Damit Haare gesund aussehen und glänzen, ist neben gesunder Ernährung und einer korrekten Haarpflege vor allem die Wahl einer geeigneten Haarbürste ausschlaggebend. In diesem Artikel werden wir verschiedene Haarbürsten ohne Griff vergleichen und Ihnen helfen, die richtige Wahl für Ihren Haartyp zu treffen.
Eine Haarbürste kann weit mehr als einen morgendlichen Wuschelkopf in eine passable Frisur verwandeln. Sie sorgt maßgeblich dafür, dass Haare und Kopfhaut gesund bleiben und ist daher ein nicht zu unterschätzender Teil der täglichen Haarpflege. Jedes einzelne Haar hat eine Schuppenschicht, die Cuticula, die das Innere der Haare vor Austrocknung schützt.
Bei gesunden Haaren liegen die Schuppen eng an und das Haar hat eine glatte Oberfläche. Das Licht wird optimal reflektiert, die Haare erscheinen gesund und glänzend. Bei geschädigten Haaren stehen die Schuppen ab und die Haare verlieren Feuchtigkeit. Sie wirken stumpf und spröde. Außerdem brechen sie leichter ab, neigen schneller zu Spliss und laden sich statisch auf.
Um trockenen, fliegenden und glanzlosen Haaren vorzubeugen, ist es daher wichtig, die Haare täglich zu bürsten. In erster Linie dient das Haarebürsten nämlich dem Verteilen des Kopfhaut-Fetts, dem sogenannten Sebum. Das Sebum überzieht das Haar mit einem natürlichen Fettfilm, der es vor Austrocknung, schädlichen Einflüssen von außen und damit vor dem Aufrauen der Schuppenschicht schützt. Die richtige Haarbürste kann also helfen, mattes Haar wieder zum Glänzen zu bringen.
Aber eine Haarbürste kann noch mehr: Haarbürsten reinigen die Kopfhaut von abgestorbenen Hautzellen. Eine saubere Kopfhaut fettet nicht so schnell nach und die Haare wirken länger wie frischgewaschen. Zudem wird sie beim Haare bürsten massiert und ihre Durchblutung angeregt. Die Haarwurzeln werden besser mit Nährstoffen versorgt und das Haarwachstum wird gefördert. Und das sind nur einige der Vorteile einer Haarbürste!
Tipp: Kämmen Sie Ihr Haar nicht zu oft. Morgens und einmal zwischendurch reicht völlig aus. Die schützende Schicht könnte sonst wieder abgetragen werden und der umgekehrte Effekt tritt ein.
Runde Haarbürste, halbrunde, flache, paddelförmige oder mit Löchern- inzwischen gibt es nicht mehr einfach nur die eine Haarbürste. Für eine bessere Übersicht haben wir die geläufigsten Haarbürsten-Kategorien mit allen wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst:
Haarbürsten Tests haben eine Gemeinsamkeit aller Haarbürsten herausgestellt: Sie verteilen das Sebum bis in die Spitzen und versorgen das Haar mit einem schützenden Fettfilm.
Ohne die richtige Haarbürste bringen Shampoo, Haarkuren und andere Pflegeprodukte nur halb soviel. Doch die richtige Haarbürste muss erstmal gefunden werden. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Kauf einer Haarbürste achten sollten. Denn ähnlich wie es bei Gesichtscremes auf den Hauttyp ankommt, kommt es auch bei Haarbürsten auf den Haartyp an. Nicht jede Bürste und Borste kann für jedes Haar verwendet werden.
Unser Tipp: Vorsicht vor Haarbürsten mit Borsten aus Metall. Sie sind Gift für die Haare. Sie verletzten die Kopfhaut und fördern Schuppenbildung.
Brauchbare Haarbürsten können Sie bereits in Drogeriemärkten wie Rossmann und DM kaufen, unter anderem finden Sie dort die bekannte Haarbürste der Marke Tangle Teezer. Sowohl im Friseurbedarf als auch im Online-Handel werden unter anderem folgende Marken vertrieben:
Wenn Sie Ihren Haarbürsten-Testsieger gefunden haben, sollte dieser auch gut gepflegt werden. Eine Bürste für Haare sollte gründlich gereinigt werden. Denn eine schmutzige Bürste kann das Sebum - das körpereigene Fett der Kopfhaut - nicht optimal verteilen und die Haare verlieren ihren natürlichen Schutz. Zudem können abgestorbene Hautzellen nicht mehr entfernt werden und die Haare werden schneller fettig.
