Viele Frauen und Männer blondieren regelmäßig ihre Haare. Leider kann dies schnell zu Haarausfall führen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Ursachen das hat und wie Sie vermeiden können, dass Ihre Haare ausfallen.
Das Blondieren der Haare ist ein sehr aggressiver Prozess, der die Haarstruktur schädigt. Dies kann dazu führen, dass die Haare schneller abbrechen. Doch auch zu tatsächlichem Haarausfall kann es durch die Blondierung kommen. Oft ist dieser Haarausfall allerdings nur von kurzer Dauer, da sich die Haarfollikel wieder erholen.
Damit Ihre Haare nach der Blondierung nicht vermehrt ausfallen, sollten Sie folgende Tipps und Tricks beachten:
Viele Personen bevorzugen gefärbtes Haar, um das eigene graue Haar abzudecken oder um eine Veränderung zu erzielen. Doch führt Haarefärben zu Haarausfall? Haarfärbemittel enthalten Chemikalien, die das Haar aufhellen oder dunkler machen können. Diese Chemikalien können jedoch auch das Haar schwächen und schädigen.
Eine der Hauptursachen für Haarausfall durch Färben ist, dass die Chemikalien in Haarfärbemitteln die Haarfollikel schädigen können. Ein weiterer Grund für Haarausfall durch Färben ist, dass die Chemikalien in Haarfärbemitteln die natürlichen Öle im Haar entfernen können, die das Haar geschmeidig und gesund halten.
Wenn Sie Haarausfall durch Färben vermeiden möchten, gibt es einige Dinge, die Sie tun können:
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jeder, der seine Haare färbt, automatisch mit Haarausfall konfrontiert wird. Viele Menschen färben ihr Haar regelmäßig, ohne irgendwelche negativen Auswirkungen auf den Haarwuchs zu erleben. Wenn Sie Bedenken bezüglich Haarausfall durch Färben haben, sollten Sie mit einem Dermatologen oder Trichologen sprechen, um eine genaue Diagnose und Empfehlungen zu erhalten.
Haarausfall durch Färben ist möglich, aber es hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Chemikalien in Haarfärbemitteln können die Haarfollikel schädigen und das Haar schwächen, was letztendlich zum Haarausfall führen kann. Um Haarausfall durch Färben zu minimieren, sollten Sie hochwertige Haarfärbemittel verwenden, die keine aggressiven Chemikalien enthalten. Vermeiden Sie es, Ihre Haare zu oft zu färben und verwenden Sie hochwertige Haarpflegeprodukte, um Ihr Haar zu pflegen und zu stärken.
Insgesamt sollte Haarfärbung mit Vorsicht durchgeführt werden, insbesondere wenn Sie bereits anfällig für Haarausfall sind oder empfindliches Haar haben.
Von Haarausfall spricht man bei einem kontinuierlichen Haarverlust, wenn die verlorenen Haare nicht mehr nachwachsen. Etwa jeder zweite Mann ist davon betroffen. Aber auch bei Frauen kann der Haarausfall auftreten. Viele Betroffene sind sich unsicher, ob sie trotz Haarausfall ihre Haare färben dürfen. Insbesondere, wenn Sie ein hochwertiges Produkt zum Haarefärben verwenden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen von dieser Regel.
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Ursachen von Haarausfall zusammenfasst und die entsprechenden Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung aufzeigt:
| Ursache | Vorbeugung | Behandlung |
|---|---|---|
| Blondierung | Nicht zu oft blondieren, Haare schonen, gute Haarpflege | Feuchtigkeitsspendende Spülungen, Haarmasken |
| Haare färben | Aggressive Chemikalien vermeiden, nicht zu oft färben, gute Haarpflege | Milde Shampoos, Beratung durch Fachmann |
| Traktionsalopezie | Stress für die Haare reduzieren, richtige Frisuren und Haarschmuck | Lockere Frisuren, Vermeidung von Zugkraft |
| Mangelerscheinungen | Gesunde und ausgewogene Ernährung | Infusionstherapie mit Vitaminen und Spurenelementen |
Die Traktionsalopezie ist eine Form von Haarausfall, die durch übermäßige mechanische Belastung der Haare entsteht. Der Haarausfall tritt dort auf, wo die Haare der Belastung ausgesetzt sind. Bei engen Haarbändern oder straffen Frisuren ist dies meist der Haaransatz an der Stirn und den Seiten - denn dort liegt die größte mechanische Belastung vor. Wer erste Symptome nicht bemerkt und entsprechend handelt, riskiert ein weiteres Fortschreiten des Haarverlusts.
