Haare bunt färben: Tipps für leuchtende und individuelle Looks

Stars wie Lena Dunham, Rita Ora oder Kylie Jenner machen es vor: Bunt gefärbtes Haar ist ein absoluter Hingucker! Egal, ob ein ganzer Schopf oder einzelne Strähnen in knalligen oder soften Pastelltönen - bunte Farben heben die Stimmung und setzen ein individuelles Statement.

Inhaltsverzeichnis

  1. Grundlagen des bunten Haarefärbens
  2. Leicht vergängliche Schönheit
  3. Haare bunt färben: Danach ist Pflege Pflicht
  4. Was tun, wenn es mir nicht gefällt?
  5. Haar bunt färben: zuhause oder beim Friseur?
  6. Heute Grün, morgen Pink: Wie oft kann man wechseln?
  7. Bunte Haare: Der neue "Fantasy"-Haarfarbentrend als Moodbooster
  8. Mit diesen Produkten kannst du deine Haare bunt färben
  9. Jetzt wird es richtig bunt!
  10. Bunte Haare :So glänzen Ihre Haare in voller Farbpracht

Grundlagen des bunten Haarefärbens

Grundsätzlich läuft alles ähnlich ab wie beim konventionellen Haarefärben. Es gibt aber doch ein paar Unterschiede: Im Gegensatz zu den Haarfarben, die Rot-, Braun- oder Blondtöne imitieren, brauchen grellbunte Farben einen besonderen Untergrund. Das Haar muss künstlich aufgehellt sein - mit Betonung auf ‚künstlich‘, denn nur dann ist seine Schuppenschicht leicht geöffnet und die Pigmente finden im Haar Halt.

Leicht vergängliche Schönheit

Trotzdem hält das künstliche Pigment in Blau oder Violett nicht so gut im Haar wie sein Pendant in Braun oder Rot. Bislang färben die knalligen Farben nämlich nur mit der Haltbarkeit einer Intensivtönung. Eine dauerhafte Verankerung der Pigmente im Haar (wie es bei klassischen Haarfarben der Fall ist), ist aus chemisch-physikalischer Sicht mit den aktuell verfügbaren Produkten nicht möglich.

Die Hersteller von bunten Haarfarben (z.B. ‚Directions‘, ‚Fudge‘ oder ‚Manic Panic‘) habe noch kein Verfahren gefunden, das die Farbmoleküle ins Haarinnere schleusen und dort verankern kann. Wer sich eine satte, leuchtende Haarfarbe in Knallbunt wünscht, muss häufig nachfärben. Nach dem erste Färbevorgang verblasst das Haar besonders schnell - vor allem, wenn der Schopf blau sein soll.

Bereits nach dem vierten oder fünften Mal Waschen muss neues Pigment nachgelegt werden, sonst geht’s ganz schnell in Richtung Grün. Drei bis vier Wochen hat man dann bis zum nächsten Färben Zeit. Das Haar nicht zu oft waschen!

Haare Färben leicht gemacht I dm erklärt

Haare bunt färben: Danach ist Pflege Pflicht

Durch die chemische Veränderung beim Blondieren ist bunt gefärbtes Haar strapaziert und anfällig für Haarbruch und Spliss. Üppige Pflege mit hochwertigen Wirkstoffen ist darum Pflicht! Die Empfehlung von Enie Knapp: Bei jedem Waschen Spülung oder danach einen Leave-In-Conditioner auftragen. Klingt aufwändig, muss aber sein. Sonst sieht bunt gefärbtes Haar schnell rau, stumpf und ungepflegt aus. Nach jeder fünften Wäsche dem Haar eine Intensivkur gönnen.

Was tun, wenn es mir nicht gefällt?

Mit Farben im Haar zu experimentieren und Neues auszuprobieren ist toll, aber nicht immer gefällt das Ergebnis. Wer nicht zufrieden ist, hat mehrere Möglichkeiten:

  • Blondierung: Damit kann ein großer Teil der Pigmente wieder aus dem Haar gelöst werden. Doch Enie Knapp warnt davor, das Haar leichtfertig erneut zu bleichen: „Das gefärbte Haar ist schon nicht mehr so gut in Schuss und erneutes Blondieren kann es dann völlig ruinieren.“
  • Auswaschen und später übertönen: Ok, das dauert natürlich - ist aber am schonendsten für das Haar. Mit tiefenreinigendem Shampoo oder schwefelhaltigem Schuppenshampoo lässt sich in den ersten Wochen schon einmal viel Pigment aus dem Haar ziehen. Hat sich der Schopf wieder etwas erholt, kann man dann mit einer Tönung das Haar in Richtung Naturton bringen.

