Haarbürste für Dusche Test: Finden Sie die Richtige für Ihr Haar

Die Wahl der richtigen Haarbürste ist entscheidend für die Gesundheit und das Aussehen Ihrer Haare. Ob feines, dickes, lockiges oder glattes Haar - es gibt eine passende Bürste für jeden Haartyp und jeden Zweck. In diesem Artikel stellen wir Ihnen verschiedene Haarbürsten aus aktuellen Tests vor und geben Ihnen wertvolle Tipps, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Tatsächlich soll dieser Beauty-Tipp von Kaiserin Sissi stammen. Und die musste es doch eigentlich wissen, immerhin gilt sie noch heute als schönste Herrscherin, die Europa je hatte.

Die Qual der Wahl: Welche Haarbürste ist die Richtige?

Haar ist nicht gleich Haar und Bürste ist nicht gleich Bürste. Deshalb sollten Sie beim Kauf einer Bürste zunächst auf die Struktur Ihrer Haare schauen. Die gute Nachricht vorweg: So richtig enttäuscht waren wir (fast) gar nicht. Die meisten Haarbürsten sind gut, viele sehr gut. Allerdings gilt es zu unterscheiden, für welchen Haartyp und für welchen Zweck eine Haarbürste überhaupt gebraucht wird.

Haarbürsten für verschiedene Haartypen

  • Feines Haar: Feine Haare sind oft sehr empfindlich. Am besten eignen sich hier Borsten, die weich und flexibel sind und möglichst weit auseinanderliegen. Feine Haare profitieren außerdem von Haarbürsten mit natürlichen, beispielsweise Wildschweinborsten. Bei feinem Haar kommt hinzu, dass es schnell zu einer statischen Aufladung kommen kann.
  • Dünnes Haar: Während mit »feinen Haaren« Haare gemeint sind, die von ihrem Durchmesser sehr fein sind, ist bei »dünnem Haar« die Haardichte gemeint. Deshalb gibt es auch direkt einen Unterschied, welche Borsten sich hier empfehlen. Haarbürsten mit dicht aneinander stehenden Borsten sind ebenso geeignet wie Kämme.
  • Dickes Haar: Dicke Haare brauchen eine Haarbürste, die ihnen standhalten kann. Das A und O sind auch hier wieder die Borsten. Sie sollten stabil sein und sich möglichst nicht biegen. Demnach eignen sich hier Kunststoffborsten am besten.
  • Trockenes Haar: Bei trockenen Haaren können Naturborsten Wunder wirken. Sie schenken erstens Glanz und verteilen zweitens - was noch wichtiger ist - das Sebum, also das ölige Sekret, das von den Talgdrüsen auf unserer Kopfhaut produziert wird - in den Längen des Haares und sorgen so für eine durchfeuchtete Struktur.
  • Normales Haar: Bei normalem Haar ist die Haarpflege recht simpel - es geht allen voran ums Entwirren. Was außerdem gut tut, ist eine Haarbürste, die Ihre Kopfhaut schön massiert. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und das Haar wird in den Wurzeln mit Nährstoffen versorgt. Flexible oder feste Borsten - was Ihnen und Ihren Haaren mehr liegt.
  • Lockiges Haar: Lockige Haare sind tatsächlich eine spezielle (wunderbar schöne) Herausforderung. Möchte man doch auf eine Haarbürste zurückgreifen, sollten die Borsten hier möglichst weit auseinanderliegen. Die beste Empfehlung wäre hier also eine sogenannte Skelettbürste mit starren Borsten. Locken sollten Sie übrigens stets nur im nassen Zustand kämmen.

Haarsprechstunde - so bürstet man die Haare richtig | SAT.1 Frühstücksfernsehen

Borsten-Varianten: Kunststoff oder Wildschwein?

Die wohl gängigsten Borsten-Varianten bei Haarbürsten sind Kunststoff und Wildschweinborsten. Generell lässt sich sagen, dass Kunststoffborsten effektiver entwirren und die Kopfhaut angenehm massieren, während Naturborsten die Haare durch die Verteilung von Talg und Co. besser ins Gleichgewicht bringen. Wie so oft bringt auch hier jede Variante unterschiedliche Vorteile und Nachteile mit sich.