Das Haar wird an den betroffenen Stellen dünner, es können vermehrt kurze abgebrochene Härchen auftauchen (zum Beispiel am Haaransatz), der Haaransatz kann zurückweichen, es können kahle Stellen entstehen. Wird die Ursache nicht behoben, können die Haarfollikel so stark geschädigt werden, dass sie vernarben und keine neuen Haare mehr bilden können. Auch die Kopfhaut kann glänzend und vernarbt sein.
Meist bemerkt man zuerst, dass die strapazierten Haare am Haarschaft abbrechen und Frizz entsteht - einzelne Härchen, die aus der Frisur abstehen.
Eine Traktionsalopezie entsteht durch wiederholte mechanische Reizung bestimmter Haarbereiche. Durch Druck, Zug oder Reibung kommt es zu einer Verkrümmung der Haarwurzel. Dadurch werden die Haare immer dünner und die Wachstumsphase verkürzt sich. Schließlich fällt das Haar aus.
Zusätzlich gibt es psychische Faktoren, die eine Traktionsalopezie hervorrufen. Bei einer Erkrankung namens Trichotillomanie reißen sich Betroffene die Haare selbst aus.
Da Frauen und Mädchen meist längere Haare haben und häufiger engere Frisuren tragen oder die Haare aufwendig stylen, sind sie häufiger betroffen als das männliche Geschlecht. Aber auch Männer mit langen Haaren, die oft einen Pferdeschwanz tragen, können betroffen sein.
Die meisten Arten des Haarausfalls bilden ein charakteristisches Muster. Bei der Traktionsalopezie fallen die Haare in den Regionen aus, die mechanisch belastet sind, also meistens an den Haaransätzen der Stirn und der Schläfen.
Manchmal kommt es aber vor, dass nicht nur eine reine Traktionsalopezie vorliegt, sondern die Haare zusätzlich durch Mangelerscheinungen geschwächt sind und dadurch empfindlicher. Mit einer Blutentnahme und anschließender Laboruntersuchung kann festgestellt werden, ob ein Mangel an Vitaminen, Nährstoffen oder Spurenelementen vorliegt, die den Haarausfall verstärken. Besonders häufig kommt ein Eisenmangel vor. Zusätzlich sollte ausgeschlossen werden, dass eine andere Ursache dem Haarausfall zugrunde liegt.
Auch der erblich bedingte Haarausfall verläuft immer nach einem ähnlichen Muster, das bei Männern von Geheimratsecken über eine kahle Stirn und schlussendlich in einem Haarkranz am Hinterkopf von Ohr zu Ohr mündet.
Prinzipiell ist eine Traktionsalopezie keine Krankheit. Es liegt keine körperliche Ursache vor, die den Haarausfall bedingt. Wenn die Stressbelastung für die Haare frühzeitig behoben wird, solange die Haarwurzeln noch nicht zu sehr geschädigt sind, kann das Haar normal nachwachsen. Meistens setzt innerhalb von sechs Monaten wieder ein normaler Haarwuchs ein.
Die Regeneration der Haare kann gefördert werden, wenn an der Haarwurzel ausreichend Vitamine, Nährstoffe und Wachstumsfaktoren vorhanden sind. Das kann vor allem durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung ermöglicht werden.
In manchen Fällen, wenn die Haare dauerhaft hohem mechanischem Stress ausgesetzt sind, kann die Haarwurzel irreparabel beschädigt sein. Teilweise können sogar Narben auf der Kopfhaut entstehen. Man spricht dann von einer vernarbenden Alopezie. Es bleiben kahle Stellen, an denen das Haar nicht mehr nachwächst.
