Haarausfall bei Hunden im Sommer: Ursachen und Lösungen

Immer wieder sind Hunde, gerade mit langem oder feinem Fell, von Haarbruch, Haarausfall oder Fellverlust an verschiedenen Stellen betroffen. Die Gründe hierfür können vielfältig sein, genauso wie die Lösungen! Wir verraten Dir in diesem Blogbeitrag, was Du zu diesem Thema wissen musst.

Fellausfall bzw. Haarausfall bei Hunden ist in einem gewissen Rahmen ganz normal. Ein Hund verliert nun mal Haare, genau wie wir. Doch auch wenn dein Hund büschelweise Unterwolle oder Haare verliert, ist das bei vielen Rassen kein echter Grund zur Sorge. Langhaarige Hunde oder solche mit dicker Unterwolle schubbern sich gerne mal an Möbeln oder rupfen verknotete Haarbüschel mit Pfoten oder Schnauze aus. Selbst eine kahle Stelle kann auf diese Art gelegentlich entstehen, sollte aber dennoch beobachtet werden. Nicht, dass sie doch durch etwas anderes hervorgerufen wurde.

Wenn dein Hund so viel Fell verliert, dass er kahle Stellen bekommt, sollte ein Tiermediziner sich das genauer ansehen. In einigen Fällen verliert ein Hund massiv Fell und hat in der Folge sogar kahle Stellen. Haarausfall bei Hunden kann durch verschiedenste Ursachen ausgelöst werden.

Achtung: Besteht über einen längeren Zeitraum Haarbruch oder Haarausfall beim Hund und kommen weitere Symptome wie starker Juckreiz, Hautentzündungen oder Wunden hinzu, sollte immer ein tierärztlicher Rat herangezogen werden.

Nicht, dass sie doch durch etwas anderes hervorgerufen wurde. Bei manchen Rassen ist es auch normal, dass der Hund das ganze Jahr über Fell verliert. Auch Hormonschwankungen, beispielsweise wenn Hündinnen läufig oder trächtig sind, können ganz wie beim Menschen zu Fellausfall beim Hund führen.

Besonders Haarausfall bei Hunden im Sommer sorgt oft für Unsicherheit: Viele Hunde verlieren in der warmen Jahreszeit besonders viel Fell.

Wie wächst das Hundehaar?

Grundsätzlich vollzieht sich der Haarwachstum bei Hunden in fünf verschiedenen Phasen:

  • Anagene Phase - hier wächst das Hundehaar kontinuierlich weiter.
  • Katagene Phase - hier beginnt das Hundehaar sich zurückzubilden.
  • Telogene Phase - diese Phase bildet die Ruhezeit im Haarwachstum beim Hund und es beginnt abzusterben.
  • Exogene Phase - in dieser Phase fällt das abgestorbene Hundehaar aus.
  • Kenogene Phase - hier ist die Ruhephase der Haarfolikel beim Hund. Sie werden erst wieder aktiviert, wenn das Winterfell ausgebildet werden muss.

Ursachen für Haarausfall beim Hund im Sommer

Die Ursachen für Haarausfall im Sommer können vielfältig sein:

Saisonale Alopezie

Abb. Hunde mit saisonaler Flankenalopezie zeigen haarlose Stellen (Alopezie) im Bereich der Flanken.

Hunde mit saisonaler Flankenalopezie zeigen haarlose Stellen (Alopezie) im Bereich der Flanken. Diese Alopezie ist jedoch nicht permanent, sondern tritt zumindest zu Beginn der Erkrankung nur zu gewissen Jahreszeiten auf. Die Bereiche mit Haarverlust sind zumeist scharf begrenzt, landkartenähnlich, im Bereich der Flanken und auf beiden Körperseiten symmetrisch ausgebildet. Vielfach verfärbt sich die Haut schwarz.

Manche Hunde zeigen jedes Jahr wieder dieses zyklische Ausfallen und Wiederwachsen der Haare, bei anderen Tieren ist es ein einmaliges Geschehen. Die klinischen Symptome und die Ergebnisse einer Hautbiopsie sind typisch für diese Erkrankung. Da die Haare in den meisten Fällen von allein nachwachsen, ist eine Behandlung nicht in jedem Fall notwendig.

