Balea Men Precision5 Flex-Pro im Test: Ein umfassender Überblick

Die Rasur ist für viele Männer ein fester Bestandteil der täglichen Routine. Dabei stellt sich oft die Frage, welcher Rasierer die besten Ergebnisse liefert. Die Stiftung Warentest hat Nassrasierer getestet und festgestellt, dass die Qualitätsunterschiede gering, die Preisunterschiede aber groß sind. Dieser Artikel beleuchtet den Balea Men Precision5 Flex-Pro und vergleicht ihn mit anderen Optionen, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Präzise Rasur mit dem dm Balea Men Precision5 Flex-Pro

Der dm Balea Men Precision5 Flex-Pro bietet eine präzise und komfortable Rasur für Männer. Mit seinem 3-dimensional beweglichen Scherkopf passt er sich optimal den Gesichtskonturen an und sorgt für ein glattes Ergebnis. Die fünf Schneiden im Klingenblock garantieren eine gründliche Rasur, während die Konturenklinge für exakte Linien und Details sorgt.

Hochwertiges Rasiersystem mit Wechselklinge

Dieses Rasiersystem mit Wechselklinge ist ideal für Männer, die Wert auf eine gründliche und komfortable Rasur legen. Der Nassrasierer ist einfach zu handhaben und bietet eine hohe Flexibilität dank des beweglichen Scherkopfes. Die Wechselklingen sind leicht austauschbar und sorgen stets für eine scharfe und präzise Rasur.

Testergebnisse und Vergleiche

Für das letzte «Test»-Heft des Jahres 2024 hat die deutsche Stiftung Warentest einen großen Aufwand betrieben. 160 Männer haben 20 Nassrasierer getestet und beurteilt. Neben Systemrasierern mit einer bis sechs Klingen kamen auch klassische Rasierhobel zum Einsatz.

Im Test gab es kaum Unterschiede zwischen den Modellen. Alle 20 Rasierer haben das Qualitätsurteil «gut» erhalten. Es spielt auch keine Rolle, ob eine oder mehrere Klingen parallel zum Einsatz kommen. So hat im Test etwa der Vier-Klingen-Rasierer von Aldi besser abgeschnitten als die Version mit sechs Klingen.

Mehr Klingen bedeuten auch nicht unbedingt längere Haltbarkeit: Mit vier Klingen konnten die Tester im Schnitt zwölfmal das Gesicht gründlich rasieren, bei sechs Klingen waren es nur acht Durchgänge, bis die Klingen stumpf wurden. Maximal waren mit Systemrasierern fünfzehn Rasuren möglich, bei den Hobeln schwanken die Resultate von sieben bis elf Durchgängen.

Die Modelle Fusion 5 und Labs von Gillette sowie die Modelle Sword Hydro 5 Skin Protection Advanced und Sword Hydro 5 Skin Protection Regular von Wilkinson lieferten sich ein Rennen um den Testsieg. Alle erreichten eine deutsche Schulnote 1,8. Der Fusion 5 schaffte es schlussendlich an die Spitze, weil er etwas hautschonender ist als die anderen Modelle und auch sonst überall sonst gute Noten erhielt. Der Wilkinson Advanced schaffte am meisten Rasuren mit einer Klinge. Aber wie erwähnt, sind insgesamt die Unterschiede sehr gering.

Kostenvergleich

Die Stiftung Warentest hat auch eine Vollkostenrechnung erstellt: Was kostet tägliches Rasieren pro Jahr? Der Gillette Labs liegt hier mit 157 Euro an der Spitze. Der Testsieger Fusion 5 ist mit 114 Euro ebenfalls noch teuer. Die beiden Wilkinson-Modelle sind mit 81 Euro (Advanced) und 59 Euro (Regular) bereits deutlich günstiger.

Der Balea Men Precision5 Flex-Pro liegt mit der Note 1,9 ganz nahe an den besten vier Modellen, und die Kosten sind mit 45 Euro pro Jahr nochmals geringer. Nur ein Modell von Aldi ist mit Kosten von knapp 20 Euro nochmals deutlich günstiger.

Vier traditionelle Rasierhobel haben die Tester parallel dazu ausprobiert. Auch sie erhielten alle das Qualitätsurteil «gut». Trotz weniger Klingenschutz und vermeintlich komplizierterer Handhabung benötigten die Tester übrigens im Schnitt nur eine Minute länger für die Rasur als mit einem Systemrasierer.