Eine Traktionsalopezie wird behandelt, indem man ihren Auslöser vermeidet. Frisuren oder Kopfbedeckungen sollten so gestaltet sein, dass sie keine Zugkraft oder Druckbelastung auf das Haar und die Haarwurzel ausüben. Das Haar sollte öfter mal einfach locker oder offen getragen werden. Auch das tägliche Styling kann die Haare überstrapazieren.
Auch eine gute Pflege der Kopfhaut ist wichtig, um die Haare zu kräftigen.
Wie bei allen Formen des Haarausfalls kann es auch bei der Traktionsalopezie weitere Faktoren geben, die den Haarverlust zusätzlich verschlimmern. Ein Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen dünnt die Haare zusätzlich aus. Durch eine Blutuntersuchung lässt sich ein solcher Mangel feststellen.
Einer Traktionsalopezie lässt sich vorbeugen, indem man Stress für die Haare so weit wie möglich reduziert. Dazu gehört insbesondere das richtige Styling und der richtige Haarschmuck. Es spricht nichts dagegen, auch mal eine straffe Frisur zu tragen. Das sollte man aber nicht täglich tun. Wenn die Frisur durch Zug an den Haaren schmerzt, sollte man sie direkt lösen. Auch chemischen Stress für die Haare sollte man vermeiden - dazu gehören vor allem Färben, Tönen und Blondieren.
Gehören Sie auch zu denjenigen, die die Haare oft in einem engen Zopf tragen oder schon lange Extensions in den Haaren haben? Und wird Ihr Haar an der Stirn und den Schläfen weniger? Erst einmal ist das kein Grund zur Sorge. Diese Form des Haarausfalls ist meistens reversibel und gut behandelbar. Dennoch sollten Sie frühzeitig einen Experten für Haarausfall-Behandlungen aufsuchen. So kann die richtige Diagnose gestellt und weitere Faktoren von Haarausfall ausgeschlossen werden. Mechanisch bedingter Haarausfall ist vermeidbar und behandelbar. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Haare schützen können.
Die Haare, gehen nicht an der Wurzel aus, wie es z.B. Haarfarben enthalten aggressive Inhaltsstoffe, besonders Blondiermittel greifen das Haar an. Die Chemikalien verändern die Haarstruktur, so dass das Haar nach der Behandlung dünner wirken kann als zuvor.
Richtig waschen: Die Anwendung reichhaltiger Spülungen, Kuren oder Öle.
Richtig trocknen: Trockne Dein frisch gewaschenes Haar vorsichtig mit einem weichen Mikrofasertuch. Binde dabei Dein Haar nicht zum typischen „Turban“. So minimierst Du Haarbruch. Wenn Du keine Zeit hast, die Haare schonend zu trocknen, föhne sie mit wenig Hitze. Außerdem solltest Du darauf achten, die Haare nicht im nassen Zustand zu Bürsten. Im nassen Zustand sind die Haare sehr empfindlich.
Vor allem Biotin, das z. B. Wenn die Haare lang sind und man mit offenen Haaren schläft, verknoten sie. Das morgendliche Kämmen wird dadurch schwieriger, und die Haare reißen vermehrt ab. Ein kleiner Unfall, z. B. mit dem Auto, sorgt für zusätzlichen Stress, der Haarausfall verursachen kann - und das bis zu einem halben Jahr später.
Wechseljahre oder Schilddrüsenprobleme führen ebenfalls zu Haarausfall, und zwar so, dass das einzelne Haar keine Chance hat, die gewünschte Länge zu erreichen. Medikamente können ebenfalls zu Haarausfall führen. Blutdrucktabletten, Marcumar, Cortison u. v. m. sind hier vorn mit dabei.
Zwischen Bürsten der Haare und Haarausfall gibt es keinen direkten Zusammenhang. Auch werden die Haare dadurch nicht kräftiger. Durch das Bürsten wird jedoch die Schüppchenschicht (Kutikula) der Haare beeinflusst, diese wird glatter und die Haare glänzen stärker - sehen also besser aus - vorausgesetzt man bürstet richtig: Am Besten mit Naturborsten und nicht zu ""brutal"".
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