Golden Retriever Haarausfall: Ursachen und Lösungen

Haarausfall bei Golden Retrievern kann für Hundebesitzer beunruhigend sein. Es ist wichtig zu verstehen, dass ein gewisser Grad an Haarausfall normal ist, besonders während des Fellwechsels. Wenn Ihr Hund jedoch übermäßig viele Haare verliert oder kahle Stellen entwickelt, sollten Sie die möglichen Ursachen untersuchen.

Natürlicher Fellwechsel

Hunde unterliegen dem zweimal jährlichen Fellwechsel, da sie aufgrund ihrer evolutionären Prägung dauerhaft draußen leben.

Dies bezeichnet den jahreszeitlich abhängigen Verlust von Haaren, um Platz für neues, temperatur-angepasstes Fell zu schaffen. Selbiges schützt den Hund wiederum im Herbst und Winter vor Kälte und verhindert eine Überhitzung in den wärmeren Monaten.

Ein vollständiger Wechsel des Haarkleids benötigt im Schnitt jeweils bis zu 8 Wochen.

Das Fell des Hundes besteht aus Haaren, die mit einer Haarwurzel in der Haut verankert sind. Hundehaare lassen sich in die längeren, gröberen Deckhaare (Grannenhaare) und die feinere Unterwolle unterteilen. Je nach Rasse ist eines der beiden mehr oder weniger ausgeprägt.

Wenn die Tage allmählich wieder länger und wärmer werden, beginnt der Hundekörper das Winterfell abzuwerfen, um Platz für das dünne Sommerfell zu schaffen. Im Herbst verdichtet sich die Unterwolle, um vor der Kälte zu schützen, während das sommerliche Deckhaar wiederum lichter wird.

Das Haaren und der Fellwechsel ist bei Hunden von Alter, Rasse und Hormonstatus abhängig: Ältere Hunde verlieren mehr Haare als jüngere. Kastrierte Tiere haaren generell mehr als unkastrierte Hunde. Hündinnen wiederum haaren zu Beginn der Läufigkeit besonders.

Manche Hunderassen verlieren das ganze Jahr über Fell - sie haben also keine zwei ,,festen’’ Fellwechsel. Andere Rassen mit sehr langem oder drahtigem Haar büßen kaum Fell ein. Das erspart zwar das vermehrte Staubsaugen, jedoch ist hier eine regelmäßige Fellpflege und Fellkürzung beim Hundefriseur angeraten.

Bevor die alten Haare ausfallen, sterben diese ab und liegen meist lose im Fell herum und behindern damit die Luftzirkulation zwischen den Haaren. Das kann mitunter zu verstärkter Schuppenbildung und Juckreiz führen.

Ihr Vierbeiner beginnt sich zu kratzen und kann mit seinen Krallen die Haut verletzen, was wiederum Entzündungen nach sich ziehen kann. Daher ist die Fellpflege während des saisonalen Fellwechsels besonders wichtig.

Integrieren Sie das tägliche Bürsten in den Alltag. Damit entfernen Sie die losen Haare, lösen Verknotungen und Verfilzungen und erleichtern so den Fellwechsel Ihres Lieblings. Außerdem regt das die Talgdrüsen an und beugt Juckreiz vor.

Auch mit der Ernährung können Sie Ihren Vierbeiner beim Wechseln des Fells unterstützen. Kritisch zu betrachten sind glanzloses, stumpfes Fell, ölige oder ausgedünnte Haare sowie kahle Stellen, die im Zweifel gar Entzündungen aufweisen. Dann sollten Sie Ihren Tierarzt zu Rate ziehen.

Auch Stoffwechsel- und Organerkrankungen (z.B. Niereninsuffizienz) sowie Hormonstörungen (z.B. Stress oder Nährstoffmangel beeinträchtigen ebenfalls die Qualität des Fells.

Der jährliche Fellwechsel ist bei Hunden ein natürlicher Prozess und tritt jeweils im Frühling und im Herbst ein. Wenn ihr Liebling jedoch außerhalb dieser Zeiträume in erhöhtem Maße haart, dann sollten Sie das durchaus im Auge behalten.

