Haarausfall ist nicht immer altersbedingt. Am häufigsten ist in Deutschland der anlagebedingte Haarausfall. Aber auch durch eine Erkrankung können die Haare an einigen Körperstellen verlorengehen.
Die häufigste Haarausfallerkrankung ist die Alopecia areata, auch kreisrunder Haarausfall genannt. Unter ihr leiden in Deutschland ca. 1,4 Millionen Menschen jeden Alters. In seltenen Fällen kommt es in der Folge des kreisrunden Haarausfalls zur Alopecia universalis - dem vollständigen Verlust der gesamten Körperbehaarung.
Bei einem Großteil der Patienten fehlen 30 Prozent und mehr der Kopfhaare. Bei manchen kommt es sogar zum völligen Haarverlust, auch der übrigen Körperhaare wie Barthaare, Augenbrauen und Wimpern (Alopecia universalis).
Frauen trifft die Alopecia universalis besonders hart durch den kompletten Haarverlust. Männer mit Glatze kennt man. Eine Alopecia universalis ist aber auch für Männer eine Belastung.
In Deutschland leben rund 1,5 Millionen Menschen mit Alopecia Areata, also kreisrundem Haarausfall. Als Änni vor einem Jahr die erste kahle Stelle an ihrem Hinterkopf bemerkt, ist sie geschockt. Kurz darauf erhält sie die Diagnose: Alopecia Areata. In den nächsten Monaten verliert sie immer mehr Haare.
Die Alopecia universalis ist ausgesprochen selten. Wie es zu ihr kommt, ist unklar. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Ursache der Alopecia universalis in einer Mutation auf dem Chromosom HR liegt.
Bevor die Haare alle ausgehen, kommt es in den meisten Fällen zu einer Alopecia areata, dem kreisrunden Haarausfall. Im Rahmen einer Autoimmunerkrankung bekämpft der Körper die eigenen Haarfollikel, bis die Haare schließlich ausfallen. Die betroffenen Stellen sind kreisrund oder oval und klar abgegrenzt.
Oft bleibt es bei einem einzigen Herd und manchmal kehren die Haare nach einiger Zeit sogar von selbst zurück. In besonders schweren Fällen kann die Alopecia areata jedoch nicht aufgehalten werden und führt am Ende zur Alopecia universalis.
Bei Alopecia Areata handelt es sich um eine Fehlfunktion des Immunsystems. Statt nur Bakterien und Viren abzuwehren, greift das Immunsystem auch die eigenen Haare an. Warum es zu dieser Fehlfunktion kommt, konnte bislang nicht genau erforscht werden.
"Ein bestimmter Faktor dabei ist auch, dass es Erbanlagen gibt, die zu einer Neigung führen können, eine Alopecia Areata zu entwickeln. Man sieht das auch daran, dass Patienten mit Alopecia Areata häufiger an einer anderen Autoimmunerkrankung leiden, zum Beispiel einer Schilddrüsenerkrankung oder rheumatoiden Arthritis", sagt Dr. Sebastian Kahl.
In Deutschland sind rund 1,5 Millionen Menschen betroffen, weltweit sind es etwa zwei Prozent der Bevölkerung. Dabei kann sich die Autoimmunerkrankung bei Menschen jeden Alters zeigen. Häufig tritt sie bereits bei Kindern erstmals in Erscheinung. So auch bei Max. Der 22-Jährige erfährt im Alter von zehn Jahren, dass er kreisrunden Haarausfall hat.
Laut Deutscher Dermatologischer Gesellschaft kommt es bei etwa 50 Prozent der Betroffenen nach dem ersten Haarausfall innerhalb eines Jahres zu einer Spontanheilung. Das heißt, die Haare wachsen von selbst wieder nach. Das sei insbesondere bei Menschen mit gering ausgeprägter Alopecia Areata der Fall.
