Guhl Shampoo und Inhaltsstoffe: Was Sie wissen sollten

Der stolze Hinweis „ohne Silikone“ prangt heute schon auf vielen Shampoo Verpackungen - Tendenz steigend. Seitdem bekannt wurde, dass Silikone Haar und Kopfhaut versiegeln und langfristig schädigen, steigen immer mehr Verbraucher auf ein Shampoo ohne Silikone um. Doch was ist eigentlich mit den vielen anderen, meist chemischen Zusätzen in unseren Shampoos? Sind die alle unbedenklich? Weit gefehlt. Ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe zu finden, ist oft gar nicht so einfach.

Viele Shampoos enthalten synthetische Duftstoffe um den Eigengeruch der im Shampoo verarbeiteten Chemikalien zu überdecken. Bei vielen Menschen lösen diese Duftstoffe allerdings starke allergische Reaktionen aus. Oft werden Duftmischungen mit einem einfachen Begriff „Parfum" umschrieben, vielleicht um von ihrer eigentlichen oft negativen Wirkung abzulenken. Denn ein Parfumöl, das sich zum Beispiel in einem Shampoo oder anderen Kosmetikprodukt findet, kann viele Hundert unterschiedliche Duftstoffe enthalten.

Im Folgenden werden einige der potenziell schädlichen Inhaltsstoffe in Shampoos erläutert, auf die Sie achten sollten.

Schädliche Inhaltsstoffe in Shampoos

1. Propylene Glycol

Propylene Glycol wird aus Erdöl gewonnen und wird in Shampoos gerne als Feuchthaltemittel eingesetzt. Es ist sehr häufig in Shampoos und anderen Pflegeprodukten zu finden. Propylene Glycol steht im Verdacht, die Haut durchlässiger für Schadstoffe zu machen.

Gesunde Alternative: Pentylene Glycol ist ein Feuchtigkeitsspender, der in der Naturkosmetik zugelassen ist und den selben Zweck erfüllt.

Propylene Glycol ist ein Feuchthaltemittel, das aus Erdöl gewonnen wird.

2. Formaldehyde

Shampoos und andere Pflegeprodukte enthalten häufig Formaldehyde, welche langfristig viele gesundheitliche Schäden im Körper verursachen können. Formaldehyde haben die Eigenschaft Stoffe miteinander zu verbinden und diese fest und widerstandsfähig machen. Diese spezielle Eigenschaft wird gerne und häufig in der Kosmetik genutzt. Formaldehyd wird deshalb sehr oft in Nagellacken oder Glättungsshampoos und -Conditionern eingesetzt.

Formaldehyde werden ebenfalls von der Industrie gerne zu Konservierungszwecken eingesetzt und gelten nicht nur als stark hautirritierend sondern sogar als krebserregend. Formaldehyd wird sogar zur Leichenkonservierung eingesetzt.

3. PEGs (Polyethylenglykole)

PEGs sind in der Herstellung besonders günstige und vielseitig einsetzbare Tenside. Daher sind sie in herkömmlichen Shampoos auch weit verbreitet. Aus Verbrauchersicht haben PEGs allerdings wenig Vorteile. PEGs weichen die Zellwände auf und begünstigen so das Eindringen schädlicher chemischer Stoffe in unseren Körper. Außerdem können Shampoos, die PEGs enthalten, Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.

PEGs sind anders als die Formaldehyde in der INCI-Liste recht einfach zu sehen, weil sie meist die Großbuchstaben PEG und eine Zahl im Namen tragen, also beispielsweise PEG-9 oder PEG-14 Glyceryl Oleate. Zudem solltest Du auf die Silbe „eth“ achten, da Soffe mit dieser Silbe ebenfalls zu dieser Stoffgruppe gehören. Wusstest Du das Sodium Laureth Sulfat (SLS) zu den bekanntesten Polyethylenglykolen gehört? Das Tensid ist eines der meist verwendeten waschaktiven Substanzen in Shampoos und anderen Pflegeprodukten.

PEGs weichen die Zellwände auf und begünstigen so das Eindringen schädlicher chemischer Stoffe in unseren Körper.

4. Parabene

Parabene verhindern, dass Shampoos und andere wasserhaltige Kosmetika von Bakterien und Schimmelpilzen befallen werden und werden daher sehr oft als Konservierungsmittel eingesetzt. Die Gefährlichkeit dieser Stoffgruppe besteht darin, dass sie dem Hormon Östrogen sehr ähnlich ist und so unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen kann. Bei Frauen reichen die Folgen eines Östrogen-Überschusses von Stimmungsschwankungen über schwere Depressionen bis zu Gebärmutter- und Brustkrebserkrankungen. Bei Männern begünstigt ein Östrogen-Überschuss die Verweiblichung (zum Beispiel eine Brustentwicklung).