Haarausfall beim Hund ist nervig: Ständig musst Du die Hundehaare auf dem Sofa, auf Kleidung, Autositzen oder Teppichen entfernen. Dass ein Hund haart, ist zu einem gewissen Grad allerdings völlig normal.

Der Fachbegriff für Haarausfall lautet Alopezie. Wenn Dein Hund so sehr haart, dass er an einigen Stellen komplett sein Fell verliert oder dieses rapide ausdünnt, stecken dahinter oft verschiedene Ursachen.

Wie stark der Fellwechsel ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Alter: Ältere Tiere haaren häufig mehr als junge.
  • Hormonstatus: Kastrierte Tiere haaren mehr als unkastrierte, und Hündinnen verlieren besonders vor der Läufigkeit viel Fell.
  • Rasse: Einige Rassen haaren das ganze Jahr über, während andere saisonale Fellwechsel haben.

Fast alle Säugetiere passen die Struktur ihres Fells den jahreszeitlichen Bedingungen an.

Ursachen für übermäßigen Haarausfall (Alopezie)

Wenn Ihr Golden Retriever mehr Haare als normal verliert, könnten folgende Ursachen in Frage kommen:

1. Allergien

Hunde können auf viele verschiedene Dinge allergisch reagieren:

  • Flohspeichel (Flohspeichelallergie-Dermatitis)
  • Allergene in der Umgebung (atopische Dermatitis)
  • Futter (Futtermittelallergien)

Allergien können eine allergische Reaktion bei Hunden auslösen.

2. Parasitenbefall

Flöhe, Zecken und Milben sind häufige Auslöser von Juckreiz bei Hunden. Der durch Flöhe verursachte Haarausfall ist in vielen Fällen auf den Rücken- und Lendenbereich in der Nähe der Rute beschränkt.

3. Hautinfektionen

Sekundärinfektionen (mit Bakterien oder Hefepilzen) sind häufige Komplikationen bei jeder Art von Verletzung der Haut. Das bedeutet, dass alles, was eine Hautreizung verursacht oder die Gesundheit der Haut beeinträchtigt, zur Entwicklung von sekundären Infektionen führen kann. Haarausfall ist im Allgemeinen nicht das einzige Anzeichen, das zusammen mit Pusteln, Krusten, verdunkelter Haut usw. auftritt.

4. Hormonelle Erkrankungen

Hypothyreose und das sog. “Cushing-Syndrom” sind innere Erkrankungen, die bei Hunden häufig mit Haarausfall und anderen Hautveränderungen einhergehen. Die Haut von Hunden mit hormonellen Erkrankungen neigt zu Brüchigkeit und Trockenheit und verliert an Elastizität. Auch das Haar wird dünner, stumpf und fällt leicht aus.

5. Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen kommen bei Hunden nicht sehr häufig vor. Sie werden durch eine Reaktion des Immunsystems des Hundes auf normale, körpereigene Zellen wie etwa Hautzellen verursacht, wobei diese nicht unbedingt die einzigen betroffenen Zellen sind. Zu den Autoimmunerkrankungen gehören z.B. Pemphigus-Erkrankungen (wie Pemphigus foliaceus und Pemphigus vulgaris) und Lupus erythematodes, die zu örtlich begrenzten Hautveränderungen oder zu einer allgemeinen Systemerkrankung führen können.

6. Tumore

Hautkrebs kommt bei Hunden häufig vor und auch wenn er sich meist in Form von Knoten oder Knötchen zeigt, kann er mit anderen Hautveränderungen, einschließlich Haarausfall, einhergehen.

7. Ernährungsmängel

Haarausfall bei Hunden kann auch aufgrund von Ernährungsmängeln auftreten. Die Entwicklung von gesunder Haut und gesundem Haar kann dann nicht ausreichend unterstützt werden. Für die Synthese von Keratin, dem Hauptbestandteil des Haares, werden schwefelhaltige Aminosäuren benötigt. Ohne diese ist das Haarwachstum Ihres Hundes möglicherweise verlangsamt, sein Haar spröde und er leidet unter Haarausfall.

