100 Bürstenstriche am Tag sollen schönes, gesundes Haar zaubern. Dieser Beauty-Tipp soll von Kaiserin Sissi stammen, die als schönste Herrscherin Europas gilt. Doch mit welcher Haarbürste kämmte sich die Adelige wohl einst? Sicher ist, dass es damals keine so große Auswahl an Haarbürsten wie heute gab.
In diesem Artikel werden verschiedene Haarbürsten getestet, um die beste Option für unterschiedliche Haartypen und Bedürfnisse zu finden. Dabei werden sowohl innovative Neuheiten als auch bewährte Klassiker berücksichtigt.
Die meisten getesteten Haarbürsten sind gut, viele sogar sehr gut. Es gilt jedoch zu unterscheiden, für welchen Haartyp und für welchen Zweck eine Haarbürste überhaupt gebraucht wird.
Eine besondere und innovative ergonomische Form macht diese Haarbürste so besonders. Die Spiral Bio Haarbürste von Ninabella überzeugt mit ihrem beweglichen Bürstenkopf ebenso wie mit ihren Detangling-Künsten. Eine super Haarbürste, die außerdem für jeden Haartyp und jeden Einsatzbereich geeignet ist.
Zunächst springt die Bürstenform ins Auge. Der Bürstenkopf ist beweglich und spiralförmig angelegt. Insbesondere auf der Kopfhaut erzeugt die ergonomische Form ein herrlich wunderbares Gefühl. Aber auch beim Entwirren enttäuscht die Allzweckbürste nicht. Schnell, einwandfrei und ohne Ziepen werden Kletten und Co. aufgelöst. Dabei ist besonders schön, dass sich die schmalen, recht langen und doch weit auseinander liegenden Borsten für alle Haartypen und alle Einsatzsituation eignet, wie etwa zum Entwirren, Stylen und beim Föhnen.
Die Bürste aus Bio-Kunststoff (29% aus Stroh) ist super leicht, robust und unempfindlich, wodurch sich die Haarbürste simpel reinigen lässt. Der Bürstenstiel ist flach und mit einem Blumenmuster verziert - wodurch die Haarbürste nicht rutscht und gut in der Hand liegt. Die Ninabella Bio Haarbürste wird als die angenehmste Haarbürste der Welt angepriesen - und wir können diesem Urteil einfach nur zustimmen.
Der kleine Tangle Teezer hat es echt drauf: Die unterschiedlich hohen Borsten entwirren Haare problem- und schmerzlos. Geht einfach immer und für jeden: Der Tangle Teezer Original überzeugt mit einem guten Entwirrungsergebnis und seinem breiten Einsatzfeld. Unserer Meinung nach ist dieses kleine Modell zurecht so beliebt.
Der Tangle Teezer Original ist angeblich die weltweit meistverkaufte Haarbürste. Als 2007 der erste Tangle Teezer auf den Markt kam, revolutionierte er die Beauty-Welt. Jeder wollte einen haben! An diesem Trend-Faktor hat sich bis heute nichts geändert.
Allen voran liegt diese Beliebtheit an der patentierten Borstentechnologie. Erfunden wurde sie von Shaun Pulfrey, einem Stylistenaus Großbritannien. Die Borsten des Tangle Teezer Original sind leicht flexibel und unterschiedlich lang - so kommen sie problem- und tatsächlich auch schmerzlos durch nasse und trockene Haare verschiedener Haartypen. Auch in unserem Versuch funktionierte das Entwirren sehr gut, schnell und ohne ein Ziepen. Erneut sorgt dieses schonende Durchkämmen dafür, dass Spliss und Haarbruch möglichst weit minimiert werden.
Die Haarbürste ist sehr leicht. Die Form dagegen ist recht gewöhnungsbedürftig. Es gibt keinen Griff, nur einen Bürstenkopf. Optisch bietet der Tangle Teezer Original eine große Vielfalt.
Die Beurer HT 10 bringt Technik ins Spiel: Via Knopfdruck kann eine Ionenfunktion hinzugeschaltet werden. Schöne, glänzende Haare wünschen wir uns doch alle. Doch oft ist die Mähne schlicht stumpf. Die HT 10 von Beurer soll das ändern. Dazu müssen Sie einfach auf einen Knopf drücken und die Ionen freilassen.
Der Effekt kurz erklärt: Fliegende Haare sind, genau wie die sie umgebene Luft, positiv geladen. Wie gleichpolige Magneten stoßen sich nun Haare und Luft ab - alles fliegt. Tatsächlich erzielt die Beurer StylePro sehr gute Ergebnisse in unserem Kämm-Test. Sie entwirrt schnell, gut und ohne ziepen.
