Guhl Shampoo Inhaltsstoffe: Was Sie wirklich wissen sollten

Du wünschst Dir ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe? Ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe zu finden, ist oft gar nicht so einfach. Der stolze Hinweis „ohne Silikone“ prangt heute schon auf vielen Shampoo Verpackungen - Tendenz steigend. Ist ja super, denken sich viele Verbraucher und greifen zu. Seitdem bekannt wurde, dass Silikone Haar und Kopfhaut versiegeln und langfristig schädigen, steigen immer mehr Verbraucher auf ein Shampoo ohne Silikone um.

Doch was ist eigentlich mit den vielen anderen, meist chemischen Zusätzen in unseren Shampoos? Sind die alle unbedenklich? Die Liste potenziell gefährlicher Inhaltsstoffe ist sehr lang. Hormonell wirksame und krebserregende Substanzen sind hierbei keine Seltenheit.

Viele konventionelle Marken wie Head & Shoulders oder Pantene Pro-V verwenden Silikone, Sulfate und künstliche Duftstoffe. Guhl Shampoo enthält in vielen Varianten kritische Inhaltsstoffe wie Silikone oder Sodium Laureth Sulfate. Leider gehören auch vielen Guhl Shampoos und Spülungen zu dieser Gruppe und deswegen hat mich mein Geschenk - die Langzeit Volumen Serie von Guhl - nicht sonderlich gefreut.

Früher habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht ob eine Gesichtscreme oder ein Shampoo ungesund sein kann. Es haben mich lediglich die Wirkung und der Preis interessiert und ich vermute, dass die meisten von uns genau so ticken. Meine Einstellung hat sich verändert, nachdem ich immer wieder allergisch auf manche Kosmetika reagiert habe. U.a. habe ich wahnsinnigen Juckreiz durch Ei-Cognac Shampoo von Guhl bekommen und es hat zwei Wochen gedauert, bis sich meine gereizte Kopfhaut wieder beruhigt hat. Heute achte ich auf die Inhaltsstoffe und es gibt für mich gewisse „no-gos“.

Kritische Inhaltsstoffe in Shampoos

1. Propylene Glycol

Klingt chemisch, ist es auch! Es ist sehr häufig in Shampoos und anderen Pflegeprodukten zu finden. Propylene Glycol wird aus Erdöl gewonnen und wird in Shampoos gerne als Feuchthaltemittel eingesetzt. Propylene Glycol steht im Verdacht, die Haut durchlässiger für Schadstoffe zu machen.

Gesunde Alternative: klingt ähnlich, ist aber doch ganz anders: Pentylene Glycol ist ein Feuchtigkeitsspender, der in der Naturkosmetik zugelassen ist und den selben Zweck erfüllt.

2. Formaldehyde

Shampoos und andere Pflegeprodukte enthalten häufig Formaldehyde, welche langfristig viele gesundheitliche Schäden im Körper verursachen können. Formaldehyde haben die Eigenschaft Stoffe miteinander zu verbinden und diese fest und widerstandsfähig machen. Diese spezielle Eigenschaft wird gerne und häufig in der Kosmetik genutzt. Formaldehyd wird deshalb sehr oft in Nagellacken oder Glättungsshampoos und -Conditionern eingesetzt. Formaldehyde werden ebenfalls von der Industrie gerne zu Konservierungszwecken eingesetzt und gelten nicht nur als stark hautirritierend sondern sogar als krebserregend. Formaldehyd wird sogar zur Leichenkonservierung eingesetzt. Formaldehyde, PEGs und bestimmte Konservierungsstoffe wie DMDM Hydantoin stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

3. PEGs (Polyethylenglykole)

PEGs sind in der Herstellung besonders günstige und vielseitig einsetzbare Tenside. Daher sind sie in herkömmlichen Shampoos auch weit verbreitet. Aus Verbrauchersicht haben PEGs allerdings wenig Vorteile. PEGs weichen die Zellwände auf und begünstigen so das Eindringen schädlicher chemischer Stoffe in unseren Körper. Außerdem können Shampoos, die PEGs enthalten, Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.

