Haarausfall durch Stress und Medikamente: Ursachen und Lösungen

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das sowohl Männer als auch Frauen betrifft. Viele Menschen empfinden fehlende Haare als belastend, da sie oft mit Alter, fehlender Dynamik und Energie assoziiert werden. Glücklicherweise ist Haarausfall, dessen Ursache in einer anderen Krankheit, Medikamenten oder Stress liegt, relativ gut therapierbar.

Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die verschiedene Ursachen haben können. Doch bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, ist noch normal. Erst wenn es mehr werden, spricht man in der Medizin von krankhaftem Haarausfall (Effluvium). Er sollte behandelt werden, bevor noch mehr Haare verloren gehen.

Die Ursachen von Haarausfall

Die Ursachen für Haarausfall sind dabei vielschichtig. Oft kommen mehrere Gründe zusammen - von Hormonschwankungen über Stress bis hin zu Autoimmunerkrankungen - und müssen erstmal eingegrenzt werden.

  • Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
  • Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata): Ursachen und Symptome
  • Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa): Symptome und Haarausfall Ursachen
  • Vernarbender Haarausfall (Alopecia cicatricalis): Symptome und Ursachen
  • Weitere wichtige Arten von Haarausfall
  • Haarausfall bei Männern
  • Haarausfall bei Frauen

Im Folgenden werden die häufigsten Ursachen und Formen von Haarausfall näher beleuchtet, insbesondere die Rolle von Stress und Medikamenten.

Stressbedingter Haarausfall

Stress kann eine erhebliche Belastung für den Körper darstellen und verschiedene physiologische Prozesse beeinflussen, einschließlich des Haarwachstums. Es gibt verschiedene Gründe für stressbedingten Haarausfall. Durch Stress in Form von Überanstrengung werden im Körper Vitalstoffe abgebaut. Diese fehlen dann auch an den Haarwurzeln.

Experten vermuten, es hängt von der Art, Intensität und Dauer des Stresses ab. Entscheidung ist immer die Ursache. Die kann eben sehr unterschiedlich sein. Deshalb ist eine ärztliche Diagnose extrem wichtig.

Eine Studie aus Korea zeigt, dass lange Arbeitszeiten Einfluss auf stressbedingten Haarausfall haben können. Das Ergebnis: Wer länger als 40 Stunden pro Woche arbeitet, hat ein signifikant höheres Risiko für Haarausfall. Die Forscher vermuten, dass der Haarverlust mit dem Stress zusammenhängt, der durch das hohe Arbeitspensum und die fehlenden Erholungsphasen entsteht.

Typisch für Haarausfall durch Stress ist, dass sich das Kahlwerden erst zwei bis vier Monate nach Beginn der Stressphase bemerkbar macht. Dabei kann es sich um emotionalen Stress wie einen Trauerfall oder eine Trennung handeln, oder auch um körperlichen Stress, ausgelöst durch hohes Fieber, eine Operation oder eine chronische Entzündung.

Wie Stress den Haarzyklus beeinflusst:

  1. Stressphase: Ein plötzliches oder anhaltendes Stressereignis bringt den Körper aus dem Gleichgewicht. Dabei schüttet der Körper mehr Stresshormone wie Cortisol aus, was das Immunsystem und andere Körperfunktionen beeinflusst. Dies belastet den Haarfollikel so sehr, dass er schneller in die Telogen- oder Ruhephase übergeht.
  2. Ruhephase (Telogenphase): Normalerweise durchläuft jedes Haar einen Wachstumszyklus mit einer langen Wachstumsphase (Anagenphase) und einer kurzen Ruhephase. Bei Stress wird die Wachstumsphase vieler Haare jedoch vorzeitig beendet, und sie treten gemeinsam in die Ruhephase ein. In dieser Phase bleiben die Haare noch für etwa 2 bis 3 Monate in der Kopfhaut verankert, ohne aktiv zu wachsen.
  3. Haarverlustphase: Nach der Ruhephase fallen die Haare plötzlich aus - meist rund 2 bis 3 Monate nach dem ursprünglichen Stressereignis. Betroffene bemerken oft mehr Haare im Kissen, in der Bürste oder beim Duschen. Dieser diffuse Haarausfall verteilt sich gleichmäßig über den Kopf und zeigt keine spezifischen kahlen Stellen.
  4. Regenerationsphase: Sobald die Stressbelastung abnimmt und sich der Körper erholt, beginnt auch das Haar allmählich wieder zu wachsen. Die Haarfollikel treten langsam wieder in die Wachstumsphase ein.
  5. Langfristige Auswirkungen und Unterstützung: Bei anhaltendem oder wiederkehrendem Stress kann sich dieser Kreislauf wiederholen, was zu dünnerem Haar über die Zeit führen kann. Die Förderung eines gesunden Lebensstils mit Stressbewältigung, nährstoffreicher Ernährung und gezielter Haarpflege unterstützt das Nachwachsen und stabilisiert den Haarzyklus.