Die ersten Symptome eines kreisrunden Haarausfalls sind Haarverluste an einzelnen Stellen, die letztlich zur Ausbildung eines umschriebenen kahlen Flecks führen. Das passiert oft relativ rapide oder in Schüben. Es kann am gesamten Kopf beginnen oder andere Körperstellen betreffen, zum Beispiel Arme, Beine, Bart, Wimpern oder Augenbrauen.
Bei einer Sonderform, dem Ophiasis-Typ, sind insbesondere der Nacken und die seitlichen Haaransätze betroffen. Die Kahlstellen können im Verlauf größer werden und auch mit anderen Herden konfluieren.
Die Alopecia areata totalis beinhaltet den Ausfall aller Kopfhaare (ggf. auch der Augenbrauen- und Wimpernhaare).
Auch die Finger- oder Fußnägel können beim kreisrunden Haarausfall in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Anzeichen sind raue, glanzlose und undurchsichtige Nagelplatten. Zudem weisen die Nägel häufig kleinste Einsenkungen sowie Längsstreifen auf.
Besonders auffällig ist, dass an den kahlen Stellen die Haut ungewöhnlich glatt wird - es sind keine Haarausgänge mehr zu sehen, die Haut glänzt. Je nach auslösender Ursache kann die Haut verblassen oder nach Entzündungen immer noch gerötet sein.
Bei Lichen-Erkrankungen können zusätzlich auch andere Haut- und Nagelveränderungen auftreten. In jedem Fall sollte bei entzündlichen Veränderungen und Verdacht auf vernarbenden Haarausfall ein Facharzt aufgesucht werden, um durch eine umfassende Diagnostik die zugrundeliegende Krankheit identifizieren zu können.
Meist wenden sich Betroffene mit ihren Symptomen zuerst an den Hausarzt oder Dermatologen. Das typische Muster des Haarausfalls macht die Diagnose einfach. In der Familienanamnese kann es zusätzlich Hinweise auf gehäuft vorkommenden kreisrunden Haarausfall geben.
In einer Blut- und Urinuntersuchung können weitere Ursachen, die den Haarausfall zusätzlich begünstigen, festgestellt werden. Der Arzt kann sich mit einem Dermatoskop die Kopfhaut genau anschauen. Dort kann er an den kahlen Stellen die Poren der Haarfollikel erkennen, was ein Zeichen dafür ist, dass die Haare prinzipiell nachwachsen können.
Bei einem Trichogramm werden Haare ausgezupft und unter einem Mikroskop begutachtet. So lassen sich Hinweise auf verschiedene Zyklusphasen des Haars oder Schädigungen der Haarwurzeln erkennen.
Beim Trichoscan wird eine kleine Stelle der Kopfhaut rasiert und drei Tage später das Wachstumsverhalten der nachwachsenden Haare analysiert. Eine Gewebeprobe der Kopfhaut kann helfen, Entzündungen oder Infektionen der Kopfhaut, zum Beispiel durch einen Pilz, auszuschließen.
Schon bei den ersten Anzeichen einer Alopecia areata ist der Gang zum Arzt angebracht. Denn es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, mit denen der Haarverlust gestoppt oder sogar umgekehrt werden kann. Ärzte setzen zum Beispiel auf die Gabe von Cortison oder hochdosierte UV-Strahlung. Die Erfolge sind für die Betroffenen jedoch oft nicht zufriedenstellend.
Je länger der kreisrunde Haarausfall besteht und je weiter er fortschreitet, umso höher wird das Risiko, dass sich daraus eine Alopecia universalis entwickelt. Ist der Haarverlust bereits vollendet? Dann ist es unwahrscheinlich, dass das Haarwachstum noch einmal angeregt werden kann.
Viele Betroffene hoffen, dass durch eine Behandlung ihre Haare wiederkommen. Zu den herkömmlichen Therapien zählt eine Behandlung mit Kortison oder eine sogenannte DCP-Therapie. Hierbei wird eine Salbe auf die Kopfhaut aufgetragen.
