Viele Menschen, besonders Frauen, leiden unter übermäßigem Haarwuchs im Gesicht, medizinisch als Hirsutismus bezeichnet. Dies kann sowohl kosmetisch als auch psychisch belastend sein. Während es konventionelle Behandlungsmethoden gibt, suchen einige Betroffene nach alternativen Ansätzen wie der Homöopathie. In diesem Artikel werden die Ursachen von Hirsutismus beleuchtet und die Erfahrungen mit Globuli als Behandlungsmethode untersucht.
Zum klassischen Erscheinungsbild der Akne kommt es durch verschiedene Faktoren. Sexualhormone bedingen eine Vergrößerung der Talgdrüsen und eine vermehrte Talgproduktion. Das Innere des Haarfollikels - hier befinden sich die Ausgänge der Talgdrüsen - verhornt und behindert so das Austreten des Talgs. Dadurch entstehen Mitesser. Entzünden sich diese, z.B.
Für Haarausfall kann es die verschiedensten Ursachen geben, beispielsweise eine Beeinträchtigung des Stoffwechsels. Bei kreisrundem Haarausfall (Alopezia areata) werden sowohl genetische Veranlagung als auch eine Schwächung des Immunsystems als häufige Ursachen vermutet.
Aufgrund des teilweise hohen Leidendruckes ist das Bedürfnis nach einer effektiven Behandlung der Symptome groß. Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben.
Beispiele für homöopathische Mittel und ihre Anwendungsbereiche:
Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben.
Neben den genannten Mitteln gibt es auch spezifischere Ansätze, wie Luffa operculata, das bei verschiedenen Formen von Schnupfen eingesetzt wird, aber auch bei Akne Anwendung finden kann: Drei Globuli Luffa operculata D6 zwei Mal täglich. Eine Woche lang wiederholen.
Viele Hauterkrankungen wie zum Beispiel Neurodermitis, Psoriasis oder Nesselsucht verlaufen chronisch und stellen eine massive Belastung für die Betroffenen dar. Die schulmedizinische Behandlung von akuten, besonders aber von chronischen Hauterkrankungen basiert meist auf starken Medikamenten wie Cortison oder Salben und Cremes mit antientzündlich, antibiotisch oder antimykotisch - also gegen Pilzerkrankungen wirksamen - Inhaltsstoffen.
Bei der Behandlung von Hauterkrankungen spielt das Thema der Unterdrückung eine zentrale Rolle. Denn nicht nur durch schulmedizinische Therapie, sondern auch durch eine falsche homöopathische Mittelwahl, kann es zur sogenannten Unterdrückung kommen.
Die auf Globuli.de zur Verfügung gestellten Informationen sowie Kommentare und Diskussionsbeiträge können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer eigenständigen Auswahl und Anwendung oder Absetzung von Arzneimitteln, sonstigen Gesundheitsprodukten oder Behandlungsmethoden verwendet werden. Viele Symptome und Beschwerden können bei verschiedenen Erkrankungen auftreten. Für eine sichere Diagnose und Behandlung muss immer ein Arzt aufgesucht werden.
Das Angebot an Mitteln gegen Haarausfall ist fast unüberschaubar: Shampoos, Medikamente, Ernährung, Hausmittel, Haartransplantation. Ob ein Haarausfall-Mittel wirksam ist, liegt maßgeblich daran, ob es an der richtigen Ursache ansetzt.
Das homöopathische Mittel Sepia wird hergestellt aus dem Inhalt des Tintenbeutels des im Mittelmeer, in der Nordsee und im Atlantischen Ozean lebenden Tintenfisches Sepia officinalis. Es gehört somit zu den Arzneimitteln, die aus dem Tierreich stammen.
Als Schutz gegen Feinde kann der Tintenfisch bei Bedrohung eine dunkle Farbe aus einer Drüse versprühen. Samuel Hahnemann, der Gründer der Homöopathie kam auf den Gedanken Sepia homöopathisch einzusetzen, nachdem er beim Besuch eines depressiv verstimmten Künstlers merkte, wie dieser immer wieder die in Sepiafarbe getränkte Pinsel zur Mund führte.