Was eine gute Haarbürste alles kann

In allererster Linie soll eine Haarbürste natürlich die Haare entwirren und von allen Kletten befreien. Tatsächlich kann eine Haarbürste aber noch mehr. Zum einen massiert sie die Kopfhaut, zum anderen wird die Durchblutung angeregt und die Haarstruktur mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Aber auch als Frizz-Gegner oder als Styling-Tool kann die Haarbürste zum Einsatz kommen. Für Letzteres eignet sich besonders gut eine Rundbürste, mit der Sie sich direkt beim Föhnen eine Frisur stylen können. Durch das Durchkämmen wird außerdem der Talg von der Kopfhaut in die Länge der Haare verteilt. Verfügt die Haarbürste über Naturborsten wie Wildschweinborsten, erfüllt sie noch einen weiteren Zweck: Sie befreit die Haare von Schmutz und Styling-Rückständen.

Die richtige Anwendung: So pflegen Sie Ihr Haar optimal

Auch wenn Kaiserin Sissi davon überzeugt war, sind 100 Bürstenstriche nicht unbedingt immer das Beste. Generell empfiehlt es sich, seine Haare morgens und abends durchzubürsten. Jedoch: Vermeiden Sie es, wenn möglich, Ihre Haare direkt nach dem Waschen zu kämmen.

In der Ruhe liegt die Kraft gesunder Haare! Wenn Sie zu hektisch oder grob durch Ihre Haare gehen, reißen Sie erstens welche aus und zweitens könnten die Haare von der ruppigen Behandlung abbrechen. Vermeiden Sie es, immer direkt vom Ansatz bis in die Spitzen zu kämmen. Besser ist es, in den Spitzen zu beginnen. Die Haare oben am Ansatz mit einer Hand stabilisieren und dann langsam von unten nach oben vorarbeiten.

Vielleicht kennen Sie den Trick, die Haare über Kopf zu bürsten? Aber auch die Durchblutung der Kopfhaut wird so andererseits intensiver angeregt, ebenso die Lymphen. Tatsächlich ist das eine gute Variante, um einerseits den Haaren - wenigstens für einen kurzen Moment - mehr Volumen zu schenken.

Reinigung der Haarbürste: So bleibt sie hygienisch

Wie bereits erwähnt, nimmt eine Haarbürste einiges an Schmutz aus Ihren Haaren mit. Deshalb ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Legen Sie Ihre Haarbürste oder den Kamm einfach mit ein wenig Shampoo in ein warmes Wasserbad. Wer es noch gründlicher haben möchte, fährt mit den Fingern und einer Portion Shampoo zwischen den Borsten entlang. Weichen Sie die Beauty-Tools für ca. zwei Stunden ein (Borsten zeigen dabei nach unten) und spülen Sie sie anschließend gründlich ab. Auch in unserem Test haben wir bewertet, wie gut und unkompliziert sich eine Haarbürste reinigen lässt.

Top-Empfehlungen aus dem Haarbürsten-Test

In aktuellen Tests wurden verschiedene Modelle auf Herz und Nieren geprüft. Hier sind einige der empfehlenswertesten Haarbürsten:

Ninabella Bio Haarbürste: Der Testsieger

Die Bio-Haarbürste von Ninabella holt sich im Test unseres Partners den ersten Platz. Sie überzeugt besonders mit ihrer einfachen Reinigung und einem schnellen Entwirren ohne Ziepen. Das verdankt sie ihrem beweglichen Bürstenkopf, der spiralförmig angelegt ist. Durch die abgerundeten Borsten ist sie auch schonend zur Kopfhaut.

Zunächst ist es natürlich die Bürstenform, die bei der Ninabella Bio Haarbürste ins Auge springt. Der Bürstenkopf ist beweglich und spiralförmig angelegt. Insbesondere auf der Kopfhaut erzeugt die ergonomische Form ein herrlich wunderbares Gefühl. Aber auch beim Entwirren enttäuscht die Allzweckbürste nicht. Dabei ist besonders schön, dass sich die schmalen, recht langen und doch weit auseinanderliegenden Borsten für alle Haartypen und alle Einsatzsituationen eignen, wie etwa zum Entwirren, Stylen und beim Föhnen.

Die Bürste aus Bio-Kunststoff (29 % aus Stroh) ist superleicht, robust und unempfindlich, wodurch sich die Haarbürste simpel reinigen lässt. Der Bürstenstiel ist flach und mit einem Blumenmuster verziert - wodurch die Haarbürste nicht rutscht und gut in der Hand liegt.

Tangle Teezer Original: Der Entwirr-Spezialist

Der Tangle Teezer hat vor allem beim schonenden Entwirren die Nase vorne. Das Besondere an dieser Bürste ist ihre patentierte Borstentechnologie. Diese bestehen aus Kunststoff, sind abgerundet, leicht flexibel und unterschiedlich lang. Das sorgt letztlich für ein optimales Durchkämmen aller Haarschichten.