PEGs sind anders als die Formaldehyde in der INCI-Liste recht einfach zu sehen, weil sie meist die Großbuchstaben PEG und eine Zahl im Namen tragen, also beispielsweise PEG-9 oder PEG-14 Glyceryl Oleate. Zudem solltest Du auf die Silbe „eth“ achten, da Soffe mit dieser Silbe ebenfalls zu dieser Stoffgruppe gehören. Wusstest Du das Sodium Laureth Sulfat (SLS) zu den bekanntesten Polyethylenglykolen gehört? Das Tensid ist eines der meist verwendeten waschaktiven Substanzen in Shampoos und anderen Pflegeprodukten.

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4. Parabene

Parabene verhindern, dass Shampoos und andere wasserhaltige Kosmetika von Bakterien und Schimmelpilzen befallen werden und werden daher sehr oft als Konservierungsmittel eingesetzt. Die Gefährlichkeit dieser Stoffgruppe besteht darin, dass sie dem Hormon Östrogen sehr ähnlich ist und so unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen kann. Bei Frauen reichen die Folgen eines Östrogen-Überschusses von Stimmungsschwankungen über schwere Depressionen bis zu Gebärmutter- und Brustkrebserkrankungen. Bei Männern begünstigt ein Östrogen-Überschuss die Verweiblichung (zum Beispiel eine Brustentwicklung).

5. Sulfate (SLS/SLES)

Jetzt kommen wir zu den am häufigsten verwendeten Tensiden (das sind die waschaktiven Substanzen in einem Produkt) in Shampoos: Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate. Aber warum werden diese Tenside dann überhaupt noch eingesetzt, wenn doch bekannt ist, dass sie so aggressiv sind? Durch ihre stark entfettende, schaumbildende Wirkung und ihre günstige Herstellung sind sie bei vielen Herstellern sehr beliebt und in fast jedem herkömmlichen Shampoo oder Conditioner zu finden. Sulfate wie Sodium Laureth Sulfate (SLES) oder Sodium Lauryl Sulfate (SLS) sind aggressive Tenside, die stark entfetten. Sie können die Kopfhaut austrocknen, Irritationen auslösen und die Haarstruktur schädigen. Ja, Sodium Laureth Sulfate (SLS) kann die Kopfhaut reizen, austrocknen und zu Juckreiz oder Haarausfall führen.

Diese Tenside sind synthetisch und können sogar Rückstände von Dioxan und Nitraten enthalten, welche als Auslöser vieler Krebserkrankungen unter Verdacht stehen. Sie sind unter anderem auch deshalb heftig umstritten, da sie für Organschäden an Herz, Leber, Augen (grauer Star) und Gehirn mitverantwortlich sein sollen. Hierzu gibt es allerdings noch keine verlässlichen Studien, weshalb wir nur darauf hinweisen möchten ohne genauer darauf einzugehen. Wusstest Du, dass Tenside natürlichen Ursprungs, so wie wir sie bei unseren Produkten verwenden, mindestens genauso gut reinigen, dafür aber viel milder sind?

6. Synthetische Farbstoffe

Viele Shampoos enthalten synthetische Farbstoffe, die nicht selten schädliche Auswirkungen auf unseren Körper haben. Die meisten Farbstoffe werden unter der Bezeichnung CI (= Color-Index) plus einer fünfstelligen Zahl an den hinteren Stellen der Inhaltsangabe (INCI) gekennzeichnet. Oft kommen Azofarbstoffe zum Einsatz, von denen einige im Verdacht stehen, aromatische Amine oder Anilin freizusetzen, welche als krebserregend gelten. Farbstoffe dienen rein dem Marketing und Hersteller erhoffen sich so, die Attraktivität ihrer Produkte zu steigern. Für die Wirkung eines Shampoos tragen Farbstoffe allerdings nichts bei. Übrigens: In unseren Produkten findest Du absolut keine synthetischen Farbstoffe.

7. Synthetische Duftstoffe

Shampoos enthalten häufig synthetische Duftstoffe um den Eigengeruch der im Shampoo verarbeiteten Chemikalien zu überdecken. Bei vielen Menschen lösen diese Duftstoffe allerdings starke allergische Reaktionen aus. Die sehr häufig eingesetzten Moschusverbindungen haben sogar eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung. Sie reichern sich in Fettgewebe an und lassen sich sogar in der Muttermilch nachweisen. Oft werden Duftmischungen mit einem einfachen Begriff „Parfum" umschrieben, vielleicht um von ihrer eigentlichen oft negativen Wirkung abzulenken. Denn ein Parfumöl, das sich zum Beispiel in einem Shampoo oder anderen Kosmetikprodukt findet, kann viele Hundert unterschiedliche Duftstoffe enthalten.