Allergien

Haar- und Hautprobleme sind beim Hund wie auch beim Menschen häufig durch Allergien ausgelöst. Wenn du bereits weißt, dass Dein Hund allgemein empfindlich auf bestimmte Inhaltstoffe und/oder Materialien ist und nun auch Haarbruch im Halsbereich auftritt, könnte eine Reaktion auf das Material des Hundehalsband durchaus möglich sein. Gerade bei Metallen reagieren viele Hunde auf das enthaltene Nickel, was oft durch Fellverfärbungen zum Ausdruck kommt.

Achtung: Treten bei Hunden mit Allergien/empfindlichen Hunden plötzlich neue Symptome auf, ist es immer ratsam tierärztlichen Rat heranzuziehen.

Stress

Tritt der Fellverlust nicht an einer Stelle auf, die von mechanischer Reibung von Halsband oder Hundegeschirr betroffen sein kann, ist ein leider oft vorkommender Grund Stress. Stress führt zu einer vermehrten Produktion von Cortisol in den Nebennieren. Dies wirkt sich negativ auf den gesamten Organismus aus. In diesem Fall führt das Zusammenziehen der Blutgefäße durch den erhöhten Cortisol-Spiegel zu einer unzureichenden Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff und Nährstoffen. Sie sterben also ab und fallen aus.

Solltest Du Dir selber unsicher sein, woher der Stress Deines Hundes kommt, raten wir immer zur Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Hundetrainer.

Fellwechsel

Ein Fellverlust, um den kein Hund ganz herumkommt, ist der Fellwechsel. Zweimal im Jahr ist es völlig normal, dass Dein Hund große Mengen an abgestorbenem Fell verliert - es ist sogar besonders wichtig, dies korrekt zu unterstützen! Nur wenn Hunde ihr Sommerfell und Winterfell entsprechend der aktuellen Jahreszeit ausbilden können, sind sie den Umwelteinflüssen entsprechend gerüstet und vermeiden so Überhitzung im Sommer oder Unterkühlung im Winter.

Gerade bei älteren und kranken Hunden ist es wichtig, den Fellwechsel genau zu beobachten und nach Bedarf durch Pflege oder Futterzusätze zu unterstützen.

Achtung: Sollten während des Fellwechsels plötzlich kahle Stellen im Fell Deines Hundes auftreten, ist auch hier der Besuch beim Tierarzt ratsam!

Weitere Ursachen

  • Hormonelle Veränderungen: Hormonschwankungen, z. B. während der Läufigkeit oder Trächtigkeit, können zu Haarausfall führen.
  • Ernährung: Mangel an bestimmten Vitaminen oder Fettsäuren kann sich negativ auf das Fell auswirken.
  • Parasiten und Pilze: Befall mit Milben, Flöhen oder Pilzen kann zu Juckreiz und Haarausfall führen.
  • Erkrankungen: Schilddrüsenunterfunktion oder das Cushing-Syndrom können ebenfalls Haarausfall verursachen.

Vorbeugung und Behandlung

Die beste Vorbeugung gegen Haarverlust verschiedenster Ursachen ist eine gesunde, ausgewogene und möglichst natürliche Ernährung. Ein starkes Immunsystem und die gesunde Haut deines Hundes gibt vielen Bakterien, Pilzen und Parasiten gar nicht erst die Chance, sich einzunisten. Daher solltest du unbedingt gute Nahrungsergänzung, wie etwa das Premium Lachsöl von Tierliebhaber zufüttern. Die essenziellen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren können deinem Hund helfen, dem Haarverlust vorzubeugen oder ihn schnell wieder loszuwerden.

Auch eine extra Portion Nahrungsergänzung in Form von Biotin und Zink können Vierbeinern helfen, gegen den starken Haarausfall anzukämpfen. Wusstest du, dass ein gesunder Darm gewissermaßen der Schlüssel für eine starke Abwehr ist? Das gilt nicht nur für uns Zweibeiner, sondern auch für unsere Fellnasen. Gönne deinem Hund also ein bis zweimal im Jahr die Tierliebhaber Probio-Darmkur. Sie bringt den Magen-Darm-Trakt auf natürliche Weise schonend ins Gleichgewicht und ist super zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Ungenügend gepflegte Zähne oder gar Zahnstein und Karies schwächen Hunde übrigens auch mehr, als man denkt. Kontrolliere die Beißerchen deines Vierbeiners daher regelmäßig und hol dir Unterstützung in Form von Tierliebhaber Dentalspray und Dental Gummies. Damit wirst du lästige, schädliche Beläge spielend leicht los und tust gleichzeitig etwas gegen die Schwächung des Immunsystems.

