Die Suche nach dem perfekten Haarstyling-Tool, das sowohl glätten als auch Locken zaubern kann, ist für viele Frauen ein wichtiges Anliegen. Der Sleek-Look, berühmt gemacht von Kim Kardashian und anderen Prominenten, erfreut sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit. Aber auch Locken sind nach wie vor gefragt. Daher ist es sinnvoll, ein Glätteisen zu wählen, das beides kann. Wir haben verschiedene Modelle getestet und verglichen, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.
Viele Frauen mit krausem, lockigem oder welligem Haar greifen zu einem Glätteisen, um glattes und seidiges Haar zu erzielen. Aber auch feines, eher glattes Haar kann mit diesem Tool mehr Glanz bekommen. Eine weitere empfehlenswerte Option sind Glättbürsten.
Eine Glättbürste ist eine erhitzbare Bürste, die das Haar glättet, während man sich damit kämmt. Im Vergleich zum Glätteisen ist sie haarschonender, da die Hitze gleichmäßiger über die Strähne verteilt wird. Die Handhabung ist einfach und intuitiv, da die Haare nicht erst in mehrere Partien unterteilt werden müssen.
Ein vollkommen glatter Look, insbesondere bei dickem, voluminösen und von Natur aus sehr lockigen Haaren, wird jedoch nur mit einem Glätteisen gelingen. Die Haare werden bei der Anwendung einer Glättbürste zwar ebenfalls glatter, seidiger und weniger kraus wirken, aber nicht zu 100 Prozent glatt. Grundsätzlich ist es sicher keine schlechte Idee, sowohl eine Glättbürste als auch ein Glätteisen zu besitzen, wenn Ihr Haar sehr lockig, dick oder kraus ist.
Unser Lieblingsprodukt sollte unbedingt mehrere Temperaturstufen, ein langes Kabel zur einfachen Handhabung und gut schließende Heizplatten mitbringen. Wichtig finden wir neben einem leicht und gut in der Hand liegenden Gerät auch eine automatische Sicherheitsabschaltung, wenn das Glätteisen längere Zeit nicht benutzt wird. Wir finden es außerdem super, wenn sich ein Glätteisen rasch aufheizt. Das ist bei den meisten Modellen in unserem Test der Fall. Praktisch, wenn auch nicht zwingend notwendig: eine Memory-Funktion, die die zuletzt gewählte Temperatur speichert.
Keramik-Glätteisen sind die erste Wahl, denn diese Beschichtung verteilt die Wärme gleichmäßig. Turmalin verhindert die statische Aufladung, und Titanium sorgt für megaglatte, haarschonende Heizplatten.
Das Remington ProLuxe S9100 sieht elegant aus, heizt blitzschnell auf und gleitet butterweich durch das Haar. Dabei glättet er Strähne für Strähne in nur wenigen Durchzügen und zaubert somit in Windeseile glänzend glatte Haare. Die Bedienung ist kinderleicht und die richtige Temperatur für den jeweiligen Haartyp lässt sich individuell einstellen. Im Gegensatz zu unserem früheren Testsieger besitzt dieses Glätteisen eine große Digitalanzeige.
Man kann zwischen 150 und 230 Grad wählen. Zu diesem Zweck besitzt das S9100 eine Pro+Stufe, die für zwei Sekunden gedrückt die optimale Temperatur also 185 Grad einstellt. Strähne für Strähne, mit teilweise nur einem Streich, gleitet das Remington butterweich durch die Haare. Fakt ist: Die frisch geglätteten Haare glänzen für den Rest des Tages wunderbar und fühlen sich schön weich an.
Langen Glanz und anhaltende Glättung dank beschichteter Turmalin-Titan-Platten bietet das Golden Curl. Das Glätteisen arbeitet mit Infrarot-Strahlung und erwärmt das Haar von innen nach außen. Da die Haare von innen nach außen erwärmt werden, soll die natürliche Feuchtigkeit erhalten bleiben und die äußere Schuppenschicht nicht geschädigt werden. Die Haare werden schonender gestylt und bleiben länger glatt und glänzend. Trotz dieser positiven Eigenschaften wurde die schonende Wirkung bislang nicht wissenschaftlich bewiesen.
Dyson hat sich mit dem Airstrait seine eigene Konkurrenz zum Corrale geschaffen. Der innovative Haarglätter kommt ganz ohne Heizplatten aus und kann sogar bei nassem Haar verwendet werden. Bei milden Temperaturen wird das Haar dabei extra schonend und in Windeseile trocken geblasen und behält dabei ein leichtes Volumen - wie über die Rundbürste geföhnt.