Die gute Nachricht: Wenn die Belastung, und damit der Stress, vorbei ist, wächst das Haar auch wieder - häufig sogar kräftiger und stärker pigmentiert als vorher. Doch dafür müssen Betroffene zunächst herausfinden, was sie belastet, und eine Lösung dafür finden. Denn Haarausfall ist eines der vielen Alarmzeichen, mit denen der Körper signalisiert, dass etwas nicht stimmt.

Stress kann zu diffusem Haarausfall führen. Das bedeutet, das Haar wird insgesamt ausgedünnt. Über den Verlauf des diffusen Haarausfalls bei Stress lässt sich keine generelle Aussage treffen. Wird die Ursache beseitigt, kann sich das Haar erholen und wächst in der Regel innerhalb eines halben Jahres wieder nach. Bei fortbestehendem Stress kann der Haarverlust fortschreiten und das Haar zunehmend ausdünnen. Eine komplette Glatze entsteht in der Regel nicht.

Was tun bei stressbedingtem Haarausfall?

Am wichtigsten ist bei stressbedingtem Haarausfall, den Auslöser Stress zu reduzieren. Gönn deinem Körper die nötigen Ruhepausen und schaffe mit Entspannungstechniken wie Yoga oder Tai Chi für einen Ausgleich zu deinem hektischen Berufsalltag. Regelmäßige Treffen mit Freunden, Sport und Hobbys helfen ebenfalls dabei, den Stress im Büro hinter dir zu lassen. Findest du selbst nicht mehr aus der Stress-Spirale heraus, solltest du keine Scheu davor haben, professionelle Hilfe zu suchen.

Um das Haarwachstum wieder zu fördern, können bio-regenerative Methoden zusätzlich helfen. Durch Stresshormone wird die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Dadurch geht die Haarwurzel vorzeitig in einen Ruhezustand über und das Haar wächst nicht weiter. Nach ungefähr zwei bis drei Monaten fällt es schließlich aus.

Stress vermeiden ist leicht gesagt - dennoch gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, Körper und Geist Pausen zu gönnen. Stress bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Ein guter Tipp ist es, individuelle Hobbys weiterzuführen, auch wenn man viel zu tun hat. Die intensive Beschäftigung mit den eigenen Interessen macht Spaß, wirkt depressiver Stimmung entgegen und hilft abzuschalten.

Medikamentenbedingter Haarausfall

Medikamentenbedingter Haarverlust ist eine spezielle Form des Haarverlusts, die durch die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst wird. Medikamente können den Haarzyklus auf verschiedene Weise stören. Einige Medikamente sind bekannt dafür, Haarausfall als Nebenwirkung zu haben.

Ein wichtiger Faktor, der die Haare ebenfalls schwinden lässt, ist anhaltender starker Stress. Der genaue Mechanismus ist nicht geklärt. Vermutlich erhöht Stress die Konzentration von Botenstoffen wie etwa Noradrenalin am Haarfollikel, was über eine Reihe von Prozessen eine Entzündung in Gang setzt. Dies beendet die Wachstumsphase des Haares vorzeitig, und die Haarwurzel geht in eine Ruhephase über. Nach zwei bis drei Monaten fällt das Haar aus.

Medikamente können aus verschiedenen Gründen den Verlust von Haaren auslösen, wobei die Mechanismen oft komplex sind und von der Art des Medikaments abhängen. Einige Medikamente beeinflussen den Hormonhaushalt und damit den Haarzyklus. Auch Schilddrüsenmedikamente, die den Stoffwechsel regulieren, können das Haarwachstum stören.