8. Stress

Ungewöhnliches Verhalten, Rückzug und Ruhelosigkeit können Anzeichen für Stress beim Vierbeiner sein. Bei einigen Hunden wirkt das Lecken der Pfote wie ein Anti-Stress-Ball.

9. Demodex-Milben

Demodex-Milben, auch Haarbalgmilben genannt, kommen bei allen Hunden in geringer Zahl vor. Eine große Menge an Haarbalgmilben kann schwerwiegende Symptome bei Ihrem Hund verursachen. Dazu gehören beispielsweise Juckreiz und Haarverlust. Zu einer Vermehrung der Demodex-Milben kommt es im Regelfall aufgrund eines geschwächten Immunsystems.

Weitere Ursachen

  • Follicular Dysplasia
  • Kreisrunder Haarausfall
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Cushing-Syndrom
  • Addison-Krankheit
  • Alozepie X
  • Druckwunden
  • Reaktion auf bestimmte Medikamente (Chemo- oder Corticosteroid-Therapie)

Diagnose und Behandlung

Es ist wichtig, einen Tierarzt aufzusuchen, um die genaue Ursache des Haarausfalls bei Ihrem Golden Retriever festzustellen. Der Tierarzt kann verschiedene Tests durchführen, wie z.B. Hautgeschabsel, Blutuntersuchungen oder Allergietests.

Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. Mögliche Behandlungen sind:

  • Medikamente gegen Parasiten oder Hautinfektionen
  • Allergiebehandlung (z.B. hypoallergenes Futter, Antihistaminika)
  • Hormontherapie bei hormonellen Störungen
  • Chirurgische Entfernung von Tumoren
  • Ernährungsumstellung zur Behebung von Mangelerscheinungen
  • Stressmanagement
  • Shampoos oder Spot-on-Präparate gegen Demodex-Milben

Tipps zur Fellpflege und Vorbeugung

Unabhängig von der Ursache des Haarausfalls gibt es einige allgemeine Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um die Haut- und Fellgesundheit Ihres Golden Retrievers zu fördern:

  • Regelmäßiges Bürsten: Entfernen Sie lose Haare und fördern Sie die Durchblutung der Haut.
  • Ausgewogene Ernährung: Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund ein hochwertiges Futter mit allen notwendigen Nährstoffen erhält.
  • Badehäufigkeit: Baden Sie Ihren Hund nicht zu oft, da dies die Haut austrocknen kann. Verwenden Sie ein mildes Hundeshampoo.
  • Parasitenkontrolle: Schützen Sie Ihren Hund vor Flöhen, Zecken und Milben.
  • Stress vermeiden: Schaffen Sie eine ruhige und stabile Umgebung für Ihren Hund.

Was hilft meinem Hund beim Fellwechsel?

Der Fellwechsel ist für deinen Hund nicht immer angenehm. Insbesondere bei Rassen mit starkem Unterfell kann während des Fellwechsels Juckreiz auftreten. Denn wenn ausgefallene Haare im Fell verbleiben, können sie pieken. Manche Hunde kratzen sich dann ständig. Bei anderen ist die Unterwolle so dicht, dass sie keine Luft mehr an die Haut lässt. Die toten Haare schieben sich in Platten durch das Deckhaar und sorgen für Knoten.

Die gute Nachricht ist: Es gibt eine Menge, was du tun kannst, um deinen Hund zu unterstützen und den Fellwechsel zu beschleunigen. Am einfachsten und effektivsten ist der regelmäßige Griff zur Bürste. So entfernst du abgestorbenes Haar, erhöhst die Luftzirkulation im Fell und linderst den Juckreiz.

Zwei weitere Effekte hat das regelmäßige Bürsten: Zum einen wird die Haut durch die Massagewirkung besser durchblutet. Sie wird geschmeidiger und gleichzeitig gestärkt. Ihr Schutzfilm kann sich besser regenerieren.

Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Ernährung: Haare bestehen zum Großteil aus Keratin, also Eiweiß. Daher steigt im Fellwechsel der Bedarf an hochwertigem Eiweiß. Ein proteinreiches Futter ist die perfekte Grundlage. Angereichert mit Vitaminen und hochwertigen ungesättigten Fettsäuren, beschleunigt ihr den Fellwechsel von innen. Besonders die Vitamine des B-Komplexes - allen voran Biotin (Vitamin-B7) - unterstützen Haut und Fell in ihrer Funktion. Eine gute Quelle für B-Vitamine ist zum Beispiel Bierhefe, die über das Futter gegeben werden kann. Aber auch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren wie zum Beispiel in Lachsöl, Leinöl oder Borretschöl unterstützen deinen Vierbeiner jetzt optimal.

Wie oft sollte ich meinen Hund beim Fellwechsel bürsten?

Die einfache Antwort lautet: am besten täglich. Vielleicht könnt ihr ja ein kleines Pflegeritual einführen - zum Beispiel direkt nach der Gassirunde? So fallen dir auch gleich unliebsame Gäste wie Zecken ins Auge und Blätter, Kletten und Grannen können einfach mit entfernt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass so auch weniger Haare, Ungeziefer und Pflanzenteile in deiner Wohnung landen.

Welche Fellpflegeprodukte brauche ich, wenn mein Hund im Fellwechsel ist?

Vor allen Dingen brauchst du die richtige Bürste für den Felltyp deines Hundes: Eine Zupfbürste mit dichten Pins und gewölbten Bürstenfeld eignet sich hervorragend zum Ausbürsten der Unterwolle bei Langhaarrassen wie zum Beispiel Tibet Terriern oder Bearded Collies. Ein Entfilzer und ein Entwirrungsspray helfen dir dichtes, langes Fell schmerzfrei wieder kämmbar zu bekommen. Bei kurzhaarigen Hunden wie Jack Russel Terriern lösen Bürsten mit weichen Noppen aus Gummi Schmutz und abgestorbenes Haar aus dem Fell, ohne die empfindliche Haut zu verletzen. Bei trockner, schuppiger Haut leisten Haut- oder Fellpflegesprays und Abhilfe und machen das Fell duftig und leicht kämmbar. Oft enthalten sie Aloe-Vera, Vitamin E oder Pro-Vitamin B5 und unterstützen so den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut.

Was hilft meinem Hund gegen Juckreiz im Fellwechsel?

Juckreiz entsteht im Fellwechsel meistens durch abgestorbenes Haar, das dem nachwachsenden Fell im Weg ist und die Luftzirkulation im Fell verhindert. Durch das tote Haar kommt keine Luft an die Haut und so kann es zu trockener Haut, Schuppenbildung oder Hautirritationen kommen. Die beste Hilfe ist, die Unterwolle auszubürsten und so das Fell zu belüften. Durch die Massage der Haut beim Bürsten regst du die Produktion der Talgdrüsen an und die Haut reguliert ihren Feuchtigkeitsgehalt. Ist die Haut schon schuppig, gerötet oder gereizt, kann ein Hautpflegeprodukt die Regeneration und Neubildung von Hautzellen effektiv unterstützen. Besonders im Herbst, wenn trockene Heizungsluft zum Fellwechsel hinzukommt, kann eine höhere Luftfeuchtigkeit in der Wohnung dazu beitragen, dass es deinen Liebling weniger zwickt und juckt.

Was tun, wenn mein Hund im Fellwechsel kahle Stellen hat?

Regelrechte kahle Stellen sind für den Fellwechsel bei einem gesunden Hund eher ungewöhnlich. Oft spielen in diesem Fall andere Faktoren eine Rolle wie Ektoparasiten (zum Beispiel Milben oder Flöhe) oder Endoparasiten wie zum Beispiel Leishmanien, die insbesondere nach Reisen in südliche Regionen vorkommen können. Auch allergische Reaktionen oder Hauterkrankungen wie beispielsweise eine Pilzerkrankung kommen als Auslöser in Betracht. Aber auch Stoffwechsel- oder Organerkrankungen wie etwa der Nieren oder Störungen im Hormonhaushalt wie Schilddrüsenerkrankungen können sich auf die Qualität des Fells auswirken. Kahle Stellen solltest du tierärztlich abklären lassen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Fellwechsel bei Welpen

