Haarentfernung Beine: Methoden, Tipps und Pflege für streichelzarte Haut

Vor allem im Frühjahr und Sommer, wenn wieder mehr Haut gezeigt wird, rückt eine glatte und haarfreie Haut in den Fokus. Doch welche Methode zur Haarentfernung ist die beste für Sie? Und wie sieht die richtige Pflege danach aus, damit Ihre Haut lange glatt und zart bleibt?

Finden Sie heraus, welche Methode zur Haarentfernung am besten zu Ihnen passt und entdecken Sie die besten Tipps für die Pflege danach. So bleiben Ihre Beine lange glatt und zart.

Überblick über die gängigsten Methoden zur Haarentfernung an den Beinen

Es gibt verschiedene Methoden der Haarentfernung an den Beinen, die für eine glatte, haarfreie Haut sorgen können. Hier ist ein Überblick über die gängigsten Methoden:

  • Rasieren
  • Waxing
  • Epilieren
  • Sugaring
  • Enthaarungscreme
  • IPL (Intense Pulsed Light)
  • Laser-Haarentfernung

Jede Haarentfernungsmethode hat Vor- und Nachteile. Wie lange hält die Geschmeidigkeit an? Welche Methode verhindert eingewachsene Haare? Welche ist am wenigsten schmerzhaft? Finden wir es heraus.

Verfahren zur Entfernung von Oberflächenhaaren

Bei diesen Methoden wird das Haar oberhalb der Haut gekappt. Diese Haarentfernung ist problemlos durchzuführen, allerdings muss sie häufig wiederholt werden.

Rasieren: Schnell, kostengünstig und einfach

Rasieren ist die beliebteste Methode der Haarentfernung. Mit einem Einweg- oder Mehrwegrasierer gelingt das schnell und schmerzfrei. Das Rasieren von Beinhaaren ist schnell, kostengünstig und einfach in die Duschroutine zu integrieren.

So rasieren Sie Ihre Beine richtig:
  • Vor dem Rasieren warm baden oder duschen: Wärme öffnet die Poren. Die Haare stellen sich auf, sodass sie sich leichter und schmerzfreier entfernen lassen.
  • Verwenden Sie Rasierschaum oder -gel, um die Haut zu schützen.
  • Rasieren Sie in Wuchsrichtung, um Irritationen zu vermeiden.
  • Spülen Sie den Rasierer regelmäßig aus, um Verstopfungen zu vermeiden.
  • Nach dem Rasieren eine feuchtigkeitsspendende Lotion auftragen.

Allerdings wachsen die ersten Härchen nach ein bis drei Tagen nach. Da Beinhaare jedoch dazu neigen, nach ein bis zwei Tagen nachzuwachsen, müssen Sie sich möglicherweise regelmäßig rasieren, um Ihre glatten Beine zu erhalten und Stoppeln nach der Rasur Ihrer Beine zu vermeiden. Dies kann die Haut reizen, und niemand freut sich über Rasierpickel - auch nicht an den Beinen.

Tipps zum Beine rasieren:

  • Wenn Sie sich regelmäßig rasieren, empfiehlt es sich, in hochwertige Rasierwerkzeuge zu investieren.
  • Reduzieren Sie das Risiko von Stoppeln nach dem Rasieren Ihrer Beine, indem Sie sicherstellen, dass der Scherkopf in vollständigem Kontakt mit Ihrer Haut ist.
  • Arbeiten Sie sich langsam vom Knöchel bis zum Knie entgegen der Wuchsrichtung vor.
  • Versuchen Sie stattdessen, nach der Rasur eine milde Körperlotion aufzutragen, die Ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgt, um Irritationen vorzubeugen.

Nass- oder Trockenrasur?

Für die Nassrasur gibt es Einwegrasierer, Systemrasierer und Rasierhobel. Dank Wechselklingen lassen sich Hobel und Systemrasierer lange nutzen, Einwegrasierer landen dagegen nach wenigen Rasuren im Müll. Für die Trockenrasur ist nur ein Elektrorasierer geeignet. Nassrasierer schneiden die Haare ganz nah an der Hautoberfläche ab. Das sorgt für ein glatteres Ergebnis als bei einem Trockenrasierer.

