Jeder Mensch hat seine ganz eigene Haarfarbe, die durch die Farbpigmente, die sogenannten Melanine, bestimmt wird. Diese werden in den Melanozyten gebildet, die sich in den Haarwurzeln befinden. Es gibt zwei unterschiedliche Melaninpigmente: Eumelanin und Phäomelanin. Sie sind für die dunklen, schwarzen oder aber für die roten, blonden Haare verantwortlich. Je nach Anteil entstehen so die verschiedensten Abstufungen und Haarfarben.
Im Alter verändert sich der Körper. Der Stoffwechsel wird langsamer und auch die Zellen lassen in ihrer Aktivität und Regeneration nach. Auch die Melanozyten, die für die Melaninproduktion verantwortlich sind, fahren diesen Prozess herunter. Dadurch gelangt immer weniger Farbstoff in die Hornschicht der Haare. Es bilden sich Leerräume, die mit farblosen Luftbläschen gefüllt werden. Das Haar erscheint an dieser Stelle grau oder weiß. Stück für Stück ist jede Zelle davon betroffen und aus den vereinzelten grauen Haaren wird ein weißer Schopf.
Graue Haare sind ein normales Zeichen des Alterungsprozesses. Wann die Haare beginnen, grau zu werden, hängt maßgeblich von der Genetik ab und ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Während sich bei manchen schon mit dem 20. Lebensjahr die ersten grauen Haare zeigen, sind andere erst mit den 40ern davon betroffen. Männer werden für gewöhnlich früher grau als Frauen, Europäer früher als Asiaten oder Afrikaner. Die grauen Haare sind das sichtbare Ergebnis des fehlenden farbgebenden Melanins.
Schaut man sich die Familienangehörigen an, kann man recht gut abschätzen, wann man selbst mit den ersten grauen Haaren zu rechnen hat. Daran lässt sich auch nichts ändern oder beeinflussen. Doch nicht immer ist das Grauwerden genetisch bzw. altersbedingt. Stattdessen gibt es noch einige andere Ursachen für graue Haare mit 30 oder sogar 20:
Sind die Haare einmal vollständig ergraut, lässt sich das kaum umkehren. Das bedeutet jedoch nicht, dass Haare ihre ursprüngliche Farbe nicht wieder annehmen können. Steckt Stress, ein traumatisches Erlebnis oder auch eine unausgewogene Ernährung als Ursache hinter den grauen Haaren, lässt sich der Prozess gegebenenfalls umkehren.
Um dem entgegenzuwirken hat die Evertz Pharma GmbH mit der Citurin Mandarinen-Extrakt Tinktur eine Haartinktur entwickelt, die das Ergrauen aufhalten und teilweise umkehren soll - auf pflanzlicher Basis.
Grundlage ist ein Wirkstoff, der aus den Schalen der seltenen Chios-Mandarinen in einem aufwendigen Verfahren extrahiert wird. In Kombination mit pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen entsteht so eine leichte Tinktur, die die Haare weder beschwert, noch strähnig werden lässt.
Die 100 ml Flasche gibt es in rezeptfrei in Apotheken unter der Pharmazentralnummer 17946508. Auch beim Hersteller kann man die Haartinktur bestellen.
Der Wirkstoff der Citurin Tinktur ist ein Extrakt aus Chios-Mandarinen.
Graue Haare sind für viele Männer und Frauen ein Ärgernis, vor allem wenn sie schon deutlich früher auftreten als es üblich ist. Citurin wurde für all diejenigen entwickelt, die ihre grauen Haare reduzieren oder das Ergrauen vorbeugen möchten. Besonders interessant ist die Haartinktur daher nicht nur für Menschen, die schon unter vereinzelten (oder vielen) grauen Haaren leiden, sondern auch für diejenigen, die sie möglichst lang hinauszögern möchten. Dabei kann Citurin unabhängig vom Geschlecht, dem Alter oder der Herkunft genutzt werden.
Auch für Personen, die regelmäßig ihre Haare oder auch nur den Ansatz färben und darauf verzichten möchten, eignet sich Citurin. Die Haartinktur kann die Repigmentierung auch bei gefärbtem Haar stimulieren.
Nicht geeignet ist die Citurin Mandarinen-Extrakt Haarkur bei krankheitsbedingten grauen Haaren oder angeborenen Pigmentierungsstörungen, die mit farblosen Haaren einhergehen.
