Das Auftreten von gleichzeitigem Haarausfall und lockeren Zähnen kann besorgniserregend sein und deutet oft auf tieferliegende Gesundheitsprobleme hin. Dieser Artikel beleuchtet die möglichen Ursachen für diese Symptome und bietet einen Überblick über verschiedene Behandlungsansätze.
Parodontitis ist eine ernste Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch Entzündungen des Zahnfleisches und des umliegenden Gewebes gekennzeichnet ist. Sie ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die eine irreversible Zerstörung des Zahnhalteapparates verursacht, was zu einem Zahnhaltverlust führen kann.
Eine unzureichende Mundhygiene ist meist die Ursache für eine solche bakterielle Erkrankung Ihrer Zähne.
Ursachen für Parodontitis können sein:
Symptome von Parodontitis können sein:
Der Beginn einer Parodontitis ist, wenn sich Plaque zwischen Zähnen und Zahnfleisch ansammeln kann. Das passiert, wenn die Mundhygiene inkonsequent geführt wird. Die ersten Anzeichen können Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen im Zahnfleisch sein. Dieses Stadium wird als Gingivitis (Zahnfleischentzündung) bezeichnet und ist leicht reversibel.
Reversibel ist, wenn sich das Gewebe durch Unterstützung wie z. B. gute Mundhygiene wieder selbst heilen kann. Auch hilft eine professionelle Zahnreinigung, die Plaque, Zahnstein und Giftstoffe entfernt, die diese Entzündung verursachen. Mit dem Ultraschall und Handinstrumenten werden die Zähne gereinigt (Scaling). Dass die Heilung erfolgreich wird und die Gingivitis bekämpft werden kann, folgen Anweisungen zur Mundhygiene.
Zudem erarbeiten wir die Planung einer spezifischen häuslichen Pflege, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Unbehandelt kann sich eine Gingivitis zu einer Parodontitis entwickeln. Folgedessen ist dies eine ernstere Erkrankung.
Parodontitis wird in vier verschiedene Stadien eingestuft. Dabei sind die Zahnfleischtaschen der Hauptindikator. Je tiefer die Taschen bei der Messung sind, desto höher ist der Knochenverlust. Messen wir eine Taschentiefe bis zu 6 mm, können sich die Zähne lockern, weil sich der Knochen zurückbildet. Folglich kann der Zahn nicht mehr erhalten bleiben und muss gezogen werden.
Regelmässige und gründliche Reinigung Ihrer Zähne und Zahnzwischenräume sowie die Dentalhygiene können vor einer Parodontitis schützen. Werden bakterielle Beläge nicht kontinuierlich entfernt, kann Zahnstein zwischen den Zahn und das darüber liegende Zahnfleisch wandern und Zahnfleischtaschen bilden.
Solche Zahnfleischtaschen können durch die tägliche, häusliche Mundhygiene Ihres Zahnapparates nicht gereinigt werden. Bakterien können dadurch tiefer in das Zahnbett eindringen. Entzündungen verursachen einen angegriffenen Kieferknochen und können zu irreversibel Schäden führen. Aus diesem Grund ist eine frühe Diagnostik für den Erhalt Ihrer Zähne unentbehrlich.
Aus diesem Grund bieten wir in unserer Praxis auch einen Test an, der im Labor analysiert wird. Die Analyse zeigt genau auf, welche Bakterien sich in Ihren Zahntaschen befinden. Bei einer zweiten Konsultation werden die Ergebnisse mit Ihnen besprochen. Damit ein chirurgischer Eingriff möglicherweise umgangen werden kann, verabreichen wir geeignete Medikamente (Antibiotikatherapie).
Unbehandelte Parodontitis können schwerwiegend sein und zu Zahnverlust sowie zu anderen Gesundheitsproblemen führen. Chronischer Parodontitispatienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, wie beispielsweise Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetis.
Parodontose- Erkrankungen sind oftmals schleichende Prozesse, die von vielen Menschen nicht rechtzeitig erkannt werden. Aus diesem Grund ist es uns ein besonderes Anliegen, unsere Patienten ausführlich zu informieren und Parodontitis frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln.
