Haarausfall ist ein Phänomen, welches unabhängig vom Alter Männer wie Frauen gleichermaßen betrifft. Während in den meisten Fällen eine genetische Disposition vorliegt, kann der Haarverlust auch andere Ursachen haben. Neben hormonellen Störungen (vor allem bei Frauen), Stress oder mangelhafter Ernährung, können auch verschiedene Krankheiten und Allergien für den Haarausfall verantwortlich sein.
Daher ist es nur allzu verständlich, wenn Betroffene mit Haarausfall ärztlichen Rat suchen. Haare haben wichtige physiologische und psychologische Bedeutung. Neben dem Schutz vor ultraviolettem Sonnenlicht haben Kopfhaare biologischen Signalcharakter. So sind es - zumindest in der westlichen Welt - bei Frauen lange, volle Haare, die Jugendlichkeit und Schönheit symbolisieren, und auch für Männer ist eine dichte, dunkle Kopfbehaarung ein Attribut von Vitalität und Jugend (1).
Im Folgenden werden wir uns einige der häufigsten Krankheiten ansehen, die Haarausfall verursachen können.
Alopecia areata ist eine häufig vorkommende Autoimmunkrankheit, die sich in kreisrundem Haarausfall, meist in klar begrenzten Arealen der Kopfhaut, manifestiert. In schweren Fällen kann sie auch zu einer kompletten Kahlheit führen. Etwa 0,2 % der Weltbevölkerung leiden an Alopecia areata. Die Erkrankung hat ein geschätztes Lebenszeitrisiko von 1,7 % und ist eine häufige Ursache für abrupt einsetzenden Haarausfall. Sie tritt aber seltener auf als androgenetische Alopezie oder Telogeneffluvium. Beide Geschlechter sind gleichermaßen betroffen. Obwohl Alopecia areata in jedem Alter auftreten kann, ist die Inzidenz unter jüngeren Altersgruppen höher. Alopecia areata ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Kindern.
Die Alopecia areata (AA) ist eine chronische, immunvermittelte Krankheit, die durch einen akut einsetzenden Haarausfall gegenzeichnet ist. Die Alopecia areata ist nach dem anlagenbedingten Haarausfall die zweithäufigste Ursache für Haarausfall Die Wahrscheinlichkeit, mindestens einmal im Leben an einer AA zu erkranken, beträgt 2 % (Lebenszeitinzidenz). Der häufigste Typ ist die umschriebene Alopecia areata. Seltener auftretende Typen sind Ophiasis -Typ, Alopecia totalis und Alopecia universalis, mit Prävalenzen von 0,02%, 0,08% und 0,03%.
Die AA betrifft die Geschlechter gleichermaßen und tritt in allen Altersgruppen und ethnischen Gruppen auf Bei 40 % der Patienten tritt die AA das erste Mal vor dem 20. Lebensjahr auf - bei ca. 85% zeigt sich die AA bis zum 40. Lebensjahr.
Die familiäre Häufung liegt bei etwa 15 %, wobei die Ausprägung der Erkrankung unter den betroffenen Familienmitgliedern unterschiedlich sein kann. Die Erkrankung setzt in der Regel sehr schnell ein. In manchen Fällen hört sie nach Auftreten von einer oder wenigen kahlen Stellen auf, in anderen Fällen schreitet sie weiter fort und führt einem kompletten Verlust der Kopf- oder sogar der Körperbehaarung.
Alopecia areata scheint ihren Ursprung im Immunsystem zu haben. Die Deregulierung des Immunsystems führt dazu, dass das Immunsystem Follikel mit wachsenden Haaren an bestimmten Stellen der Kopfhaut angreift. Da nur die Haare in der Wachstumsphase angegriffen werden, bleiben die Follikel mit Haaren, die sich nicht in der Wachstumsphase befinden, intakt.
Die spezifischen Auslöser der Alopecia areata sind nicht bekannt, aber es scheint, dass emotionaler oder physischer Stress, Virusinfektionen oder Medikamente eine Rolle spielen könnten. Aufgrund der hohen Spontanheilungsraten der Alopecia areata ist für einige Patienten, insbesondere in weniger schweren Fällen, in der Regel keine Behandlung erforderlich. Zwischen 35 % und 50 % der Patienten erholen sich innerhalb eines Jahres. Nur in den schwerwiegendsten Fällen (unter 10 %) ist eine vollständige Erholung der Haare selten.