Um eine zufriedenstellende Wirkung zu erzielen, sollte man Citurin regelmäßig und über längere Zeit anwenden. Es handelt sich um eine naturkosmetische Tinktur und nicht um ein Haarfärbemittel, weshalb nicht unmittelbar nach der Anwendung eine Wirkung sichtbar sein wird.
Die Haartinktur kann morgens oder abends aufgetragen werden. Hierfür einfach 4-5 Pipetten auf die Kopfhaut geben und sanft einmassieren. Um das Citurin noch besser zu verteilen, eignet sich auch ein Kamm. Citurin wird nicht ausgewaschen, sondern bleibt im Haar. Dank der leichten Formulierung sollten die Haare auch nicht ölig werden.
Neben dem Mandarinen-Extrakt enthält die Citurin Haartinktur hauptsächlich feuchtigkeitsspendende Stoffe und weitere natürliche Inhaltsstoffe, die das Auftragen erleichtern, aber keinen fettigen Film hinterlassen. Der Hersteller Evertz Pharma GmbH setzt, wie auch bei den anderen Produkten, auf natürliche Rohstoffe und verzichtet bewusst auf Alkohole, Parabene, Silikone und künstliche Konservierungsstoffe. Die Haarkur ist vegan und die deutsche Produktion verzichtet auf Tierversuche.
Folgende Inhaltsstoffe sind unter anderem in Citurin enthalten:
Es sind keine Citurin Nebenwirkungen bekannt. Die dermatologische Verträglichkeit wurde durch ein unabhängiges Institut überprüft und bestätigt.
Dennoch kann es bei Kosmetika immer zu unerwünschten Reaktionen kommen. Daher sollten vor allem empfindliche Personen die Liste der Inhaltsstoffe sorgfältig prüfen. Im Zweifel ist es ratsam, die Tinktur an einer kleinen Hautstelle auszutesten. Kommt es wider Erwarten zu einer Reaktion, sollte Citurin nicht weiter genutzt werden.
Wer graue Haare loswerden möchte, ohne zu färben, sollte das ETHNE Haarserum ausprobieren. Dieses Produkt enthält Peptide, die die Zellen revitalisieren und die Melaninproduktion anregen. Es ist zu 99% natürlich und nachhaltig hergestellt, weshalb man etwas Geduld mitbringen muss. Natürliche Prozesse brauchen Zeit, daher sollte das Serum mindestens acht Wochen täglich angewendet werden.
Das Haar wird von der Wurzel aus dunkler, und die natürliche Farbe kehrt zurück. Bei kurzen Haaren sind die Ergebnisse schneller sichtbar. Bei langen Haaren dauert es länger, bis das gesamte Haar wieder die natürliche Farbe angenommen hat.
Es gibt einige Hausmittel, die gegen graue Haare eingesetzt werden und das Ergrauen ohne Färben verzögern bzw. die Anzahl reduzieren:
Neben diesen Hausmitteln ist es wichtig, eine gesunde Ernährung und Lebensweise zu pflegen, die den allgemeinen Zustand der Haare stark beeinflussen können. Eine basische ausgewogene Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, um das Haar gesund zu halten und den Ergrauungsprozess zu verlangsamen. Ohne ausreichende Nährstoffe kann das Haar seine Farbe und Gesundheit schneller verlieren. Lebensmittel, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie B-Vitaminen, Vitamin D, Vitamin E, Eisen, Zink und Biotin sind, können gesunde Haarfollikel fördern und die Melaninproduktion unterstützen. Fisch, Eier, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen, Obst und Gemüse sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, um den Körper mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen.
Ein gesunder Lebensstil hat ebenfalls großen Einfluss auf die Haargesundheit und deren natürliche Farbe. Ein gesunder Lebensstil umfasst regelmäßige körperliche Aktivität, eine basische Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Stressvermeidung.
Liegt ein Kupfermangel vor, so kann dieser tatsächlich zu grauem Haar führen. Denn das Spurenelement Kupfer spielt eine wichtige Rolle bei der Melaninbildung. Zur Bildung von Melanin ist das Enzym Tyrosinase erforderlich und genau dieses Enzym besteht u. a. aus Kupfer. Fehlt Kupfer, kann keine Tyrosinase gebildet werden. Ohne Tyrosinase kein Melanin. Und ohne Melanin wird das Haar grau bzw. weiß.
In einer iranischen Studie aus dem Jahr 2012 wurde ein Zusammenhang zwischen einem niedrigen Kupferstatus und dem vorzeitigen Ergrauen der Haare festgestellt. Es zeigte sich, dass die Jugendlichen mit grauen Haaren einen niedrigeren Kupferspiegel (um die 90 µg/dL) und gleichzeitig einen höheren Eisenspiegel (108 µg/dL) als die nichtergraute Kontrollgruppe aufwiesen (Kupfer 105 µg/dL, Eisen 88,8 µg/dL). Hier zeigte sich eindeutig der Eisen-Kupfer-Antagonismus, was bedeutet, dass ein Kupfermangel häufig mit hohen Eisenwerten einhergeht, dass also auch ein Eisenüberschuss zu einem Kupfermangel beitragen kann.
Natürlich können Sie auch noch im fortgeschrittenen Alter Ihre Mineralstoff- und Spurenelementewerte bestimmen lassen. Denn Mängel sollten immer vermieden bzw. behoben werden.
Ist graues Haar also die Folge eines Kupfermangels, kann die Behebung des Mangels die Haare wieder neu beleben.
Um einen Kupfermangel zu beheben, müssen Sie jedoch nicht zwingend kolloidales Kupfer einnehmen. Es gibt viele Präparate mit Kupfer, z. B. den "Zinkkomplex" aus Buchweizenkeimpulver von effective nature. Gleichzeitig kann man natürlich auch verstärkt kupferreiche Lebensmittel verspeisen, zumal man ja auch nicht dauerhaft Präparate einnehmen möchte, sondern nur so lange, bis der Mangel behoben ist.
Viele andere Lebensmittel enthalten ebenfalls Kupfer in unterschiedlichen Anteilen. Wenn Sie jedoch bereits täglich eine kleine Hand voll Nüsse oder Kerne und ein paar Riegelchen selbst gemachte Schokolade bzw. Schokolade mit hohem Kakaoanteil naschen, dann brauchen Sie im Grunde keine andere Kupferquelle mehr. Vielleicht nehmen Sie auch bereits Hagebuttenpulver für die Gelenke. Hagebuttenpulver enthält u. a. Kupfer - und zwar etwa 4 mg pro 100 g.
Eine Alternative fürs Färben sind sogenannte Renaturierungsprodukte, die angeblich die natürliche Haarfarbe zurückbringen sollen, sofern man sie regelmäßig und dauerhaft anwendet. Bislang funktioniert das vornehmlich für dunklere Haarfarben. Im Internet gibt es unzählige positive Rezensionen und Kaufempfehlungen.
Das bekannteste Produkt ist Re-Nature von Schwarzkopf. Auf Nachfrage teilt der Hersteller mit, wie es wirkt: „Die Produktion von Melanozyten wird durch Re-Nature als Kosmetikprodukt nicht angeregt. Der Hauptwirkstoff (…) lässt sich als Fragment auch in natürlichem Melanin finden. Wird dieser Aktivstoff oxidiert, bildet er sozusagen eine naturidentische Farbe.“
Und weiter: „Die Oxidation (…) findet nun nicht wie bei klassischen oxidativen Haarfarben durch die Mischung mit einem Wasserstoffperoxid-haltigen Entwickler statt, sondern durch graduelle Oxidation des Aktivstoffes mit dem Sauerstoff aus der Luft. Dieser Prozess verläuft tief im Haarinneren nach und nach über wenige Tage. Falls die resultierende Farbe noch nicht dunkel oder deckend genug ist, wird nochmals appliziert! Somit können die Konsumenten:innen selbst entscheiden, wann sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Die Färbung ist permanent, sodass nach 4-6 Wochen eine Ansatzbehandlung durchgeführt werden kann.“
Mit dem "Aronia Anti-Grau-Intensiv Fluid" von Rausch lässt sich deine körpereigene Melaninproduktion beeinflussen. Zumindest bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Es reaktiviert die Melaninproduktion, die ursprüngliche Haarfarbe wird wiedergewonnen. Grund dafür ist ein spezieller Wirkstoffkomplex aus der Beerenfrucht Aronia, Kräutern und Peptiden. Das Anti-Grau-Fluid soll das Ergrauen der Haare stoppen.
Studien haben gezeigt: Nach nur drei Monaten Anwendungsphase konnte das Fluid die Dichte der grauen Haare um 30 Prozent senken. Als ergänzende Pflege empfiehlt der Hersteller das "Aronia Anti-Grau Shampoo", da es die Wirkung des Fluids unterstützen soll. Das Fluid wird täglich auf die betreffenden Stellen gegeben und sanft in die Kopfhaut einmassiert.