Sollten Sie auf diese Therapie nicht ansprechen, können weiterführende parodontal- chirurgische Behandlungsmassnahmen geplant werden. Geweberegeneration und Knochenaufbau können dann für den Erhalt Ihrer Zähne notwendig sein. Damit wir das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten können, muss der Patient aktiv an der Behandlung teilnehmen.
Bitte nehmen Sie Anzeichen für eine Parodontitis ernst. Wir unterstützen Sie und sind Spezialisten auf diesem Gebiet.
Es gibt auch andere Ursachen für lockere Zähne, die im Folgenden aufgelistet sind:
Autoimmunerkrankungen können eine Vielzahl von Symptomen verursachen, einschließlich Haarausfall und Problemen mit der Mundgesundheit. Bei diesen Erkrankungen greift das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an, was zu Entzündungen und Schäden führen kann.
Nervtote Zähne, Amalgamfüllungen und Titanimplantate nehmen auch Einfluss auf seltenere Systemerkrankungen wie Lupus Erythematodes (SLE), eine Art „Wolf im Schafspelz“, der zunächst schleichend auftritt und im Lauf der Zeit schwere Organschäden zur Folge haben kann.
Im Anfangsstadium der „Schmetterlingsflechte“ bilden sich rote Flecken im Gesicht, häufig begleitet von Bluthochdruck, Fieberschüben und rheumatischen Gelenkschmerzen bis hin zu Lymphknotenerkrankungen und Haarausfall. Es entsteht ein Teufelskreis aus Leistungsschwäche, Erschöpfungsstress und Müdigkeit bis hin zu Fatigue.
Um SLE erfolgreich zu therapieren, ist ein Blick auf die ganzheitlich-systemische Zusammenhänge zwischen Zähnen, Hautreizungen und Organentzündungen erforderlich. Dentale Auslöser wie Parodontitis, Metalle, Fluoridierungen oder Kunststoffe z. B. in Füllungen sowie NICO/FDOK-Störfelder im Kieferknochen, die auf eine versteckte Entzündung im Kiefer (Osteonekrose) verweisen, spielen beim Auftreten von Autoimmunschwächen eine viel wichtigere Rolle als bisher angenommen.
Wurzelbehandelte und abgestorbene Zähne geben Toxine in den Körper ab und stören die Selbstregulierungskräfte des körpereigenen Abwehrsystems.
Um Mundhöhlenkrebs zu definieren, müssen wir zunächst verstehen, was genau Krebs eigentlich ist. Jeder hat schonmal davon gehört und weiss, dass es sich um eine gefährliche Erkrankung handelt. Die Zellen in unserem Körper erneuern sich regelmässig - manche schneller, manche langsamer. Dabei sterben alte Zellen ab und werden durch neue Zellen mit denselben Erbinformationen ersetzt. Das ist eine ganz normale Körperfunktion.
Krebs entsteht, wenn diese Ordnung aus dem Gleichgewicht gerät und Zellen mit veränderten Erbinformationen vom Körper nicht erkannt und vernichtet werden. Diese veränderten Krebszellen vermehren sich schneller als gewöhnliche Körperzellen und verdrängen somit die gesunden Zellen.
Mundhöhlenkrebs beziehungsweise Mundkrebs (Fachbegriff: Mundhöhlenkarzinom) bezeichnet einen bösartigen Tumor im Bereich der Mundhöhle. Metastasen bilden sich häufig in den Lymphknoten.
Mundhöhlenkarzinom (links: Foto, rechts: Rasterelektronenmikroskopie)
Mundhöhlenkarzinome machen etwa fünf Prozent aller bösartigen Tumore aus. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 12’000 Menschen an Mundhöhlenkrebs. In der Schweiz sind es circa 1’200. Dabei sind etwa zwei Drittel der Betroffenen Männer. Allerdings sind auch Frauen immer häufiger betroffen. Männer sind am häufigsten im Alter von 55 bis 65 Jahren betroffen, Frauen zwischen 50 und 75.
