Haarausfall nach Blondierung: Ursachen und was Sie dagegen tun können

Viele Frauen und Männer blondieren regelmäßig ihre Haare. Leider kann dies schnell zu Haarausfall führen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Ursachen das hat und wie Sie vermeiden können, dass Ihre Haare ausfallen.

Ursachen für Haarausfall nach Blondierung

Das Blondieren der Haare ist ein sehr aggressiver Prozess, der die Haarstruktur schädigt. Dies kann dazu führen, dass die Haare schneller abbrechen. Doch auch zu tatsächlichem Haarausfall kann es durch die Blondierung kommen. Oft ist dieser Haarausfall allerdings nur von kurzer Dauer, da sich die Haarfollikel wieder erholen.

So vermeiden Sie Haarverlust nach dem Blondieren

Damit Ihre Haare nach der Blondierung nicht vermehrt ausfallen, sollten Sie folgende Tipps und Tricks beachten:

  • Nicht zu oft blondieren: Bei mehrmaligem Blondieren innerhalb eines kurzen Zeitraums werden die Haare besonders stark beschädigt, wodurch diese dünn werden und abbrechen.
  • Haare schonen: Strapazieren Sie Ihre Haare nach dem Blondieren so wenig wie möglich. Hier ist es besonders wichtig, dass Sie auf Hitze verzichten. Verwenden Sie direkt nach dem Blondieren keinen heißen Föhn, denn die hohen Temperaturen können die Haarfollikel dauerhaft beschädigen.
  • Haarpflege: Damit Ihr Haar sich erholen kann, sollten Sie es nach der Blondierung gut pflegen. Verwenden Sie bei jeder Haarwäsche eine feuchtigkeitsspendende Spülung und tragen Sie einmal wöchentlich eine Haarmaske auf.
  • Nicht vor dem Blondieren waschen: Verzichten Sie darauf, die Haare vor der Blondierung zu waschen.

Haare färben und Haarausfall: Gibt es einen Zusammenhang?

Viele Personen bevorzugen gefärbtes Haar, um das eigene graue Haar abzudecken oder um eine Veränderung zu erzielen. Doch führt Haarefärben zu Haarausfall? Haarfärbemittel enthalten Chemikalien, die das Haar aufhellen oder dunkler machen können. Diese Chemikalien können jedoch auch das Haar schwächen und schädigen.

Eine der Hauptursachen für Haarausfall durch Färben ist, dass die Chemikalien in Haarfärbemitteln die Haarfollikel schädigen können. Ein weiterer Grund für Haarausfall durch Färben ist, dass die Chemikalien in Haarfärbemitteln die natürlichen Öle im Haar entfernen können, die das Haar geschmeidig und gesund halten.

Wie Sie Haarausfall durch Färben vermeiden können

Wenn Sie Haarausfall durch Färben vermeiden möchten, gibt es einige Dinge, die Sie tun können:

  • Vermeiden Sie aggressive Chemikalien: Verwenden Sie Haarfärbemittel, die keine aggressiven Chemikalien wie Ammoniak oder Bleichmittel enthalten.
  • Färben Sie nicht zu oft: Es ist am besten, wenn Sie Ihre Haare höchstens alle vier bis sechs Wochen färben.
  • Verwenden Sie Haarpflegeprodukte: Verwenden Sie milde und hochwertige Haarpflegeprodukte wie Shampoos, um Ihr Haar zu pflegen und zu stärken.
  • Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten: Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Haarfärbemittel für Sie am besten geeignet ist oder wie oft Sie Ihre Haare färben sollten, lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jeder, der seine Haare färbt, automatisch mit Haarausfall konfrontiert wird. Viele Menschen färben ihr Haar regelmäßig, ohne irgendwelche negativen Auswirkungen auf den Haarwuchs zu erleben. Wenn Sie Bedenken bezüglich Haarausfall durch Färben haben, sollten Sie mit einem Dermatologen oder Trichologen sprechen, um eine genaue Diagnose und Empfehlungen zu erhalten.

Haarausfall durch Färben: Was Sie wissen sollten

Haarausfall durch Färben ist möglich, aber es hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Chemikalien in Haarfärbemitteln können die Haarfollikel schädigen und das Haar schwächen, was letztendlich zum Haarausfall führen kann. Um Haarausfall durch Färben zu minimieren, sollten Sie hochwertige Haarfärbemittel verwenden, die keine aggressiven Chemikalien enthalten. Vermeiden Sie es, Ihre Haare zu oft zu färben und verwenden Sie hochwertige Haarpflegeprodukte, um Ihr Haar zu pflegen und zu stärken.