Wichtig: Stumpfe Klingen sind eine häufige Ursache für Verletzungen, Hautrötungen oder juckenden Ausschlag nach dem Rasieren. Deshalb gilt: Klinge wechseln, sobald sie an der Haut zerrt oder nicht mehr gewohnt glatt rasiert. Auch verunreinigte Klingen können Schnittwunden verursachen.

Elektrische Rasur: Sanft und schnell

Wie ein Nassrasierer entfernt auch der Elektrorasierer die Haare einfach, sanft und schmerzfrei. Das Resultat ist allerdings nicht ganz so glatt wie bei der Nassrasur.

So funktioniert die elektrische Rasur:

Ein elektrischer Rasierapparat mit einer dünnen Scherfolie wird über die Hautoberfläche geführt. Kleine Öffnungen in der Scherfolie erfassen die Haare. Unter der Folie bewegen sich Klingen seitlich hin und her und schneiden die Haare an den Kanten der Scherfolie ab.

Vorteile: Schnell und sicher, und weil man es auf trockener Haut macht auch gut für unterwegs geeignet. Auch für Menschen mit sehr empfindlicher Haut eine gute Alternative.

Nachteile: Die „Haarlosigkeit“ hält nicht so lange wie bei der Nassrasur. Außerdem muss der Rasierapparat ordentlich gepflegt werden, durch regelmäßiges Reinigen und jährliches Austauschen der Klingen.

Enthaarungscremes: Schmerzfrei, aber chemisch

Enthaarungscreme entfernt die Haare mittels chemischer Substanzen. Die Methode ist angenehm schmerzfrei, kann aber zu Hautreizungen führen. Tragen Sie deshalb vorher etwas von der Creme in der Armbeuge auf, um die Verträglichkeit zu testen.

So funktionieren Enthaarungscremes:

Das Haar wird an der Hautoberfläche chemisch aufgelöst. Nach dem Auftragen bleibt die Creme für bis zu 10 Minuten auf der Haut und wird dann gemeinsam mit dem aufgelösten Haar entfernt.

Vorteile: Schmerzfrei, kostengünstig

Nachteile: Die Handhabung ist manchmal nicht ganz so einfach. Traditionell hatten die Cremes einen etwas unangenehmen Geruch, allerdings gibt es da durchaus Unterschiede. Teilweise kann es auch zu Hautirritationen kommen, deshalb sollte man 24 Stunden vor der Anwendung an einer kleinen Hautstelle einen Verträglichkeitstest durchführen.

Methoden, Haare an der Wurzel zu entfernen

Mit diesen Methoden entfernen Sie Ihr Bein- und Körperhaar an der Wurzel. Es dauert Wochen, bis das Haar nachwächst und wenn es nachwächst, dann viel weicher und dünner als zuvor. Das Großartige ist, dass eine Haarentfernung an der Wurzel für eine lang anhaltende glatte Haut sorgt - bis zu 4 Wochen.

Waxing: Langanhaltend, aber schmerzhaft

Beim Waxing wird das Haar samt Haarwurzel ausgerissen, wodurch die Methode eher schmerzhaft ist. Das Resultat hält dafür mehrere Wochen an und die Haare wachsen nur fein nach.

So funktioniert Waxing:

Heiß- oder Kaltwachs wird in Wuchsrichtung auf die Haut aufgetragen. Sobald es fest wird, werden Stoffstreifen auf das Wachs aufgebracht und dann rasch entgegen der Wuchsrichtung abgezogen, wobei das Haar mit herausgezogen wird. Eine Alternative sind vorgefertigte Wachsstreifen.

Warm- oder Kaltwachs?

  • Kaltwachs: Die Haarentfernung mittels Kaltwachs eignet sich für die Anwendung zuhause sowie für Waxing-Anfänger, weil sie einfach durchzuführen ist. Nachteil: Es soll schmerzhafter sein als Warmwachs.
  • Warmwachs: Die Warmwachs-Methode gilt als etwas „hautfreundlicher“, durch die Wärme kann das Wachs die Haare besser umschließen und die Methode soll weniger schmerzhaft sein. Die Anwendung ist jedoch aufwändiger in der Umsetzung.