Bei langhaarigen Rassen oder Hunden mit viel Unterwolle ist das regelmäßige Ausbürsten oder Kämmen ebenfalls essenziell. Dadurch vermeidest du, dass dein Hund sich die Haare ausrupft, weil sie verknotet sind. Außerdem wird die Haut wesentlich besser belüftet und Feuchtigkeit wird ideal abgeführt. Klar juckt ein Zeckenbiss wie die Hölle, und wer kann es dem Hund verdenken, dass er sich kratzt, bis das Fell ausfällt? So weit muss es aber gar nicht erst kommen.

Auch den lästigen Krabbelviechern aus Feld und Flur kannst du auf natürliche Art einen Strich durch die Rechnung machen. Das Kokos Schwarzkümmel Öl von Tierliebhaber ist sehr sparsam in der Anwendung, wirkt aber wie eine natürliche Duftsperre für blutsaugende Plagegeister. Aber das ist noch nicht alles: Wie immer hat Josi, die Gründerin von Tierliebhaber nichts dem Zufall überlassen. Es war ihr wichtig, neben dem Schutz gegen Zecken auch einen wertvollen Beitrag zur Haut- und Fellpflege des Hundes zu leisten.

Die pflanzlichen Öle im Tierliebhaber Kokos-Schwarzkümmelöl halten die Haut schön geschmeidig und lassen winzige Verletzungen super schnell abheilen. Obendrein wird das Fell seidig weich und glänzend gepflegt. Wie du weißt, hat Josi, die Gründerin von Tierliebhaber, viel Zeit und Liebe in die Entwicklung von hochwertigen und ganz natürlichen Produkten gesteckt. Ein ganzes Team von erfahrenen Tierheilpraktikern und Tierärzten hat ihr dabei zur Seite gestanden. Sie kreierten gemeinsam aus den besten Zutaten der Natur gesunde, unterstützende Snacks, Shampoos, Öle und andere Produkte fürs Tierwohl.

Die regelmäßige Fellpflege bei Hunden wird oft unterschätzt. Dabei hat sie gleich mehrere Funktionen. Zum einen gibst du deinem Tier Aufmerksamkeit und Fürsorge - beides weiß jeder Hund zu schätzen. Außerdem empfinden viele Hund das tägliche oder wöchentliche Kämmen oder Bürsten als Streicheleinheiten, von denen sie kaum genug bekommen können. Zusätzlich werdet ihr überschüssige Haare, die oft bereits ausgefallen im Haarkleid hängen, nachhaltig los. Du trägst damit definitiv zum Wohlbefinden deines Hundes und zur Hautbelüftung bei.

Ganz nebenbei kannst du bei euren turnusmäßigen Fellpflege-Sessions Parasiten frühzeitig entdecken und umgehend etwas dagegen unternehmen. Genauso verhält es sich mit Haarausfall: Wer seinen Hund alle paar Tage bürstet oder kämmt, wird selten mit plötzlichem, stark vermehrten Fellverlust konfrontiert sein. Man ist viel früher im Bilde und achtet deutlich mehr darauf, ob sich die Menge der verlorenen Haare steigert.

Viele Menschen haben schon längst realisiert, dass ihnen die tägliche Nahrungszufuhr nicht alles gibt, was ihr Körper tatsächlich benötigt. Also optimieren sie ihre Ernährung oder fügen Nahrungsergänzungsmittel hinzu. Ganz genau so verhält es sich auch bei unseren Fellnasen. Umweltbedingungen, Alter und Ernährung sind Faktoren, die sich auf den Nährstoffbedarf auswirken. Häufiger als gedacht kann es daher sinnvoll sein, auch bei unseren Vierbeinern zu supplementieren. Ein ausgeglichener Vitamin- und Mineralstoff-Spiegel kann so einigen Problemen vorbeugen.

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Fellwechsel beim Hund im Frühling - was jetzt wichtig ist

Der Frühling ist da - und für viele Hundebesitzer beginnt eine haarige Zeit: Der Fellwechsel steht an. Hunde verlieren verstärkt ihr Winterfell, um sich auf wärmere Temperaturen vorzubereiten. Besonders bei Rassen mit dichter Unterwolle kann der Fellwechsel sehr intensiv ausfallen.