Von der Optik erinnert die Ionen-Bürste irgendwie an den Original Tangle Teezer: Sie hat keinen Griff, eine leicht ovale Form und unterschiedlich lange Kunststoff-Borsten. Allerdings ist sie deutlich schwerer, besonders mit den zwei für die Ionen-Funktion nötigen Batterien.
Aus Keramik und mit Ionen-Funktion: Diese Rundbürste bringt ein innovatives Design mit sich. Allen, die mit einer Rundbürste umgehen können, empfehlen wir die Ceramic + Ion von Olivia Garden.
In der Olivia Garden Ceramic + Ion Rundbürste steckt mehr drin, als man auf den ersten Blick vielleicht denkt. Zunächst ist da der Keramikkörper der Stylingbürste: Das Material ist sehr leicht und sorgt außerdem dafür, dass sich die Wärme stabil und schnell über den gesamten Bürstenkörper verteilt. Und dann sind da die Borsten aus ionisiertem Nylon. Sie verhindern fliegende Haare und sorgen für eine glänzende Mähne.
Die Borsten sind extrem dünn und die Bürste hat echt viele. Damit gelingt das Entwirren sehr gut und ohne Ziepen. Die Rundbürste liegt gut in der Hand und ist schön ausbalanciert. Geeignet ist die Bürste für alle Haartypen, wobei Sie aus verschiedenen Größen für Ihre Frisur auswählen können.
Haar ist nicht gleich Haar und Bürste ist nicht gleich Bürste. Deshalb sollten Sie beim Kauf einer Bürste zunächst auf die Struktur Ihrer Haare schauen.
Feine Haare sind oft sehr empfindlich. Deshalb ist es wichtig, sanft mit ihnen umzugehen - auch beim Kämmen. Am besten eignen sich hier Borsten, die weich und flexibel sind und möglichst weit auseinanderliegen. Feine Haare profitieren außerdem von Haarbürsten mit natürlichen, beispielsweise Wildschweinborsten.
Bei feinem Haar kommt hinzu, dass es schnell zu einer statischen Aufladung kommen kann. Auch hier bringen unterschiedliche Borsten jeweils andere Vorteile mit sich.
Während mit »feinen Haaren« Haare gemeint sind, die von ihrem Durchmesser sehr fein sind, ist bei »dünnem Haar« die Haardichte gemeint. Und deshalb gibt es auch direkt einen Unterschied, welche Borsten sich hier empfehlen. Haarbürsten mit dicht aneinander stehenden Borsten sind ebenso geeignet wie Kämme.
Dicke Haare brauchen eine Haarbürste, die ihnen standhalten kann. Das A und O sind auch hier wieder die Borsten. Sie sollten stabil sein und sich möglichst nicht biegen. Demnach eignen sich hier Kunststoff-Borsten am besten.
Bei trockenen Haaren können Naturborsten Wunder wirken. Sie schenken erstens Glanz und verteilen zweitens - was noch wichtiger ist - das Sebum, also das ölige Sekret, das von den Talgdrüsen auf unserer Kopfhaut produziert wird - in den Längen des Haares und sorgen so für eine durchfeuchtete Struktur.
Bei normalem Haar ist die Haarpflege recht simpel - es geht allen voran ums Entwirren. Flexible oder feste Borsten - was Ihnen und Ihren Haaren mehr liegt. Was außerdem gut tut, ist eine Haarbürste, die Ihre Kopfhaut schön massiert. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und das Haar wird in den Wurzeln mit Nährstoffen versorgt.
Viele empfehlen, lockige Haare nie mit einer Haarbürste, sondern nur mit den Fingern, maximal mit einem Kamm durchzukämmen. Möchte man doch auf eine Haarbürste zurückgreifen, sollten die Borsten hier möglichst weit auseinander liegen. Die beste Empfehlung wäre hier also eine sogenannte Skelettbürste mit starren Borsten.
Für gewelltes Haar sind Kämme mit groben Zinken eine gute Lösung. Auch eine Detangler-Haarbürste hilft, noch feuchtes Haar ohne Ziepen durchzukämmen.
Die wohl gängigsten Borsten-Varianten bei Haarbürsten sind Kunststoff und Wildschweinborsten. Generell lässt sich sagen, dass Kunststoffborsten effektiver entwirren und die Kopfhaut angenehm massieren, während Naturborsten die Haare durch die Verteilung von Talg und Co. besser ins Gleichgewicht bringen.