Einige Medikamente wie Retinoide, Beta-Blocker und Chemotherapeutika beeinflussen den Haarzyklus und können Haarausfall auslösen. Auch die Kombination mehrerer Medikamente kann den Haarverlust verstärken. Da genetische Faktoren eine Rolle spielen, ist nicht jeder betroffen.

Bekannte Medikamente, die Haarausfall verursachen können:

  • Chemotherapie
  • Immunsuppressoren (Tamoxifen, Methotrexat)
  • Antibiotika (Nitrofurantoin und Erythromycin)
  • Allopurinol
  • Fibrate und Statine
  • ACE-Hemmer
  • Betablocker
  • Phenprocoumon
  • Heparine
  • Methylphenidat

Es ist wichtig, den untersuchenden Arzt über die Einnahme von Medikamenten zu informieren. In der Regel wachsen die Haare nach Absetzen des Medikaments nach. Trotzdem sollten Antibiotika nicht vor Ablauf der Therapie eigenmächtig abgesetzt werden.

Was tun bei medikamentenbedingtem Haarausfall?

  • Rücksprache mit dem Arzt: Der erste Schritt ist die Rücksprache mit dem Arzt - oft hilft eine Dosisanpassung oder ein Medikamentenwechsel.
  • Richtige Pflege: Auch die richtige Pflege spielt eine Rolle: Milde und pflegende Haarprodukte schonen die Kopfhaut und stärken die Haarstruktur.
  • Offene Kommunikation mit dem Arzt: Bevor Sie ein neues Medikament einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Nebenwirkungen.
  • Regelmäßige Kontrolle der Blutwerte: Einige Medikamente können Nährstoffmängel oder Hormonungleichgewichte verursachen, die den Vorgang begünstigen.
  • Proaktive Haarpflege: Milde, nährstoffreiche Shampoos und Kopfhautpflegeprodukte können das Haar kräftigen.
  • Gesunde Ernährung: Eine gesunde Ernährung mit Biotin, Zink und Eisen unterstützt das Haarwachstum zusätzlich.
  • Minoxidil: Dieses frei erhältliche Mittel wird direkt auf die Kopfhaut aufgetragen und kann das Haarwachstum anregen, indem es die Durchblutung der Haarfollikel verbessert.
  • PRP-Therapie (Platelet-Rich Plasma): Eine innovative Behandlung, bei der plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut in die Kopfhaut injiziert wird.

Medikamentenbedingter Haarverlust kann belastend sein, doch es gibt Lösungen. Eine ärztliche Rücksprache, gezielte Behandlungen wie Minoxidil oder PRP, eine nährstoffreiche Ernährung und eine schonende Haarpflege können das Haarwachstum unterstützen. Eine frühzeitige Beratung hilft, die Ursache zu klären und gezielte Maßnahmen zu ergreifen.

Weitere Ursachen von Haarausfall

Neben Stress und Medikamenten gibt es noch weitere Ursachen für Haarausfall, die berücksichtigt werden sollten.

Androgenetische Alopezie (erblich bedingter Haarausfall)

Diese Form von starkem Haarausfall ist die häufigste Art von Haarausfall bei Männern, die aber auch bei Frauen, wenn auch deutlich seltener, vorkommt. Diese Form von Haarausfall lässt sich, wenn auch nicht immer, behandeln. Die Ursache für den androgenetischen Haarausfall ist eine erblich bedingte Überempfindlichkeit an den Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Hormon Dihydrotestosteron (DHT).

Erblich bedingter Haarausfall ist eingeschränkt medikamentös behandelbar. Dazu setzen die Hormonpräparate Finasterid oder Minoxidil an den Rezeptoren der Haarwurzel an, um sie vor den hormonellen Einflüssen des DHT zu schützen und so die Wachstumsphasen zu verlängern.

Norwood-Hamilton-Skala

Bei Frauen ist die Überempfindlichkeit gegenüber dem männlichen Sexualhormon Dihydrotestosteron (DHT), das auch vom weiblichen Körper in geringen Mengen produziert wird, der Auslöser des androgenetischen Haarausfalls. Dieser tritt jedoch nicht ein, solang das von Frauen gleichzeitig produzierte weibliche Sexualhormon Östrogen ausreicht, um eine Überempfindlichkeit zu neutralisieren.