Forscher arbeiten an neuen Therapien. So wurde in den USA der Wirkstoff Baricitinib als Tablette zur Behandlung von Alopecia Areata zugelassen. Bisher hatte man den Wirkstoff dort bei Arthritis und Corona-Patienten im Krankenhaus angewendet.
An den US-Studien mit Baricitinib nahmen insgesamt 1.200 Erwachsene mit starkem kreisrundem Haarausfall teil, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden: eine Gruppe bekam ein Placebo, eine zweite täglich eine Dosis von zwei Milligramm und die dritte Gruppe täglich vier Milligramm. Nach etwa einem dreiviertel Jahr wuchsen bei fast 40 Prozent der Personen mit der höchsten Dosis 80 Prozent der Kopfhaare nach. Für die Forschenden ein vielversprechendes Ergebnis.
Zudem haben die neuen Wirkstoffe mögliche Nebenwirkungen. Darauf wies der Alopecia Areata Deutschland e.V. Diejenigen, die sich für eine Behandlung entscheiden, müssen die Kosten größtenteils selbst tragen, da die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht dafür aufkommen.
"Es gibt im Gesetz eine Vorlage, in der es heißt: Haarerkrankungen sind prinzipiell Lifestyle-Erkrankungen. Da hat der Gesetzgeber vorgegeben, dass alle Haarerkrankungen zum Lebensstil gehören. Sie haben aber nicht bedacht, dass es ja auch autoimmunologisch bedingte Haarerkrankungen gibt, wie die Alopecia Areata", erklärt Prof. Dr. Ulrike Blume-Peytavi, stellvertretende Direktorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité in Berlin.
Für sie ist klar, dass sich das ändern muss. Eine Behandlung einer Alopecia Areata sollte eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen sein. Bislang gibt es kein Medikament, mit dem kreisrunder Haarausfall dauerhaft geheilt werden kann.
Für Betroffene gilt es, die Haarlosigkeit anzunehmen und zu kaschieren - und dafür ist die Haarpigmentierung ideal! Sie vermittelt den Look von dichtem, kurz getragenem Haar. Männer können ihre Alopecia universalis durch einen kurzgetrimmten Look kaschieren.
Auch für Frauen, die an Haarausfall leiden und eine Perücke tragen, bedeutet die Haarpigmentierung mehr Lebensqualität: Durch das Verfahren sieht der Kopf nicht kahl aus, wenn die Perücke zu Hause abgenommen wird. Die völlig unbedenkliche Haarpigmentierung steigert das persönliche Wohlbefinden und stellt eine natürlich wirkende Haarlinie sowie einen schönen Rahmen für das Gesicht wieder her.
Vielen hilft der Austausch mit anderen - auch Änni und Max. Vereine und Selbsthilfegruppen informieren und beraten deutschlandweit zu dem Thema.
Es ist daher ratsam, sich bereits im Anfangsstadium an einen Haarspezialisten zu wenden, um bio-regenerative Methoden und eine eventuelle Haartransplantation frühzeitig einsetzen zu können.
Jeder Mensch verfügt über eine umfassende Körperbehaarung, die sich im Laufe des Lebens immer wieder ändert. Schon im Mutterleib haben Embryos eine schützende Haarschicht. Diese verlieren sie meist jedoch noch vor der Geburt oder kurz danach.
Im Kindesalter tritt das sogenannte Vellushaar auf, das auch als Flaumhaar bekannt ist. Diese dünnen Haare sind unpigmentiert und bedecken alle Körperstellen bis auf die Hand- und Fußinnenflächen, Lippen und Brustwarzen.
Während der Pubertät entwickelt sich dann das Terminalhaar, das kräftiger und nun auch pigmentiert ist. Wie sich die Körperbehaarung während und nach der Pubertät entwickelt, ist sehr individuell. Erbanlagen spielen eine große Rolle, aber auch evolutionäre Anpassungsprozesse.
Für die Ausbildung der Körperhaare während der Pubertät sind Androgene entscheidend, männliche Geschlechtshormone. Da bei Männern mehr Androgene ausgeschüttet werden, ist die Körperbehaarung bei ihnen stärker ausgeprägt als bei Frauen.