Haar bunt färben: zuhause oder beim Friseur?

„Die Farbe auffrischen ist überhaupt kein Problem, das kann man auch zu Hause machen“, findet Enie Knapp. Allerdings rät sie davon ab, das Haar vorher selbst zu blondieren. „Entweder hat man hinterher noch dunkle Flecken im Haar, zum Beispiel am Hinterkopf, oder man blondiert Partien versehentlich mehrmals und das Haar wird dadurch so porös, dass es abbricht.“

Heute Grün, morgen Pink: Wie oft kann man wechseln?

Enie Knapp möchte der Experimentierfreude keine allzu engen Grenzen setzen, warnt aber davor, die Haare ständig in neuen Knallfarben zu färben. Das sieht zwar supercool aus, ist aber der reinste Horror fürs Haar.Wer seiner Farbe lange treu bleibt, hat auf lange Sicht mehr davon.

Enie Knapp selbst blondiert sich zum Beispiel immer nur den nachgewachsenen Ansatz und gibt dann über das gesamte Haare die türkisblaue Tönung. So hält sich der Stress fürs Haar in Grenzen und die Farbe ist schön satt und leuchtend. Ein Glück ist es heutzutage möglich, seine natürliche Haarfarbe etwas zu optimieren oder vollständig zu verändern, bis man damit rundum zufrieden ist.

Temporäre "Fantasy"-Haarfarbe kann helfen. Ein Hauch von lebendigerer oder Fantasie-Farbe wird nicht nur Ihren Look neu mischen, sondern auch dafür sorgen, dass Sie sich wieder wie mit 17 fühlen. Während des Lockdowns haben die Leute ihre Haare auf eigene Faust gebleicht und gefärbt wie ein verzweifelter Teenager im Badezimmer.

Es gibt zwei Hauptkategorien: temporäre Haarfarben, die es in vielen Formen gibt, von Gelen bis hin zu Pflegemasken, und semi-permanente Haarfarben. Temporäre Farben sind die Farben, die sich schnell ein- und auswaschen lassen und nach ein paar Haarwäschen verblassen. Semi-permanente Färbungen sind weniger pflegeintensiv und halten etwa sechs bis acht Wochen, abhängig von der Lebendigkeit der Farbe, die Sie wählen, wie oft Sie Ihr Haar waschen sowie vom Zustand und der Porosität Ihres Haares.

Für Anfänger sind direkte Färbungen einfacher zu verstehen, weil typischerweise "das, was in der Schüssel ist, so aussieht, wie das, was im Haar sein wird", sagt Cornwall und fügt hinzu, dass ein weiterer Vorteil darin besteht, dass sie oft mit Pflege- und Glanzmitteln formuliert sind sowie mit einer Basisfarbe, die ein "rauchiges oder staubiges Element" hinzufügt, um ein lebendigeres Gefühl zu vermitteln.

Je heller Ihr Haar ist, desto heller und lebendiger wird die Farbe sein, d.h., eine kräftige Farbe ist für Blondinen einfacher zu erzielen als für Brünette, Rot- oder Schwarzhaarige. Für semi-permanente helle und pastellfarbene Töne müssen Sie die Farbe auf ein helles, gebleichtes Blond auftragen.

Mit diesen Produkten kannst du deine Haare bunt färben

Mit „Haare bunt färben“ ist meist eher gemeint, die Haare zu tönen. Denn die meisten Produkte für einen bunten Schopf sind semi-permanente Haarfarben, deren Pigmente sich nur für eine gewisse Zeit im Haar verankern lassen. Sie waschen sich also mit der Zeit wieder aus.

Du hast sogar die Möglichkeit, deine Haare nur für einen Tag zu färben! Du hast letztendlich die Wahl zwischen Farben aus der Drogerie wie Colorista oder Colour Freedom, dem Internet oder Friseurbedarf. Ich habe bisher die besten Erfahrungen mit den Farben von Directions gemacht, Drogerieprodukte haben weit weniger lang in meinen Haaren gehalten.

