der Kopfhaut alle paar Tage eine Auszeit gönnt, um sie nicht zu sehr mit Styling-Produkten zu überlasten.

Der Undercut ist ein unverwechselbarer Look, den mittlerweile viele Menschen tragen. Ein sehr beliebter Style ist der Long-Undercut. Auch beim klassischen Short-Undercut kannst du flexibel bleiben. Dieser Style ist besonders angesagt bei Männern und macht optisch besonders viel her. Du kannst ihn verschiedentlich stylen: Ob mit Gel oder Pomade - lieber etwas glatt oder wild zerzaust?

Der Undercut ist eine sehr vielseitige Frisur und mit den richtigen Styling-Tipps kannst du den Look an deine Bedürfnisse anpassen. Dabei wird der Haaransatz auf einer Seite geteilt und die Strähnen in Richtung des Gesichts gelegt. Führe zuerst etwas Stylingprodukt durch deine Haare, um ihnen mehr Textur zu verleihen. Hierbei werden die Strähnen auf dem Oberkopf etwas gelockert und nach oben gestylte. Anschließend wird etwas Produkt in die Längen gegeben, um dem Look mehr Volumen zu verleihen. Hierbei werden die Haare nach hinten gekämmt, sodass sie glatt anliegen und in Richtung des Nackens fließend abfallen.

Ob Slickback-Hair, Tousled Top oder sogar Dreadlocks - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Der perfekte Undercut braucht ein bisschen Pflege sowie das richtige Styling - aber mit etwas Geduld und Übung findest du heraus, welcher Look dir am besten steht!

Der Fassonschnitt

Der Fassonschnitt zählt zu den Frisurenklassikern für Männer, er ist deshalb aber längst nicht altbacken. Der Cut ist total wandelbar und daher immer angesagt. Der Fassonschnitt zählt nicht ohne Grund zu den Favoriten der Männer, denn der fließende Cut steht Männern jedes Alters. Außerdem gilt er als Basis für viele Trend-Haircuts. Beim Fassonschnitt - auch Façon geschrieben - handelt es sich um eine Fade-Frisur.

Das bedeutet, dass das Haar im Nacken und an den Seiten am kürzesten ist und zum Deckhaar hin kontinuierlich länger wird. Dabei wird der natürliche Wuchs der Haare berücksichtigt und Unebenheiten werden geschickt ausgeglichen. Dank seiner Wandelbarkeit lässt sich dieser Hairstyle hervorragend fast jeder Kopfform anpassen. Beim Schneiden des Übergangs ist vor allem zu klären, ob dieser eher fließend oder markant sein soll und wo seine Linien an den Seiten und am Hinterkopf enden.

Ein harter Übergang mit einem Undercut wirkt zum Beispiel edgy und cool. Beim Styling kannst du experimentierfreudig sein, indem du das Deckhaar strukturiert nach oben, leicht zur Seite oder in der „Out-of-Bed“-Variante stylst. Hierbei kommt es darauf an, wie du dein Deckhaar tragen möchtest. Wer das Deckhaar beim Fassonschnitt zum Pompadour gestylt trägt, sollte genügend Volumen ins Haar bringen.

Du hast von Natur aus voluminöses Haar? Der Fassonschnitt ist zwar ein Klassiker, hat sich jedoch in den letzten Jahren erfolgreich im Street Style etabliert. Deswegen passt er auch super zu trendbewussten Männern, die auf einen klassischen, aber modernen Stil setzen. Aufgrund des einfachen Stylings ist der Cut auch perfekt für den Alltag geeignet.

Der Fassonschnitt ist pflegeleicht, du kannst ihn vielseitig stylen und siehst immer gepflegt aus. Manchmal sind einfache Dinge die besten. So wie der Undercut: Der setzt auf klare Kontraste und macht aus jedem Mann einen Charakterkopf.