Dennoch gibt es topische oder injizierbare Mittel oder Phototherapie, die helfen können, die negativen Auswirkungen dieser Krankheit schneller zu reduzieren. Ein Dermatologe muss für jeden Patienten individuell beurteilen, um die beste Behandlung für diesen Patienten zu finden.
Diagnose:
Hierbei wird ein dickes Haarbüschel (ca. 20-50 Haare) zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger am Haaransatz nahe der Kopfhaut fest gefasst, und dann fest, aber nicht gewaltsam von der Kopfhaut weggezogen. Wenn mehr als 10 % der erfassten Haare zwischen den Fingern am Ende verbleiben, gilt dies als positiver Zupftest und deutet auf aktiven Haarausfall hin. Für einen gültigen Test sollten die Haare mindestens einen Tag lang nicht gewaschen werden.
Das „Severity of Alopecia Tool’’ oder der sog. SALT Score ist ein sehr hilfreiches, visuelles Mittel zur Bestimmung des prozentualen Kopfhaarausfalls bei Alopecia areata.
Therapie:
Während jeder Sitzung erfolgen mehrere Injektionen an den Rand der Haarausfallsbereiche. Die Dauer der Behandlung wird abhängig von Wirksamkeit und Verträglichkeit vom behandelnden Arzt nach Rücksprache mit dem Patienten festgelegt. In der Regel erfolgen ca. 3-5 Unterspritzungen alle 4-8 Wochen. Bei gutem Ansprechen und Verträglichkeit können weitere Sitzungen erfolgen.
Die systemische Therapie mit Kortison erfolgt meistens in Form einer oralen Prednisolon-Stoßtherapie, d.h. tägliche ca. einwöchige orale Einnahme von Kortikosteroiden jeweils unterbrochen durch einnahmefreie Intervalle. Die gesamte Dauer der Therapie beträgt mindestens 3 Monate, diese soll jedoch vom behandelnden Arzt entsprechend des Ansprechens und des Auftretens von den Nebenwirkungen angepasst werden. Es ist wichtig, dass der Patient über die bekannten, möglichen Nebenwirkungen einer systemischen Kortison-Therapie von dem behandelnden Arzt aufgeklärt und überwacht wird.
Diese Option ist aufgrund ihres günstigeren Risikoprofils eine Alternative zur Sensibilisierungstherapie, besonders bei Kindern. Der Wirkmechanismus ist derzeit unklar, es wird jedoch vermutet, dass die vom Dithranol verursachte leichte Reizung der Kopfhaut zu einer Umlenkung der Entzündungszellen führt und es damit zur Förderung des Nachwachsens der Haare kommt. Zu den Nebenwirkungen gehören starke Reizung an den Anwendungsstellen, sowie vorübergehende Verfärbungen der Haut und Haare.
Bislang sind zwei Januskinase (JAK) Inhibitoren für die Behandlung der schweren AA zugelassen. Aktuell laufen weitere Studien mit weiteren JAK-Inhibitoren (Ruxolitinib, Upadacitinib) bzw. Minoxidil: Dies ist eine Substanz, die die Durchblutung um den Haarfollikel verbessert und so das Haarwachstum anregt. Der Wirkstoff hat keinen Einfluss auf die Entzündung, fördert jedoch das Haarwachstum, nachdem die Entzündung von der für die AA angesetzten Therapie (z.B. topische Kortikosteroide) unterdrückt wurde. Es könnte unterstützend beim Nachwachsen der Haare in den umschriebenen AA Herden eingesetzt werden.
Zink Supplementierung: Zink hilft die Immunantwort zu modulieren, und könnte bei Zink-Mangel hilfreich sein. Aber die verfügbaren Daten sind noch widersprüchlich, und kommen von kleinen Studien und Fallberichten. Vitamin D Supplementierung: Die Einnahme bei entsprechendem Vitaminmangel könnte von Bedeutung sein.