In unserer Gesellschaft ist graues Haar nicht wirklich beliebt. Man sieht damit oft älter aus, als man ist - und wer will das schon? Allmonatliches Färben mit chemiereichen Haarfarben macht aber auch keinen Spass.
Haare werden offenbar nicht unwiderruflich grau: Manchmal können Teile eines Haars ihre alte Farbe zurückerlangen. Womöglich spielt Stress dabei eine Rolle. Wenn Menschen älter werden, verlieren schwarze, braune, blonde oder rote Strähnen ihren ursprünglichen Farbton. Neuere Forschung deutet allerdings darauf hin, dass sich der Ergrauungsprozess womöglich rückgängig machen lässt - zumindest vorübergehend.
Hinweise darauf, dass graue Haare spontan wieder Farbe annehmen könnten, gibt es in der wissenschaftlichen Literatur schon seit Jahrzehnten. Allerdings lediglich in Form von Einzelfallstudien.
In einer Studie im Fachmagazin »eLife« liefert eine Forschungsgruppe den bislang solidesten Beweis dafür, dass dieses Phänomen tatsächlich existiert. Das Team untersuchte die Haare von rund einem Dutzend Männer und Frauen unterschiedlichen Alters und verschiedener Ethnien und fand bei ihnen ebenfalls solche ungewöhnlichen zweifarbigen Haare. Außerdem gelang es den Forscherinnen und Forschern, die Muster des Ergrauens und der Umkehrung mit Stressperioden in Verbindung zu bringen - ein Hinweis darauf, dass dieser altersbedingte Prozess eng mit unserem Wohlbefinden verbunden ist.
Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass es ein Zeitfenster geben könnte, in dem das Ergrauen reversibler ist, als man lange Zeit dachte, sagt Studienkoautor Ralf Paus, Dermatologe an der University of Miami.
Etwa vier Jahre zuvor grübelte Martin Picard, Psychobiologe an der Columbia University, darüber nach, wie unsere Zellen schrittweise altern. Manche zeigen dabei zu wesentlich früheren Zeitpunkten Anzeichen von Alterungsprozessen als andere. Das lässt sich wunderbar auf unserem Kopf beobachten, wo unsere Haare nach und nach und nicht zeitgleich grau werden. »Es schien, als ob das Haar in gewisser Weise rekapituliert, was auf zellulärer Ebene passiert«, sagt Picard. »Vielleicht gibt es dort etwas zu lernen. Vielleicht sind die Haare, die zuerst weiß werden, die anfälligeren oder am wenigsten widerstandsfähigen.«
Picard und sein Team begannen, über lokale Anzeigen, in sozialen Medien und durch Mundpropaganda nach anderen Menschen mit zweifarbigen Haaren zu suchen. Schließlich konnten sie 14 Personen finden - Männer und Frauen im Alter von 9 bis 65 Jahren mit verschiedenen ethnischen Hintergründen (obwohl die Mehrheit weiß war). Die Probanden stellten sowohl ein- als auch zweifarbige Haarsträhnen aus unterschiedlichen Körperregionen zur Verfügung, darunter Kopf, Gesicht und Schambereich.
Die Forscher entwickelten dann eine Technik, um die subtilen Farbveränderungen, die sie als Pigmentierungsmuster der Haare bezeichnen, entlang jeder Strähne zu quantifizieren und digital abzubilden. Diese Muster enthüllten etwas Überraschendes: Bei zehn der Teilnehmer, die zwischen 9 und 39 Jahre alt waren, gewannen einige ergraute Haare im Laufe ihres Wachstums wieder an Farbe. Das Team fand außerdem heraus, dass dies nicht nur auf dem Kopf, sondern auch in anderen Körperregionen - etwa im Schambereich - passierte.
Da jene Reversibilität nur in einigen Haarfollikeln auftrat, ist sie allerdings wahrscheinlich auf bestimmte Zeiträume beschränkt, in denen noch Veränderungen auftreten können, glaubt Picard. Die meisten Menschen bemerken ihre ersten grauen Haare in ihren 30ern - manche finden sie auch schon in ihren späten 20ern. Diese Periode, in der das Ergrauen gerade erst begonnen hat, ist wahrscheinlich die Zeit, in der der Prozess wohl reversibel ist, sagt Paus. Bei Menschen mit vollständig ergrautem Haupthaar haben die meisten Strähnen vermutlich einen »Punkt ohne Wiederkehr« erreicht.