Die ideale Basis für knallig bunte Haare ist ein möglichst helles Blond. Noch besser kommen die Farben nur auf weißen Haaren zur Geltung. Bist du naturblond, könntest du künstlichen Blondinen gegenüber jedoch das Nachsehen haben: Denn die beim Blondieren aufgeraute Schuppenschicht der Haare kann die bunten Farbpigmente super aufnehmen. Bei natürlichen Blondinen wird die Farbe demnach weniger knallig und hält auch nicht so lang.

Nur, weil deine Haare nicht mittel- bis hellblond sind, muss das nicht heißen, dass du auf Farbakzente verzichten musst. Natürlich werden die Töne auf dunklen Haaren nie so knallig, wie auf hellen, aber manche kommen hier dennoch gut zur Geltung. Das gilt für dunkle Rottöne, tiefes Grün, dunkles Violett oder dunkelblaue Nuancen. Diese findest du oft unter Produkten für bunte Haare.

Jetzt wird es richtig bunt!

Blau und Lila treffen auf Grün und Rosa: Mit bunten Haaren bringen Sie gute Laune und Individualität in den Alltag. Ihre Möglichkeiten beim farbenfrohen Färben Ihrer Haare sind dabei schier unbegrenzt.

Sie möchten nicht Ihr ganzes Haar bunt färben, sondern nur Farbakzente setzen? Dann sind Strähnchen in Knall- oder Pastellfarben vielleicht genau das Richtige für Sie. Nicht Ihr gesamtes Haar bunt zu färben hat den Vorteil, dass Sie mit Farben experimentieren können, die Ihnen sonst zu gewagt wären. Bei geschickter Platzierung einzelner gefärbter Strähnen können Sie die bunte Farbe unter Ihrer natürlichen Haarfarbe verstecken, wann immer Sie möchten.

Beim Regenbogen-Look wird Ihr Haar zum farbenfrohen Blickfang und schimmert in gleich mehreren Farben. In dickere Blocksträhnen unterteilt, werden hier alle Farben des Regenbogens nebeneinander gefärbt. So entsteht ein wunderbar expressives Farbergebnis.

Wenn Sie langes oder mittellanges Haar haben, können Sie auch nur die unteren Enden in bunte Farbe „tunken“. Genau das passiert beim Dip Dye. Bei der Färbetechnik Ombré werden sanftere Übergänge gefärbt: Die Farben verlaufen weich ineinander.

Bunte Haare :So glänzen Ihre Haare in voller Farbpracht

Bunte Haare sind der Mega-Trend in Sachen Haarfarbe. Lesen Sie hier, welche Töne gerade in sind, wie sie gefärbt werden, und ob das auch daheim klappt.Sie träumen von bunten Haaren? Wissen aber nicht so richtig, welche Töne gerade Trend sind und wie sie überhaupt gefärbt werden? Dann sind Sie hier richtig!

Welche bunten Haarfarben sind Trend?Rosa, blau, grün oder alles auf einmal: Noch nie gab es so häufig bunte Haare auf der Straße zu sehen. Pastelltöne sind wie Aquarell-Farbe. So soft, dass eine weißblonde Basis nötig ist, damit sie überhaupt sichtbar sind.

Wer bei Instagram oder Pinterest nach Trendhaarfarben sucht, wird defintiv auf #rainbowhair stoßen. Dabei handelt es sich um viele bunte Strähnen in Regenbogenfarben. Wenn es um bunte Farbe geht, wünschen sich die meisten meiner Kundinnen rosa Haare.

Die perfekte Variante für alle, die bunte Haare möchten, den Schopf aber vorab nicht weißblond bleichen wollen, ist ein Korall- oder Peachblond. Um sich alle Haare bunt zu färben, braucht es Mut. Und selbst wenn es nur die Spitzen oder ein paar Strähnen sind, passt das in manchen Jobs einfach nicht zum Dresscode. Ganz auf bunte Haare verzichten müssen Sie dann aber auch nicht.

Möglich machen das sogenannte Peek-a-boos. Dabei wird nur eine breite Strähne - beispielsweise am Hinterkopf - bunt eingefärbt, die im Alltag mit offenen Haaren und Pferdeschwanz verdeckt werden kann.Sichtbar wird der bunte Part dann mit einem Half-Bun.