Ludwig-Skala

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist eine eher seltenere Form des Haarverlusts, bei dem auf dem Kopf (seltener auch im Bartbereich oder anderen Stellen des Körpers) kleinere, anfangs nur münzgroße runde kahle Stellen entstehen. Die Haut zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Elfenbeinfarbe aus. Im Randbereich dieser kahlen Stellen findet man häufig sogenannte Kolbenhaare, die wegen ihres Aussehens auch „Ausrufezeichen-Haare“ genannt werden.

Da die unregelmäßig auftretenden kahlen Stellen des kreisrunden Haarausfalls deutlich sichtbar sind, belastet er die Psyche und das Wohlbefinden der Betroffenen stark. Viele Patienten schildern uns, dass sie subjektiv mit jedem Haar an Attraktivität und damit an Selbstvertrauen einbüßen. Viele Patienten ziehen sich aus ihrem sozialen Umfeld zurück und erleben psychisches Leiden bis hin zu einer Depression, bevor sie sich in eine professionelle Behandlung trauen.

Formen des kreisrunden Haarausfalls:

  • Alopecia circumscripta. Sie ist mit einem Anteil von 80 % die häufigste Form des kreisrunden Haarausfalls.
  • Alopecia totalis. Wie der Name schon andeutet, ist diese Art des kreisrunden Haarausfalls dadurch gekennzeichnet, dass die Betroffenen ihr gesamtes Kopfhaar einschließlich der Gesichtsbehaarung verlieren.
  • Alopecia universalis. Sie kennzeichnet den schwersten Verlauf der Krankheit, bei dem die Haare am gesamten Körper ausfallen.

Der kreisrunde Haarausfall tritt selten allein, sondern meistens zusammen mit anderen Grunderkrankungen auf. Zudem erkrankt jeder 10. Dadurch kommt das Haarwachstum zum Stillstand und die Haare fallen aus, ohne allerdings zu vernarben. Das bedeutet, dass die Haarfollikel prinzipiell erhalten bleiben, weshalb für viele Betroffene eine gute Prognose besteht. In ca. 80 % der Fälle kommt das Haar nach ca.

Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa)

Im Ergebnis schimmert immer mehr Kopfhaut zwischen den weniger gewordenen Haaren hindurch. Etliche Faktoren könnten für diffusen Haarausfall verantwortlich gemacht werden. Einige dieser Auslöser kann man selbst kontrollieren und feststellen, ob das Haarwachstum wieder einsetzt, wenn man die Ursache, etwa Stress, reduziert oder eine Mangelernährung behoben hat.

Insgesamt ist diffuser Haarausfall gut, wenn auch nicht in allen Fällen behandelbar.

Vernarbender Haarausfall (Alopecia cicatricalis)

Die vernarbende Alopezie ist selten und für Laien relativ schwer eindeutig zu erkennen. Es handelt sich hierbei um einen meistens langsam voranschreitenden Haarausfall, der zu asymmetrischen kahlen Stellen am Kopf führt. Neben dem Haarausfall kommt es zu Entzündungen und einer verstärkten Narbenbildung an den betroffenen Hautstellen.

Weil an den bereits vernarbten Stellen keine Haare mehr wachsen können, sollte man bei Verdacht auf eine vernarbende Alopezie einen Arzt zur Abklärung und Behandlung hinzuziehen. Bei der sekundär vernarbenden Alopezie ist der Haarfollikel nicht das eigentliche Ziel des entzündlichen Prozesses.

Die vernarbende Alopezie tritt meist ohne erkennbaren Grund und gleichermaßen bei Männern und Frauen auf. Hierbei sollte man sich möglichst schnell medizinisch versorgen lassen, denn diese Form der Alopezie zerstört die Haarfollikel unwiederbringlich.

Diagnose und Behandlung

Wer wegen seiner Haarprobleme ärztlichen Rat sucht, kann je nach Ursache des Problems auch mit Medikamenten behandelt werden. Die Expertin erklärt: “Beispielsweise Minoxidil und Finasterid in örtlicher oder innerlicher Anwendung. Das Finasterid bei Männern. Minoxidil verbessert die Durchblutung um die Haarwurzeln herum und hilft so, die Haare besser mit Nährstoffen zu versorgen.

Eigenblutbehandlungen werden bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt. In der Wissenschaft sind sie in vielen Fällen umstritten. Wie steht es um die PRP-Behandlung, also plättchenreiches Plasma, bei Haarausfall? Dafür wird Patienten Blut abgenommen und Blutplättchen herausgefiltert.