Zwei grosse Vorteile haben Rasierhobel: Die Klingen sind standardisiert, sodass du jeden Hobel mit Klingen aller Marken kombinieren kannst. Ausserdem sind die Klingen deutlich günstiger, wodurch sich die relativ teuren Hobel schnell amortisieren. Wer sich beispielsweise mit den Klingen von Mühle täglich rasiert, zahlt nur knapp über 10 Euro pro Jahr - nochmals deutlich weniger als mit dem Aldi-Rasierer.

RASIERHOBEL vs. SYSTEMRASIERER 🪒 Womit geht die Rasur der Glatze besser? Vor- und Nachteile.

Alternativen und weitere Aspekte

Viele Männer entscheiden sich für die Nassrasur mit Systemrasierern und nicht wenige nehmen einfach den nächstbesten, den sie günstig bei ihrem Discounter oder Drogeriemarkt entdecken.

Für die Nassrasur spricht ihre Gründlichkeit. Weil die Klinge sehr nah über die Haut gleitet, werden Barthaare ebenda abgeschnitten. Elektrorasierer haben zum Schutz fein gelochte Metallplatten, die zwar die Haut vor Verletzungen schützen, aber aufgrund des größeren Abstands zur Haut minimale Stoppeln hinterlassen. Dadurch wird die Haut nicht ganz so glatt und der Bartschatten wird früher wieder sichtbar.

Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer kosten zwar bei der Anschaffung nicht viel, die Klingen gehen jedoch stark ins Geld - und man muss sie oft wechseln. Auch für Männer mit unebener Gesichtshaut geht nichts über die Elektrorasur. Sich mit einem Rasierapparat zu schneiden, ist nahezu unmöglich.

Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen. Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.

Rasierer-Typ Vorteile Nachteile Jährliche Kosten (ca.)
Gillette Labs Hautschonend Teuer 157 €
Gillette Fusion 5 Testsieger, gute Leistung Teuer 114 €
Wilkinson Hydro 5 (Advanced) Viele Rasuren pro Klinge - 81 €
Wilkinson Hydro 5 (Regular) Günstiger - 59 €
Balea Men Precision5 Flex-Pro Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis - 45 €
Aldi-Rasierer Sehr günstig - 20 €
Rasierhobel (Mühle) Sehr günstige Klingen Erfordert Übung 10 €

Weitere Testergebnisse und Erfahrungen

Der Gillette Mach3 ist ein moderner Klassiker. Auch noch über 25 Jahre nach seinem Marktstart schneidet er meisterhaft - großen Verbesserungsbedarf sehen wir nicht. Die Rasur ist sanft und gründlich, der Griff erlaubt eine tadellose Handhabung und die Klingen halten sehr lange durch, weshalb der Mach3 nicht nur die Haut, sondern auch langfristig den Geldbeutel schont.

Der Wilkinson Sword Hydro 5 rasiert gut und der Preis pro Rasur ist nur minimal höher als bei unserem Favoriten. Der Griff ist ergonomischer und vor allem größer, wodurch er in großen Händen etwas besser liegt. Aufgrund der fünf Schneiden und der relativ ausladenden Kunststofffassung ist der Klingenkopf üppiger bemessen als beim Rasieren feiner Stellen im Gesicht etwas schwieriger macht.

Der Gillette Fusion5 schlug sich im Test ähnlich gut wie unser Favorit. Das Griffstück ist etwas ergonomischer gestaltet und er hat mehr Schneiden - fünf statt drei - sowie eine zusätzliche Trimmerklinge, um die Übergänge zu Koteletten und Co. sauber zu gestalten.

Mit dem Rasierer von Lidl kommt man langfristig mit am günstigsten weg. Für Umweltbewusste ist der Cien Men Dynamic 5 Pro nicht die erste Wahl, denn die Klingen halten nicht allzu lange durch. Allerdings sind sie auch für wenig Geld zu bekommen, sodass der Nassrasierer von Lidl langfristig einer der günstigsten ist. Schön ist auch, dass man trotz des niedrigen Preises nicht auf eine Trimmerklinge verzichten muss.

tags: #balea #manner #rasierer #test

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