Welche bunte Haarfarbe steht wem?Darüber entscheidet vor allem Ihr Teint. Passt die Coloration nicht zur Hautfarbe, lässt Sie das schnell müde und blass aussehen. Ein Granny-Grau kann zudem auch älter machen. Altrosa, Pink oder Peachtöne hingegen wirken wie ein Wachmacher und stehen fast allen.

Die Expertin weiß aber auch, dass die Farbe nicht nur zur Haut, sondern auch zur Persönlichkeit passen muss. Pauschal-Aussagen sind deshalb schwer zu treffen. Paart mit einem tollen Haarschnitt und dem richtigen Make-up, sind das echte Hingucker-Farben.

Grundsätzlich gilt: Je heller die Basis, desto deutlicher wird später die Farbe sichtbar. "Wenn man mit Neon-Pink über ein reinweißes Blatt malt, leuchtet die Farbe richtig. Nimmt man ein Recycling-Papier, sieht es immer bisschen dirty aus. Die Farbe strahlt nicht, man sieht nicht die volle Pracht. Und genauso verhält es sich auch mit der Haarfarbe.“

Sie brauchen also meist einen hellen Untergrund. Blondiert werden muss aber nicht zwangsläufig. Das Ergebnis wird mit Farbe immer etwas goldartig. Das Problem daran: Gold ähnelt gelb und genau das hat Auswirkungen aufs Endergebnis. Goldblond ist kein Problem, wenn Sie die Haare anschließend in ein Peach tönen möchten. Blau geht auch, wird dann aber eher Petrol, weil Blau und Gelb bekanntlich grün ergeben.

Pastelltöne hingegen funktionieren nur auf weißblonden Haaren. Jeder Pastellton besteht aus zwei Komponenten: Der Farbe und Weiß. Hat der Untergrund einen Gelbstich, ist das so, als würde man einen Schuss gelbe Farbe unterrühren. Aus Rosa wird dann eher Korall". Auch hübsch, aber blöd, wenn zartes Pastellrosa gewünscht war.

Für Blau und Grün müssen die Haare nicht grellblond sein. Ein Rot, Orange oder Kupfer lässt sich auch einfach nur färben. Aber hier gilt ebenso: Je heller der Untergrund, desto intensiver später das Farbergebnis. Die Expertin empfiehlt: "Bei dunklen Haaren am besten helle Spitzen oder auf den Haarschnitt abgestimmte Strähnen setzen lassen. So muss nicht das ganze Haar aufgehellt werden."

Farbe Empfohlene Basis Haltbarkeit Besondere Hinweise
Pastelltöne (Rosa, Blau, Gelb) Weißblondes Haar Semi-permanent (6-8 Wochen) Benötigt sehr helle Basis für optimale Farbwirkung
Knallige Regenbogenfarben Hellblondes Haar Semi-permanent (2-4 Wochen) Farben waschen sich unterschiedlich schnell aus
Korall- und Peachblond Gold- oder Honigblondes Haar Semi-permanent (6-8 Wochen) Funktioniert gut mit einem gelblichen Unterton
Dunkle Rottöne, Grün, Violett, Blau Dunkleres Haar Semi-permanent (6-8 Wochen) Weniger knallig, aber dennoch sichtbar

Herkömmliche Colorationen enthalten Wasserstoffperoxid. Der Stoff quellt das Haar auf, wodurch die Coloration ins Haarinnere eindringt. Die finale Farbe entwickelt sich erst durch einen chemischen Prozess während der Einwirkzeit. Direktzieher hingegen sind fertige Farbstoffe. Das heißt: Sie besitzen bereits ihre finale Farbe und müssen sie nicht wie oxidativen Haarfarben durch eine chemische Reaktion ins Haar eindringen und sich im Inneren entwickeln.

Regelmäßiges Auffrischen ist also sowieso nötig. Satt gesehen an der bunten Farbe? Oder Lust auf einen neuen Ton, aber die Farbe will sich einfach nicht herauswaschen? Dann können Sie mit einem Tiefenreinigungsshampoo zu Hause nachhelfen. Wenn das nicht hilft, würde ich einen Friseurbesuch empfehlen. Im Salon haben wir ein paar Geheim-Tricks, die allerdings in Profi-Hand gehören - weil sie bei falscher Anwendung die Haare ruinieren können. Wenn alle Stricke reißen, kann der Friseur eine Blondier-Wäsche durchführen. Das strapaziert das Haar nicht so stark wie eine richtige Blondierung, reicht aber meist, um die Farbe restlos zu lösen.

