Die richtige Haarbürste für dickes Haar finden

Wir neigen oft dazu, unserem Shampoo die Schuld zu geben, wenn unsere Haare nicht so sitzen, wie wir es uns wünschen. Doch eine kleine Umfrage im Freundeskreis hat gezeigt, dass es oft am falschen Umgang mit unseren Haaren liegt. Mit der richtigen Bürste können wir uns nicht nur den einen oder anderen Friseurbesuch sparen, sondern auch Haarbruch und schmerzhafte Erfahrungen vermeiden.

Drei typische Szenarien aus dem Badezimmer sollen hier beleuchtet werden, und mit sechs Bürsten-Lösungen wollen wir der schlechten Stimmung am Morgen entgegenwirken. Es ist früher Morgen, und du beginnst deinen Tag mit einer warmen Dusche. Hastig bürstest du dein nasses Haar - morgens muss es schließlich schnell gehen! Doch nasse Haare brechen leichter, und wenn du sie trocken föhnst, ist das Ergebnis niederschmetternd: fades, elektrisiertes Haar, das flach vom Scheitel herunterhängt.

Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du mitten in deiner morgendlichen Beautyroutine ein reißendes Geräusch hörst. Du denkst dir nichts dabei und kämmst deine Haare weiter. Sagt man nicht 100 Bürstenstriche für seidig glänzendes Haar? Doch dann hörst du es wieder und wieder! Rtschhhhhh. Du schaust auf den Waschbeckenrand, und dort liegen sie: deine abgebrochenen Haarspitzen.

Auch Lockenköpfe kennen ihre Probleme. Die widerspenstige Mähne macht mal wieder, was sie will. Doch euch kriege ich in den Griff, denkst du!

Um Klarheit in das Chaos zu bringen, habe ich ein kleines Lexikon der sechs wichtigsten Haarbürsten zusammengestellt. Das sollte dir die Wahl der richtigen Haarbürste erleichtern und das eine oder andere Horror-Szenario verhindern.

Eine gute Bürste hält ewig und ist eine einmalige Investition. Als grobe Faustregel gilt immer: Hast du feines oder kurzes Haar? - Dann eignen sich Bürsten mit nah beieinander stehenden Borsten. Pflegst du deine lange Mähne und hast Glück mit deinem dickem Haar?

Die 6 wichtigsten Haarbürsten im Überblick

Hier ist ein Überblick über die verschiedenen Arten von Haarbürsten und ihre idealen Anwendungsbereiche:

  1. Flache, eckige Haarbürste: Ist, wie der Name schon sagt, eine flache eckige Haarbürste entweder aus Kunststoff oder Holz. Sie eignet sich super für lange, glatte Haare. Die langen Borsten massieren die Kopfhaut beim Kämmen und verleihen dem Haar Glanz.
  2. Rundbürsten: Rundbürsten sind gut geeignet für feine Haare, die mehr Volumen brauchen. Der Trick ist, beim Föhnen die Strähne kurz an der Bürste auskühlen zu lassen und dann erst die nächste Strähne zu föhnen. So bleibt das Haar besser in der Form und sackt nicht gleich wieder zusammen. Hier kann man auch variieren zwischen Naturborsten - mehr Glanz - und Nylonborsten.
  3. Haarentwirrbürste: Eine neue Ära der schmerzfreien Haarentwirrung mit einem Stück Plastik! Egal ob wilde Mähne oder dünnes, zu Knoten neigendes Haar. Mit dieser Haarbürste könnt ihr schmerzfrei und mit viel weniger Spliss in die Zukunft schauen. Die weichen Synthetik Borsten sind unterschiedlich lang und sehr flexibel, sie entwirren verknotetes Haar und fügen ihm dabei keinen Schaden zu.
  4. Bürste mit Wildschweinborsten: Für besonders viel Glanz im Haar sorgen Haarbürsten mit Wildschweinborsten. Sie nehmen den Talg der Kopfhaut beim Kämmen auf und verteilen ihn bis in die Spitzen. Schmutz und Schuppen werden rausgekämmt. Auch für sehr dickes Haar gibt es Naturborsten-Bürsten, die mit Nylonstiften verstärkt sind.
  5. Kämme mit groben Zinken: Bei lockigem Haar eigenen sich keine Bürsten, sie verwandeln die Mähne in eine aufgeplusterte Masse. Um die Sprungkraft von Locken beizubehalten sollte man Kämme mit groben breit auseinander stehenden Zinken verwenden. Sie entwirren das Haar ohne die einzelnen Locken aufzubrechen.
  6. Wet Brush: Nasses Haar ist besonders empfindlich und anfällig für Haarbruch, deswegen solltest du besonders vorsichtig beim Kämmen sein. Eine Wet Brush ist genau auf diese Situation abgestimmt. Durch die besonders weichen und flexiblen Borsten brechen die Haare nicht ab. Wer eine leichte Naturwelle hat, wird diese Bürste lieben!