Obwohl die Körperbehaarung heute eine geringere Rolle spielt als noch vor einigen tausend Jahren, ist sie immer noch wichtig:
Bei einer Alopecia universalis sind all diese Schutzfunktionen der Körperbehaarung nicht mehr gegeben.
Haarverlust nagt an der Seele. Der Verlust des Haares geht bei vielen Betroffenen mit einem Rückzug aus dem sozialen Leben einher. Ohne Haare fühlen sie sich entstellt, weniger wert und stigmatisiert. Auch die Leistungsfähigkeit Betroffener, etwa im beruflichen Umfeld, kann nachlassen.
Die Möglichkeit, wieder ein normales Leben zu führen, ist daher für die Betroffenen von essentieller Bedeutung. Individueller Haarersatz kann für Alopecia Areata-Betroffene sehr wichtig sein. Beim totalen Haarausfall gibt es praktisch keine Alternative zum Haarersatz.
Krebspatienten sind durch ihre Erkrankung an sich schon belastet genug. Bei vielen kommen jedoch die unangenehmen Begleiterscheinungen der Behandlung durch Chemotherapie hinzu. Neben Übelkeit, Erbrechen und einem geschwächten Immunsystem ist Haarausfall eine häufige Nebenwirkung der Krebsbehandlung.
Die Zytostatika greifen die schnell wachsenden Zellen des Körpers an, davon betroffen sind daher auch die Haare. Ab dem ersten, often jedoch kurz vor dem zweiten Behandlungszyklus der Chemotherapie tritt der Haarausfall (medizinisch Alopezie) auf, der entweder eine totale Alopezie oder eine lichte Restbehaarung hinterlässt.
In welchem Maß Kopfhaare oder auch Augenbrauen, Wimpern und sonstige Körperhaare ausfallen, hängt von dem verordneten Zytostatika ab. Bei den meisten Patienten setzt etwa vier Wochen nach Beendigung der Chemotherapie das Haarwachstum wieder ein. Wie schnell die Haare nachwachsen ist individuell unterschiedlich. Im Normalfall haben Betroffene jedoch nach einigen Monaten wieder einen vollen Haarwuchs.
Eine Perücke vom Zweithaar-Spezialisten hilft in der Übergangszeit. Bis die eigenen Haare wieder wachsen, greifen viele Patienten zur Perücke.
Für Betroffene kann es zudem hilfreich sein, sich mit anderen Erkrankten über Strategien zur Bewältigung auszutauschen, etwa über Selbsthilfegruppen. Regionale Gruppen können Sie auf der Seite der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) suchen.
Falls Sie stark von Haarausfall betroffen sind, kann es unter Umständen hilfreich sein, vorübergehend zu einer Perücke oder Haarersatz zu greifen.
Wichtig ist der frühzeitige Kontakt zu einem Haarspezialisten, der über medikamentöse und bio-regenerative Methoden beraten kann. Die Haarfollikel sind beim kreisrunden Haarausfall oft nicht unwiederbringlich zerstört, sondern nur in einem Ruhemodus und können daher reaktiviert werden.
Sofern die Alopecia areata im offensichtlichen Zusammenhang mit einer starken psychischen Belastung in Verbindung steht, z.B. durch Verlust eines geliebten Menschen oder des Arbeitsplatzes, so kann ggf. eine Psychotherapie auch gegen die Symptome des kreisrunden Haarausfalls helfen. In der Regel werden die Kosten von Psychotherapien von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.
Dagegen werden die Kosten einer direkten Behandlung von kreisrundem Haarausfall nicht von den Krankenkassen gezahlt.
Haarausfall betrifft viele Menschen. In den meisten Fällen ist das kein Grund zur Besorgnis. Es ist völlig normal, wenn dir etwa 100 Haare pro Tag ausgehen - Haare in der Dusche, auf dem Kopfkissen oder in der Haarbürste sind also erst einmal kein Grund zur Sorge. Die Lebensdauer der einzelnen Haare ist nämlich zeitlich begrenzt. Du musst nichts dagegen machen.