Wenn die Haare durch die bekannten Behandlungsmethoden nicht mehr zum Wachsen angeregt werden können, hilft nur eine Transplantation. Dr. Edip Rojan Bicer, Arzt für Ästhetische Medizin in Heidelberg, erklärt: „Nach dem Einsetzen wachsen die wieder an. Wie gut das geklappt hat, zeigt sich erst nach neun bis zwölf Monaten.

Für die Transplantation werden Haare vom unteren Hinterkopf entnommen, weil diese resistent gegen das für den erblich bedingten Haarausfall verantwortliche Hormon Dihydrotestosteron sind. Ein Risiko der Haartransplantation kann sein, dass die Haare vorne nicht anwachsen oder zumindest nicht überall oder, dass sich durch den Eingriff die Kopfhaut entzündet.

Wichtig ist für gesunde Haare, dass man die Haarzellen gesund hält, damit sie weiter Haare produzieren. Dazu gehören Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente, Botenstoffe, Hormone - und wenig Stress. Hier geht es vor allem um Eisen, Vitamin D und B12, Zink, Selen und ausreichend Proteine.

Vorbeugende Maßnahmen und unterstützende Pflege

Die Förderung eines gesunden Lebensstils mit Stressbewältigung, nährstoffreicher Ernährung und gezielter Haarpflege unterstützt das Nachwachsen und stabilisiert den Haarzyklus. Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die verschiedene Ursachen haben können.

Um die Haarstruktur zu schonen, reduzieren Sie zudem häufiges Färben oder Tönen sowie den Einsatz von Glätteisen, Lockenstab und heißem Föhnen. Diese Maßnahmen lassen sich einfach in die tägliche Pflegeroutine integrieren, um die Haare zu stärken und die Regeneration zu unterstützen.

Auch spezielle Lotionen können eine gute Unterstützung sein. Die CREASTIM REACTIV Lotion verlangsamt den Haarverlust und lässt das Haar dichter erscheinen.

Achte außerdem auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Haarausfall kann nämlich auch eine Folge von Vitamin-D-Mangel bzw. Vitamin-B12-Mangel sein. Spurenelemente wie Eisen und Zink und Kupfer spielen für die Bildung kräftiger Haare ebenfalls eine wichtige Rolle. Selen, Silizium und Biotin sind auch in Bezug auf die Haarqualität nicht außer Acht zu lassen. Richtige Superfoods gegen Haarausfall sind unter anderem Nüsse.

Eine gute Durchblutung ist entscheidend für ein kräftiges Wachstum deiner Haare. Nur dann werden Haarwurzeln ausreichend mit Vitaminen und Mineralien versorgt. Mit Hilfe von Ausdauersport werden die Blutgefäße erweitert, die Durchblutung wird angeregt. Auch Kopfmassagen aktivieren die Durchblutung der Kopfhaut. Ein weiterer Tipp gegen Haarausfall ist Koffein. Hochdosiertes koffeinhaltiges Haarwasser kann in tiefere Schichten der Kopfhaut eindringen und dort die Durchblutung anregen.

Es hört sich banal an, aber auch im Alltag kannst du während der täglichen Routine etwas gegen Haarausfall tun. Achte nach dem Duschen darauf, dass du dein Haar nicht zu rabiat trocken rubbelst, drücke die Haare mit einem weichen Handtuch oder Baumwoll T-Shirt lieber sanft trocken. Und auch beim Haare föhnen gilt es, nicht zu heiß zu trocknen, die lauwarme Stufe genügt.

Du willst mit kosmetischen Mitteln gegen den Haarverlust vorgehen? Das ist nicht in jedem Fall eine gute Idee: Spezielle Shampoos und vitaminhaltige Haartinkturen sind meistens ziemlich teuer und halten nicht immer, was sie versprechen. Achte dennoch auf die richtige Pflege für dein Haar und deine Kopfhaut. Bei trockener Kopfhaut ist es nicht von Vorteil Shampoos für fettige Kopfhaut zu verwenden, da deine Kopfhaut ganz andere Nährstoffe braucht und so noch weiter austrocknet.

Wenn der Stress nachlässt, wird sich nicht nur deine Frisur erholen - dein ganzes Leben wird auf einmal viel leichter!

STRESS und HAARAUSFALL ?

tags: #Haarausfall #durch #Stress #und #Medikamente #Ursachen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen