An Ihrer Gesundheit haben Sie keinen Zweifel. Auch wenn Sie in letzter Zeit häufig müde und erschöpft sind, können Sie diese Symptome zuordnen. Im Beruf oder im Privatleben haben Sie mehr Stress als früher, es ist gerade Winter oder Sie haben in letzter Zeit zu viel gearbeitet.
Haarausfall selbst ist keine Erkrankung. Doch in den meisten Fällen liegt dem Verlust der Haare ein gesundheitliches Problem zugrunde. Betrachten Sie den Haarschwund als Symptom und begeben sich auf die Suche nach der Ursache.
Kommt es zu Haarausfall bei erhöhten Leberwerten, kann die Symptomatik bei Männern auf dem Bauch und an der Brust, aber auch - geschlechterunabhängig - auf dem Kopf auftreten. Sind die Leberwerte erhöht, gerät Ihr Keratinstoffwechsel aus dem Gleichgewicht und Ihr Haar gelangt früher in die Übergangs- und Ruhephase.
Durch die Fehlfunktion des Organs kommt es zu einem Mangel schwefelhaltiger Aminosäuren, aus dem die Problematik der Stoffwechselstörung bei Keratin entsteht und die letztendlich zum Verlust der Kopf- und Körperbehaarung führt. Die Leber ist das größte entgiftende Organ Ihres Körpers. Funktioniert sie nicht richtig, bleiben Gifte im Körper erhalten und führen unweigerlich zu Folgeschäden.
Haarverlust ist bei erhöhten Leberwerten nur eines von vielen Symptomen, die nicht solitär sondern nur durch die Behandlung der Ursache enden. In diesem Fall wird sich auch nach einer medizinischen Diagnostik und der Therapie keine Besserung des Haarwuchses einstellen.
Wenn Sie unter leicht erhöhten Leberwerten mit diffusem Haarschwund in marginaler Ausprägung leiden, wird sich Ihr Haarwuchs nach der Harmonisierung Ihrer Werte selbstständig regulieren.
Eine Erhöhung der Leberwerte äußert sich mit verschiedenen Symptomen. Treten zwei und mehr Symptome gleichzeitig auf, sollten Sie die Diagnostik nicht auf die lange Bank schieben. Kommt es zu Haarverlust bei erhöhten Leberwerten, können weitere Symptome Licht ins Dunkel bringen.
Lebererkrankungen werden meist sehr spät erkannt, da sie meist schmerzfrei verlaufen.
Eine Erhöhung der Leberwerte äußert sich mit verschiedenen Symptomen. Treten zwei und mehr Symptome gleichzeitig auf, sollten Sie die Diagnostik nicht auf die lange Bank schieben.
Weitere Symptome einer Lebererkrankung können sein:
Als Auslöser kommen Medikamente, aber auch Vollnarkosen, Hormonumstellungen wie Schwangerschaften, Pubertät oder Wechseljahre, die Anti-Baby-Pille ebenso wie Stoffwechselstörungen infrage.
Auch chronische Erkrankungen wie chronische Leber- und Nierenerkrankungen, Infektionserkrankungen wie Typhus, Tuberkulose, Syphilis und AIDS können zu diffusem Haarausfall führen. Akute Vergiftungen durch Umweltgifte wie z.B. Blei, Thallium, Cadmium, Arsen, Kupfer, Quecksilber sind bei uns eher selten, können aber zu diffusem Haarausfalls führen.
Lebererkrankungen wie die Leberzirrhose und chronische Darmerkrankungen wie der Morbus Crohn gehen oft mit einem Zinkmangel einher, was häufig nicht beachtet wird.
Die häufigsten Ursachen für eine Leberzirrhose sind:
Suchen Sie einen Facharzt auf und lassen Ihr Blut untersuchen. Um eine Erkrankung der Leber zu diagnostizieren, ist ein großes Blutbild notwendig. Der diagnostizierende Arzt stellt im Rahmen der Blutuntersuchung auch fest, warum Ihre Leberwerte erhöht sind und ob Sie zum Beispiel unter einer Zirrhose oder Hepatitis C leiden.
Bei Verdacht auf Leberschädigungen wird in der Regel auch eine Ultraschalluntersuchung stattfinden. Gelbsucht kann auf eine Entzündung der Leber durch Hepatitis oder eine Leberzirrhose hinweisen. Die Gelbsucht äußert sich in gelblich gefärbter Schleimhaut und Haut.
Die Reversibilität hängt mit dem Stadium und der Dauer Ihrer Leberprobleme zusammen. Auch die Ursache der Erkrankung ist ein beachtenswerter Faktor.
Die Behandlung des diffusen Haarausfalls hängt von der Ursache ab. Manche Gründe, wie eine Hormonumstellung nach der Schwangerschaft oder das Ende einer Chemotherapie geben sich von selbst. Andere können unterstützend behandelt werden.
Die Symptombehandlung kann im leichten Stadium mit einer PRP- oder Stammzellentherapie erfolgen. Haben sich durch den Haarausfall bei erhöhten Leberwerten bereits größere kahle Stellen gebildet, ist die Eigenhaarverpflanzung die einzige wirksame Methode gegen die Kahlköpfigkeit.
Erfahrene Haarspezialisten raten Ihnen dazu, die Leberwerte vor der Haarverpflanzung über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Sofern Ihre Leberwerte sich im gesunden Bereich bewegen, steht einer kostenfreien Haaranalyse nichts im Wege.
Es ist ein Fakt, dass die Haarverpflanzung bei behandelten Lebererkrankungen und der Senkung Ihrer Werte mit einer Erfolgsquote von bis zu 95 Prozent vorgenommen wird. Das Behandlungsteam wird Ihnen dazu raten, sich in erster Linie um die Senkung der Leberwerte zu kümmern und die Eigenhaartransplantation bis zur Stabilität Ihrer Werte aufzuschieben.
Sind die Follikel abgestorben, kann in diesen Bereichen kein neues Haar nachwachsen. Ihr Haar ist unwiderruflich ausgefallen und die Analyse Ihrer Kopfhaut hat ergeben, dass ein großer Teil der Follikel bereits abgestorben ist. In einer renommierten Haarklinik können Sie in einem minimalinvasiven Eingriff Eigenhaar transplantieren und die kahlen Stellen wieder auffüllen lassen.
Zusammenfassend lassen sich folgende Behandlungsansätze nennen:
Auch wenn sich Ihre Leber teilweise selbst regenerieren kann, so ist das kein Grund sie übermäßig zu strapazieren. Entgiften Sie Ihre Leber in dem Sie häufig Alkoholpausen einlegen und grundsätzlich nicht übermäßig Alkohol konsumieren.
Treiben Sie Sport und vermeiden Übergewicht? Dann haben Sie auch schon viel für eine gesunde Leber erreicht. Mit welchen pflanzlichen Wirkstoffen Sie Ihre Leber unterstützen können, erklären wir Ihnen gerne persönlich. Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch in Ihren Pharmazeutix® Apotheken gerne darauf an. Wir freuen uns auf Sie.
Zurückhaltung beim Konsum von Alkohol senkt das Risiko, an einer Fettleber und in der Folge an Leberzirrhose zu erkranken. Wer nicht gänzlich abstinent leben will, ist gut beraten, zumindest bestimmte Grenzen zu beachten: Alkohol sollte nicht täglich getrunken werden.
Eine weitere Vorsorgemaßnahme gegen Zirrhose ist die Hepatitis-Impfung.
Vorbeugende Maßnahmen umfassen:
Lebererkrankungen wie die Leberzirrhose und chronische Darmerkrankungen wie der Morbus Crohn gehen oft mit einem Zinkmangel einher, was häufig nicht beachtet wird.
Zink gehört zu den essentiellen Spurenelementen und muß folglich bei einem Zinkmangel supplementiert werden. Dieser kann verschiedene Ursachen haben, wie Prof. J. D. Kruse-Jarres (Stuttgart) bei einem Internationalen Workshop der Falk Foundation in Freiburg darlegte. Er kann auf einer zu geringen Zinkzufuhr beruhen, was bei Vegetariern oder generell bei Menschen unter einseitiger Diät der Fall sein kann.
Auch Resorptionsstörungen können der Grund für den Zinkmangel sein, etwa bei Darm-erkrankungen oder bei einer Malabsorption. Ferner bewirken verschiedene Erkrankungen eine Entleerung der Zinkspeicher, der Mediziner nannte chronische gastrointestinale Erkrankungen wie die Leberzirrhose oder eine Fettleber.
Auch Zinkverluste, wie sie bei Diarrhöen vorkommen, können ebenso wie Situationen mit erhöhtem Zinkbedarf einen Zinkmangel provozieren.
"Wird Zinkmangel festgestellt, so sind meistens mehrere Faktoren wirksam",so Dr. Peter J. Aggett aus Norwich.
Die Zinksupplementierung sollte nach Grüngreiff nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Zwar ist das Spurenelement auch bei Überdosierung nicht toxisch, doch sind bei langfristiger Anwendung Veränderungen des Immunstatus möglich, weshalb die Serumzinkspiegel in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden sollten.
Das Zink selbst, bei dem sich Zinkhistidin bewährt hat, da es auch bei Leber- und Darmerkrankungen gut resorbiert wird, sollte nach Grüngreiff etwa eine Stunde vor der Mahlzeit eingenommen werden, um Komplexbildungen zu verhindern und eine möglichst gute Resorption zuzugewährleisten.
Täglich kommen Menschen mit Leberfunktionsstörungen in unsere Praxen. Im Gegensatz zu Herz-Kreislauf-Krankheiten fallen die eher „unspektakulären“ Lebererkrankungen aber nicht immer sofort auf. Dabei leiden rund 65% aller Männer und Frauen an einer Fettstoffwechselstörung (RKI, 2013) und 40% der Weltbevölkerung an einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD).
Die komplementärmedizinische Antlitzdiagnose ermöglicht es, Funktionsstörungen der Leber mit einem Blick zu erkennen. Im Gesicht zeigen sich die Dysfunktionen durch spezifische Alarmsignale - bei bestehenden Beschwerden, aber auch schon zu einem Zeitpunkt, bevor Symptome auftreten.
Im Gesicht fast jedes Menschen sind Hinweise auf eine geschwächte Leberfunktion zu sehen. Hier zeigt sich die Schwäche der Leberfunktion häufig differenziert und frühzeitig. Vor allem signalisieren Gelb- und Braunfärbungen, rechtsseitige Zeichen, Fetteinlagerungen, Schwellungen und Rötungen in bestimmten Bereichen eine Funktionsschwäche der Leber.
Alarmsignale im Gesicht können sein:
Kommt es zu Haarverlust bei erhöhten Leberwerten, ist es wichtig, die Ursache der Lebererkrankung zu finden und zu behandeln. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie können das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten und die Lebensqualität verbessern. Achten Sie auf Ihren Körper und suchen Sie bei Verdacht auf eine Lebererkrankung einen Arzt auf.
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