Welpen haben ein besonders weiches und kuscheliges Fell. Doch das bleibt nicht immer so. Irgendwann ist es so weit: Bei deinem jungen Vierbeiner steht der erste Fellwechsel an. Das neue Fell sieht anders aus und hat eine andere Beschaffenheit. Es ist in der Regel robuster und fester. Dieser erste Fellwechsel dauert deutlich länger als der spätere turnusmäßige Fellwechsel: manchmal mehrere Wochen, mitunter ein paar Monate. In dieser Zeit kannst du deinen Liebling an das Kämmen und Bürsten gewöhnen. So lernt er das Prozedere als eine angenehme Sache kennen. Wahrscheinlich findet dein Welpe das zunächst langweilig und will lieber mit der Bürste spielen. Versuche ihn zu beruhigen und belohne ihn anschließend mit einem Leckerli und einer zusätzlichen Spielrunde. Unser Tipp: Unternimm die ersten Bürstversuche, wenn dein Welpe müde ist.

Unterstützung durch Futterzusätze

Gerade die Zeiten des Haarwechsels sind für den Körper anstrengend. Unterstütze ihn. Je nach Rasse und Haartyp dauert dieser Wechsel der Unterwolle zwischen vier und acht Wochen. Die ausgewogene Ernährung erreicht schon viel. Durch spezielle Zusätze kannst Du teilweise die Dauer dieser „haarigen“ Zeiten möglicherweise verkürzen.

Vitamin B

Dieses Vitamin ist in Bierhefe enthalten. Durch eine Bierhefekur erreichst Du glänzendes und schönes Deckhaar. Außerdem erleichtert es den Wechsel der Unterwolle. Ein zu starkes Haaren kann durch Bierhefe eingeschränkt werden. Einen Haken hat die Bierhefe. Du darfst sie bei einem Allergiker oder Epileptiker nicht verwenden.

Vitamin C

Normalerweise produziert der Hundekörper das Vitamin C selbst. Gelegentlich kannst Du ein bisschen nachhelfen. Vitamin C stärkt das Immunsystem. Geschwächte oder graue Schnauzen können Hilfen bei der anstrengenden Fellwechselprozedur gebrauchen. Bei geschwächtem Immunsystem (während der Fellwechselzeiten) sind sie anfälliger auf andere Krankheiten (Hautpilz). Hagebutten enthalten Vitamin C.

Öle

Diese Fettsäuren sind in vielen Ölen enthalten, jedoch gibt es nur wenige Öle, die für den Hund wirklich nützlich sind, denn einige dieser Fettsäuren kann er selbst produzieren. Am Besten verwendest du ein hochwertiges 3-6-9-Öl, das ist eine Ölmischung, die in der Zusammensetzung der essentiellen Fettsäuren perfekt auf Hund und Katze abgestimmt ist. Es sollte vornehmlich aus Fischöl und Borretschöl als Vitamin E Lieferant bestehen. Weitere geeignete Öle, z.B. für Allergiker, sind (in dieser Reihenfolge) Krillöl, Algenöl, Leinöl und Hanföl. Die für den Menschen wertvollen Öle wie Distelöl oder gar Olivenöl sind für den Hund so gut wie wertlos, da er andere essentielle Fettsäuren hat als wir Menschen. Und das sehr beliebte Schwarzkümmelöl dient nicht zum Ausgleich der ungesättigten Fettsäuren, sondern wird therapeutisch bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Hier sollte man sehr vorsichtig dosieren, weil es einen hohen Anteil ätherischer Öle enthält, was die Leber belastet.

Das Öl kannst du einfach auf das tägliche Futter träufeln. Am Anfang solltest du vorsichtig dosieren. Der ungewohnte Zusatz kann Durchfall veranlassen. Manche empfehlen 1 Teelöffel pro 10 kg Körpergewicht. Zu empfehlen ist, anfangs weniger und bei Verträglichkeit langsam bis zur Tagesdosis steigernd. Je nach Fütterungsart kannst du bis zu 1ml 3-6-9-Öl/100g Futter dosieren. Diese Ölzugaben unterstützen glänzendes Haar und helfen dem Tier beim Fellverlust, außerdem unterstützen sie das Immunsystem in der Übergangszeit.

