Wer eine Frisur immer perfekt präsentieren möchte, greift gerne auf Styling-Werkzeuge wie Warmluftbürsten zurück. Diese sind ideal, um mit einem Schwung aus dem Handgelenk eine kecke Tolle oder eine wellige Haarpracht zu zaubern. Doch welche Haarbürste eignet sich am besten für Zöpfe und andere anspruchsvolle Frisuren? In diesem Artikel werden wir verschiedene Modelle unter die Lupe nehmen und ihre Vor- und Nachteile beleuchten.
Drei Geräte, drei Ausstattungskonzepte, drei Mal Styling-Power mit 1 000 Watt Leistung: Eta und Prinz stellen sich dem haarigen Test. Dabei unterscheiden sich Etas Fenité-Bürsten mit den Produktnummern 532190010 und 432190010 nur in der Ausstattung. Das Basisgerät ist dasselbe (zur Unterscheidung nennen wir die beiden hier Etas „große“ und Etas „kleine“ Bürste).
Eine Warmluftbürste entwickelt Temperaturen, die durchaus verblüffen. Wir messen die Temperatur direkt am Korpus der Rundbürsten, die - wenn sie zu stark aufs Haar gepresst werden - die Kopfhaut leicht berühren könnten. Das sollte man aber vermeiden, denn alle drei Geräte schaffen auf der kleineren von zwei Leistungsstufen bereits um die 90 Grad Celsius (°C). Noch hitziger wird’s auf Stufe zwei: Etas Warmluftbürste kommt auf rund 106 °C, die Prinz auf 102 °C. Doch schon ein paar Millimeter vom Korpus entfernt ist die Temperatur so, wie sie sein soll. Dies zeigt, dass man lernen muss, mit einer Warmluftbürste zu arbeiten. Und wenn es wirklich mal kurzfristig zu heiß werden sollte: Alle drei Testgeräte besitzen eine Kaltluftfunktion auf Knopfdruck.
Technisch gesehen geben sich alle Kandidaten nicht viel. Bei der Lautstärke unterscheiden sie sich nur marginal, bleiben alle unter oder beim Referenzwert von 75 Dezibel - Bewertungskurve A (dB(A)). Sowohl Prinz als auch Eta setzen auf eine Leistung von 1 000 Watt (W), verbrauchen im Leistungstest - 10 Minuten (min) auf höchster Stufe - mit 155 Wattstunden (Wh) (Eta) beziehungsweise 166 Wh (Prinz) praktisch dasselbe. Selbst beim Gewicht spielen sie alle mit rund 500 Gramm in derselben Liga. Bei allen werden die Aufsätze sehr heiß, man sollte sie nicht während oder direkt nach dem Einsatz anfassen.
Große Unterschiede stellen wir hingegen bei der Handhabung fest, und hier zeigt sich eben, dass man sich gut überlegen sollte, wofür man eine Warmluftbürste braucht. Mit der fest verbauten Rundbürste von Prinz lässt sich eine Fülle an Haar schnell trocknen - vor allem dann, wenn man es glatt haben möchte. Für Wellen oder Locken stößt die Prinz aber an ihre Grenzen. Um das Geräte in der Hand zu drehen, ist es fast zu massiv und die Bürste erfasst zu viel Haar, wenn nur bestimmte kleine Bereiche wellig oder lockig werden sollen. Für einen Haarschnitt mit großflächigen Wellen oder Locken ist sie natürlich top. Im Großen und Ganzen ist die Prinz-Warmluftbürste ein Gerät fürs Grobe.
Etas kleine Bürste arbeitet beim Glattföhnen, bei Locken und Wellen immer gut, ist bei der Trockenwirkung aber nicht so schnell wie das Gerät von Prinz. Der große Bruder erzielt mit seiner üppigen Ausstattung naturgemäß Bestwerte, weil er für jeden Haar-Job das richtige Werkzeug besitzt. Und dieses Werkzeug ist absolut zuverlässig. Die Griffigkeit stimmt ebenfalls bei Eta, hier bekommt Prinz aufgrund der Masse leichte Punktabzüge. Doch bei allen drei Geräten kann man sich darauf verlassen: Es ziept nirgendwo, es verfängt sich kein Haar und erfasst wird es - mit oben genannter leichter Ausnahme beim Prinz - immer gut und vor allem vollständig.
In der Handhabung gibt es allerdings auch noch einen Unterschied. Etas Leistungsstufen werden über eine Schiebeschalter am Gerätekorpus eingestellt. Das ist bequem und kann sogar mit einer Hand, also während des Betriebs, erledigt werden. Prinz findet es schick, die Leistungsstufe über einen Stellring am Geräteende zu regeln. Wir finden das eher umständlich. Die Leistungsstufe einstellen oder das Gerät abschalten kann man so nur mit dem Einsatz von zwei Händen. Wer sich selbst stylt kommt dabei schnell an seine Grenzen, wenn Bürste oder andere Werkzeuge zusätzlich eine Hand benötigen.
Wie schon beim Funktionstest festgestellt, entwickeln die Warmluftbürsten allesamt eine Hitze, die haarig ist. Der Blick in die Handbücher zeigt dann auch, wie wichtig es ist, sorgsam mit den Geräten umzugehen. Die Seiten, die sich ums Thema Sicherheit kümmern, sind sowohl bei Eta als auch bei Prinz in der Überzahl, die Handbücher strotzen nur so vor Warndreiecken. Da sich die Hersteller juristisch absichern müssen, ist es klar, dass sie die Sicherheit so detailliert behandeln. Klar ist aber auch, dass die meisten Nutzenden gemeinhin diese Teile eines Handbuchs eher nicht lesen.