Das Team befasste sich außerdem mit der Frage, inwiefern das Ergrauen der Haare mit psychischem Stress zusammenhängt. Frühere Studien deuten darauf hin, dass solche Faktoren den Alterungsprozess der Haare beschleunigen können. Bei einer kleinen Untergruppe von Teilnehmern lokalisierten die Forscher deshalb Segmente in einzelnen Haaren, in denen Farbveränderungen im Pigmentierungsmuster auftraten. Dann berechneten sie anhand der bekannten durchschnittlichen Wachstumsrate des menschlichen Haares (etwa ein Zentimeter pro Monat), zu welchen Zeiten solche Veränderungen aufgetreten waren. Das glichen sie wiederum mit Zeitpunkten in der Biografie der Teilnehmer ab, an denen diese eigenen Aussagen zufolge besonders viel Stress erlebt hatten.
Dabei entdeckten die Forscher, dass das Ergrauen oder Wiedereinfärben der Haare oft mit Zeiten erheblichen Stresses oder aber besonderer Entspannung zusammenfiel. Bei einer Person, einem 35-jährigen Mann mit kastanienbraunem Haar, erlangten fünf Haarsträhnen während eines zweiwöchigen Urlaubs ihre Farbe wieder. Bei einer 30-jährigen Frau mit schwarzem Haar enthielt hingegen eine Strähne ein weißes Segment in den zwei Monaten, in denen sie sich von ihrem Partner trennte und umzog.
Die Psychoneuroimmunologin Eva Peters vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg, die nicht an der Arbeit beteiligt war, hält die Studie für kreativ und gut konzipiert. Die Anzahl der Probanden sei jedoch sehr klein gewesen - insbesondere im stressbedingten Teil der Studie. Weitere Forschung sei deshalb notwendig, um die Ergebnisse zu bestätigen.
Picard, Paus und ihre Kollegen wollen im nächsten Schritt den Zusammenhang zwischen Ergrauen und Stress näher untersuchen. Dafür wollen sie eine Studie durchführen, welche Veränderungen der Haare und des Stressniveaus prospektiv analysiert. Anstatt sie wie vorher zu bitten, sich an Lebensereignisse aus der Vergangenheit zu erinnern, werden die Teilnehmer dabei über einen bestimmten Zeitraum beobachtet.
Wenn Sie noch keine 30 Jahre alt sind, sollten Sie zu einer Dermatologin oder einem Dermatologen gehen, um herauszufinden, weshalb Sie bereits in so jungem Alter grau werden. Es kann erblich bedingt sein, durch Medikamente ausgelöst werden, eine heftige Stressreaktion sein, aber auch eine Schilddrüsen-Fehlfunktion oder eine Krebserkrankung kommen infrage. Das sollte genau abgeklärt werden.
Ebenso ist es möglich, dass Sie die Weißfleckenkrankheit Vitiligo haben, bei der die Haut an verschiedenen Stellen keine Melanozyten mehr hat und deshalb blass-weiß bleibt. Tritt solch ein Herd an der Kopfhaut auf, zeigen sich büschel- oder strähnchenweise farblose Haare. Vitiligo bereitet sonst keine Beschwerden, kann für Betroffene aber ein optisches Problem sein.
Graue Haare sind ein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses, aber es gibt Möglichkeiten, das Ergrauen zu verlangsamen oder sogar umzukehren. Eine gesunde Ernährung, ein stressfreier Lebensstil und innovative Produkte wie Citurin, ETHNE Haarserum und Renaturierungsprodukte können dazu beitragen, die natürliche Haarfarbe wiederherzustellen.
| Produkt/Hausmittel | Wirkung | Anwendung |
|---|---|---|
| Citurin Mandarinen-Extrakt Tinktur | Antioxidative Wirkung, Anregung der Melaninbildung | 4-5 Pipetten täglich auf die Kopfhaut geben und einmassieren |
| ETHNE Haarserum | Revitalisierung der Zellen, Anregung der Melaninproduktion | Täglich auf die Kopfhaut auftragen |
| Zwiebelsaft | Erhöhung des Katalase-Enzymspiegels | Auf die Kopfhaut auftragen und einwirken lassen |
| Re-Nature von Schwarzkopf | Graduelle Oxidation des Aktivstoffes mit Sauerstoff aus der Luft | Regelmäßig anwenden, bis die gewünschte Farbe erreicht ist |
| Aronia Anti-Grau-Intensiv Fluid | Reaktivierung der Melaninproduktion | Täglich auf die Kopfhaut auftragen und einmassieren |
tags: #graue #Haare #natürliche #Haarfarbe #zurückgewinnen
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