Warum Hunde im Frühling ihr Fell wechseln

Der Fellwechsel ist ein natürlicher Prozess, der in erster Linie durch Licht und Temperatur ausgelöst wird. Sobald die Tage länger und wärmer werden, stellt der Organismus des Hundes auf „Frühjahr“ um: Das dichte Winterfell wird nach und nach abgestoßen und durch ein leichteres Sommerfell ersetzt. Besonders stark ist dieser Wechsel bei Hunden mit viel Unterwolle - etwa Schäferhunden, Huskys oder Retrievern. Kurzhaarige Hunderassen verlieren zwar ebenfalls Fell, aber meistens weniger auffällig.

So unterstützt man den Hund beim Fellwechsel

  • Tägliches Bürsten: Ein tägliches Bürsten während der Fellwechselzeit hilft dabei, lose Haare zu entfernen und Haut und Fell gesund zu halten. Außerdem wird die Durchblutung der Haut angeregt, was den Fellwechsel zusätzlich fördert. Je nach Felltyp sind dafür spezielle Bürsten oder Furminator-Tools empfehlenswert.
  • Hochwertige, artgerechte Ernährung: Ein gesundes Fell beginnt mit der richtigen Ernährung. Besonders wichtig während des Fellwechsels sind:
    • Hochwertige Proteine als Bausteine für neues Fell
    • Essenziële Fettsäuren (Omega-3 & Omega-6) zur Unterstützung der Hautgesundheit
    • Mikronährstoffe wie Zink und Biotin für glänzendes, kräftiges Fell
  • Nahrungsergänzung gezielt einsetzen: In Phasen mit erhöhtem Bedarf kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein - zum Beispiel durch:
    • Lachsöl zur Unterstützung von Haut und Fell bzw. spezielle Omega 3 -Öle
    • Seealgenmehl für zusätzliche Mikronährstoffe
    • Bierhefe als natürliche Biotinquelle

Wann sollte man aufmerksam werden?

In der Regel ist der saisonale Fellwechsel vollkommen normal. Es gibt jedoch Anzeichen, bei denen Vorsicht geboten ist:

  • Übermäßiger Haarausfall mit kahlen Stellen
  • Starker Juckreiz oder vermehrtes Kratzen
  • Schuppenbildung oder Hautrötungen

In solchen Fällen empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Tierarzt, um mögliche Ursachen wie Allergien, Parasiten oder Nährstoffmängel abzuklären.

Was tun, wenn der Hund viel Fell verliert?

Plötzlich sind sie überall: am Sofa, auf dem Teppich, sogar an deiner Hose. Viele Hunde verlieren täglich Haare, die sich in der gesamten Wohnung an alles heften, was berührt wird. Doch manchmal sind es mehr als nur einzelne Härchen. Ab wann ist Haarausfall bei Hunden zu viel? Spätestens, wenn das Fell deinen Staubsauger verstopft und die Mülltonnen damit überquellen.

Ursachenforschung

Wenn dein Hund anfängt, mehr Fell als üblich zu verlieren, ist das nicht immer ein Grund zur Sorge. In diesem Artikel wirst du erfahren, warum das so ist und wie du ihm helfen kannst, es zu behalten. Vorher bekommst du einen kleinen Überblick, damit du direkt zu der für dich wichtigen Stelle springen kannst:

  • Haben alle Hunde Haarausfall? Fell vs. Haare - kleiner Exkurs
  • Wie sieht Haarausfall bei Hunden überhaupt aus?
  • Was sind die Gründe für den Haarausfall bei Hunden?
  • Wie kannst du ihm konkret bei Haarausfall helfen?
  • Wann ist der Gang zum Tierarzt notwendig?

Haben alle Hunde Haarausfall? Fell vs. Haare - kleiner Exkurs

Hunde verlieren Haare - das ist ein ganz normaler und wichtiger Prozess für den Körper. Dennoch gibt es einige Dinge, auf die du achten solltest. Bevor wir uns anschauen, aus welchen Gründen Hunde büschelweise Fell verlieren können, haben wir einen kleinen Exkurs. Denn: Nicht jeder Hund haart gleich stark. Vielmehr hängt das von zwei Faktoren ab:

  • der Größe des Hundes
  • der Beschaffenheit des Fells

Für den ersten Aspekt gilt: Je größer der Hund, desto mehr haart er. Verständlich. Immerhin hat dieser auch mehr Körperfläche, die durch das Fell abgedeckt werden muss.