Varianten des Undercuts

Das Prinzip ist beim Undercut ganz einfach: oben lang, Seiten kurz. Und doch gibt es viele verschiedene Varianten, wie ein Undercut Männer gut aussehen lässt. Diese lohnen sich besonders:

  • Klassischer Undercut: In der klassischen Variante lässt der Undercut Herren sportlich und seriös zugleich wirken. Das Haar am Oberkopf ist etwas länger, an den Seiten pflegeleicht kurz. In der Regel schneidet die Friseurin oder der Friseur den Undercut mit Übergang: Es gibt also keine harte Kante zwischen den kurzen und längeren Haaren.
  • Undercut mit Fade: Besonders sportlich wirkt der Undercut kombiniert mit einem Taper Fade. Dabei werden die kurzen Haare an den Seiten nach unten hin immer kürzer, bis sie schließlich mit einer Länge von 0 mm ganz "ausfaden".
  • Long Undercut: Erlaubt ein Undercut lange Haare? Unbedingt! Denn ganz gleich, wie kurz der Haarschnitt an den Seiten ist - am Oberkopf ist grundsätzlich jede Haarlänge möglich.
  • Short Undercut: Beim Short Undercut sind die Haare oben am Kopf nur geringfügig länger als an den Seiten: Mal sind es nur 1 bis 2 cm. Eine bestimmte Form des Short Undercuts wird "French Crop" genannt.
  • Undercut mit Man Bun: Trifft der Undercut auf lange Haare, machen sich viele Männer einen Zopf am oberen Hinterkopf. Natürlich ist auch ein Dutt, also ein sogenannter Man Bun, möglich.
  • Lockiger Undercut: Kontraste sind beim Undercut Trumpf. Willst du noch mehr Gegensätze als "nur" kurz und lang? Dann kombiniere den Undercut mit Locken - bei Bedarf auch einer Dauerwelle! Die wilden Locken am Oberkopf sorgen für einen frechen, jungen und lebendigen Look.
  • Disconnected Undercut: Oft sieht man den Undercut bei Männern mit Übergang (siehe "Klassischer Undercut"). Eine auffälligere Variante ist der Disconnected Undercut. Dabei schneidet die Hairstylistin oder der Hairstylist keinen Übergang von dem kurzen Part zum langen nach oben. Beide Teile scheinen nicht miteinander verbunden zu sein. So entsteht eine harte Kante.
  • Undercut mit Motiven: Abhängig von der Länge der Haare an den Seiten kannst du dort Motive, Zahlen, Wörter oder Embleme einrasieren lassen. Auf diese Weise lässt der Undercut Männer zwar weniger seriös erscheinen, im sportlichen Umfeld ist diese Variante des Undercuts aber nach wie vor gängig.

Ob dir der Undercut steht und zu dir passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Lass dich am besten von einer Expertin oder einem Experten im Haarsalon beraten, denn auf diese Dinge kommt es an:

  • Gesichtsform: Der Undercut lässt dein Gesicht schmaler und gleichzeitig länger erscheinen. Hast du eine eher runde, ovale oder eckige Gesichtsform, kannst du optisch sehr wahrscheinlich vom Undercut profitieren. Menschen mit länglichem Gesicht sind mit dem Undercut eher schlecht beraten.
  • Haarstruktur: Auch wenn der Undercut mit Locken für einen tollen Look sorgt: Willst du den Haarschnitt in dieser Variante tragen, musst du etwas mehr Zeit für das Styling und die Pflege einplanen. Für glattes Haar eignet sich der Undercut besser.
  • Haarfarbe: Am besten wirken die Kontraste beim Undercut mit dunklen Haaren. Grundsätzlich kannst du die Frisur auch mit blonden Haaren tragen, die Wirkung ist dann jedoch nicht so ausgeprägt.
  • Lifestyle: Ein Undercut mit Übergang hat eine gepflegte, aber auch sportliche Optik. Abhängig von deinem Beruf kann der Schnitt wunderbar auch im Businessumfeld funktionieren. In konservativen Berufen könntest du jedoch unter Umständen damit anecken.

Pflegetipps für den Undercut

  • Waschen: Wasche deine Haare (auch die kurzen hinten und an den Seiten) regelmäßig mit einem passenden Männershampoo.
  • Schneiden: Lasse den Undercut außerdem regelmäßig nachschneiden. Er wirkt sonst schnell ungepflegt. Spätestens alle 4 Wochen ist ein Friseurbesuch sinnvoll.
  • Pflegen: Hast du trockene oder strapazierte Haare, lohnen sich entsprechende Pflegeprodukte wie Conditioner, Haarkuren, -masken oder Leave-in-Produkte. Lass dich dazu am besten im Friseursalon beraten.

Wie du den Undercut stylst, hängt von der Haarlänge und deinem Haartyp ab. Am einfachsten ist natürlich der Undercut mit langen Haaren und Männer-Zopf. Mit Wachs oder Gel kannst du den Look fixieren. Lässt es die Länge zu, ist ein Quiff, also eine Tolle an der Stirn, auch eine Styling-Option.Verspielt: Locken geben dir einen jungen und vor allem verspielten Look. Knete die Dauerwelle oder Naturlocken mit einer Lockencreme sanft in Form. Haarspray sorgt anschließend für Halt.Lässig: Mit eher kurzen bis mittellangen Haaren am Oberkopf ist ein besonders lässiger Style machbar: Wuschel die Haare mit Mattwachs kreuz und quer zurecht und zupfe einige Partien besonders in Form.