8. Allergene Stoffe

Beide Inhaltsstoffe werden als Weichmacher in herkömmlichen Shampoos eingesetzt und gelten als stark allergene Stoffe und sind sogar giftig. Sie können mit anderen chemischen Inhaltsstoffen des Shampoos reagieren und gefährliche Nitrosamine bilden.

9. Silikone

Silikone bewirken, dass unsere Haare leichter kämmbar, glänzend und glatter werden. Klingt ja erst einmal nicht schlecht… ABER sie bilden dabei einen Film auf (Kopf-) Haut und Haaren und lassen sich (auch wenn es von manchen Herstellern gerne behauptet wird) nicht auswaschen, da die Stoffgruppe der Silikone nicht wasserlöslich ist. So wird nicht nur unser Haar sondern auch unsere Kopfhaut bei jeder Wäsche immer mehr versiegelt (Build-up Effekt). Sie kann nicht mehr atmen und keine Schadstoffe mehr ausscheiden, was dazu führt, dass Schadstoffe über andere Hautstellen ausgeschieden werden. Ja, Silikone legen sich wie ein Film auf Haar und Kopfhaut, wodurch sie versiegelt und langfristig ausgetrocknet werden. Silikone verstecken sich oft hinter Begriffen wie „Dimethicone“, „Cyclopentasiloxane“ oder „-cone/-xane“-Endungen.

Brokkolisamen Öl und Kaktusfeigen Öl haben übrigens eine ebenfalls stark glättende Wirkung auf Dein Haar und tragen dazu bei, dass Du Deine Haare leichter kämmen kannst und sie schön glänzen - und das ganz ohne lästigen Build-Up Effekt.

Infografik: Shampoo ohne Silikone selber machen

10. Oxybenzone

Oxybenzone werden als UV-Schutz in Shampoos oder in andere Kosmetikprodukte eingearbeitet, besonders in Color-Shampoos sind sie häufig anzutreffen.

11. Formaldehydabspalter

Formaldehydabspalter wie DMDM Hydantoin oder Diazolidinyl Urea besitzen die fatale Fähigkeit krebserregende Nitrosamine zu bilden. Außerdem kennen sie im Produkt oder in der Haut Formaldehyd freisetzen und erbgutverändernd zu wirken. Aus oben genanten Grunde möchte ich Euch auf die Formaldehydabspalter aufmerksam machen. Ob man es sehen will oder nicht, Tatsache ist, dass die meisten Shampoos von Guhl gefährliche Formaldehydabspalter enthalten. Ich habe diese Stoffe zwar auch in Aussie Shampoos und Produkten anderer Marken gefunden, aber nirgendwo so verbreitet wie bei Shampoos von Guhl. Außerdem finde ich es fast ironisch, dass ausgerechnet das Pur & Belebend Shampoo außer DMDM Hydantoin auch die gefährlichen Moschus Dufte enthält.

Wie man schädliche Inhaltsstoffe vermeidet

Die Liste gefährlicher Inhaltsstoffe in Shampoos ist nicht vollständig, die Kosmetikindustrie ist sehr innovativ was die Entwicklung neuer „Wirkstoffe“ angeht und versteckt diese überaus gerne in der Vielzahl der zur Verfügung stehenden chemischen Stoffbezeichnungen. Selbst wenn man diesen Eintrag bis zum Ende gelesen hat - wie viel kann man sich tatsächlich merken? Da wir persönlich kein fotographisches Gedächtnis und auch keinen Doktor der Chemie haben, ist die Bilanz eher dürftig. Allerdings ging es uns hier auch nicht um das auswendig Lernen chemischer Stoffbezeichnungen, sondern vielmehr um die Sensibilisierung für das Thema im Allgemeinen.

Hier kannst Du Deine Kosmetikprodukte auch bereits vor dem Kauf auf ihre Inhaltsstoffe überprüfen. Bei Naturkosmetik bist Du vor schädlichen Inhaltsstoffen in der Regel sicher. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst und ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe suchst, bist du bei PAKAHI auf jeden Fall richtig! Wir setzen auf beste Naturkosmetik Zutaten und verzichten konsequent auf chemische Zusätze jeglicher Art.

Achte auf die INCI-Liste und vermeide Stoffe wie Sulfate, Parabene, PEGs und synthetische Duftstoffe. Um sich zu schützen schlage ich vor, die paar Namen der Formaldehydabspalter zu merken und in Zukunft die INCI daraufhin zu prüfen. Nervig, ich weiß, aber es lohnt sich.