Wie sieht Haarausfall bei Hunden überhaupt aus?

Wir wissen nun, dass jeder Hund Haare verliert. Das ist so lange normal, wie bei ihm keine kahlen Stellen auftreten. Aber ab wann haart er zu stark? Wenn du beim Streicheln büschelweise Haare aus seinem Fell ziehst? Wenn du bereits kreisrunden Haarausfall bei deinem Hund siehst? Spätestens da auf jeden Fall.

Dein Hund sollte keine kahlen Stellen am Körper haben, denn dann hat das in der Regel einen anderen Grund als den typischen Fellwechsel. Der Haarausfall kann entweder einzelne Stellen betreffen und dort beispielsweise kreisförmig ausfallen - oder aber auch den gesamten Körper. Letzteres fällt vor allem am Anfang nicht unbedingt auf, da sich keine Unregelmäßigkeiten finden.

Kleiner Tipp: Achte immer wieder mal darauf, wie viel Fell du von deinem Hund in der Wohnung oder an der Kleidung findest. Hast du einen Garten oder gibt es weitere Orte, an denen dein Hund viel Zeit verbringt, gilt das natürlich auch dort.

Auf welche Symptome solltest du achten?

  • kahle oder kreisrunde Stellen bzw. vermehrter Haarausfall
  • sprödes oder trockenes Haar
  • häufigeres Kratzen (evtl. an denselben Stellen)
  • häufiges Lecken, Knabbern und Beißen
  • vorhandene Ekzeme und Schuppen
  • verändertes Verhalten des Hundes

Dein Hund verliert viel Fell? Das können die Gründe sein!

Stress, Umweltveränderungen, Erkrankungen, Alter … - die Gründe für den Fellverlust bei deiner geliebten Fellnase können verschieden sein. Wie wir oben gelernt haben, spielen auch Faktoren wie die Größe und das Gewicht deines Hundes eine entscheidende Rolle, wie viel Fell er überhaupt zu verlieren hat. In der Regel ist Haarausfall bei Hunden harmlos und gehört zum Alltag dazu.

Haarausfall beim Hund im Frühling und Herbst - im Fellwechsel verliert fast jeder Hund viel Fell

In der Regel fällt Hunden zweimal im Jahr ihr Fell aus. Bei uns Menschen ist das übrigens ähnlich - und verständlich: Denn unser Körper muss sich erst einmal wieder auf die neuen Temperaturen einstellen. So ein großer Temperaturumschwung beträgt immerhin in Deutschland bis zu 30 °C innerhalb weniger Wochen. Während der sogenannten Mauser müssen sich die Hundebesitzer also keine Sorgen machen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen von der Regel, bei denen ein Tierarzt aufgesucht werden sollte.

Auch Hunde haben Stress - ein Grund, warum der Hund viel Fell verliert

Die häufigste Ursache (neben dem wetterbedingten Fellwechsel) für das Verlieren von Fell oder Haaren bei Hunden ist Stress. Wenn ein Hund unter Stress steht, kann es zu vereinzeltem Verlust von Haaren, aber auch von ganzen Haarsträngen kommen. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge, da dieser Zustand in der Regel vorübergehend ist und sich der Hund schnell wieder erholt hat.

Hund verliert Fell aufgrund von Krankheiten und Allergien

Hunde können genauso wie Menschen auf verschiedene Dinge allergisch reagieren. Das können Insektenstiche, Medikamente oder sogar bestimmte Futtermittel sein, die er nicht verträgt. Hält der Haarausfall bei deinem Vierbeiner an, sollte dein Hund auf mögliche Allergien untersucht werden.

Ein weiterer Grund, warum Hunde viel Fell verlieren können, ist eine parasitäre Infektion. Es gibt verschiedene Arten von Parasiten, die sich auf dem Fell oder den Haaren eines Hundes festsetzen können. Einige dieser Parasiten können schmerzhaft sein, andere jedoch nicht. Zecken und Flöhe sind die häufigsten Übeltäter und können nicht nur Juckreiz und Unwohlsein verursachen, sondern auch zu Haarausfall führen. Wenn du bei deinem Hund Krusten oder Rötungen am Fell findest, solltest du umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Lass deinen Hund daher auch auf mögliche Parasiten untersuchen. Falls er positiv getestet wird, kannst du sofort mit der Behandlung beginnen und deinem Hund helfen, sich schnell wieder zu erholen.