Die Alopecia areata ist eine Erkrankung mit einem stark variablen Verlauf. Einmaliges Auftreten, lange freie Intervalle und immer wieder neues Auftreten einzelner oder mehrerer Herde können sich abwechseln. Jahrelange keine neuen Herde und Remissionen über mehrere Jahre können ebenso auftreten. Faktoren, die mit einer schlechten Prognose assoziiert sind, sindein Auftreten im jungen Alter ein ausgeprägter Haarverlust wie z.B.
Aufgrund der hohen Sichtbarkeit, des unvorhersehbaren klinischen Verlaufs der Erkrankung und des derzeitigen Mangels anhaltend erfolgreicher Therapien ist die AA für viele Betroffene eine große emotionale Belastung. Auch wenn die Krankheit in jedem Alter eine Herausforderung sein kann, sind Kinder und Jugendliche besonders anfällig für ein hohes Maß psychischer Belastung ebenso wie für Mobbing durch und soziale Isolation von Gleichaltrigen.
Das therapeutische Vorgehen ist bei jedem Patienten unterschiedlich und abhängig von individuellen Faktoren wie der Ausprägung der Erkrankung und Nebenerkrankungen. Bitte beachten Sie, dass die Informationen auf dieser Seite keine Beratung bei einem Arzt ersetzen. Wir bitten Sie, sich an Ihren behandelnden Arzt oder Ärztin zu wenden, um die passende Therapie für Sie zu finden.
| Therapeutische Option | Evidenz |
|---|---|
| Topische Minoxidillösung | Hoch (Evidenzlevel 1) |
| Finasterid 1 mg Tablette (nur bei Männern) | Sehr gut (Evidenzlevel 1) |
| Systemische Antiandrogene bei Frauen mit hormoneller Dysregulation | Evidenzlevel 3 |
| Eigenhaartransplantation | Evidenzlevel 4 |
Eine der größten Sorgen für Patienten nach einer Krebsdiagnose sind die Nebenwirkungen der Chemotherapie, allen voran der Haarausfall. Die Chemotherapie verdankt ihre Wirksamkeit einer Reihe von starken Medikamenten, die die geschädigten Krebszellen attackieren sollen. Doch leider greifen die Medikamente nicht nur den Krebs, sondern auch die Haarwurzeln an.
Die Chemotherapie verdankt ihre Wirksamkeit einer Reihe von starken Medikamenten, die die geschädigten Krebszellen attackieren sollen. Doch leider greifen die Medikamente nicht nur den Krebs, sondern auch die Haarwurzeln an. Eine Krebsbehandlung führt in der Regel nur zu einem vorübergehenden Haarausfall, da die meisten Haarfollikel noch in der Lage sind, Haare zu produzieren. Das Haarwachstum normalisiert sich in der Regel wieder, sobald die Krebsbehandlung abgeschlossen ist.
Bei extremen toxischen Einflüssen, zum Beispiel durch Chemotherapie, ist die Schädigung der Haarfollikel so stark, dass die Haare innerhalb von ein bis drei Wochen im Haarfollikel abbrechen. Zum Trost sei gesagt, dass die Haare danach durch die 100%ige Wachstumssynchronisierung oft dichter sind als vorher. Gelegentlich kommt es zu Haarstrukturveränderungen, so dass glatte Haare lockig nachwachsen - oder umgekehrt (4).
Bei Krebspatienten setzt das Haarwachstum in den meisten Fällen nach dem Ende der Chemotherapie von allein wieder ein.
Auch die Schilddrüse hat maßgeblichen Einfluss auf das Haarwachstum, vor allem, wenn eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) vorliegt. Dann produziert die Schilddrüse nicht genügend wichtige Hormone, die der Körper braucht, um richtig zu funktionieren.
Sowohl eine Schilddrüsenunterfunktion als auch eine Schilddrüsenüberfunktion können zu Haarausfall führen, wenn sie unbehandelt bleiben. Diese Art von Haarausfall ist eine Folge der hormonellen Veränderungen, die durch die Verschiebung der Schilddrüsenwerte verursacht werden. Bei Schilddrüsenproblemen ist die Hormonproduktion gestört, insbesondere die der Hormone T3 und T4, die sich auf verschiedene Prozesse in Ihrem Körper auswirken. Bestimmte Medikamente, die zur Behandlung von Schilddrüsenproblemen eingesetzt werden, können ebenfalls zu dünner werdendem Haar führen. Ein Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone lässt sich leicht durch Bluttests feststellen. Es gibt eine breite Palette medizinischer Behandlungen, um das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen, wodurch die Symptome in der Regel verschwinden und der Haarausfall gestoppt wird.