In allererster Linie soll eine Haarbürste natürlich die Haare entwirren und von allen Kletten befreien. Tatsächlich kann eine Haarbürste aber noch mehr. Zum einen massiert sie die Kopfhaut, die Durchblutung wird angeregt, die Haarstruktur mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Aber auch als Frizz-Gegner oder als Styling-Tool kann die Haarbürste zum Einsatz kommen. Für Letzteres eignet sich besonders gut eine Rundbürste, mit der Sie sich direkt beim Föhnen eine Frisur stylen können.
Durch das Durchkämmen wird außerdem der Talg von der Kopfhaut in die Länge der Haare verteilt. Verfügt die Haarbürste über Naturborsten wie Wildschweinborsten, erfüllt sie noch einen weiteren Zweck: Sie befreit die Haare von Schmutz und Styling-Rückständen.
Auch wenn Kaiserin Sissi davon überzeugt war, sind 100 Bürstenstriche nicht unbedingt immer das Beste. Besonders lockige Haare profitieren von einer Behandlung in Maßen. Generell empfiehlt es sich, seine Haare morgens und abends durchzubürsten.
Jedoch: Vermeiden Sie es, wenn möglich, Ihre Haare direkt nach dem Waschen zu kämmen. Shampoo, die Hitze des Wassers und Co. öffnen die Schuppenschicht der Haare, wodurch diese besonders empfindlich werden.
Wenn Sie zu hektisch oder grob durch Ihre Haare gehen, reißen Sie erstens welche aus und zweitens könnten die Haare von der ruppigen Behandlung abbrechen. Und ebenso wichtig: Vermeiden Sie es, immer direkt vom Ansatz bis in die Spitzen zu kämmen. Besser ist es, in den Spitzen zu beginnen. Die Haare oben am Ansatz mit einer Hand stabilisieren und dann langsam von unten nach oben vorarbeiten.
Vielleicht kennen Sie den Trick, die Haare über Kopf zu bürsten? Tatsächlich ist das eine gute Variante, um einerseits den Haaren - wenigstens für einen kurzen Moment - mehr Volumen zu schenken. Aber auch die Durchblutung der Kopfhaut wird so andererseits intensiver angeregt, ebenso die Lymphen.
Wie bereits erwähnt, nimmt eine Haarbürste einiges an Schmutz aus Ihren Haaren mit. Ob das Reste von Haarspray, Haargel und Co. sind oder einfach die körpereigenen Fette oder auch Schuppen - schnell sieht eine Haarbürste schmutzig aus. Deshalb ist eine regelmäßige Reinigung wichtig.
Legen Sie Ihre Haarbürste oder den Kamm einfach mit ein wenig Shampoo in ein warmes Wasserbad. Wer es noch gründlicher haben möchte, fährt mit den Fingern und einer Portion Shampoo zwischen den Borsten entlang. Weichen Sie die Beauty-Tools für ca. zwei Stunden ein (Borsten zeigen dabei nach unten) und spülen Sie sie anschließend gründlich ab.
Auch in unserem Test haben wir bewertet, wie gut und unkompliziert sich eine Haarbürste reinigen lässt. Unser Testsieger, die Ninabella Bio Haarbürste, konnte in diesem Punkt sehr gut abschneiden.
Das Angebot ist geradezu verwirrend: Angefangen von der Rundbürste über die Skelettbürste bis hin zum Tangle Teezer - die Auswahl an Haarbürsten ist enorm. Für jede Haarstruktur gibt es das richtige Modell, für jedwedes Styling-Problem ebenso. Die neuen Brushes sollen Ziepen verhindern, für viel Volumen sorgen und das Haar sanft entwirren. Unser Haar braucht mindestens genauso viel Pflege wie ein luxuriöser Kaschmirpullover. Daher macht es Sinn, in eine hochwertige Haarbürste zu investieren.
Hier ist eine Übersicht der besten Haarbürsten 2025, basierend auf verschiedenen Tests und Vergleichen:
| Platz | Modell | Geeignet für | Besondere Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| 1 | Mason Pearson Wildschweinborsten-Bürste | Feines Haar | Verteilt Sebum, macht das Haar geschmeidig |
| 2 | Tangle Teezer | Alle Haartypen | Entwirrt nasses Haar, verhindert Ausreißen |
| 3 | GHD Paddle Brush | Langes, glattes Haar | Entwirrt schonend, glättet, Kopfhautmassage |
| 4 | Björn Donner Paddle Brush | Lange Haare | Naturborsten und Nylonstifte, fördert Glanz |
| 5 | Breuer HT 10 Ionen Entwirrbürste | Alle Haartypen | Ionen-Technologie gegen Frizz |
| 6 | Parsa Sculpting Brush | Feines bis normales Haar | Doppelseitige Luftschlitzbürste, für Styling |
| 7 | Ninabella Entwirrungsbürste | Alle Haartypen | Bio-Kunststoff, nachhaltig |
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