Insgesamt sollte Haarfärbung mit Vorsicht durchgeführt werden, insbesondere wenn Sie bereits anfällig für Haarausfall sind oder empfindliches Haar haben.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Von Haarausfall spricht man bei einem kontinuierlichen Haarverlust, wenn die verlorenen Haare nicht mehr nachwachsen. Etwa jeder zweite Mann ist davon betroffen. Aber auch bei Frauen kann der Haarausfall auftreten. Viele Betroffene sind sich unsicher, ob sie trotz Haarausfall ihre Haare färben dürfen. Insbesondere, wenn Sie ein hochwertiges Produkt zum Haarefärben verwenden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen von dieser Regel.

Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Ursachen von Haarausfall zusammenfasst und die entsprechenden Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung aufzeigt:

Ursache Vorbeugung Behandlung
Blondierung Nicht zu oft blondieren, Haare schonen, gute Haarpflege Feuchtigkeitsspendende Spülungen, Haarmasken
Haare färben Aggressive Chemikalien vermeiden, nicht zu oft färben, gute Haarpflege Milde Shampoos, Beratung durch Fachmann
Traktionsalopezie Stress für die Haare reduzieren, richtige Frisuren und Haarschmuck Lockere Frisuren, Vermeidung von Zugkraft
Mangelerscheinungen Gesunde und ausgewogene Ernährung Infusionstherapie mit Vitaminen und Spurenelementen

Traktionsalopezie: Haarausfall durch Zugkraft

Die Traktionsalopezie ist eine Form von Haarausfall, die durch übermäßige mechanische Belastung der Haare entsteht. Der Haarausfall tritt dort auf, wo die Haare der Belastung ausgesetzt sind. Bei engen Haarbändern oder straffen Frisuren ist dies meist der Haaransatz an der Stirn und den Seiten - denn dort liegt die größte mechanische Belastung vor. Wer erste Symptome nicht bemerkt und entsprechend handelt, riskiert ein weiteres Fortschreiten des Haarverlusts.

Das Haar wird an den betroffenen Stellen dünner, es können vermehrt kurze abgebrochene Härchen auftauchen (zum Beispiel am Haaransatz), der Haaransatz kann zurückweichen, es können kahle Stellen entstehen. Wird die Ursache nicht behoben, können die Haarfollikel so stark geschädigt werden, dass sie vernarben und keine neuen Haare mehr bilden können. Auch die Kopfhaut kann glänzend und vernarbt sein.

Meist bemerkt man zuerst, dass die strapazierten Haare am Haarschaft abbrechen und Frizz entsteht - einzelne Härchen, die aus der Frisur abstehen.

Wie entsteht eine Traktionsalopezie?

Eine Traktionsalopezie entsteht durch wiederholte mechanische Reizung bestimmter Haarbereiche. Durch Druck, Zug oder Reibung kommt es zu einer Verkrümmung der Haarwurzel. Dadurch werden die Haare immer dünner und die Wachstumsphase verkürzt sich. Schließlich fällt das Haar aus.

Zusätzlich gibt es psychische Faktoren, die eine Traktionsalopezie hervorrufen. Bei einer Erkrankung namens Trichotillomanie reißen sich Betroffene die Haare selbst aus.

Da Frauen und Mädchen meist längere Haare haben und häufiger engere Frisuren tragen oder die Haare aufwendig stylen, sind sie häufiger betroffen als das männliche Geschlecht. Aber auch Männer mit langen Haaren, die oft einen Pferdeschwanz tragen, können betroffen sein.

Die meisten Arten des Haarausfalls bilden ein charakteristisches Muster. Bei der Traktionsalopezie fallen die Haare in den Regionen aus, die mechanisch belastet sind, also meistens an den Haaransätzen der Stirn und der Schläfen.

Manchmal kommt es aber vor, dass nicht nur eine reine Traktionsalopezie vorliegt, sondern die Haare zusätzlich durch Mangelerscheinungen geschwächt sind und dadurch empfindlicher. Mit einer Blutentnahme und anschließender Laboruntersuchung kann festgestellt werden, ob ein Mangel an Vitaminen, Nährstoffen oder Spurenelementen vorliegt, die den Haarausfall verstärken. Besonders häufig kommt ein Eisenmangel vor. Zusätzlich sollte ausgeschlossen werden, dass eine andere Ursache dem Haarausfall zugrunde liegt.

Auch der erblich bedingte Haarausfall verläuft immer nach einem ähnlichen Muster, das bei Männern von Geheimratsecken über eine kahle Stirn und schlussendlich in einem Haarkranz am Hinterkopf von Ohr zu Ohr mündet.

Behandlung und Vorbeugung der Traktionsalopezie

Prinzipiell ist eine Traktionsalopezie keine Krankheit. Es liegt keine körperliche Ursache vor, die den Haarausfall bedingt. Wenn die Stressbelastung für die Haare frühzeitig behoben wird, solange die Haarwurzeln noch nicht zu sehr geschädigt sind, kann das Haar normal nachwachsen. Meistens setzt innerhalb von sechs Monaten wieder ein normaler Haarwuchs ein.

