Viele Frauen fühlen sich unwohl mit ihrem hohen Haaransatz. Ein hoher Haaransatz ist aber weiter verbreitet, als Sie vielleicht glauben und auch nicht grundsätzlich unattraktiv. Die richtigen Frisuren und Make-up können helfen, das Problem zu lindern und die Stirn optisch zu verkleinern. Dennoch ist ein Rückgang des Haaransatzes ein mögliches Zeichen dafür, dass Sie unter erblich bedingtem Haarausfall leiden.
Laut der International Society of Hair Restoration Surgery (ISHRS) waren 2024 rund 15,3 % aller chirurgischen Haarwiederherstellungsverfahren weltweit Frauen betroffen - ein Anstieg von 16,5 % im Vergleich zu 2021.
Eine hohe Stirn bei Frauen kann unterschiedliche Ursachen haben:
Die Diagnostik bei Frauen ist häufig schwieriger als bei Männern, da es mehr mögliche Ursachen gibt. Sie bemerken, dass die Haare am Haaransatz zurückgehen. Dadurch wird Ihr Gesicht optisch schließlich länger erscheinen. In der Regel geht das Haar zuerst an den Schläfen zurück. Sie können manchmal schon früh bemerken, dass der Prozess eingesetzt hat.
Sie können der Traktionsalopezie vorbeugen, indem Sie auf zu enge Zöpfe und bestimmte Frisuren verzichten. Außerdem verringern Sie das Risiko, indem Sie schonende Haarpflegeprodukte und Shampoos verwenden, die keine chemischen Inhaltsstoffe beinhalten.
Möchten Sie Ihre hohe Stirn verkleinern, so kommen zwei operative Therapien in Betracht. Wenn die Traktionsalopezie bereits vorliegt, gibt es medikamentöse Behandlungsformen, zum Beispiel mit Minoxidil. Auch eine PRP-Behandlung kann sinnvoll sein.
Mittels einer Haartransplantation kann robustes Hinterkopfhaar in den Stirnbereich transplantiert werden. Ist der Haaransatz ausgedünnt, so eignet sich am ehesten eine Haartransplantation. Das Endergebnis zeigt sich nach etwa einem Jahr. Mit einer Haartransplantation lässt sich die Haarlinie wunschgemäß und vor allem dauerhaft verschieben.
Um die Position der neuen Haarlinie zu ermittelt, orientieren wir uns im HAARZENTRUM AN DER OPER am sogenannten „Goldenen Schnitt“. Hierfür wird das Gesicht in drei gleich große Einheiten unterteilt. Die dabei entstehende Differenz im obersten Drittel wird daraufhin mit dem innovativen DHI-Verfahren aufgefüllt, bei dem im Gegensatz zu herkömmlichen Transplantationen rund 90 bis 95 Prozent der entnommenen Haare überleben. Aufgrund des üppigen Haarwuchses eignet sich für die Entnahme am besten der Bereich am mittleren Hinterkopf. Anschließend werden die entnommenen Follikel mit einer Mininadel sofort an der Haarlinie wieder eingesetzt.
Die Follikel werden vielmehr direkt in die Kopfhaut eingepflanzt und auf diese Weise Tiefe, Wuchsrichtung sowie Winkel jedes einzelnen Haares exakt bestimmt. Die direkte Implantation senkt das Austrocknungsrisiko der Haarfollikel und begünstigt ein langanhaltendes Ergebnis. Wir im HAARZENTRUM AN DER OPER achten zudem darauf, dass die transplantierten Haare später mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Dies unterstützt auch das Setzen leichter Geheimratsecken, das insbesondere bei Männern für ein natürlich aussehendes Ergebnis ausschlaggebend ist.
Die Transplantation erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung. Erste neue Haare sind nach etwa zwei Monaten sichtbar. Das endgültige Ergebnis zeigt sich dann innerhalb eines Jahres. Haare waschen ist bereits vier Tage nach der Operation wieder erlaubt.