Guhl Shampoo: Ein genauerer Blick

Ich bekomme allerdings auch Produkte, die ich mir selbst nie gekauft hätte, weil sie ausgesprochen schlechte Inhaltsstoffe vorweisen. Vor allem in der Spülung steckt jede Menge Mist. Mein Freud behauptet, dass das was zugelassen ist, auch sicher sein muss. Wir leben doch in einem moderndem und reichen Land, oder? Da frage ich mich allerdings: Warum die gleichen Stoffe (z.B. Formaldehyd und Formaldehydabspalter werden als Konservierungsmitteln eingesetzt und sind vor allem in Nagellacken zu finden.

Unten habe ich alle mir bekannten Produkte aufgelistet (Aussie, Guhl, Olaz) die DMDM Hydantoin oder Diazolidinyl Urea enthalten. Man kann über Vor- und Nachteilen von Silikonen diskutieren und sich dafür oder dagegen entscheiden. Das finde ich legitim aber offensichtlich giftige Stoffe sind hingegen keine „Geschmacksache“ und die potenzielle Risiken, die diese mit sich bringen, sind zu groß um das Thema einfach zu ignorieren.

Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum ein Shampoo oder eine Creme solch einen Stoff enthalten sollte, wenn es offensichtlich auch ohne ihn geht. Viele Guhl Shampoos enthalten kritische Shampoo-Zusätze wie z. B. Silikone, Sulfate (SLS/SLES), Parabene und PEGs. Sie versiegeln das Haar, trocknen aus oder stehen im Verdacht, hormonell zu wirken.

Alternativen und Empfehlungen

Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst und ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe suchst, bist du bei PAKAHI auf jeden Fall richtig! Wir setzen auf beste Naturkosmetik Zutaten und verzichten konsequent auf chemische Zusätze jeglicher Art. Bei Naturkosmetik bist Du vor schädlichen Inhaltsstoffen in der Regel sicher.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche kritischen Inhaltsstoffe sind in Guhl Shampoo enthalten?
    Guhl Shampoo enthält in vielen Varianten kritische Inhaltsstoffe wie Silikone oder Sodium Laureth Sulfate.
  2. Sind Sulfate schädlich für die Kopfhaut?
    Ja, Sodium Laureth Sulfate (SLS) kann die Kopfhaut reizen, austrocknen und zu Juckreiz oder Haarausfall führen.
  3. Was ist das Problem mit Propylene Glycol?
    Propylene Glycol steht im Verdacht, die Haut durchlässiger für Schadstoffe zu machen.
  4. Was sind die Unterschiede zwischen Propylene Glycol, Pentylene Glycol und Glycerin?
    Alle drei sind feuchtigkeitsspendende Alkohole, aber ihre Verträglichkeit unterscheidet sich stark. Während Propylene Glycol oft kritisch betrachtet wird, nutzen wir bei PAKAHI z. B.
  5. Welche Inhaltsstoffe sollte man in Shampoos meiden?
    Kritische Shampoo-Zusätze sind z. B. Silikone, Sulfate (SLS/SLES), Parabene und PEGs. Sie versiegeln das Haar, trocknen aus oder stehen im Verdacht, hormonell zu wirken.
  6. Welche Shampoos enthalten oft schädliche Inhaltsstoffe?
    Viele konventionelle Marken wie Head & Shoulders oder Pantene Pro-V verwenden Silikone, Sulfate und künstliche Duftstoffe.
  7. Wie erkenne ich Silikone in der INCI-Liste?
    Silikone verstecken sich oft hinter Begriffen wie „Dimethicone“, „Cyclopentasiloxane“ oder „-cone/-xane“-Endungen.
  8. Sind Silikone schädlich für das Haar?
    Ja, Silikone legen sich wie ein Film auf Haar und Kopfhaut, wodurch sie versiegelt und langfristig ausgetrocknet werden.
  9. Wie finde ich Shampoos ohne schädliche Inhaltsstoffe?
    Achte auf die INCI-Liste und vermeide Stoffe wie Sulfate, Parabene, PEGs und synthetische Duftstoffe.
  10. Welche Inhaltsstoffe in Shampoos stehen im Verdacht, krebserregend zu sein?
    Formaldehyde, PEGs und bestimmte Konservierungsstoffe wie DMDM Hydantoin stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

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