Sugaring: Natürlich und sanft

Beim Sugaring wird eine dickflüssige Zuckerpaste angerührt, mit der die Haare besonders sanft entfernt werden. Die Methode ist dem Waxing ähnlich, aber weniger schmerzhaft.

So funktioniert Sugaring:

Die Haut wird vor der Haarentfernung mit einer alkoholhaltigen Lotion gereinigt und durch Kneten aufgewärmt. Danach kommt eine Paste aus Zucker, Zitronensanft und Wasser entgegen der Wuchsrichtung ein paar Zentimeter weit auf die Haut. Wenn Sie die Paste selbst auftragen, verwenden Sie am besten Handschuhe. Dann wird die Paste gleich wieder ruckartig abgezogen - in Haarwuchsrichtung.

Tipp: Wenn Sie die Zuckerpaste selbst zubereiten, nehmen Sie 200 Gramm Zucker und mischen Sie ihn mit 30 Milliliter Zitronensaft. Etwas Wasser hinzufügen, erhitzen und fertig!

Epilieren: Präzise, aber potenziell irritierend

Ein Epilierer zupft die Haare mit Hilfe kleiner Pinzetten direkt an der Wurzel aus. Bei dieser Methode bleibt die Haut bis zu zwei Wochen glatt. Hinweis: Nach der Anwendung kann es zu Hautirritationen kommen.

So funktioniert Epilieren:

Nehmen Sie ein Gerät mit rotierendem Pinzetten-Aufsatz, das Sie entlang der Hautoberfläche führen und so alle Haare entfernen.

Vorteile: Ultra-glatte Ergebnisse, die bis zu vier Wochen lang halten. Es ist eine saubere Sache und Modelle sind außerdem mit einem Extra-Aufsatz zur Entfernung unerwünschter Haare in bestimmten Bereichen, wie dem Gesicht, erhältlich.

Nachteile: An empfindlicheren Stellen kann das Epilieren als unangenehm empfunden werden.

Anmerkung der Dermatologin: „Da beim Epilieren das Haar an der Wurzel entfernt wird, sind die Spitzen beim Nachwachsen nach oben dünner. Das führt dazu, dass das Haar feiner erscheint. Eine regelmäßige Epilation kann außerdem die Anzahl der eingewachsenen Haare reduzieren.“

Fadenepilation: Für kleine, empfindliche Stellen

Man nimmt einen dünnen Baumwollfaden und wickelt den Faden um jedes einzelne Haar. Der Faden wird mit schnellen Bewegungen nach oben geführt, wobei das Haar entfernt wird.

Ideal für: Kleine, empfindliche Stellen, wie die Augenbrauen und die Oberlippe

Vorteile: Die Haare werden an der Wurzel entfernt, sie wachsen langsamer und nicht so stoppelig nach.

Nachteile: Ein mühseliger Prozess, da jedes Haar einzeln herausgezogen werden muss. Nicht jeder beherrscht diese Technik, du solltest also zu einer qualifizierten Fachkraft gehen, die auf orientalische Haarentfernung spezialisiert ist.

Langfristige Haarentfernung mit Licht

Laser-Haarentfernung: Langanhaltend, aber kostspielig

Für eine langfristige Haarentfernung empfiehlt sich eine Laserbehandlung. Hier dringen Lichtimpulse tief in die Haut ein, erhitzen die Haarwurzeln und zerstören sie. Dabei werden Haut und Gewebe nicht beschädigt.

Die Laser-Haarentfernung ist eine professionelle Methode, die in dermatologischen Praxen oder spezialisierten Kosmetikstudios durchgeführt wird.

Vorbereitung auf die Laserbehandlung:

  • Rasieren Sie die zu behandelnde Stelle einen Tag vor der Behandlung. Am besten ohne die Haut zu verletzen, mit einem Rasiergel oder -schaum.
  • Vermeiden Sie auch Rasierpickel.

IPL (Intense Pulsed Light): Sanft und effektiv

Wenn Sie immer noch auf der Suche nach einer effektiven Haarentfernung sind, die lange anhält, ist IPL (Intense Pulsed Light) möglicherweise die beste Methode für Sie. Mit einem IPL-Gerät können Sie Ihre Beine enthaaren, ohne sich alle paar Tage rasieren oder alle zwei Wochen epilieren oder waxen zu müssen.