5. Sulfate (SLS/SLES)

Jetzt kommen wir zu den am häufigsten verwendeten Tensiden (das sind die waschaktiven Substanzen in einem Produkt) in Shampoos: Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate. Aber warum werden diese Tenside dann überhaupt noch eingesetzt, wenn doch bekannt ist, dass sie so aggressiv sind? Durch ihre stark entfettende, schaumbildende Wirkung und ihre günstige Herstellung sind sie bei vielen Herstellern sehr beliebt und in fast jedem herkömmlichen Shampoo oder Conditioner zu finden.

Diese Tenside sind synthetisch und können sogar Rückstände von Dioxan und Nitraten enthalten, welche als Auslöser vieler Krebserkrankungen unter Verdacht stehen. Sie sind unter anderem auch deshalb heftig umstritten, da sie für Organschäden an Herz, Leber, Augen (grauer Star) und Gehirn mitverantwortlich sein sollen. Hierzu gibt es allerdings noch keine verlässlichen Studien, weshalb wir nur darauf hinweisen möchten ohne genauer darauf einzugehen.

Sulfate wie Sodium Laureth Sulfate (SLES) oder Sodium Lauryl Sulfate (SLS) sind aggressive Tenside, die stark entfetten. Sie können die Kopfhaut austrocknen, Irritationen auslösen und die Haarstruktur schädigen.

Wusstest Du, dass Tenside natürlichen Ursprungs, so wie wir sie bei unseren Produkten verwenden, mindestens genauso gut reinigen, dafür aber viel milder sind?

Ja, Sodium Laureth Sulfate (SLS) kann die Kopfhaut reizen, austrocknen und zu Juckreiz oder Haarausfall führen.

6. Synthetische Farbstoffe

Viele Shampoos enthalten synthetische Farbstoffe, die nicht selten schädliche Auswirkungen auf unseren Körper haben. Die meisten Farbstoffe werden unter der Bezeichnung CI (= Color-Index) plus einer fünfstelligen Zahl an den hinteren Stellen der Inhaltsangabe (INCI) gekennzeichnet. Oft kommen Azofarbstoffe zum Einsatz, von denen einige im Verdacht stehen, aromatische Amine oder Anilin freizusetzen, welche als krebserregend gelten.

Farbstoffe dienen rein dem Marketing und Hersteller erhoffen sich so, die Attraktivität ihrer Produkte zu steigern. Für die Wirkung eines Shampoos tragen Farbstoffe allerdings nichts bei. Übrigens: In unseren Produkten findest Du absolut keine synthetischen Farbstoffe.

7. Synthetische Duftstoffe

Shampoos enthalten häufig synthetische Duftstoffe um den Eigengeruch der im Shampoo verarbeiteten Chemikalien zu überdecken. Bei vielen Menschen lösen diese Duftstoffe allerdings starke allergische Reaktionen aus. Die sehr häufig eingesetzten Moschusverbindungen haben sogar eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung. Sie reichern sich in Fettgewebe an und lassen sich sogar in der Muttermilch nachweisen.

8. Weichmacher

Beide Inhaltsstoffe werden als Weichmacher in herkömmlichen Shampoos eingesetzt und gelten als stark allergene Stoffe und sind sogar giftig. Sie können mit anderen chemischen Inhaltsstoffen des Shampoos reagieren und gefährliche Nitrosamine bilden.

9. Silikone

Silikone bewirken, dass unsere Haare leichter kämmbar, glänzend und glatter werden. Klingt ja erst einmal nicht schlecht… ABER sie bilden dabei einen Film auf (Kopf-) Haut und Haaren und lassen sich (auch wenn es von manchen Herstellern gerne behauptet wird) nicht auswaschen, da die Stoffgruppe der Silikone nicht wasserlöslich ist.

So wird nicht nur unser Haar sondern auch unsere Kopfhaut bei jeder Wäsche immer mehr versiegelt (Build-up Effekt). Sie kann nicht mehr atmen und keine Schadstoffe mehr ausscheiden, was dazu führt, dass Schadstoffe über andere Hautstellen ausgeschieden werden.