Bunte Haare sind ein Hobby. Sie gehen nicht aus dem Salon und sehen wochenlang toll aus. Sie müssen regelmäßig wiederkommen und die Hausaufgaben machen. "Ich empfehle bei jeder Wäsche einen Conditioner mit abgestimmten Pigmenten zu verwenden. So fügen Sie die Farbe, die Sie durchs Shampoo herausgewaschen haben, wieder hinzu." Wer das so macht, kann sich bis zu 4 Wochen über strahlend bunte Haare freuen, dann wird es Zeit zum Nachfärben. Denn nach einem Monat hat sich meist so viel Farbe ausgespült, dass die Spülung nicht mehr genug Power hat, um das aufzufangen. Der größte Feind bunter Haare ist ständiges Waschen. Denn die Pigmente waschen sich mit der Zeit heraus. Darum möglichst die Haarwäsche etwas hinauszögern und zwischendurch mit Trockenshampoo tricksen.

Das sind Spülungen, mit direktziehenden Farbpigmenten. Die Conditioner gibt es fertig zu kaufen, allerdings nur in Standardfarben von Blond bis Braun. Für bunte Haare können wir sie im Salon anmischen und genau auf die Farbe abstimmen. Für Altrosa mixe ich Beige und Rosa. Peach bekommt man mit Rosa und Gelb.

DIY-Haarfärbe-Anleitungen für bunte Haare: Die Expertin empfiehlt, bunte Haare besser beim Profi zu färben. Selbstversuche können nämlich ganz schön in die Hose gehen. Wenn Sie dennoch einen teuren Friseurbesuch umgehen wollen, können wir das aber natürlich verstehen. Deshalb haben wir für Sie ein paar Tipps recherchiert und hier zusammengestellt:

Farbverläufe sehen immer easy aus, sind aber leider relativ tricky. Wir raten deshalb: Stattdessen ein Dip Dye färben. Dabei werden nur die Spitzen in Farbe getaucht. Das ist wirklich easy. Der lässige Look lebt nämlich davon, dass alles nicht allzu perfekt aufgetragen wird.

  1. Zunächst die Ansätze toupieren. Weil einzelne Strähnen so weiter nach oben geschoben werden, entstehen später keine harten Kanten.
  2. Anschließend die bunte Tönung mit den Fingern oder einem Pinsel nur in den Haarspitzen verteilen.
  3. Die Übergänge von den ungefärbten zu den bunten Haaren mit den Fingern verwischen, indem Sie die Farbe leicht nach oben streichen.

Bunte Strähnen sind nach wie vor ein Mega-Trend. Wer das mit Haar-Make-up selber machen möchte, braucht in der Regel blonde Haare. Wer dunkle Haare hat, lässt die Haare vorab aufhellen. Das sollten Sie aber auf keinen Fall selbst versuchen. Besonders cool wirkt es, wenn die Strähnen von unten durchscheinen und nicht direkt im Deckhaar platziert werden.

  1. Die Haare am Oberkopf abteilen und zum Half-Bun binden
  2. Nun mit den Fingern einzelne etwa 1cm breite Strähnen herausnehmen
  3. Etwa ab halber Länge beginnen, die Farbe nach unten hin aufzutragen. Klappt am besten indem Sie die Farbcreme auf die Finger geben und die Strähne zwischen den Fingern durchziehen.
  4. Abschließend - ohne neue Coloration nachzunehmen - die Farbe auch nach oben verwischen, damit keine harten Kanten entstehen.
  5. So viele Strähnen färben wie gewollt. Keine Sorge: Wenn nicht alle Strähnen gleich lang und dick sind, wirkt die Farbe nur noch cooler.

Fazit: Ein Friseurbesuch ist die sichere Wahl. Ja, es ist ernüchternd. Aber wer von Haaren in Pastell oder einem bunten Ombré träumt, geht am besten zum Friseur. Auch wenn es so einfach aussieht und die Auswahl an DIY-Colorationen groß ist, kann dabei nämlich ganz schön viel in die Hose gehen. Wer sich allerdings nur für einen besonderen Anlass die Spitzen oder ein paar Strähnen bunt färben möchte, kann das mit den neuen Haar-Make-ups auch easy zu Hause probieren.

tags: #Haare #farbig #färben #Tipps

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