Der Buzz Cut, oder Maschinenschnitt, erlebt bei Frauen ein Comeback. Dieser radikale Haarschnitt, bei dem die Haare auf wenige Millimeter abrasiert werden, ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch ein Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung. In diesem Artikel erfährst du alles über diesen mutigen Trend.
Der Buzz Cut (dt. Maschinenschnitt) ist der raspelkurze Haarschnitt, der mit einer Haarschneidemaschine zustande kommt. Bei dieser Kurzhaarfrisur werden die Haare auf circa 3mm rasiert.
Dabei ist der Buzz Cut kein neuer Trend des 21. Jahrhunderts. Viel mehr war er schon in den 1980er Jahren und dann wieder in den 1990er Jahren in Mode. Während sich der Buzz Cut für viele Männer in den letzten Jahren längst zur Trendfrisur entwickelt hat, beobachten wir diesen Trend nun auch verstärkt für Frauen - ein absoluter Powermove!
Dank der abrasierten Haare werden die Gesichtszüge stärker definiert, da dir keine langen Haare mehr im Gesicht hängen. Pluspunkt des Kurzhaarschnitts ist seine absolute Pflegeleichtigkeit!
Durch einen Buzz Cut liegt der gesamte Fokus auf dem Gesicht, sodass Gesichtszüge stärker definiert und hervorgehoben werden. Besonders geeignet ist die Frisur deswegen für Frauen mit ovalen oder herzförmigen Gesichtern. Egal ob hohe Wangenknochen, große Augen oder eine prägnante Nase: Jede individuelle Eigenschaft eines Gesichts wird durch den Buzz Cut verstärkt und betont. Verstecken war gestern! Wir zeigen uns jetzt mit vollem Stolz.
Die Haarstruktur spielt bei dieser extremen Kurzhaarfrisur natürlich keine große Rolle. Dank des kurzen Millimeterschnitts kommt diese gar nicht zum Vorschein. Wer beispielsweise störrisches, lockiges Haar bändigen möchte, der ist mit diesem Schnitt bestens bedient.
Dass sich der Mut zum Buzzcut durchaus lohnt, merkst du spätestens beim Styling, denn das fällt komplett weg, sodass du sehr, sehr viel Zeit sparst - und zwar jeden Tag auf's Neue!
Und Geld sparst du auch noch: Weder Haarpflegeprodukt wie Haargel, -schaum oder -spray sind nötig, noch musst du Shampoo kaufen. Klares Wasser reicht vollkommen aus, um die Buzzcut-Haare zu waschen.
Hast du dich an deine neue Kurzhaarfrisur erst mal gewöhnt und willst sie beibehalten, kommen keine Friseurkosten auf dich zu! Stattdessen greifst du (ca. alle 2 Wochen) zum Haarschneider und rasierst dir die Haare selbst - praktisch!
Das Schöne am Buzz Cut selbst schneiden ist nämlich, dass du keine Angst haben musst, dich zu verschneiden. Die Haare sind so kurz, dass nichts schiefgehen kann, wenn deine Haarschneidemaschine auf die richtige Millimeteranzahl eingestellt ist.
Dieser Frisuren-Trend verleiht uns ein luftig-leichtes Gefühl von Freiheit und Frische.
Fakt ist, dass der Buzz Cut eine große Veränderung äußerlich, aber auch innerlich mit sich führen kann. Er kann dich selbstbewusster machen und stärker, weil du dich von Idealen loslöst und endlich das tust und trägst, was du selbst für richtig und schön hältst. Das kann unglaublich empowering sein.
Alles, was du über den Buzz Cut wissen musst.
Immer mehr Stars schneiden sich die Haare komplett ab. Eine Haar-Expertin weiß, warum. Aber warum? Laut einer Historikerin geht es darum, „zumindest eine Sache kontrollieren zu können“.