Ja, Silikone legen sich wie ein Film auf Haar und Kopfhaut, wodurch sie versiegelt und langfristig ausgetrocknet werden.

Silikone verstecken sich oft hinter Begriffen wie „Dimethicone“, „Cyclopentasiloxane“ oder „-cone/-xane“-Endungen.

Brokkolisamen Öl und Kaktusfeigen Öl haben übrigens eine ebenfalls stark glättende Wirkung auf Dein Haar und tragen dazu bei, dass Du Deine Haare leichter kämmen kannst und sie schön glänzen - und das ganz ohne lästigen Build-Up Effekt.

Silikone legen sich wie ein Film auf Haar und Kopfhaut.

10. Oxybenzone

Oxybenzone werden als UV-Schutz in Shampoos oder in andere Kosmetikprodukte eingearbeitet, besonders in Color-Shampoos sind sie häufig anzutreffen.

Weitere bedenkliche Inhaltsstoffe

Formaldehyde, PEGs und bestimmte Konservierungsstoffe wie DMDM Hydantoin stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

Guhl Shampoo: Inhaltsstoffe im Blick

Guhl Shampoo enthält in vielen Varianten kritische Inhaltsstoffe wie Silikone oder Sodium Laureth Sulfate.

Ein Beispiel ist das GUHL Shampoo Blond Faszination mit Kamille. Hier die Inhaltsstoffe:

Inhaltsstoffe: Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Glycerin, Cocamidopropyl Betaine, Coco-Glucoside, Erythritol, Lactic Acid, Glyceryl Oleate, Sorbitan Caprylate, Polyquaternium-10, Benzyl Alcohol, Sodium Chloride, Panthenol, Tetrasodium Glutamate Diacetate, Piroctone Olamine, Glycine, Hydrolyzed Rice Protein, Chamomilla Recutita Flower Extract, Sodium Benzoate, Parfum, Linalool, CI 16035, CI 19140.

Achtung: Angaben und Vollständigkeit ohne Gewähr. Maßgeblich ist die jeweils auf der Packung angegebene Deklaration.

Wie man schädliche Inhaltsstoffe vermeidet

Die Liste gefährlicher Inhaltsstoffe in Shampoos ist nicht vollständig, die Kosmetikindustrie ist sehr innovativ was die Entwicklung neuer „Wirkstoffe“ angeht und versteckt diese überaus gerne in der Vielzahl der zur Verfügung stehenden chemischen Stoffbezeichnungen.

Achte auf die INCI-Liste und vermeide Stoffe wie Sulfate, Parabene, PEGs und synthetische Duftstoffe.

Bei Naturkosmetik bist Du vor schädlichen Inhaltsstoffen in der Regel sicher. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst und ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe suchst, bist du bei PAKAHI auf jeden Fall richtig! Wir setzen auf beste Naturkosmetik Zutaten und verzichten konsequent auf chemische Zusätze jeglicher Art.

Hier kannst Du Deine Kosmetikprodukte auch bereits vor dem Kauf auf ihre Inhaltsstoffe überprüfen.

In der Hautschutzengel Datenbank kann jeder durch das gezielte Filtern selbst entscheiden, welche Faktoren ihm bei der Wahl seiner Kosmetikprodukte besonders wichtig sind, wie z.B. Ohne Silikone

Alternativen zu Shampoos mit schädlichen Inhaltsstoffen

Es gibt viele Shampoos, die natürliche Inhaltsstoffe enthalten und frei von schädlichen Chemikalien sind. Einige Beispiele sind:

  • Shampoos mit natürlichen Tensiden
  • Shampoos mit ätherischen Ölen
  • Shampoos mit Pflanzenextrakten

Weitere Tipps für die Haarpflege

  • Waschen Sie Ihr Haar nicht zu oft.
  • Verwenden Sie lauwarmes Wasser zum Waschen Ihrer Haare.
  • Verwenden Sie eine Spülung, um Ihr Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen.
  • Vermeiden Sie es, Ihr Haar zu föhnen oder zu glätten.
  • Schützen Sie Ihr Haar vor der Sonne.

Achten Sie auf Shampoos ohne Silikone, Parabene und Sulfate.

Der Naturfriseur - Vorgehensweisen ohne Chemikalien und schädliche Inhaltsstoffe

Fazit:

Ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe zu finden, ist gar nicht so einfach. Die Liste potenziell gefährlicher Inhaltsstoffe ist sehr lang. Hormonell wirksame und krebserregende Substanzen sind hierbei keine Seltenheit.

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