Als zentrale Idee von Sepia steht der Begriff „Stase“. Dieser Begriff wurde vom griechischen Homöopathen Vitoulkhas geprägt und er meinte hiermit einen Zustand, der durch die Neutralisation der dynamischen Spannungen entsteht, die alle Organismen beleben.[2] Es findet sich Stau auf allen Ebenen sowohl körperlich in Form von Schlaffheit von Gewebe, in hormonellen und sexuellen Funktionsstörungen sowie psychisch in Form von Trägheit und geistiger Abstumpfung.[3]
Die Patienten zeigen einen Mangel an Lebenswärme.Häufig zeigt sich eine Ohnmachtsneigung, z. B. in Zeiten hormoneller Umstellung (Schwangerschaft). Die Patienten sind meist groß und dünn, die Frauen flachbrüstig, eckig und kantig mit schmalen Hüften. Es zeigt sich eine Behaarung im Gesicht bis zum Damenbart (Hirsutismus).
Die Reizbarkeit kann in Wut und Aggressivität umschlagen, mit Sarkasmus und verletzenden Worten wird nicht gespart. Es besteht eine geistige Schwerfälligkeit mit Apathie und Interesselosigkeit. Sepia-Männer sind sehr sensibel und zeigen oft künstlerische Neigungen. Dementsprechend fällt es ihnen schwer „ihren Mann zu stehen“ und das nötige Selbstvertrauen aufzubringen.
Es können sich gelbe, schmetterlings- oder sattelförmige Flecken auf dem Gesicht zeigen. Diese Hautpigmentierungen finden sich auf Wangen, Nase und um den Mund herum.
Im Kreislaufsystem können Symptome einer venösen Stase auftreten in Form einer Varikosis (Venenleiden mit Krampfadern). Starke Übelkeit, auch schon am frühen Morgen oder beim Geruch oder Anblick von Speisen, auch in der Schwangerschaft. Typisch ist auch das Erbrechen in der Schwangerschaft, v.a. in den ersten drei Monaten (Hyperemesis gravidarum). Bezüglich der Speisen besteht ein starkes Verlangen nach Süßigkeiten (v.a. Schokolade) sowie nach Saurem wie Essig, Gurken, Sauerkraut und Zitrone.
Sepia ist ein Mittel bei Uterusprolaps (Gebärmuttervorfall) sowie allgemein bei Senkungsbeschwerden der Beckenorgane. Außerdem finden sich Hitzewallungen mit Schwitzen, Schwäche und Ohnmachtsneigung in der Zeit der Menopause. Sepia gehört zu den Mitteln die ein starkes praemenstruelles Syndromaufweisen: In den Tagen vor der Blutung kann die Frau sehr gereizt, aber auch depressiv sein.
Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 - D12.
Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip.
Auch bei Menschen, die das homöopathische Kochsalz benötigen, zeigt sich eine introvertierte Neigung mit Abneigung gegen Gesellschaft. Ebenso Abneigung gegen Geschlechtsverkehr und Probleme mit der Menstruation. Herpes an den Lippen und eine trockene Haut mit Ekzemneigung sind auch hier möglich.
Die Kuhschelle ist neben Sepia das wichtigste Mittel für hormonelle Probleme. Alle Beschwerden bessern sich bei Pulsatilla an der frischen Luft und werden schlimmer im warmen, stickigen Zimmer.
Die Brechnuss kann in ihrem homöopathischen Bild eine starke Reizbarkeit und Aggressivität aufweisen mit v.a. Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Die Menschen sind sehr zugempfindlich. Sie sind sehr ehrgeizig, schnelllebig mit einem ausgeprägten Konkurrenzdenken.
Carcinosinumpatienten teilen mit Sepia die Liebe zum Tanzen, die Freude an Gewitter und die Lust auf Schokolade.
Die Homöopathie empfiehlt Silicea für viele Anwendungsgebiete. Insbesondere bei eitrigen Entzündungen an verschiedenen Körperstellen, aber auch bei Problemen im Bereich von Bindegewebe und Knochen wird Silicea eingesetzt. Menschen, die ständig frieren und zu Erkältungen neigen, soll Silicea ebenfalls helfen können.
Silicea ist ein homöopathisches Einzelmittel und wird auch als Silicea terra, Kieselsäure, Kieselerde oder Siliziumdioxid bezeichnet. Es ist ein Mineral und Hauptbestandteil der Erdkruste und des Meeressandes.