Viele freiverkäufliche Haarwuchsmittel wie Shampoos, Tinkturen oder Nahrungsergänzungsmittel versprechen zwar Abhilfe. Ihre Wirksamkeit ist jedoch oft nicht erwiesen. Unerwünschte Nebenwirkungen oder allergische Reaktionen sind aber möglich. Verzichte auf unüberlegte Selbstversuche mit zweifelhaften Substanzen.
Wenn du unsicher bist, ob du unter krankhaftem Haarausfall leidest, hilft dir eine ärztliche Diagnose weiter. Erst bei auffälligen Symptomen solltest du den Haarausfall ärztlich abklären lassen. Es gibt verschiedene Formen von Haarausfall. Die Ursachen sind nicht immer eindeutig auszumachen. In einigen Fällen ist der Haarausfall nur vorübergehend.
Bei Männern ist Haarausfall zwar eher akzeptiert als bei Frauen. Die weitaus häufigste Form von Haarausfall mit 95 % aller Fälle ist der anlagebedingte oder männliche Haarausfall (Androgenetische Alopezie). Hormonelle Einflüsse sowie genetische Faktoren sind hier ursächlich.
Etwa jeder 2. Mann über 50 ist betroffen, in höherem Alter ab 70 sind es sogar bis zu 80 %. Auch Frauen können von einem anlagebedingten Haarausfall betroffen sein, ab 70 Jahren sind es etwa 40 %.
Bei Männern fallen die Haare in der Regel zunächst an den Schläfen oder an der Stirn in Richtung Hinterkopf aus. Im Laufe der Zeit kann es zu einer vollständigen Glatze kommen.
Anders bei der weiblichen Form: Der Haarausfall beginnt meist um den Scheitel herum. Wenn die Haare über den ganzen Kopf verteilt ausfallen, spricht man von einem diffusen Haarausfall. Bei dieser Form bilden sich keine kahlen Stellen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Ursachen können ganz unterschiedlich sein.
Tritt der Haarausfall plötzlich auf und bilden sich dabei einzelne, meist runde kahle Stellen, spricht man von einem kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata). Auch an Augenbrauen, Wimpern, Bart oder Körperhaar kann örtlicher Haarausfall vorkommen. Etwa 2 % der Bevölkerung ist betroffen, Männer und Frauen gleichermaßen. Für Kinder und Jugendliche kann das zu einer starken seelischen Belastung werden.
Die genauen Ursachen dieser Form des Haarverlusts sind noch unklar. Ein Arztgespräch klärt zunächst, wie lange die Problematik schon besteht, welche Bereiche betroffen sind oder ob eine familiäre Veranlagung vorliegt. Eine gründliche Untersuchung der Kopfhaut gibt dir Aufschluss über möglicherweise vorhandene Entzündungen.
Haarausfall kann von selbst wieder verschwinden, wenn etwa ein Infekt die Ursache ist. Nach Abklingen der Infektion wachsen auch die Haare wieder ganz normal. Bei anlagebedingtem Haarausfall können Präparate mit den Wirkstoffen Minoxidil oder Finasterid verordnet werden. Der Wirkstoff Finasterid kann allerdings Nebenwirkungen wie eine verringerte Libido oder Potenzstörungen haben oder in seltenen Fällen Depressionen auslösen.
In Deutschland ist der Wirkstoff für Frauen nicht zugelassen, weil er zu Fehlbildungen von Ungeborenen führen kann. Die Wirkung der Medikamente hält immer nur solange, wie sie eingenommen werden. Haarausfall lässt sich nicht immer verhindern. Achte auf eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung, meide einseitige Diäten.
Stress lässt sich nicht immer vermeiden. Fragen hierzu? Kontaktiere uns gerne bei Fragen oder für eine persönliche Beratung durch unsere Expert*innen.
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