Als zweite Option kommt vor allem bei Frauen die Verkürzung der Stirn durch Absenken des Haaransatzes in Betracht. Dazu ist jedoch eine relativ dicht beginnende Haarlinie notwendig. Genetischer Haarausfall sollte nicht vorliegen. Ist das Ziel vornehmlich eine Verkürzung der Stirn und es liegt ein dichter, aber hoch liegender Haaransatz vor, so eignet sich die operative Absenkung des Haaransatzes zur Harmonisierung der Gesichtsproportionen hervorragend. Das Ergebnis ist sofort ersichtlich, die Prozedur kann erfolgreich Ihre hohe Stirn verkleinern.
Die Absenkung des Haaransatzes gelingt durch eine Stirnverkürzung. Hierbei wird das Gewebe bis auf eine dünne Schicht kurz vor dem Schädelknochen gehoben und vom Skalp bis zum Hinterkopf gelöst. Der Stirnmuskel wird dabei auf Höhe des neuen Haaransatzes durchtrennt. So kann die Kopfhaut nach vorne geschoben werden. Tiefe Nähte nehmen die Spannung von der Wunde und ermöglichen eine feine Narbenbildung.
Die Absenkung des Stirnansatzes sowie Haartransplantationen werden in der Regel ambulant durchgeführt. Das bedeutet, Sie dürfen nach einer Beobachtungszeit am selben Tag wieder nach Hause gehen. Beide Operationen erfolgen in der Regel in lokaler Betäubung unter der Gabe von entspannender Medikation über die Vene. Auf Ihren Wunsch kann auch ein dauerhafter Dämmerschlaf durch einen Anästhesisten erfolgen.
Das Ergebnis der Verkürzung ist sofort ersichtlich. Bis allerdings die Narbe am Haaransatz verblasst ist und die ersten Haare durch die Narbe selber durchwachsen, vergeht oft bis zu einem Jahr. Die Dicke und Farbe einer Narbe ist auch genetisch bedingt. Insgesamt heilen Narben im Gesicht sehr gut ab. Die von der Praxis JugendLiebe angewandte Schnitttechnik schont die Haarwurzeln, so dass oftmals nach einer Erholungszeit sogar Haare durch die feine Narbe wachsen.
Bitte nehmen Sie vor der Operation keine blutverdünnenden Medikamente ein (Aspirin, Thomapyrin). Wir empfehlen das Waschen der Haare und des Körpers ab 5 Tage vor der Operation mit einem desinfizierenden Shampoo /Duschgel, zum Beispiel mit Octenisan. Vor einer Haartransplantation in lokaler Anästhesie dürfen Sie gerne frühstücken- am besten ohne koffeinhaltigen Kaffee, um den Blutdruck nicht unnötig zu heben.
Handelt es sich um eine Operation mit Narkose, so werden Sie am Vortag der Operation von unseren Anästhesisten kontaktiert, um das weitere Vorgehen in Ruhe vorab zu besprechen. In diesem Fall müssen Sie sechs Stunden vor der Operation auf Nahrungsaufnahme verzichten. Im Operationsbereich werden sich natürlicherweise Krusten bilden. Um die Heilung der Haut zu unterstützen, bekommen Sie ein angereichertes Shampoo sowie eine pflegende Vitaminhaarlotion.
Nach einigen Tagen beginnen Sie mit der Waschung und anschließendem Cremen der Kopfhaut. Dieser Vorgang kann selbstständig unkompliziert in Ihrer Dusche durchgeführt werden. Nach zwei bis drei Wochen, je nach Verlauf, sind Sie bereits wieder voll gesellschaftsfähig. Die entstehende Narbe verblasst in der Regel innerhalb eines halben Jahres.