Für was ist Silicea gut? Es ist eines der gängigsten homöopathischen Mittel für Beschwerden, die durch eine Kälteempfindung ausgelöst werden oder sich als erstes dadurch zeigen.
Wenn Sie häufig unter entzündlichen Krankheiten leiden, besonders wenn diese mit Eiterbildung einhergehen, wird Silicea homöopathisch eingesetzt. Auch bei vielen anderen Beschwerden können Sie Silicea homöopathisch einsetzen. Stimmen die hinweisenden Symptome, können Sie beispielsweise Silicea gegen Bindegewebsschwäche anwenden und so Faltenbildung, Cellulitis, Krampfadern oder Schwangerschaftsstreifen unterstützend behandeln.
Typische Krankheiten und Zustände, die gut auf Silicea ansprechen sind Abszesse, Furunkel, eitrige Mandel-, Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündungen, schlecht heilende Wunden, Hautausschläge, Akne, eingewachsene Zehennägel, Gerstenkörner, Erkältungskrankheiten und Erkältungsneigung.
Silicea-Typen haben darüber hinaus oft Probleme mit den Knochen, Nägeln, Zähnen und dem Bindegewebe. Nägel sind verformt und haben Rillen, die Zähne sind oft von Karies befallen und gebrochene Knochen heilen schlecht.
Emotional sind Silicea-Typen eher ausgewogen, wenngleich sie zart, sensibel und nachgiebig erscheinen. Die größte Schwäche im psychischen Bereich ist ihr mangelndes Selbstbewusstsein. Sie zweifeln an sich und ihren Fähigkeiten. Dies kann zu starken Versagens- und Prüfungsängsten führen.
Homöopathische Einzelmittel wenden Sie üblicherweise in Form von kleinen Streukügelchen (Silicea-Globuli) an. Außerdem gibt es das Mittel in Form von homöopathischen Tropfen und Tabletten.
In der Selbstbehandlung von akuten Krankheiten wird Silicea in niedrigen Potenzen angewendet. Man beginnt mit der Potenz D6, D12 oder D30. Um schnell einen Erfolg zu sehen, können Sie mehrmals täglich je drei Globuli einnehmen.
Sollen durch die Silicea-Wirkung Psyche und Nerven oder die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten positiv beeinflusst werden, benötigen Sie höhere Potenzen. Diese hohen Potenzen sollten Sie aber nur nach Verordnung durch einen Homöopathen einnehmen. Er kann den Behandlungsfortschritt engmaschig kontrollieren.
Silicea hat die Eigenschaft, Fremdkörper aus dem Körper auszutreiben. Bei Implantaten, Herzschrittmachern oder der Spirale zur Empfängnisverhütung besteht durch die Silicea-Wirkung die Gefahr der Abstoßung. In diesen Fällen wird von der Verwendung von homöopathischem Silicea abgeraten.
Typische Silicea-Anwendungsgebiete:
Ein Abszess kann harmlos und oberflächlich sein, aber auch innere Organe betreffen und dann sehr gefährlich werden. Solche großen und inneren Abszesse gehören in die Hand eines Arztes und benötigen mitunter eine Antibiotikatherapie oder operative Behandlung.
Ist eine Hautentzündung vorhanden, kann mit geeigneten homöopathischen Präparaten vorgebeugt werden, so dass sich nicht die schmerzhaften Eitertaschen bilden. Hier lohnt sich die Anwendung von Belladonna, Hepar sulfuris calcareum und Pyrogenium. Myristica sebifera wirkt antiseptisch bei Hautinfektionen, Abszessen, Furunkeln und Fisteln.
Der starke Schmerz wird gemildert durch die Einnahme von Belladonna C5 alle zwei Stunden zu je fünf Globuli täglich.
| Homöopathisches Mittel | Anwendungsgebiet | Dosierung |
|---|---|---|
| Belladonna C5 | Starker Schmerz bei Abszessen | Alle zwei Stunden 5 Globuli täglich |
| Hepar sulfuris calcareum C9 | Hautentzündungen | Täglich zweimal 5 Globuli |
| Pyrogenium C9 | Hautentzündungen | Täglich zweimal 5 Globuli |
| Myristica sebifera | Hautinfektionen, Abszesse, Furunkel und Fisteln | Nach Bedarf |
| Silicea D6 | Eitrige Entzündungen | Bis zu fünfmal täglich 3 Globuli |
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