Gerade bei sehr langen Haaren ist es wichtig, sich für das Haare kämmen ausreichend Zeit zu nehmen, um Schäden am Haar zu vermeiden. Beim Bürsten langer Haare kann man viel falsch machen. Angefangen bei zu hohem Druck bis hin zu zu vielen Bürstenstrichen.
Eine gute Haarbürste hat einen festen Bürstenkörper bzw. ein flexibles Kissen, in dem die einzelnen Borsten sicher verankert sind. Eine Bürste aus Kunststoff, die bei leichtem Druck schon nachgibt, bei der die Borsten schnell abbrechen oder herausfallen, ist von eher minderwertiger Qualität. Bei einigen Haarbürsten aus Holz sind die Borsten direkt in kleinen Löchern im Bürstenkopf befestigt. Diese Haarbürsten sind besonders stabil und robust. Außerdem sollte der Griff gut in der Hand liegen, damit der ideale Druck ausgeübt werden kann.
Die gängigsten Materialien für eine Haarbürste sind Holz, Nylon, Kunststoff, Gummi, Naturkautschuk, Rosshaar und Wildschweinborsten.
Unser Tipp: Je mehr natürliche Materialien eine Haarbürste beinhaltet, desto besser ist sie für die Gesundheit der Haare. Beispielsweise ist eine Haarbürste mit Wildschweinborsten der menschlichen Haarstruktur sehr ähnlich und das Sebum wird besser in den Haaren verteilt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Naturhaarbürste grundsätzlich Haarbürsten mit Nylon oder Kunstborsten vorzuziehen ist. Man sollte aber darauf achten, dass ein hochwertiger Kunststoff verwendet wurde. Ansonsten können künstliche Borsten wie kleine Messer wirken und die Haare aufrauen.
Tatsächlich erzielt die Beurer StylePro sehr gute Ergebnisse in unserem Kämm-Test. Sie entwirrt schnell, gut und ohne zu ziepen. Von der Optik erinnert die Ionen-Bürste irgendwie an die Original Tangle Teezer: Sie hat keinen Griff, eine leicht ovale Form und unterschiedlich lange Kunststoffborsten. Allerdings ist sie deutlich schwerer, besonders mit den zwei für die Ionen-Funktion nötigen Batterien.
Im Folgenden werden einige der besten Haarbürsten ohne Ziepen verglichen, um Ihnen die Auswahl zu erleichtern:
And the winner is: die Ninabella Bio-Haarbürste ohne Ziepen! Keine andere Bürste hat so viele positive Bewertungen auf Amazon - und auch wir sind bis in die Haarspitzen begeistert!
Ob zu Hause oder beim Friseur: Werden die Haare mit der Hauruck-Methode gebürstet, ist es einfach nur unangenehm. Dank hochwertiger und innovativer Haarbürsten muss das aber niemand mehr ertragen. Entwirrbürsten sind so konzipiert, dass sie deine Haare besonders sanft und schmerzfrei entwirren.
Ob Tangle Teezer oder Ninabella: die beste Haarbürste ohne Ziepen ist immer eine Entwirrbürste. Keine andere Bürste eignet sich so gut, um Haarknoten zuverlässig, schmerzfrei und schnell zu lösen - und verfilztem Haar erst gar keine Chance zu geben.
Je nach Haartyp empfehlen sich verschiedene Formen und Materialien von Bürsten. Am gesündesten ist es aber immer, unnötiges Reißen und Zerren zu vermeiden und es mit dem Bürsten nicht zu übertreiben. Wer sehr trockenes Haar hat, bürstet am besten nur im nassen Zustand. Rundbürsten wiederum sind toll für feines Haar, das zusätzliches Volumen braucht. Auch Naturhaarborsten gelten als sehr pflegend, da sie das Sebum der Kopfhaut bis in die Längen verteilt.
Die beste Haarbürste ohne Ziepen für Locken ist daher eine Wet Brush, die direkt nach der Haarwäsche verwendet werden kann - entweder in oder direkt nach der Dusche. Alternativ zur Bürste eignet sich auch ein grobzinkiger Kamm, alles andere plustert das Haar unnötig auf.
tags: #Haarbürste #ohne #Griff #Test
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.