Der Sleek Look für Männer

Von wegen schmierig: Der Sleek Look für Männer feiert schon seit Jahren ein Revival. Dabei braucht es keine großen Gelmengen mehr, und mit dem einbetonierten Gefühl auf dem Kopf ist es auch vorbei. Dank moderner Produkte können sich Männer jetzt noch einfacher die Haare nach hinten stylen. Ob klassisch-elegant oder etwas lockerer - der Hairstyle ist ebenso vielseitig wie beliebt.

Der Sleek Look ist der Alltagslook vieler Herren und passt zu reiferen wie auch zu jüngeren Semestern. So können sich Männer ihre Haare weiterhin nach hinten stylen, um etwa das akkurate Erscheinungsbild früherer Hollywood-Größen zu erzielen. Aber mittlerweile erlaubt der Look auch etwas mehr Spielraum. Männern mit einem markanten Gesicht steht die Trendfrisur besonders gut, aber auch andere Gesichtsformen machen mit dem Sleek Look nichts falsch.

Um den angesagten Sleek Look stylen zu können, sollte das Deckhaar eine gewisse Länge haben - ideal sind etwa sechs bis acht Zentimeter. Super Voraussetzungen haben Männer mit vollem, glattem Haar. Das lässt sich am einfachsten zum Sleek Look stylen. Bei dünnem Haar ist hingegen Vorsicht geboten! Wer zu viel vom gewählten Styling-Produkt anwendet, läuft Gefahr, dass die Haare einfach nur nass aussehen und die Kopfhaut zu sehr durchschimmert.

Styling-Anleitung für den Sleek Look

  1. Styling-Produkte nicht im nassen, sondern nur im trocken geföhnten Haar anwenden!
  2. Entscheiden Sie zunächst, ob Sie einen Mittel- oder Seitenscheitel ziehen wollen oder das ganze Haar ohne sichtbaren Scheitel nach hinten tragen möchten.
  3. Kämmen Sie dann Ihre Haare nach hinten bzw. vom Scheitel aus diagonal nach hinten, zum Beispiel mit einer Flachbürste.
  4. Anschließend arbeiten Sie ein wenig Styling-Creme mit leichter Textur, Wax oder Haargel ein und stylen dabei das Deckhaar Richtung Hinterkopf. Wer einen sehr akkuraten Look haben möchte, verwendet hierfür einen Kamm.

Auch mit leicht gewelltem Haar müssen Männer nicht auf den Sleek Style verzichten. Sprühen Sie Hitzeschutz auf und glätten Sie das Haar vor dem Stylen mit einem Glätteisen. Natürlich können Sie es zunächst auch ohne diese Prozedur versuchen und sehen, ob sich Ihre Wellen schon durch das Nachhintenkämmen mit etwas Styling-Produkt bändigen lassen. Männer mit langen Haaren können den Sleek Look ebenso tragen. Sie binden sich zum glatt gestylten Haar am Oberkopf oft einen Pferdeschwanz. Der wiederum sollte ebenso smooth und gepflegt aussehen wie der Rest der Frisur. Männer mit Sleek-Zopf tun gut daran, regelmäßig eine tiefenwirksame Kur anzuwenden.

Der Fade-Haarschnitt

Der Fade-Haarschnitt oder umgangssprachlich "Seiten auf 0" ist seit langer Zeit eine der beliebtesten Männerfrisuren. Ein Grund dafür ist die Vielseitigkeit, die ein solcher Fade bietet. Denn es gibt extrem viele Möglichkeiten, diesen Schnitt zu individualisieren und zu kombinieren: Angefangen von der Länge bis hin zur Art und Weise, wie du dein Haupthaar stylen möchtest. Bei einem Fade-Haarschnitt wird das Haar an den Seiten und am Hinterkopf, angefangen von oben nach unten, immer kürzer geschnitten.