Ein Stirnlifting - auch Brow Lift genannt - hebt abgesunkene Augenbrauen, öffnet den Blick und reduziert Stirn‑ sowie Zornesfalten. Ziel ist ein wacher, freundlicher Ausdruck, der zur individuellen Gesichtsarchitektur passt. Kurz gesagt: Ein Stirnlifting korrigiert die Brauenposition und glättet die Stirn.
Beim Stirnlifting wird die Stirnhaut mit dem darunterliegenden Gewebe schonend mobilisiert, gezielt gestrafft und die Augenbraue in einer anatomisch günstigen Position fixiert. Häufig werden mimische Muskeln in der Glabellaregion (Corrugator, Procerus) teilweise geschwächt, um vertikale Linien zwischen den Augenbrauen dauerhaft zu entschärfen. Das biologische Alter ist weniger entscheidend als Hautelastizität, Gewebestabilität, Mimikmuster, Haaransatz und gewünschte Veränderung.
Beim endoskopischen Lift sind die Inzisionen sehr kurz und im Haar verborgen. Prätrichial eignet sich zur Stirnverkürzung, koronar liegt vollständig im Haar.
Techniken:
Mit dem richtigen Styling können Sie zumindest optisch viel bewegen. Gerade glatte Haare sehen mit einem geschnittenen Pony oft edel aus und die hohe Stirn wird kaschiert. Wenn Sie keinen kompletten Pony tragen möchten, kann ein tiefer Seitenscheitel eine gute Alternative sein. Ein Sleeker Look lässt sich damit oft gut verbinden, kann aber auch die Aufmerksamkeit auf die hohe Stirn verstärken und ist mit Vorsicht einzusetzen. Manche Kurzhaarfrisuren wie der Pixie Cut eignen sich ebenfalls gut.
Ein Umstyling ist oftmals die einfachste Möglichkeit, die zunehmend kahlen Stellen am Kopf zu verdecken. So kann ein Seitenscheitel oder eine Frisur mit mehr Volumen das Haar auf der Stirnpartie geschickt verteilen und die Geheimratsecken bei Frauen effektiv verdecken. Neben einer gekonnt angepassten Frisur kann auch die Verwendung von speziellen Haarprodukten helfen. Volumen-Shampoos, Haarsprays oder Schaumfestiger können das Haar optisch dichter wirken lassen und die Geheimratsecken kaschieren.
Auch spezielles Schütthaar, das sich auf die kahlen Stellen streuen lässt, kann für mehr Fülle und Volumen sorgen.
Haarausfall kann auch bei Frauen in Form von Geheimratsecken sichtbar werden. Die Ursachen von Haarausfall sind vielfältig, so kann dieser erblich bedingt sein oder Symptom einer Krankheit sein. Auch Nährstoffmangel kann zu Haarausfall führen.
Die häufigste Form von Haarausfall ist der erblich bedingte Haarausfall, der in der Fachsprache auch als androgenetische Alopezie bezeichnet wird. Die Ursache dieses Haarausfalls liegt, wie der Name bereits verrät, in unseren Genen. Typisch für diese Form des Haarausfalls sind schütter werdendes Haar vor allem im Bereich des Mittelscheitels sowie auch die Ausbildung von Geheimratsecken.
Ursächlich für den erblich bedingten Haarausfall ist eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem körpereigenen Hormon Dihydrotestosteron (DHT), welches ein Stoffwechselprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron darstellt und natürlicherweise auch im weiblichen Körper vorkommt. Durch das DHT kommt es zu einer Schrumpfung der betroffenen Haarfollikel: Die gebildeten Haare wachsen immer weniger dick nach und fallen früher aus, da sich die Wachstumszyklen der Haare immer weiter verkürzen.
Abzugrenzen vom erblich bedingten Haarausfall ist u. a. hormonell bedingter Haarausfall. So kann auch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel zu Haarausfall führen: Die meisten Anti-Baby Präparate enthalten Östrogene. Bei manchen Frauen kommt es nach dem Absetzen (durch den plötzlich abfallenden Östrogenspiegel), bei anderen Frauen aber auch durch die Einnahme der Antibabypille zu vermehrtem Haarausfall. In beiden Fällen ist es die Veränderung des Hormonhaushaltes, die zu Haarausfall führt. In der Regel reguliert sich dieser mit der Zeit wieder von selbst.
Eine Veränderung des Hormonhaushaltes liegt auch in den Wechseljahren vor. Bis zu einem Drittel der Frauen in den Wechseljahren leiden unter Haarausfall. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was dünner werdende und vermehrt ausfallende Haare zur Folge haben kann.
Je nach Ursache und Form der zugrundeliegenden Haarausfallerkrankung unterscheiden sich die zur Verfügung stehenden Therapieoptionen stark voneinander. Das Arzneimittel Regaine® mit dem Wirkstoff Minoxidil wurde speziell zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls entwickelt, der in Form von Geheimratsecken oder einem sich lichtenden Mittelscheitel sichtbar werden kann.
Zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls der Frau können die bewährten Arzneimittel Regaine® Frauen Schaum oder Regaine® Frauen Lösung angewendet werden. Der enthaltene Wirkstoff Minoxidil kann das Wachstum neuer Haare anregen und das Fortschreiten des erblich bedingten Haarausfalls stoppen. Die Wirksamkeit ist klinisch belegt.
Regaine® Frauen Schaum ist besonders einfach und unkompliziert anzuwenden. Er wird einfach 1 x täglich auf die betroffenen Stellen der Kopfhaut aufgetragen und einmassiert. Bei regelmäßiger und täglicher Anwendung kann Regaine® Frauen Schaum bereits binnen 12 Wochen zu sichtbaren Verbesserungen führen.
Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, denn durch einen Nährstoff- und Mineralstoffmangel wird nicht nur das Immunsystem geschwächt, sondern Mangelerscheinungen können sich auch durch Haarausfall äußern. Typisch sind vor allem lichter werdendes Haar im Bereich des Mittelscheitels sowie die Ausbildung der typischen Geheimratsecken, die entgegen der allgemein vorherrschenden Meinung kein typisch männliches Problem darstellen.
Sollten Sie bereits an Haarausfall leiden, kann eine ausgewogene Ernährung zu einem normalen Haarwachstum beitragen, sofern Mangelerscheinungen die Ursache des Haarverlustes sind. Folgende Nährstoffe tragen zu einem normalen Haarwachstum bei:
Volumen und Fülle unserer Haarpracht sind immer auch Ausdruck von Vitalität und Jugendlichkeit. Zeigen sich Lücken oder kahle Stellen, nagt das natürlich am Selbstbewusstsein. Glücklicherweise stehen mittlerweile neben ästhetischen Methoden wie dem Umstyling der Haare oder einer Veränderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, zahlreiche wissenschaftlich fundierte Therapien zur Verfügung, um Haarausfall, der sich z. B. in Form von Geheimratsecken zeigen kann, dauerhaft entgegenzuwirken.
Häufig gestellte Fragen:
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Ist eine hohe Stirn bei Frauen genetisch bedingt? | Ja, eine hohe Stirn bei Frauen hat oft erblich Hintergründe. |
| Kann Stress oder Ernährung die Stirnhöhe beeinflussen? | Zusätzlich können Umwelteinflüsse und hormonelle Veränderungen im Laufe des Lebens dazu beitragen, dass der Haaransatz noch weiter zurückweicht. |
| Ist eine Haartransplantation bei Frauen genauso erfolgreich wie bei Männern? | Die Erfolgsquote bewegt sich bei Männern und Frauen in einem ähnlichen Bereich. |
| Kann eine hohe Stirn auch ein Zeichen für Haarausfall sein? | Ja, eine rückgängige Haarlinie, die die Stirn größer erscheinen lässt, kann ein Zeichen für beginnenden Haarausfall sein. |
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