Bei Schilddrüsenproblemen ist die Hormonproduktion gestört, insbesondere die der Hormone T3 und T4, die sich auf verschiedene Prozesse in Ihrem Körper auswirken. Bestimmte Medikamente, die zur Behandlung von Schilddrüsenproblemen eingesetzt werden, können ebenfalls zu dünner werdendem Haar führen. Ein Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone lässt sich leicht durch Bluttests feststellen. Es gibt eine breite Palette medizinischer Behandlungen, um das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen, wodurch die Symptome in der Regel verschwinden und der Haarausfall gestoppt wird.
Alopecia areata ist jedoch nur eine von verschiedenen Autoimmunerkrankungen, die Haarausfall verursachen können. Lupus ist eine langfristige Autoimmunerkrankung mit einer Vielzahl von Symptomen, die sich auf die Gesundheit von Haut und Haaren auswirken können. Haarausfall kann demnach eine Begleiterscheinung von Lupus sein und wird hierbei durch Entzündungen, Wunden oder Medikamente ausgelöst werden. Lupus wirkt sich nicht immer auf das Haar aus. Wenn dies jedoch der Fall ist, steigt die Zahl der ausfallenden Haare. Bei manchen Menschen bricht das Haar nur um den Haaransatz herum oder wird nur geringfügig dünner, während bei anderen Menschen ganze Haarbüschel ausfallen können.
Während Stress häufig eine kurzfristige Ursache für Haarausfall ist, können schwerer Stress oder Angstzustände mit der Trichotillomanie in Verbindung gebracht werden. Forscher gehen davon aus, dass diese psychische Erkrankung mit Zwangsstörungen und anderen Arten von Angstzuständen zusammenhängt. Neben dem zwanghaften Ziehen an den Haaren gibt es weitere Anzeichen für Trichotillomanie, wie z. B. Betroffenen hilft in den meisten Fällen eine Therapie, bei der der Drang nach dem Haare ausreißen durch andere Bewältigungsmechanismen von Stress ersetzt wird.
Neben verschiedenen Erkrankungen können auch Allergien Haarausfall verursachen. Jüngste Studien haben einen möglichen Zusammenhang zwischen allergischen Erkrankungen und Alopecia areata aufgezeigt. Wiederholte Beobachtungen deuten darauf hin, dass bestimmte Allergien wie Asthma oder Dermatitis mit dem Schweregrad und dem Beginn des Haarausfalls bei Alopecia areata korrespondieren können. Daneben werden auch Allergien gegen bestimmte Lebensmittel mit Haarausfall in Verbindung gebracht.
Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Haarverlust durch einen allergiebedingten Nährstoff, können wir bei KÖ-HAIR hier mit einer einfachen Blutanalyse Klarheit schaffen.
Haarausfall kann ein Indikator für eine Krankheit sein, wie z. B. eine Erkrankung der Schilddrüse (z. B. einer ÜBerfunktion der Schilddrüse), Syphilis, Lupus, Ernährungsprobleme (z. B. Crash Diäten oder Eisen- oder Proteinmangel) und ein hormonelles Ungleichgewicht.
Infolge bestimmter Erkrankungen kann der Haarausfall sehr umfangreich sein. So führt beispielsweise Alopecia areata (im Zusammenhang mit dem Immunsystem) zu lückenhaftem Haarausfall, während Ringelflechte und andere Infektionen der Kopfhaut ebenfalls zum Haarausfall beitragen können. Eine weitere mögliche Ursache ist Trichotillomanie (das Ausreißen von Haaren).