So funktioniert IPL:

Die Intense Pulsed Light-Methode pulsiert sanft Licht in die Haarwurzel. Diese Lichtimpulse wirken, indem sie neues Haarwachstum hemmen und das Haar in eine „Ruhephase“ versetzen.

Tipp: Verwenden Sie für Ihre Beine den großen, geschwungenen Körperaufsatz. Er wurde zusammen mit Dermatologen entwickelt und speziell für große Körperbereiche entworfen, sodass er sich ideal an Ihre Kurven anpasst. Er hat ein extragroßes Fenster, mit dem Sie Ihre Beine schnell enthaaren können - in nur 8,5 Minuten.

Nie wieder Stoppelbeine! Der IPL-Gerätetest | Akte | SAT.1

Die richtige Pflege nach der Haarentfernung

Häufiges Haarentfernen strapaziert die Haut, da ihr Feuchtigkeit und Fett entzogen wird. Cremen Sie Ihre Haut deswegen danach unbedingt mit einer passenden Körperlotion ein.

Allgemeine Tipps für die Pflege nach der Haarentfernung:

  • Sonne: Haut nicht der prallen Sonne aussetzen, um Hautreizungen und Irritationen zu vermeiden.
  • Saunagänge: Nach der Haarentfernung sollten Sie für einen Tag auf Saunabesuche verzichten. Übermäßiges Schwitzen könnte die Haut zusätzlich reizen.
  • Exzessive Sporteinheiten: Auch besonders schweißtreibende Aktivitäten sind 24h nach der Enthaarung nicht zu empfehlen. Vorsicht ist zudem beim Schwimmen geboten.
  • Eincremen: After Shave Cremes und Lotionen versorgen die strapazierte und eher trockene Haut nach der Haarentfernung mit Feuchtigkeit.

Was tun bei Beschwerden nach der Haarentfernung?

Achseln brennen? Unter den Achseln ist die Haut besonders zart und wird daher schnell trocken oder beginnt zu jucken. Es empfiehlt sich nach der Haarentfernung mindestens 12h auf alkoholhaltige Deodorants zu verzichten, um Reizungen zu vermeiden.

Haut juckt? Juckreiz auf der Haut kann verschiedene Ursachen haben - von zu trockener Haut bis hin zu Stress. Tritt der Juckreiz unmittelbar nach der Enthaarung auf, ist oft ein sogenannter „Rasurbrand“ die Ursache. Er entsteht durch kleinste Verletzungen und Irritationen der Haut. After-Shave-Lotionen unterstützen bei der Heilung.

Eingewachsene Haare? Regelmäßige Peelings sollten verhindern, dass es zu eingewachsenen Haaren kommt. Falls Sie dennoch eins entdecken, können Sie ganz vorsichtig mit einer sterilisierten Nadel oder Pinzette versuchen, das Haar freizulegen.

Tabelle: Vergleich der Haarentfernungsmethoden

Methode Dauer der Glätte Schmerzhaftigkeit Kosten Vorteile Nachteile
Rasieren 1-3 Tage Schmerzfrei Gering Schnell, einfach, kostengünstig Kurze Haltbarkeit, Hautirritationen möglich
Waxing 3-6 Wochen Schmerzhaft Mittel bis Hoch Langanhaltend, feine nachwachsende Haare Schmerzhaft, erfordert Übung
Sugaring 3-6 Wochen Leicht schmerzhaft Mittel Natürlich, sanft zur Haut, langanhaltend Erfordert Übung
Epilieren 2-4 Wochen Schmerzhaft (anfangs) Mittel Langanhaltend, feine nachwachsende Haare Kann Hautirritationen verursachen
Enthaarungscreme Wenige Tage Schmerzfrei Gering Schmerzfrei, einfach anzuwenden Kurze Haltbarkeit, chemischer Geruch, Hautreizungen möglich
Laser/IPL Monate bis Jahre Leicht schmerzhaft Hoch Langfristige Haarreduktion, glatte Haut Hohe Kosten, mehrere Behandlungen erforderlich

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