Die Regeneration der Haare kann gefördert werden, wenn an der Haarwurzel ausreichend Vitamine, Nährstoffe und Wachstumsfaktoren vorhanden sind. Das kann vor allem durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung ermöglicht werden.

In manchen Fällen, wenn die Haare dauerhaft hohem mechanischem Stress ausgesetzt sind, kann die Haarwurzel irreparabel beschädigt sein. Teilweise können sogar Narben auf der Kopfhaut entstehen. Man spricht dann von einer vernarbenden Alopezie. Es bleiben kahle Stellen, an denen das Haar nicht mehr nachwächst.

Eine Traktionsalopezie wird behandelt, indem man ihren Auslöser vermeidet. Frisuren oder Kopfbedeckungen sollten so gestaltet sein, dass sie keine Zugkraft oder Druckbelastung auf das Haar und die Haarwurzel ausüben. Das Haar sollte öfter mal einfach locker oder offen getragen werden. Auch das tägliche Styling kann die Haare überstrapazieren.

Auch eine gute Pflege der Kopfhaut ist wichtig, um die Haare zu kräftigen.

Wie bei allen Formen des Haarausfalls kann es auch bei der Traktionsalopezie weitere Faktoren geben, die den Haarverlust zusätzlich verschlimmern. Ein Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen dünnt die Haare zusätzlich aus. Durch eine Blutuntersuchung lässt sich ein solcher Mangel feststellen.

Einer Traktionsalopezie lässt sich vorbeugen, indem man Stress für die Haare so weit wie möglich reduziert. Dazu gehört insbesondere das richtige Styling und der richtige Haarschmuck. Es spricht nichts dagegen, auch mal eine straffe Frisur zu tragen. Das sollte man aber nicht täglich tun. Wenn die Frisur durch Zug an den Haaren schmerzt, sollte man sie direkt lösen. Auch chemischen Stress für die Haare sollte man vermeiden - dazu gehören vor allem Färben, Tönen und Blondieren.

Gehören Sie auch zu denjenigen, die die Haare oft in einem engen Zopf tragen oder schon lange Extensions in den Haaren haben? Und wird Ihr Haar an der Stirn und den Schläfen weniger? Erst einmal ist das kein Grund zur Sorge. Diese Form des Haarausfalls ist meistens reversibel und gut behandelbar. Dennoch sollten Sie frühzeitig einen Experten für Haarausfall-Behandlungen aufsuchen. So kann die richtige Diagnose gestellt und weitere Faktoren von Haarausfall ausgeschlossen werden. Mechanisch bedingter Haarausfall ist vermeidbar und behandelbar. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Haare schützen können.

Brauchen deine blondierten Haare mehr pflege ?

Weitere Tipps zur Haarpflege

Die Haare, gehen nicht an der Wurzel aus, wie es z.B. Haarfarben enthalten aggressive Inhaltsstoffe, besonders Blondiermittel greifen das Haar an. Die Chemikalien verändern die Haarstruktur, so dass das Haar nach der Behandlung dünner wirken kann als zuvor.

Richtig waschen: Die Anwendung reichhaltiger Spülungen, Kuren oder Öle.

Richtig trocknen: Trockne Dein frisch gewaschenes Haar vorsichtig mit einem weichen Mikrofasertuch. Binde dabei Dein Haar nicht zum typischen „Turban“. So minimierst Du Haarbruch. Wenn Du keine Zeit hast, die Haare schonend zu trocknen, föhne sie mit wenig Hitze. Außerdem solltest Du darauf achten, die Haare nicht im nassen Zustand zu Bürsten. Im nassen Zustand sind die Haare sehr empfindlich.

Vor allem Biotin, das z. B. Wenn die Haare lang sind und man mit offenen Haaren schläft, verknoten sie. Das morgendliche Kämmen wird dadurch schwieriger, und die Haare reißen vermehrt ab. Ein kleiner Unfall, z. B. mit dem Auto, sorgt für zusätzlichen Stress, der Haarausfall verursachen kann - und das bis zu einem halben Jahr später.

Wechseljahre oder Schilddrüsenprobleme führen ebenfalls zu Haarausfall, und zwar so, dass das einzelne Haar keine Chance hat, die gewünschte Länge zu erreichen. Medikamente können ebenfalls zu Haarausfall führen. Blutdrucktabletten, Marcumar, Cortison u. v. m. sind hier vorn mit dabei.

Zwischen Bürsten der Haare und Haarausfall gibt es keinen direkten Zusammenhang. Auch werden die Haare dadurch nicht kräftiger. Durch das Bürsten wird jedoch die Schüppchenschicht (Kutikula) der Haare beeinflusst, diese wird glatter und die Haare glänzen stärker - sehen also besser aus - vorausgesetzt man bürstet richtig: Am Besten mit Naturborsten und nicht zu ""brutal"".

tags: #haare #blondieren #haarausfall #ursachen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen