Die Geheimnisse gut riechenden Bartöls: Inhaltsstoffe, Vorteile und Anwendung

In der Welt der Bartpflege gibt es viele Meinungen und Vorlieben, doch eines steht fest: Natürliche Produkte sind der Schlüssel zu einem gesunden, gut gepflegten Bart. Egal, ob du erst mit dem Bartwuchs begonnen hast oder schon stolzer Träger eines imposanten Vollbarts bist - die Pflege deines Bartes steht an erster Stelle. Und genau hier kommt das Bartöl ins Spiel. Es spendet Feuchtigkeit, macht die Haare geschmeidig, verhindert Juckreiz und sorgt dafür, dass deine Haut unter dem Bart gesund bleibt. Aber nicht jedes Bartöl ist gleich gut.

Ein Bartöl ist eine besondere Art von Haaröl, welches Feuchtigkeit spendet und das Barthaar pflegt. Einige können sogar das Haarwachstum fördern. Die besten Bartwuchs Öle fördern das Haarwachstum und versorgen das Barthaar intensiv mit Feuchtigkeit. Ein Bartöl ist ein großartiger Weichmacher, der deinen Bart weich machen und Haarbruch vorbeugen kann. Wenn du deinen Bart weich machen, pflegen und wohlriechend haben möchtest, dann ist Bartöl genau das Richtige für dich.

Was ist ein Bartöl? Es besteht in der Regel aus einer Kombination aus ätherischen Ölen, Trägerölen und Pflanzenextrakten. Das ätherische Öl bietet therapeutische Vorteile oder verleiht deinem Bart einfach einen angenehmen Duft. Trägeröle sind die Basis, die das ätherische Öl verdünnt und es für die Haut leichter absorbierbar macht.

Bartöl vs. Bartbalsam

Manchmal können Bartöl und Bartbalsam verwechselt werden. Im Gegensatz zu Bartöl besteht Bartbalsam aus einer buttrigen Basis, in der Regel Sheabutter, und wird für die Feuchtigkeitspflege und das Styling verwendet.

Warum Bartöl verwenden?

Es gibt viele Gründe, Bartöl in die tägliche Pflegeroutine zu integrieren:

  1. Ein Bartöl ist ein großartiger Weichmacher, der deinen Bart weich machen und Haarbruch vorbeugen kann.
  2. Es ist wichtig, deinen Bart regelmäßig zu waschen. Doch wenn du ihn zu oft wäschst, kann er seine natürlichen Öle verlieren.
  3. Abgestorbene Hautschuppen unter dem Bart können einen lästigen Juckreiz oder entzündete Rötungen verursachen.
  4. Widerspenstige, abstehende Haare sind sehr häufig.
  5. Barthaar kann schnell stumpf aussehen, wenn es nicht richtig gepflegt wird.
  6. Bartöl ist eine großartige Möglichkeit, deinem Bart Duft zu verleihen.

Die Bedeutung natürlicher Inhaltsstoffe

Natürliche Öle wie Jojoba, Argan, Mandel oder Hanföl sind wahre Wundermittel für deinen Bart und deine Haut. Sie wirken nicht nur feuchtigkeitsspendend, sondern auch regenerierend, entzündungshemmend und schützen deine Haut vor Umwelteinflüssen. Im Gegensatz zu den synthetischen und minderwertigen Inhaltsstoffen aus der Drogerie sind natürliche Bartöle vollgepackt mit pflegenden Substanzen, die dein Bart und deine Haut wirklich brauchen.

Die Wahrheit ist klar: Natürliche Bartöle sind die einzig sinnvolle Wahl, wenn es um die Pflege deines Bartes und deiner Haut geht. Große Drogeriemarken werden dir das nie sagen, denn ihre Produkte bestehen aus billigeren, synthetischen Zutaten, die weder deiner Haut noch deiner Bartpracht guttun. Setze stattdessen auf hochwertige, natürliche Öle, die dich mit echter Pflege versorgen.

Häufige Inhaltsstoffe in natürlichen Bartölen

Hier sind einige der beliebtesten und wirksamsten natürlichen Inhaltsstoffe, die in hochwertigen Bartölen zu finden sind:

  • Jojobaöl: Es ähnelt in seiner Struktur dem natürlichen Talg deiner Haut, was bedeutet, dass es perfekt einzieht und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, ohne fettig zu wirken.
  • Arganöl: Dieses kostbare Öl aus Marokko ist bekannt für seine außergewöhnlichen regenerativen Eigenschaften. Es ist reich an Vitamin E, Antioxidantien und essentiellen Fettsäuren, die nicht nur dein Barthaar stärken, sondern auch die Haut unter deinem Bart intensiv pflegen.
  • Mandelöl: Mandelöl ist besonders mild und pflegt sowohl die Haut als auch das Haar. Es ist reich an Vitamin A und E, die dazu beitragen, die Haut zu nähren und zu beruhigen.
  • Hanföl: Ein echtes Multitalent in der Hautpflege. Hanföl enthält Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgen. Es hat außerdem entzündungshemmende Eigenschaften, was besonders bei empfindlicher oder gereizter Haut von Vorteil ist. Hanföl hilft, das Gleichgewicht der Haut wiederherzustellen, ohne fettige Rückstände zu hinterlassen.
  • Ätherische Öle: Der Duft deines Bartöls sollte immer aus natürlichen ätherischen Ölen stammen. Ob beruhigend, erfrischend oder belebend - ätherische Öle bieten eine Vielzahl von Vorteilen für deine Haut und deinen Bart. Beliebte Optionen sind Zedernholz, Sandelholz, Bergamotte und Lavendel.

Die Frage nach dem "besten Bartöl" lässt sich nicht pauschal beantworten, denn jeder Bartträger hat unterschiedliche Bedürfnisse. Aber eines ist sicher: Natürliche Bartöle sind immer die beste Wahl. Ein kurzer Bart braucht weniger Pflege als ein langer, dichter Bart. Je länger dein Bart, desto intensiver sollte das Öl sein, das du verwendest. Der Duft deines Bartöls ist ebenso wichtig wie seine Pflegewirkung. Natürliche ätherische Öle bieten eine Vielzahl von Duftprofilen - von holzig und maskulin bis hin zu erfrischend und belebend.

Barttypen und ihre Bedürfnisse

Barthaare haben, wie die Haare auf dem Kopf, ihre eigene Textur und ihren eigenen Typ.

  • Glatthaar-Bärte wachsen in der Regel sehr lang und werden manchmal auch als Wikinger-Bärte bezeichnet. Um diesen Haartyp zu pflegen, solltest du ihn regelmäßig kämmen, um Verfilzungen zu vermeiden.
  • Gewelltes Barthaar kann leicht unkontrollierbar sein. Regelmäßiges Trimmen dieses Barttyps hilft, das Haar an Ort und Stelle zu halten.
  • Lockiges Barthaar wirkt oft kraus. Dies ist eine dichte Haarstruktur und kann zu Trockenheit neigen. Bartöl hilft, diesen Haartyp mit Feuchtigkeit zu versorgen und glänzend zu halten.

Dass es Stellen gibt, an denen keine Haare wachsen, ist völlig normal. Ein Bartöl kann helfen, spärliche Stellen voller erscheinen zu lassen. Nicht nur die Haare auf deinem Kopf werden grau, auch dein Bart wird mit der Zeit grau. Graues Haar neigt dazu, trocken und spröde zu sein. Hier kann ein Bartöl eine großartige Möglichkeit sein, den Bart weicher zu machen.

Anwendung von Bartöl

Idealerweise sollte es nach dem Duschen oder nach dem Waschen des Gesichts verwendet werden. Deine Haut und dein Haar sind durch das Waschen weicher und nehmen das Bartöl besser an, sodass es besser eindringen kann. Beginne, das Öl in deinen trockenen Bart einzumassieren und konzentriere dich dabei auf die Stellen, wo der Bart am trockensten ist. Es sollte von der Spitze bis zur Wurzel des Bartes aufgetragen werden. Die richtige Versorgung mit Nährstoffen ist wichtig für das Haarwachstum. Zusätzlich ein Bartwuchs-Serums zu deiner Routine hinzuzufügen, kann gesundes Haarwachstum stimulieren.

Bartöl wendet man idealerweise nach dem Duschen bzw. der Reinigung des Bartes an, wenn der Bart nicht mehr nass ist. Das Bartöl wird nicht direkt in den Bart, sondern auf die Handfläche geträufelt und anschließend kurz zwischen Fingern beziehungsweise Händen verrieben. Die Anzahl der Tropfen variiert je nach Bartlänge. Für kurze Bärte sind oft schon ein bis zwei Tropfen Bartöl ausreichend. Bei langen Vollbärten können es fünf oder mehr Tropfen sein. Hier sollte man zunächst mit weniger beginnen und sich an die richtige Menge herantasten.

Nachdem das Bartöl angewärmt wurde, massiert man das Öl an der Haut unter dem Bart ein und fährt mit den Fingern in Richtung Bartspitzen. So wird das Bartöl gleichmäßig von der Bartwurzel aus verteilt. Meist beginnt man am Kinn, geht dann zu den Wangen und dem Unterkiefer über und kümmert sich zuletzt um den Schnurrbart. Zum Schluss wird der Bart mit den Händen glatt gestrichen und in Form gebracht. Manch einer greift danach noch zum Bartkamm oder zur Bartbürste, um das Bartöl gleichmäßiger zu verteilen und etwas mehr Ordnung in die Barthaare zu bekommen. Am Ende entwickeln die meisten hier mit der Zeit ihre eigene Technik.

Wichtig ist jedoch, dass das Bartöl sowohl die Haare als auch die darunterliegende Haut erreicht und dort gleichmäßig verteilt und leicht einmassiert wird. Das Öl wird im Anschluss nicht ausgespült. Glänzt der Bart unnatürlich stark, dauert es etwas, bis das Öl von den Barthaaren aufgenommen wird. Je nach Bartlänge, Trockenheit der Barthaare und der Gesichtshaut kann Bartöl auch zweimal am Tag verwendet werden.

Tipps für die Bartpflege

Eine gute Bartpflege ist wichtig für gesundes Barthaar und gesunde Haut. Tägliches Bürsten verhindert Verfilzungen und fördert ein gesundes Haarwachstum. Mit einer Wet Brush in der Dusche entwirrst du deinen Bart sanft, ohne dass dabei Haare abbrechen. Gespaltene Haarspitzen können ein gesundes Haarwachstum behindern, daher solltest du dein Haar regelmäßig schneiden. Für ein gesundes Bartwachstum solltest du dein Barthaar alle 6-8 Wochen trimmen. Das beste Bartwuchs Öl kann dazu beitragen, das Haarwachstum zu fördern.

Empfehlenswerte Bartöle

Wir haben 29 Bartöle in der täglichen Praxis getestet und die Inhaltsstoffe überprüft. Hier sind einige Empfehlungen:

  • SatinNaturel Bio-Bartöl: Vereint hervorragende Pflegewirkung mit einem hohen Anteil an hochwertigen, natürlichen Inhaltsstoffen, die zum Großteil biozertifiziert sind. Die Barthaare werden nach der Anwendung schön geschmeidig und das Bartöl ist als vegan und tierversuchsfrei ausgewiesen.
  • Rebels n‘ Saints Legends are unshaved 100% biologisches Bartöl: Die Kombination aus Zitrus und Zeder bekommt hier Zimt als Begleitduft zur Seite gestellt. Das Öl besteht, abgesehen von Vitamin E, ausschließlich aus pflegenden und ätherischen Ölen - ohne Zusatz von Parfum oder anderen Stoffen. Das Ergebnis ist ein sehr reichhaltiges Bartöl, das toll pflegt und für eine hervorragende Kämmbarkeit sorgt.
  • Sapiens Organic Beard Oil Wild Forest: Wer mit einem widerspenstigen Bart kämpft und Parfumzusätze verträgt, sollte dieses Öl zumindest ein Mal ausprobiert haben. Es ist im Vergleich zu anderen Bartölen recht dickflüssig, weshalb sich der Bart besser in Form bringen lässt.
  • Striking Viking Bartöl Vanille: Möchte man es etwas süßer, ist dieses Öl eine hervorragende Wahl. Der Duft erinnert an gebrannte Mandeln und Vanillegebäck. Und das Beste ist: Das Bartöl kommt komplett ohne Parfum aus und setzt stattdessen auf Vanilleöl.

Weitere empfohlene Bartöle laut GQ:

  • La More PureBlend Beard Elixir
  • King C. Gilette Bartöl
  • L'Oréal BarberClub Bartöl
  • Oak Bartöl
  • Vinsk Premium-Bartöl
  • Hairlust Wonder Beard Grooming Oil
  • Annemarie Börlind Men System Energy System Boost 2-Phasen Bart-Öl
  • Störtebekker Premium Bartöl Crusoe
  • Rituals Bartöl
  • Proraso Bartöl
  • Le Labo Bartöl

Tabelle: Vergleich einiger empfohlener Bartöle

Bartöl Hauptinhaltsstoffe Duftnote Besondere Eigenschaften
SatinNaturel Bio-Bartöl Mandel-, Argan-, Jojoba-, Aprikosenkern- und Traubenkernöl Zeder und Zitrus Bio, vegan, tierversuchsfrei
Rebels n‘ Saints Legends are unshaved Sesamöl, Jojobaöl, Arganöl, Rizinusöl, Mandelöl, Kokosöl, Hanföl und Aprikosenöl Zitrus, Zeder und Zimt 100% biologisch, ohne Parfum
Sapiens Organic Beard Oil Wild Forest Mandelöl, Rizinusöl, Jojobaöl und Arganöl Wild Forest (süßliches Holz) Bio-Qualität, zähflüssig
Striking Viking Bartöl Vanille Traubenkernöl, Mandelöl, Jojobaöl und Arganöl Vanille Ohne Parfum, für Allergiker geeignet

Bartöl & Bartbalsam - Anwendung & Tipps | King C. Gillette Bartpflege

tags: #gut #riechendes #bartöl #inhaltsstoffe

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen