Ionen-Glätteisen: Funktionsweise und Vorteile für Ihr Haar

Wilde Locken, sanfte Wellen oder seidige Glätte: Mit Föhn, Lockenstab und Glätteisen kann jede Frau der Natur auf die Sprünge helfen. Doch der Umgang mit Glätteisen und Co. will gelernt sein. Andernfalls drohen Spliss und trockene Strähnen. Die Hersteller der neuesten Geräte setzen deshalb auf Ionentechnik und spezielle Beschichtungen, die das Haar schützen sollen.

Ionen-Glätteisen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da sie nicht nur für glatte, sondern auch für glänzende und gesunde Haare sorgen sollen. Aber wie funktioniert diese Technologie eigentlich, und welche Vorteile bietet sie gegenüber herkömmlichen Glätteisen? Dieser Artikel beleuchtet die Funktionsweise von Ionen-Glätteisen und gibt Ihnen wertvolle Tipps für den Kauf des passenden Geräts.

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Wie funktioniert die Ionentechnik?

Besonders schnell und schonend soll das Haar mithilfe von Ionentechnik trocknen, wie sie beispielsweise der Haartrockner „AC5010“ von Remington bietet. Die Ionen bewirken, dass die Wassermoleküle im Haar kleiner aufgespalten werden. Dadurch soll das Haar schneller trocknen. Haarstylistin Marlies Möller aus Hamburg kann das bestätigen: „Wir haben nur gute Erfahrungen mit solchen Föhnen gemacht. Ionen-Föhne bringen auch einen schöneren Glanz ins Haar als herkömmliche Geräte, da die Schuppenschicht schneller versiegelt wird.“

Negative Ionen-Technologie: Die Ionen neutralisieren die positiven Ladungen, die durch Frizz entstehen, und glätten die Haaroberfläche.

André Märtens, Friseur in Berlin und Head of Hair der Berliner Fashionweek 2010, erklärt die Funktionsweise dieser Geräte so: „Die Wasserstoffverbindungen der Moleküle im Haar werden durch die Wärme des Eisens geöffnet und können an anderer Stelle wieder geschlossen werden.“

Die wichtigsten Merkmale der Ionentechnologie

Die integrierte Ionentechnologie reduziert Frizz und statische Aufladung deutlich. Dadurch wird die Frisur glatter und glänzender. Gleichzeitig schonen diese innovativen Stylingtools die Haarstruktur, da sie weniger Hitze benötigen, um effektive Ergebnisse zu erzielen. Die verbesserte Gleitfähigkeit der Platten ermöglicht ein sanfteres und gleichmäßigeres Gleiten. Dies resultiert in einem schnelleren Styling-Prozess und reduziert potenzielle Haarschäden.

Feuchtigkeitsbindung: Die negativen Ladungsträger schließen die Feuchtigkeit ein und verhindern so Trockenheit und Haarschäden.

Reduzierung der statischen Aufladung: Die Geräte minimieren Frizz und sorgen für glatte, glänzende Haare ohne fliegende Strähnen.

Schnelle Erwärmung: Die Platten erhitzen sich schnell und verteilen die Wärme gleichmäßig, was das Glätten effizienter macht und die Haare weniger belastet.

Schonender für das Haar: Im Vergleich zu herkömmlichen Glätteisen wird das Haar durch die Technologie weniger strapaziert und bleibt gesünder.

Worauf Sie beim Kauf eines Ionen-Glätteisens achten sollten

Um sich zurechtzufinden, rät Star-Friseur Udo Walz aus Berlin zu folgenden Auswahlkriterien: „Das Glätteisen sollte aus Keramik sein und teflonbeschichtet, so dass es leicht durchs Haar gleitet.“ Außerdem sollte es nicht heißer als 180 Grad werden. Das sei die oberste „Schmerzgrenze“ für Haare.

Für feines oder geschädigtes Haar empfehlen sich Modelle mit niedrigeren Temperaturstufen und besonders schonenden Keramikplatten. Dicke oder widerspenstige Haare profitieren von Geräten mit höheren Temperaturen und Turmalin-beschichteten Platten. Die Plattenbreite sollte an die Haarlänge angepasst sein. Zusatzfunktionen wie eine automatische Abschaltung erhöhen die Sicherheit beim täglichen Gebrauch. Ein flexibles Kabel und ergonomisches Design erleichtern die Handhabung und sorgen für ein komfortables Styling-Erlebnis.

Keramikplatten: Keramikplatten zeichnen sich durch eine gleichmäßige Wärmeverteilung aus und sind besonders schonend. Sie eignen sich hervorragend für empfindliches oder feines Haar.

Titanium-Platten: Titanium-Platten hingegen heizen sich schneller auf und erreichen höhere Temperaturen. Diese Eigenschaft macht sie ideal für dickes oder schwer zu bändigendes Haar.

Weitere Tipps für gesundes Haarstyling

Die optimale Vorbereitung der Haare ist das halbe Styling. „Um ein Glätteisen einsetzen zu können, müssen die Haare immer ganz trocken sein. Das verdunstende Wasser kann sie sonst enorm schädigen“, warnt Walz. Zudem empfiehlt er, vor dem Föhnen immer einen speziellen Hitzeschutz, etwa ein Spray oder einen Schaum ins Haar zu geben.

Wie oft die Haare mit Stylinggeräten bearbeitet werden können, hängt von der Pflege ab. „Wer seine Haare sorgfältig behandelt, kann Glätteisen und Lockenstäbe schon mehrmals die Woche benutzen“, sagt Märtens. Bei splissigen, abgebrochenen Haaren lässt man aber besser die Finger von solchen Geräten.

„Bei Haaren, die eine Neigung haben, zu verkrausen, helfen sogenannte Anti-Freeze-Produkte“, ergänzt Märtens.

Vor der ersten Anwendung eines Glätteisens sollten sich Frauen von ihrem Friseur beraten lassen. „Vor allem bei den Partien am Hinterkopf ist die Gefahr sehr groß, dass sich ein Anfänger verbrennt“, warnt André Märtens, Friseur in Berlin und Head of Hair der Berliner Fashionweek 2010.

Für den gerade angesagten Sleek-Look, also eine glatte, seidig glänzende Mähne wird das Eisen gleichmäßig und zügig durchs Haar gezogen", erklärt Märtens. Eine Mischung aus sexy verwuschelter Mähne und glatten Strähnen lässt sich mit folgendem Trick erreichen: „Zuerst das Haar mit einem Festiger kneten - wir sagen crunchen - und dann mit dem Glätteisen darüber gehen“, rät Märtens. Das gebe eine ganz eigene Struktur, die natürlich und gleichzeitig modern aussehe. Insgesamt gehe der Trend zu Natürlichkeit und Bewegung im Haar.

Beliebte Modelle und Marken

Solche Qualität bietet etwa der Hersteller ghd mit den aktuellen Serien „Pink is back“ und der „Colour Collection“. Die Glätteisen haben einen „intelligenten“ Prozessor, der die Hitze je nach Haarstärke dosiert.

Wie ein chirurgisches Werkzeug kommt das Eisen „Salon Super Stylist 13-in-1“ von Philips daher. Acht austauschbare Aufsätze machen verschiedene Stylings möglich. Mit dem Bürstenaufsatz lassen sich zum Beispiel sanfte Wellen formen.

Eine Alternative zum Eisen sind Lockenstäbe etwa aus der Reihe „Profiline“ von Babyliss oder der „Multi Warmluftstyler“ von Remington. „Lockenstäbe sind aufgrund ihrer Form einfacher zu handhaben als Glätteisen und deswegen besonders gut für Anfänger geeignet“, sagt Walz.

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