Eine Pilzerkrankung hingegen kann sich dadurch kenntlich machen, dass dein Hund plötzlich ungewöhnlich schmutzig wird - oder sich abrupt und scheinbar grundlos anders als gewöhnlich verhält. Auch hier verliert der Hund viel Fell.

Neben diesen drei Beispielen gibt es natürlich noch eine Reihe weiterer Erkrankungen, die als Symptom Haarausfall bei deinem Hund herbeirufen können. Hast du den Verdacht, dass das bei deinem Vierbeiner der Fall sein kann, sprich am besten mit deinem Tierarzt.

Dein Hund haart extrem: Hausmittel gegen Haarausfall

Nicht immer ist der Gang zum Tierarzt unbedingt notwendig, falls dein Hund viel Fell verliert. Wenn es deinem Hund ansonsten gut geht und er nur viel Fell verliert, kannst du erst einmal einige Hausmittel austesten, die sich in vielen Fällen bewährt haben.

Der Hund verliert viel Fell - Fellpflege & regelmäßiges Bürsten können helfen

Entgegen der ersten Annahme, dass durch regelmäßiges Bürsten deines Hundes das Fell noch mehr ausfällt, weil es vielleicht herausgerissen wird, ist es sogar sehr gesund und kann starkem Haarausfall entgegenwirken. Wie bei uns Menschen auch, hält insgesamt die regelmäßige Pflege des Fells Haut und Haare des Hundes gesund. Bürsten kann eine effektive Methode sein, um Fellausfall beim Hund zu behandeln.

Wasser trinken & Ernährung überprüfen, wenn der Hund viel Fell verliert

Eine weitere wichtige Maßnahme ist das Trinken von Wasser. Wasser hilft den Hautzellen, sich zu nähren, und stärkt auch das Fell. Es ist ratsam, deinem Vierbeiner täglich mindestens 1 Liter Wasser zu geben. Eine weitere gute Methode, um Haarausfall zu verhindern oder zu reduzieren, ist die Ernährungsumstellung auf eine hochwertige Mischkost. Hochwertige Nahrungsmittel enthalten viele wichtige Nährstoffe für dein Haustier und unterstützen auch das Fell. Durch eine einseitige Mangelernährung kann es deinem Hund auch einfach an wichtigen Nährstoffen fehlen.

Bei Haarausfall zum Tierarzt: Wann sollte er aufgesucht werden?

Im Zweifel gilt: Lieber einen Arztbesuch zu viel auf sich nehmen, als den Hund zu lang mit starkem Haarausfall auf sich allein gestellt lassen. Das gilt auch, wenn du den Grund für den Haarausfall nicht kennst. Es kann sein, dass der Vierbeiner unter Stress steht oder eine Erkrankung hat, die behandelt werden muss. Auch plötzlich auftretender Haarausfall oder erste kahle Stellen sind ein Signal, dass etwas nicht stimmen könnte.

Weitere Tipps und Informationen

Hier sind noch einige zusätzliche Tipps und Informationen, die Ihnen helfen können, den Haarausfall Ihres Hundes im Sommer zu verstehen und zu behandeln:

  • Hormonelle Veränderungen: Hormonelle Veränderungen, z. B. während der Läufigkeit oder Trächtigkeit, können zu Haarausfall führen.
  • Ernährung: Mangel an bestimmten Vitaminen oder Fettsäuren kann sich negativ auf das Fell auswirken.
  • Parasiten und Pilze: Befall mit Milben, Flöhen oder Pilzen kann zu Juckreiz und Haarausfall führen.
  • Erkrankungen: Schilddrüsenunterfunktion oder das Cushing-Syndrom können ebenfalls Haarausfall verursachen.

Tabelle: Ursachen und Maßnahmen bei Haarausfall im Sommer

Ursache Maßnahmen
Saisonale Alopezie Tierärztliche Untersuchung, Beobachtung, ggf. Behandlung
Allergien Allergietest, Futterumstellung, Vermeidung von Allergenen
Stress Stressreduktion, Training, Ruhe
Fellwechsel Regelmäßiges Bürsten, hochwertige Ernährung, Futterzusätze
Parasiten und Pilze Behandlung mit entsprechenden Medikamenten
Erkrankungen Tierärztliche Behandlung der Grunderkrankung

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