Der Buzz Cut ist heiß begehrt. Und das nicht, erst seit gestern. Über die Jahre hinweg haben sich immer wieder große Hollywood-Stars wie Natalie Portman, Cara Delevigne und Co. dazu entschieden, raspelkurze Haare zu rocken. Sei es für Schauspielrollen oder aus persönlicher Vorliebe - die Stars beweisen: rasierte Haare stehen Frauen genauso gut wie Männern!
Sind die Haare einmal ab und der Buzz Cut gefällt nicht, kann man wenig tun, außer zu warten, dass sie wieder nachwachsen - und das kann einige Zeit dauern!
Leider kann man beim Buzz Cut nicht mit Frisuren experimentieren, wie mit langen Haaren - logisch! Wer eine Leidenschaft für Frisuren hat - womöglich auch Hochsteckfrisuren - sollte mindestens einige Zentimeter mehr auf dem Kopf lassen und sich lieber den klassischen Pixie Cut halten.
Worauf du bei dieser Kurzhaarfrisur achten solltest, ist die Sonne! Denn mit geschorenen Haaren auf dem Kopf, ist deine Kopfhaut ungeschützt. Um keinen Sonnenbrand auf dem Kopf zu bekommen, heißt es also: mit reichlich Sonnenmilch eincremen oder in der prallen Sonne einen Hut überziehen.
Im Winter dagegen kann es ziemlich kalt werden - eine Mütze mit raspelkurzen Haaren ist in der kalten Jahreszeit nicht nur schickes Accessoire, sondern Notwendigkeit!
Wer sich in den Buzz Cut verliebt, aber dennoch nach Abwechslung giert, kann ihn durchaus einer Farbkur unterziehen! Ob schwarz, wasserstoffblond, rot, braun oder doch eine ganz kunterbuntes Farbexperiment - mit dem Buzz Cut können sich Frauen farblich komplett austoben.
Immerhin ist die Farbe super schnell rausgewachsen und kann nach dem nächsten Schnitt somit wieder verändert werden. Da soll doch nochmal jemand sagen, der Buzz Cut wäre keine vielseitige Frisur - das weiß auch Schauspielerin Florence Pugh und verlieh ihrem Buzz Cut einen rosa Farbanstrich.
Die Frisur ist natürlich für viele Frauen ein radikaler Schritt. Du solltest dir also vorher wirklich gut überlegen, wie gern du dir einen Buzz Cut schneiden lassen möchtest. Stell dir vorher am besten ein paar Fragen.
Wenn du dir sicher bist, dass der Buzz Cut deine Persönlichkeit unterstreicht und du geduldig genug bist, die Frisur mehrere Monate wieder herauswachsen zu lassen, um maximal einen Pixie Cut zu erreichen, ist die Frisur für dich geeignet.
Valeria Steele, Direktorin des Museums am Fashion Institute of Technology, sieht im Rasieren eine Art sexuelle Befreiung. Sie zieht Vergleiche zu Soldaten und Hindu-Priestern, die ihre Köpfe auch kahl rasieren, um Reinheit zu erlangen oder Disziplin zu zeigen. „Heute wird ein rasierter Kopf zunehmend als Stärke und Gleichberechtigung der Geschlechter wahrgenommen“, sagt sie der NYT.
Viele Frauen erleben den Buzz Cut als einen Akt der Selbstbestimmung und Befreiung. Camille Rogers, die im Marketing arbeitet, fühlt sich jedes Mal, wenn sier ihren Kopf rasiere, von einer Last befreit. „Mich überschwemmt eine neue Welle des Selbstbewusstseins, denn ich fühle mich wie ein harter Kerl, wenn ich eine Glatze habe“, sagt Camille der NYT.
Ein besonders berührendes Beispiel ist Sabine Wirth, die aufgrund von Alopecia Areata Universalis alle Haare verlor. Sie entschied sich gegen eine Perücke und entwickelte mit einer Style-Beratung einen neuen, eigenen Look. Ihre Geschichte zeigt, dass eine Glatze nicht nur ein modisches Statement, sondern auch ein Ausdruck von Stärke und Selbstakzeptanz sein kann.
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