Eigelb

Nicht nur die Bierhefe enthält Biotin, sondern ebenfalls das Eigelb. Teilweise liegt ein rohes Eigelb eher in der Geschmacksrichtung Deines Vierbeiners als Bierhefe. Außerdem hast Du Eier meistens zu Hause. Hier gibt es ebenfalls eine Faustregel. Ein Eigelb pro 10 kg Körpergewicht in der Woche. Das Eigelb ist gut für das Fellkleid und die Haut.

Regelmäßiges Bürsten

Egal welche Fellart Dein Vierbeiner hat und wie oft Du ihn generell bürstest oder kämmst, während des regelmäßigen Fellverlustes sollte es täglich passieren. Diese 10 bis 20 Minuten am Tag haben zwei praktische Effekte. Einmal entfernst Du die abgestorbenen Haare (Unterwolle) und zum anderen reduzierst Du erheblich die herumfliegenden Wollmäuse in der Wohnung oder im Haus.

Für Stockhaar (kurz oder lang), Filzhaar, kurzes oder welliges Haarkleid gibt es immer die richtigen Bürsten oder Kämme. (Infos zu den verschiedenen Fellsorten findest du in diesem Artikel hier). Durch diese tägliche Hundepflege entfernst Du die Unterwolle, beugst Verfilzungen vor und entfernst Ungeziefer und Anhaftungen von Sträuchern und Gräsern.

Baden mit mildem Shampoo

Benutze ein mildes Hundeshampoo oder eine Hundeseife um den Schmutz zu entfernen. Teilweise ist während der Fellwechselzeiten wechselhaftes Wetter mit Regen und aufgeweichtem Boden. Durch diese zusätzlichen Maßnahmen wird das Fell sauber und weicher und das Bürsten geht leichter von der Hand. Außerdem unterstützt du mit der Massage während des Badens das Lösen des abgestorbenen Fells, sodass du danach mehr Fell auskämmen kannst.

Gerade bei Fellproblemen aus psychischen Gründen leisten diese Pflegeeinheiten wahre Wunder. Dein Vierbeiner genießt die Zeit mit Dir zusammen. Er wird sich auf die Seite oder den Rücken legen und Dir die Beine entgegenstrecken damit Du ja überall mit Deiner Bürste, Kamm oder Pflegehandschuh (Gumminoppen) hinkommst.

Wenn der Fellwechselmodus vorbei ist, kannst Du die Pflegeeinheiten auf den normalen Stand zurückschrauben. Mache nicht den Fehler und betreibe diese intensive Pflege das ganze Jahr. Durch „Überpflege“ kannst Du ein neues Fellproblem provozieren. Die Haut wird empfindlicher, die Unterwolle wird ausgedünnt und der Schutz gegen Wind und Wetter funktioniert nicht mehr ausreichend.

Langhaarrassen verlieren in der Regel mehr Haare und der Pflegeaufwand ist größer. Generell gilt, dass Vierbeiner mit kurzem Haar weniger Haare verlieren. Die Favoriten sind Exemplare mit lockigem und welligem Haar.

Zusammenfassung

Haarausfall bei Golden Retrievern kann verschiedene Ursachen haben, von natürlichen Prozessen wie dem Fellwechsel bis hin zu gesundheitlichen Problemen wie Allergien oder Parasitenbefall. Eine sorgfältige Beobachtung Ihres Hundes, regelmäßige Fellpflege und eine ausgewogene Ernährung sind wichtig, um die Haut- und Fellgesundheit zu fördern. Bei übermäßigem Haarausfall oder kahlen Stellen sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Wichtige Punkte:

  • Ein gewisser Grad an Haarausfall ist normal, besonders während des Fellwechsels.
  • Übermäßiger Haarausfall oder kahle Stellen sollten tierärztlich untersucht werden.
  • Regelmäßige Fellpflege, ausgewogene Ernährung und Parasitenkontrolle sind wichtig für die Haut- und Fellgesundheit.
  • Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache.

Mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit können Sie Ihrem Golden Retriever helfen, ein gesundes und glänzendes Fell zu bewahren.

FELLWECHSEL | so viel FELL verliert ein Deutscher Schäferhund | Fellpflege und Bürsten

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