Zusätzlich zu den richtigen Bürsten gibt es weitere Haaraccessoires, die deine Haarpflege-Routine bereichern können:

  • Bambus-Haarhandtücher: Schütze dein Haar nach dem Duschen mit unseren super saugfähigen Bambus-Haarhandtüchern, die Frizz minimieren und die Trockenzeit verkürzen.
  • Haarhauben aus Bambus: Für die Pflege über Nacht empfehlen wir unsere leichten, atmungsaktiven Haarhauben aus Bambus. Beide bewahren die Feuchtigkeit im Haar, verringern Reibung und helfen, Frizz im Schlaf zu vermeiden.

Verschiedene Haarbürsten für unterschiedliche Haartypen.

Wenn Social Distancing uns eines gelehrt hat, dann, dass wir uns manchmal nur auf uns selbst verlassen müssen. Das gilt auch in puncto Haare. Manche Frauen* färben sich jetzt selbst die Haare, andere probieren neue Frisuren aus und Mutige wagen sich sogar selbst an die Schere. Friseursalon? Ist jetzt bei uns zu Hause!

Damit das Haareschneiden zuhause aber nicht in einem Beauty-Dilemma endet (wir erinnern an Miley Cyrus Pony-Disaster), ist die Verwendung einer speziellen Friseurschere das A und O.

Die richtige Friseurschere finden

Wer den nächsten Friseurtermin nicht abwarten kann oder sich das Geld für das Spitzenschneiden sparen möchte, kann mit der richtigen Taktik selbst Hand anlegen. Aber bitte niemals mit einer normalen Schere! Denn so ist ein Haar-Desaster vorprogrammiert. Daher: Weiterlesen und sich gleich mit einer unserer Top 3 Friseurscheren ausstatten.

Warum sollte ich eine spezielle Friseurschere verwenden? Wer seine Haare mit einer normalen Haushaltsschere oder einer Nagelschere schneidet, macht leider mehr kaputt als besser. Die Klingen sind in der Regel viel zu stumpf, wodurch das Haar geschädigt und Spliss begünstigt wird. Friseurscheren (auch Coiffeurscheren genannt) sind hingegen sehr scharf und haben eine spezielle Klingenform, die das Haar glatt abtrennt.

Verschiedene Arten von Friseurscheren und ihre Anwendungen.

Je nach gewünschtem Style und Effekt hat der Profi Werkzeug parat. Grundsätzlich unterscheidet man vier Arten: Friseurscheren mit Mikroverzahnung, Slice-Scheren, Modellierscheren und Effilierscheren.

  1. Friseurscheren mit Mikroverzahnung: Für Anfänger*innen sowie für den Privatgebrauch eignet sich am besten eine verzahnte Haarschere. Dabei sind die Schneiden zwar extrem scharf, besitzen aber eine sogenannte Mikroverzahnung. Dabei handelt es sich um winzige Einkerbungen, durch die die Haarsträhne gehalten wird und somit beim Schneiden nicht verrutscht. Es gibt sowohl einseitige als auch beidseitig verzahnte Scheren.
  2. Slice-Scheren: Profis nutzen zum Schneiden gern eine Slice-Schere. Sie besitzt polierte, glatte Klingen ohne Verzahnung. Diese Friseurschere wird zum Gleitschneiden verwendet, also für den Slice Cut. Dabei wird die Schere nicht wie üblich auf und zu gemacht, sondern leicht geöffnet durch das Haar gezogen. Damit sind sehr genaue Kanten möglich. Jedoch birgt die Slice-Schere auch die Gefahr, dass die Haare auf den glatten Klingen verrutschen.
  3. Modellierscheren: Wie der Name vermuten lässt, eignet sich die Modellierschere zum Modellieren der Haare. Durch eine einseitige, grobe Zahnung wird nur etwa die Hälfte der Haare einer Strähne erfasst. Dadurch ist diese Variante auch zum Ausdünnen dicker Haare und für das Schneiden von Übergängen geeignet. Der Gebrauch einer Modellierschere erfordert jedoch Übung, weshalb sie für den Haarschnitt zuhause eher ungeeignet ist.
  4. Effilierscheren: Effilierscheren ähneln vom Gebrauch her der Modellierschere. Statt einer einseitigen Verzahnung findet man die Zähne aber auf beiden Klingen. Dadurch werden mit der Effilierschere noch weniger Haare (nur etwa ein Drittel) erfasst, womit sich hervorragend Stufenschnitte zaubern lassen. Dünnem Haar wird durch die Effilierschere mehr Volumen gegeben, während volles Haar leichter erscheint.

Friseurschere kaufen: Darauf solltest du beim Kauf einer Haarschere achten. Wer eine Haarschneideschere sucht, sollte beim Kauf ein paar Kriterien beachten. Wie bereits erwähnt, ist für den Privatgebrauch kein Profi-Modell erforderlich. Trotzdem werden dir beim Shoppen verschiedene Optionen begegnen, die wir dir vorab kurz erklären.

In der folgenden Tabelle sind wichtige Kriterien für den Kauf einer Friseurschere zusammengefasst:

Kriterium Beschreibung
Größe Gängig sind 5-6 Zoll.
Einsatzringe Manche Modelle ermöglichen es, die Augengröße durch Einsatzringe zu verkleinern bzw. zu vergrößern.
Material Gute Friseurscheren werden aus hartem, rostfreiem Edelstahl hergestellt.
Form Es gibt gerade geformte Haarscheren ("straight") und ergonomisch geformte Modelle ("offset").
Klinge Achte darauf, dass die Schere mindestens eine Klinge mit Mikroverzahnung hat.
Schraube Durch eine Schraube lässt sich die Festigkeit, also der Abstand der Scherenblätter zueinander, einstellen.
Linkshandschere Für Linkshänder gibt es spezielle Haarschneidescheren, deren Aufbau an die linke Handform angepasst ist.
Etui Um die Friseurschere aufzubewahren, sollte ein Etui dabei sein.

5 Pflegetipps für Haarschneidescheren

  1. Mit einer Haarschere werden nur Haare geschnitten! Papier oder andere Materialien machen die Klingen stumpf.
  2. Lagere deine Haarschere immer geschlossen und trocken in einem Etui.
  3. Nach der Verwendung reicht es, die Schere kurz unter lauwarmem Wasser zu reinigen.
  4. Die Schraube kann bei Bedarf geölt werden.
  5. Die Klingen sollten ab und zu geschliffen werden.

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So klappt der Haarschnitt zuhause

  1. Wage dich nicht an komplizierte Schnitte.
  2. Schneide nicht mehr als zwei Zentimeter ab.
  3. Schneide die Haare am besten in trockenem Zustand.
  4. Schneide immer nur mit der Spitze der Friseurschere, so nimmst du nicht zu viel auf einmal ab.
  5. Kontrolliere immer wieder, ob die Länge gleichmäßig ist.
  6. Hol dir für den Hinterkopf Hilfe von einer Freundin.

Neben der richtigen Schere kann auch eine Glättbürste helfen, das Haarstyling zu vereinfachen. Die Glättbürste ist eine neue Methode, die es erst seit einigen Jahren auf dem Markt gibt. Dank der unterschiedlichen Heizplatten sowie der Zinken wird das Haar gebürstet und dabei geglättet.

Die Funktion hinter einer Glättbürste ist recht einfach und mit einem Glätteisen vergleichbar. Zunächst besteht die Glättbürste aus einem Gehäuse. Das Herz der Glättbürste ist aber deren Kopf. Hier finden Sie eine bestimmte Anzahl von Kunststoff-Borsten oder wärmeisolierten Noppen. Zudem gibt es noch einige Hitzeplatten. Insofern werden die Haare beim Glätten dank der Borsten durch die zwei dicht nebeneinanderliegenden Heizplatten geführt.

Der Aufbau einer Glättbürste

Die Vorteile der Glättbürste sind vielfältig, überraschend und beeindruckend. Sie glättet zwar die Haare, doch behält dabei einen leichten Schwung. Insofern wirken die Haare, als wären diese von Natur aus glatt. Mit einem Glätteisen ist das nicht möglich, da Sie die Haare bereits am Ansatz plattdrücken.

Durch eine Glättbürste erhalten Sie ein schnelleres Ergebnis. Das ist nicht nur den kurzen Aufwärmzeiten zu verdanken, sondern auch der einfachen Handhabung. Bei einer Glättbürste können Sie nicht nur breitere Strähnen glätten, sondern die gesamte Arbeit geht schneller. Meist reichen ein bis zwei Striche durchs Haar aus, damit dieses natürlich glatt wird.

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