Es erkranken allerdings auch immer mehr Menschen in jungen Jahren - zum Beispiel mit 20, mit 25 oder mit 30 Jahren. Circa zehn Prozent der Betroffenen sind zum Diagnosezeitpunkt unter 50. Je früher der Mundkrebs entdeckt wird, desto besser stehen die Heilungschancen. Tatsächlich ist Mundhöhlenkrebs in 80 bis 90 Prozent der Fälle heilbar, wenn er im Frühstadium erkannt wird. Allerdings werden 70 Prozent der Mundhöhlenkarzinome erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, was die Behandlung schwieriger und die Prognose schlechter macht.
Bei Verdacht auf Mundhöhlenkrebs solltest du möglichst schnell handeln, um eine weitere Ausbreitung des Krebsgeschwürs zu verhindern. Falls Verdacht auf Mundhöhlenkrebs besteht, kannst du die betroffene Stelle zunächst vom Hausarzt untersuchen lassen. Dieser wird dich gegebenenfalls dann zu einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder einem Onkologen - einem Facharzt für Krebs - überweisen.
Bei Verdacht auf Mundkrebs untersucht die Ärztin oder der Arzt zunächst den Mund-Rachen-Raum gründlich mithilfe eines Endoskops und nimmt dabei Gewebeproben von verdächtigen Stellen (Biopsie), um eindeutig festzustellen, ob Tumorzellen vorhanden sind.
Ist der Mundkrebs noch relativ klein und örtlich begrenzt, stehen die Chancen auf Heilung gut. In dem Fall spricht man von einer kurativen Therapie. Wenn der Mundhöhlenkrebs allerdings bereits so weit fortgeschritten ist, dass keine Heilung mehr zu erwarten ist, weil sich beispielsweise Metastasen in lebenswichtigen Organen gebildet haben und das Endstadium der Erkrankung erreicht ist, spricht man von der sogenannten palliativen Behandlung.
Bei der kurativen Behandlung von Mundhöhlenkrebs ist eine operative Entfernung des Tumors unter Vollnarkose meistens die erste Wahl.
Die Strahlentherapie ist eine wichtige Massnahme in der kurativen Behandlung und kann entweder alleine oder auch in Kombination mit einer Operation oder Chemotherapie eingesetzt werden.
Bei medikamentösen Behandlungsformen unterscheidet man zwischen Chemotherapie und Immuntherapie.
Nach der Behandlung von Mundhöhlenkrebs folgt in der Regel die Rehabilitation - umgangssprachlich Reha genannt, um Patient:innen sowohl körperlich als auch psychisch wieder auf die Rückkehr in den Alltag vorzubereiten.
Wenn der Körper mit weniger Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Biofaktoren versorgt ist, als er für einen optimalen Ablauf aller Körperfunktionen und Stoffwechselvorgänge benötigt, entsteht ein Mangel. Das heißt, die Zufuhr deckt nicht den Bedarf. Dann geraten lebenswichtige Vorgänge im Körper ins Stocken.
Bereits in den 1930er und 1940er Jahren haben zahnmedizinische Studien belegt, dass eine unzureichende Zufuhr von Vitamin D bei Kindern in der Wachstumsphase die Kariesgefahr signifikant erhöht. Doch auch bei Erwachsenen kann ein langfristiger Vitamin D-Mangel die Kariesgefahr erhöhen. Der Vitaminmangel beeinträchtigt die Mineralisation der Zähne, sodass diese weniger stabil und anfälliger für Säureschäden sind. Ein Vitamin D-Mangel kann langfristig sogar die Stabilität des gesamten Zahns gefährden.
Fehlt es an Vitamin D im Körper, können wichtige Mineralien aus dem Speichel, insbesondere Kalzium und Phosphor, nicht ausreichend in den Zahnschmelz und das darunter liegende Dentin eingelagert werden. Trotzdem werden die Nährstoffe aus dem Zahnschmelz herausgelöst. Das Ergebnis ist, dass immer mehr Schmelz abgetragen wird und die Zähne instabil und brüchig werden.