Erfunden wurde sie von Shaun Pulfrey, einem Stylisten aus Großbritannien. Die Borsten der Tangle Teezer Original sind leicht flexibel und unterschiedlich lang - so kommen sie problem- und tatsächlich auch schmerzlos durch nasse und trockene Haare verschiedener Haartypen. Auch in unserem Versuch funktionierte das Entwirren sehr gut, schnell und ohne ein Ziepen.

Die Haarbürste ist sehr leicht. Die Form dagegen ist recht gewöhnungsbedürftig. Es gibt keinen Griff, nur einen Bürstenkopf.

Ebelin Pflege & Glanz Haarbürste: Die Natur-Haarbürste

Die Ebelin Pflege & Glanz ist die beste Natur-Haarbürste im Test. Sie bietet für eine Natur-Haarbürste nicht nur ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern sorgt dank ihrer Mischung aus Wildschweinborsten mit flexiblen Kunststoffborsten für ein glänzendes Ergebnis. Bei Naturborsten werden die natürlichen Öle der Kopfhaut beim Bürsten verteilt, wodurch ein glänzendes Finish entsteht.

Der Griff ist schmal und liegt dennoch angenehm in der Hand. Zwischen den Wildschweinborsten sitzen sehr flexible Kunststoffborsten, die beim Durchziehen gut nachgeben. Hier ziept demnach gar nichts und dennoch wird zuverlässig entwirrt. Im trockenen Haar gleitet die Bürste angenehm gleichmäßig durch die Längen. Knoten werden gelöst, das Haar fällt danach weich, glatt und glänzend.

Weitere Empfehlungen

  • Beurer HT 10 mit Ionen-Funktion: Sorgt für ein glattes und geschmeidiges Ergebnis ohne Frizz.
  • Olivia Garden Ceramic & Ion: Die beste Rundbürste im Test, ideal zum Stylen während des Föhnens.

Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf einer Haarbürste achten sollten

Beim Kauf einer Haarbürste kommt es auf mehrere Aspekte an, die letztlich entscheidend für Ihr Pflegeerlebnis und Styling-Ergebnis sind:

  • Borstenmaterial: Naturborsten eignen sich speziell für empfindliches, feines oder strapaziertes Haar. Synthetische Borsten eignen sich besser für kräftiges, glattes und normales Haar.
  • Verwendungszweck: Für das Entwirren von nassem Haar eignen sich spezielle Entwirrbürsten oder Modelle mit flexiblen Borsten. Rundbürsten sind ideal für das Styling und das Föhnen.
  • Beschaffenheit der Borsten: Die Borsten sollten fest im Bürstenkopf sitzen und abgerundete Spitzen haben, damit sie die Kopfhaut nicht reizen.
  • Griff und Ergonomie: Die Bürste sollte bequem und sicher in der Hand liegen, damit auch längeres Bürsten nicht ermüdet.
  • Material und Gewicht: Achten Sie auf langlebige Materialien wie Holz oder robuste Kunststoffe. Die Bürste sollte nicht zu schwer sein und leicht geführt werden können.
  • Reinigung: Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Bürste leicht zu reinigen ist.

Zusätzliche Tipps für die Haarpflege

  • Für frisch gewaschenes oder nasses Haar sind Entwirrungsbürsten mit flexiblen Kunststoffborsten gut geeignet, da sie Knoten sanft lösen und weniger Zug auf die Haarfasern bringen.
  • Vermeiden sollten Sie bei nassem Haar klassische Bürsten mit sehr harten Borsten oder eng stehenden Metallstiften, da nasse Haare besonders dehnbar und bruchanfällig sind.
  • Auch Naturborstenbürsten sind eher für trockenes Haar gedacht, weil sie im feuchten Zustand weniger gut durch dichtes oder verknotetes Haar gleiten und das Material leiden kann.

Die besten Haarbürsten im Überblick

Hier eine Zusammenfassung der besten Haarbürsten und ihrer Eigenschaften:

Modell Borstenmaterial Besondere Eigenschaften Geeignet für
Ninabella Bio Haarbürste Bio-Kunststoff Beweglicher Bürstenkopf, einfache Reinigung Alle Haartypen
Tangle Teezer Original Kunststoff Patentierte Borstentechnologie, schmerzfreies Entwirren Alle Haartypen
Ebelin Pflege & Glanz Haarbürste Wildschweinborsten und Kunststoff Verteilt natürliche Öle, sorgt für Glanz Trockenes und normales Haar
Beurer HT 10 Ionic Glam Kunststoff Ionen-Funktion gegen Frizz Alle Haartypen
Olivia Garden Ceramic & Ion Keramik und Nylon Rundbürste, ideal zum Stylen und Föhnen Alle Haartypen

tags: #Haarbürste #für #Dusche #Test

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