Wir machen daher den Härtetest, um genau diesen Fall auf die Spitze zu treiben. Der Verbrauchstest - eine Warmluftbürste 10 min auf höchster Stufe laufen zu lassen - diente dabei erneut als Maßstab, um ein paar Dinge falsch zu machen, die in den Handbüchern genannt sind. Eine Eta-Bürste legen wir auf ein Handtuch - hiervor wird explizit gewarnt -, Prinz auf Badezimmerfliesen sehr nah an eine Wand. Das Ergebnis ist in beiden Fällen erschreckend und eine Warnung an alle, wirklich sorgfältig zu sein!
Etas Warmluftbürste erhitzt das Handtuch so stark, dass dem Testteam bereits ein zarter Brandgeruch in die Nasen steigt. Der superheiße Stoff leitet die Hitze so am Gerätekorpus entlang, dass der Zierring an dessen Ende schmilzt. Prinz verwandelt währenddessen die Bodenfliesen in der unmittelbaren Nähe in eine derart heiße Zone, dass man sie mit bloßer Hand nicht berühren kann. Erst nach 15 min sind die Fliesen wieder kühl. Die Nähe zur Wand verursacht ebenfalls ein Leiten der Hitze bis zum Schmelzen von Material, in diesem Fall des dekorativen Lüftungsrings am Geräteende. Beide Produkte schalten sich bei diesem Belastungstest übrigens nach etwa 5 min von selbst ab, womit ihre Sicherheit rein technisch gesehen bewiesen ist.
Auch wenn wir alle drei Warmluftbürsten wärmstens empfehlen können: Bleiben Sie beim Einsatz solcher und ähnlicher Geräte nicht cool, sondern aufmerksam.
Für einen Dutt oder Zopf im Sleek Look ist die richtige Bürste entscheidend. Wie Lafond anmerkt, "ist es ohne die richtige Bürste unmöglich, einen superglatten Look bei lockigem Haar zu erzielen. Sie sollten hierfür eine Wildschweinborstenbürste mit eng aneinanderliegenden und kräftigen Naturborsten verwenden." Es ist wichtig zu beachten, dass das Finish umso glatter wird, je dichter die Borsten gesetzt sind. "Dicht aufeinanderfolgende Borsten wie die der klassischen Wildschweinborstenbürste von Mason Pearson helfen dabei, Wirbel zu glätten und die Haare ohne Beschädigung der Locken zu stylen."
Viele lieben es, dem Sleek-Look einen verspielten Touch à la Kim Kardashian hinzuzufügen: Die Rede ist von Babyhaaren und dem Undone-Haaransatz der Frisur. Dafür ist eine Baby-Borstenbürste das ideale Werkzeug, um kleine Babyhaare aus der Sleek-Frisur zu ziehen.
Die ghd Narrow Dressing Frisierbürste ist die perfekte schmale Bürste für detailliertes Frisieren, Antoupieren und ein makelloses Finish.
Der Haar-Dutt hat sich nicht nur in der Bezeichnung zu „Sleek Bun“ gewandelt, sondern ist auch wieder zu einem beliebten Frisurentrend geworden. Die Herausforderungen im Styling liegen darin, alle Haare, auch die sogenannten „Babyhaare“, mitzuführen, so dass der Sleek-Look gelingt.
Unser fa Sleek Brush hat innerhalb der Bürste zwei verschiedene Borstenlängen, mit denen du alle Haare sehr gut aus dem Gesicht bürsten und zum Bun zusammenführen kannst. Zudem eignet sich die Bürste auch um fehlendes Volumen in das Haar zu bringen. Einfach die Haaransätze mit der Bürste leicht antoupieren. Der Bürstenbesatz besteht aus echter Wildschweinborste. Die Naturborsten nehmen den Talg am Haaransatz auf und glätten damit die ursprüngliche Schuppenstruktur des Haares.
Ähnlich wie es bei Gesichtscremes auf den Hauttyp ankommt, kommt es auch bei Haarbürsten auf den Haartyp an. Nicht jede Bürste und Borste kann für jedes Haar verwendet werden. Damit auch Sie die beste Haarbürste kaufen können, bieten wir auf n-tv.de einen hilfreichen Überblick über Haarbürsten Tests:
| Haartyp | Bürsten-Typ/Borsten |
|---|---|
| Kurzes Haar | Jeder Bürsten-Typ, Naturborsten oder Schweineborsten-Haarbürste |
| Mittellanges und langes Haar | Jeder Bürstentyp und jede Borste, Rundbürste für Volumen, Paddelbürste für glatte Haare |
| Sehr langes, feines Haar | Detangling Haarbürste, Flachbürste für Haarverlängerungen, Paddel- und Flachbürsten mit Naturborsten oder Wildschweinborsten |
| Langes, dickes Haar | Detangling Bürste, Flachbürste mit Naturborsten, Paddelbürste mit Holzborsten |
| Lockiges Haar | Skelettbürsten, Flachbürsten mit weit auseinanderstehenden Kunststoffborsten |
Wer Wert auf gesunde, glänzende und gepflegte Haare legt, findet in einer Wildschweinborstenbürste die perfekte, natürliche Pflege. Bürsten für Locken: Die richtige Haarpflege für lockiges Haar Lockiges Haar erfordert besondere Zuwendung und Pflege. Die Art und Weise, wie wir einzelne Strähnen bürsten und entwirren - und vor allem, welche Bürste wir dafür verwenden -, kann sich verstärkt auf den Haarbruch auswirken, wenn wir unser Haar nicht richtig und mit ausreichend Sorgfalt bürsten.
tags: #Haarbürste #für #Zopf #Test
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