Es gibt verschiedene Erkrankungen, die mit Haarausfall in Verbindung stehen, zum Beispiel:
Um den Haarverlust erfolgreich zu bekämpfen, ist es entscheidend, seine Ursache zu diagnostizieren. Ist die Ursache gefunden, kann mit der passenden Behandlung des Haarausfalls begonnen werden. Eine Haartransplantation ist bei all diesen genannten Formen des Haarausfalls zunächst keine Option, da die Ursachen des Haarverlustes zumeist vorübergehend sind beziehungsweise gut behandelt werden können.
Gerne stehen wir Ihnen bei KÖ-HAIR zur Verfügung, um den Ursachen Ihren Haarverlustes auf den Grund zu gehen und Sie zur optimalen Behandlung zu beraten. Vereinbaren Sie daher am besten gleich Ihre telefonische Erstberatung in unserer Haarfachklinik.
Um die Ursachen für Haarausfall abzuklären, ist ein Besuch in der hausärztlichen Praxis sinnvoll.
Um Haarausfall zu diagnostizieren, ist ein ausführliches Gespräch wichtig. Daneben genügt es häufig schon, das Muster des Haarausfalls zu prüfen und die Kopfhaut zu betrachten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haarausfall zu behandeln. Wichtig: In vielen Fällen muss man die Behandlung selber bezahlen. Lassen Sie sich gut über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Therapie und die anfallenden Kosten beraten.
Alle Formen von Haarausfall lassen sich kosmetisch verbergen (kaschieren). Manche Menschen fühlen sich wohler, wenn sie eine Perücke oder ein Haarteil tragen. Andere versuchen, mit speziellen Frisuren oder Haare färben, den Ausfall zu kaschieren.
Bei Frauen mit anlagebedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) kommen Präparate mit dem Wirkstoff Minoxidil infrage, bei Männern zusätzlich mit dem Wirkstoff Finasterid. Minoxidil gibt es zum Aufragen auf die Haut; Finasterid auch als Tabletten. Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) wird meist mit entzündungshemmend wirkendem Kortison behandelt. In der Regel wird das Medikament äußerlich auf die kahlen Stellen aufgetragen. Man kann es aber auch in die Haut spritzen oder als Tabletten nehmen.
Die Verpflanzung von Eigenhaar findet bei Menschen mit anlagebedingtem Haarausfall Einsatz. Bei anderen Formen von Haarausfall eignet sie sich nicht. Sie dienen gewissermaßen dazu, das Immunsystem bei Menschen mit kreisrundem Haarausfall „umzulenken“. Ziel ist es, Entzündungen an den Haarwurzeln zu stoppen, sodass sich diese erholen und nachwachsen können.
Für manche Menschen ist Haarausfall ein einschneidendes Erlebnis, das emotional stark belastet. Mitunter entwickeln sie psychische Probleme wie Ängstlichkeit und Depressivität.
Zudem kann es vorkommen, dass Betroffene sozial ausgegrenzt oder gemoppt werden. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist das Risiko groß. Sich an eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten zu wenden, kann dann sehr hilfreich sein.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haarausfall zu behandeln. Wichtig: In vielen Fällen muss man die Behandlung selber bezahlen. Lassen Sie sich gut über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Therapie und die anfallenden Kosten beraten.
Alopecia areata wird meist mit entzündungshemmend wirkendem Kortison behandelt. In der Regel wird das Medikament äußerlich auf die kahlen Stellen aufgetragen. Man kann es aber auch in die Haut spritzen oder als Tabletten nehmen.
Die Verpflanzung von Eigenhaar findet bei Menschen mit anlagebedingtem Haarausfall Einsatz. Bei anderen Formen von Haarausfall eignet sie sich nicht. Sie dienen gewissermaßen dazu, das Immunsystem bei Menschen mit kreisrundem Haarausfall „umzulenken“. Ziel ist es, Entzündungen an den Haarwurzeln zu stoppen, sodass sich diese erholen und nachwachsen können.
Für manche Menschen ist Haarausfall ein einschneidendes Erlebnis, das emotional stark belastet. Mitunter entwickeln sie psychische Probleme wie Ängstlichkeit und Depressivität.
Sich an eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten zu wenden, kann dann sehr hilfreich sein.
Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zu Informationszwecken und sollten nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung angesehen werden. Konsultieren Sie immer einen Arzt oder einen qualifizierten Gesundheitsdienstleister, wenn Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit haben.
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