Auch das Zahnfleisch verändert sich bei einem länger anhaltenden Vitaminmangel. Meist zeigt sich das durch Entzündungen am Zahnfleischsaum, die wiederum dazu führen, dass das Zahnfleisch sich zurückzieht, die Zahnhälse freilegt und die Zähne dadurch länger erscheinen.
Ein ernstzunehmendes Anzeichen für einen bereits länger anhaltenden Vitaminmangel können klopfempfindliche Zähne sein.
Mit einer ausgewogenen und bewussten Ernährungsweise ist es möglich, eine ausreichende Menge an Vitaminen und Nährstoffen zu sich zu nehmen, sodass auch die Zähne und das Zahnfleisch versorgt sind.
Je nachdem, an welchem Biofaktor es mangelt, kann es zu folgenden Störungen im Stoffwechsel kommen:
Häufig äußern sich Mangelsymptome an Biofaktoren anfänglich durch unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Stimmungslabilität, Konzentrationsschwäche, erhöhte Infekt- und Stressanfälligkeit oder verminderte Leistungsfähigkeit. Auf Dauer können latente Mangelzustände aber komplexe Störungen verursachen, eine vorzeitige Zellalterung begünstigen, das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für chronisch degenerative Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz oder Osteoporose fördern.
| Vitamin/Mangel | Symptome |
|---|---|
| Latenter Eisenmangel | Blasse Haut und Schleimhaut, Müdigkeit, Schwäche, Leistungseinschränkung, Konzentrationsstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Atemnot bei körperlicher Anstrengung, Inappetenz, Magen-Darm-Störungen, Mundwinkelrhagaden, Störungen der Wärmeregulation: Kältegefühl, erhöhte Infektanfälligkeit |
| Eisenmangelanämie | Symptome wie unter latentem Eisenmangel, Glossitis, Hauttrockenheit, brüchiges, gespaltenes Haar und Haarausfall, Nagelbrüchigkeit |
| Eisenmangel während und nach der Schwangerschaft | Erhöhtes Risiko für Frühgeburten und Aborte, verringertes Geburtsgewicht und Sterblichkeit bei Mutter und Kind, erhöhtes Risiko für Wachstumsstörungen, neurologische und kognitive Defizite sowie körperliche Entwicklungsstörungen der Säuglinge und Kinder |
| Mangel an Schilddrüsenhormonen | Müdigkeit, Antriebslosigkeit, gesteigertes Schlafbedürfnis, Lern- und Konzentrationsstörungen, erhöhte Kälteempfindlichkeit, Gewichtszunahme, Enge- und Druckgefühl im Hals, vergrößerter Halsumfang, Atem- und Schluckbeschwerden, Hautveränderungen: schuppige, trockene Haut, Haarausfall, Menstruationsstörungen: starke und unregelmäßige Blutungen, Schwangerschaftskomplikationen, starke Müdigkeit und Entwicklungsstörungen bei Kindern |
| Vitamin B12-Mangel | Müdigkeit und Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Leistungs- und Gedächtnisschwäche, Verwirrtheit, häufige Stimmungstiefs, Schwindel, Taubheitsgefühl in Händen oder Füßen, Kribbeln in Armen und Beinen, Appetitlosigkeit, Brennen auf der Zunge, Mundwinkelrhagaden |
| Vitamin D-Mangel | Störungen im Knochenstoffwechsel, erhöhtes Osteoporose-Risiko, Rachitis, Osteomalazie, Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelzittern, Streck-Krämpfe der Finger, Nagelbrüchigkeit, Haut- und Haarveränderungen, verschiedene weitere Symptome, Blutungsneigung, Herz- und Kreislaufprobleme, grauer Star, Karies, Parodontose, Verdauungsstörungen, psychische Störungen, Depressionen |
| Vitamin C-Mangel | Schwäche, Müdigkeit, Leistungsminderung, Schlafstörungen, reduzierte Stresstoleranz, Konzentrationsschwäche, Verwirrtheit, Chronic-Fatigue-Syndrom, neuromuskuläre Symptome, Hyperreflexie, Muskelkrämpfe, Muskelspasmen, Muskelschwäche, Nacken- und Rückenschmerzen, Magnesiummangeltetanie, Nystagmus |
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Tabelle nicht vollständig ist und die Symptome je nach Person variieren können. Bei Verdacht auf einen Vitaminmangel sollte ein Arzt konsultiert werden, um eine genaue Diagnose und geeignete Behandlung zu erhalten.