Um sicherzustellen, damit dein Fade immer fresh aussieht, müsstest du alle 2-4 Wochen einen Besuch bei deinem Barber des Vertrauens einplanen. Schauen wir uns jetzt doch einfach einige Beispiele für die verschiedenen Arten von Fades an. Da sich die Barber-Branche ständig verändert und an neue Stiltrends anpasst, kann es schwierig sein, mit all den verschiedenen Fade-Typen, die man sieht, Schritt zu halten. Aber es gibt nur sieben Grundtypen von Fades, die all diesen modernen, trendigen Styles zugrunde liegen. Sie können bei verschiednen Haardicken getragen werden.

Die verschiedenen Fade-Typen

  • High Fade: Ein moderner Fade, der weiter oben auf dem Kopf an den Schläfen beginnt und nicht in der Mitte über den Ohren. Die Haare an den Seiten und am Hinterkopf sind in der Regel sehr kurz, manchmal sogar bis auf die Haut rasiert (ein sogenannter Skin Fade).
  • Medium (oder Mid) Fade: Beginnt tiefer als hohen Fades, in der Regel auf halber Höhe über den Ohren. Bei diesem Klassiker werden die kürzeren Haarpartien weiter nach unten verlegt, was für einen perfekt ausgewogenen Look sorgt.
  • Low Fade: Hat eine niedrigere Fade-Linie, ungefähr auf der Höhe der Ohren. Low Fades können bei jedem Haartyp und jeder Haarstruktur getragen werden.
  • Drop Fade: Die Fade-Linie am Hinterkopf wird niedriger angesetzt als an den Seiten. Das Ergebnis ist eine "Senkung" in der Fade-Linie, daher der Name "Drop Fade". Es gibt viele verschiedene Looks, die man mit Drop Fades erzielen kann.
  • Skin Fade: Wird oft auch als "Zero Fades", "Bald Fades" oder hierzulande als "Seiten auf 0" bezeichnet. Skin Fades können jede Art von Fade sein, aber sie haben alle eines gemeinsam: Das Haar wird an der kürzesten Stelle des Fades auf der Haut abrasiert = Länge 0mm.
  • Taper: Hat das gleiche Ziel wie ein Fade: Einen nahtlosen Übergang von kurzem hin zu langem Haar zu erzielen.
  • Burst Fade: Nimmt die Form eines Halbkreises an, der das Ohr umgibt. Die Überblendlinie nutzt das Ohr als Mittelpunkt und bewegt sich kreisförmig darum herum. Sie ähneln den Drop Fades, weil die Fade-Linie am Hinterkopf abzufallen scheint.

High Fades eignen sich am besten für Männer mit runden oder eckigen Gesichtsformen, vor allem, wenn du den Fade mit längerem Haar on top kombinierst. Den High Fade solltest du eher meiden, wenn du ein längliches, ovales oder herzförmiges Gesicht hast. Medium/Mid Fades eignen sich perfekt für alle Gesichtsformen, da sie für Ausgewogenheit sorgen. Wenn du ein rundes, quadratisches, herzförmiges oder ovales Gesicht hast, solltest du mal den Mid Fade ausprobieren - es wird großartig aussehen! Bleibt dann nur noch herauszufinden, was du mit dem Haupthaar anstellen möchtest! Low Fades lassen den Kopf oben und in der Mitte optisch breiter erscheinen und sind daher für runde Gesichtsformen nicht geeignet. Viereckige, kantige Gesichtsformen sehen mit einem niedrigen Fade noch kantiger aus. Diese Art von Haarschnitt passt gut zu ovalen und herzförmigen Gesichtsformen. Drop Fades können für jede Gesichtsform und jeden Haartyp verwendet werden. Kombiniere einen Drop Fade mit der Art von Fade, der am besten zu deiner Gesichtsform passt - hoch, mittel oder tief! Skin Fades können mit jeder Art von Fade kombiniert werden, so dass sie für jede Gesichtsform und jeden Haartyp geeignet sind. Allerdings sehen Skin Fades bei Männern mit gleichmäßigem Hautton am besten aus, da sie große Teile der Kopfhaut zeigen. Taper Cuts sehen am besten bei Männern mit ovaler Gesichtsform aus

Beim Burst Fade bleibt am Hinterkopf mehr Haar stehen. Der einzige Bereich, der "verblasst" ist, ist der halbkreisförmige Bereich um das Ohr herum. Bei der Vielzahl von Fade-Typen kann es etwas schwierig sein, den gewünschten Stil zu finden.

Die Wahl des richtigen Haarschnitts und des passenden Stylings für den Hinterkopf ist entscheidend für einen gepflegten und individuellen Look. Ob klassisch, modern oder extravagant - die Vielfalt der Möglichkeiten bietet für jeden Geschmack und jeden Typ das Richtige.

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