Ein gewisser Haarverlust, bis zu etwa 100 Haare pro Tag, gilt als normal und gehört zum natürlichen Haarzyklus. Bei stärkerem Verlust können vielfältige Ursachen zugrunde liegen, darunter androgenetische Alopezie, ein genetisch bedingter Haarausfall, der bei Männern oft zu Geheimratsecken und bei Frauen zu schütterem Haar im Scheitelbereich führt.
Zwar gilt dieser als nicht heilbar, doch lässt sie sich durch frühzeitige Behandlung in ihrem Fortschreiten bremsen.
Eine weitere Form ist der kreisrunde Haarausfall, eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Haarwurzeln angreift. Auch Stress, Nährstoffmangel oder saisonale Veränderungen können den Haarausfall vorübergehend verstärken.
Die unter der Kopfhaut liegenden Haarfollikel bilden die Haare, an deren unterem Ende sich die Haarwurzeln befinden.
Ein Gleichgewicht besteht bei etwa 100 ausgefallenen Haaren pro Tag. Wenn es mehr Haare sind, die ausfallen, spricht man von Haarausfall.
Für die Alopezie kommen ganz verschiedene Ursachen infrage:
Die Behandlung gehört in die Hände des Dermatologen und erfolgt stadiengerecht. Je nach Schweregrad und Krankheitsaktivität wird der Hautarzt die Therapieoptionen mit den Betroffenen besprechen. Es gibt keinen Arzneistoff und keine Standardtherapie speziell dafür.
Bei schweren Formen der Alopecia areata gilt eine äußerlich aufgetragene Immuntherapie als bisher wirksamstes Therapieverfahren. Verwendet werden dafür spezielle Kontaktallergene, die auf die Haut gezielt aufgetragen werden.
Häufig sind Corticosteroide als primäre Therapieoption bis heute die Mittel der Wahl.
Gerade bei erblich bedingtem Haarausfall ist es wichtig, die Haarwurzeln zu stärken. Ein nachhaltiger Therapieerfolg mit vollständigem Nachwachsen der Haare wird leider bei nur etwa 20 % der Patienten erreicht. Aber glücklicherweise hat ein kreisrunder Haarausfall auch eine bekannte spontane Heilungstendenz.
Saisonaler Haarausfall ist keine ungewöhnliche Erscheinung und in vielen Fällen ganz natürlich. Der vermehrte Ausfall unserer Haare im Herbst und Winter lässt sich durch die natürlichen Wachstumszyklen eines Haares begründen. Bei kalter Luft ziehen sich nämlich unsere Gefäße enger zusammen. Unsere Haut und auch die Kopfhaut werden schlechter durchblutet. Damit können weniger Nährstoffe in die Haarwurzeln gelangen, wodurch diese dann wiederum an Stärke verlieren. Die Folge: das Haarwachstum wird gehemmt und der Haarverlust beschleunigt.
Die Herbst- und Wintermonate bringen neben den eisigen Temperaturen auch andere Tücken mit sich, die Auswirkungen auf die Haare haben können:
Achten Sie also in den Herbst- und Wintermonaten darauf möglichst eine warme und lockere Mütze zu tragen, um Ihre Kopfhaut vor der Kälte zu schützen. Bleiben Sie nicht den ganzen Tag zu Hause, sondern gehen Sie gelegentlich mal spazieren und genießen die Sonne. Obwohl die Sonnenstrahlen im Winter in unseren Breitengraden in der Regel nicht kraftvoll genug sind, um die körpereigene Vitamin D Produktion ausreichend anzukurbeln, unterstützen wir unseren Körper damit und tun viel für das Herz-Kreislauf-System, die Durchblutung und den Stoffwechsel.
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