Auf den ersten Blick wirkt der neuartige Haarglätter wie ein Glätteisen mit Düsenantrieb. In diesem kupferfarbenen Teil bzw. Rand des Geräts befinden sich Löcher für den Luftstrom, die immer nach unten zeigen sollten. Nach dem Einschalten reinigt sich das Gerät zuerst für wenige Sekunden selbst. Anschließend wählt man etwa die Einstellung Nass und trocknet anfangs die Ansätze. Anschließend zieht man langsam Strähne für Strähne durch das Gerät. Der Luftdüsenaufsatz sollte dabei zu den Haarspitzen zeigen. Nach nur einem Durchgang sind feine Haare bereits trocken und glatt. So lässt sich beim Haarstyling ordentlich Zeit sparen. Der kraftvolle Luftstrom glättet jede Haarstruktur und man behält zugleich ein natürliches Finish mit leichtem Volumen.
Dieses angenehm leichte Glätteisen mit hochwertiger Keramik-Schlussbeschichtung inklusive echter Perlen erfüllte seine Aufgabe ebenfalls richtig gut. Die Haare blieben auch über Nacht glatt. Wir mussten nur die „Ein“-Taste drücken, und über das digitale LC-Display die Temperatur wählen. Je nach Haartyp gibt es zehn Möglichkeiten von 150 bis 235 Grad. Die Turbo-Boost-Option stellt sofort die höchste Stufe ein. Und die Tastensperre sorgt dafür, dass die Temperatur nicht versehentlich verstellt wird. Ein großes Lob dem Hersteller, weil das Glätteisen außen kaum warm wird.
Der Philips Series 7000 BHS752/00 ist ein elegantes Gerät mit lilafarbener metallic Oberfläche, das leicht in der Hand liegt. Nach dem Öffnen der Verriegelung kommt ein praktisches Temperaturrad mit LED Anzeige zum Vorschein, das über 12 Stufen verfügt, von 120 bis 230 Grad Celsius, sowie einen Quickstartknopf. Das sogenannte ThermoShield reguliert die Temperatur gleichmäßig, um Hitzeschäden zu vermeiden. Die 105 Millimeter langen Keramikheizplatten sind mit Arganöl beschichtet und verfügen über eine federnde Technologie. Mit der sogenannten Style-Taste kann man die voreingestellte Temperatur von 210 Grad Celsius für schnelles Glätten auswählen. Mit gerade mal 30 Sekunden Aufwärmzeit ist das Glätteisen der 7000er Serie einsatzbereit. Es gleitet geschmeidig durch das Haar und hinterlässt eine glänzende Haarsträhne.
Ein persönlicher Haircoach ist der Braun Satin Hair 7 ST 780 SensoCare, der es den Sensibelchen unter unseren Testern mit dem feinen und kolorierten Haar besonders angetan hat. Kein anderes Gerät in unserem Test bietet eine Art Bordcomputer für die optimale Analyse des individuellen Haartyps. Das klingt im ersten Moment kompliziert, ist jedoch nach Überfliegen der Bedienungsanleitung schnell umzusetzen. Das Menü wird auf dem LED-Display leicht verständlich angezeigt und über Pfeiltasten bedient und mit dem mittleren Knopf bestätigt. Man hat die Wahl zwischen einem manuellen Modus für alle, die genau wissen, bei welcher Temperatur sie ihr Haar glätten möchten. Innerhalb von 30 Sekunden ist das Glätteisen startklar. Stylingtempo und Feuchtigkeitsgehalt der jeweiligen Haarsträhne werden analysiert und individuell angepasst.
Tatsächlich kann man sich mit den meisten Glätteisen auch hübsche Wellen oder Locken drehen. Achten Sie aber dennoch darauf, dass die Ober- und Unterseite des Gerätes nicht zu flach ist. Oftmals werden beim Gehäuse rund Aufbauten genutzt. Ist dies der Fall, dann lässt sich das Glätteisen sehr gut zum Locken machen nutzen. Dann sollten Sie darauf achten, dass das Glätteisen klein und schmal ist. Ist das Glätteisen breit, dann ist es für das Locken machen ungeeignet. Die Haare werden beim Locken machen im Glätteisen eingelegt und anschließend um das halbrunde Gehäuse gewickelt.
Sind die Heizplatten zu breit, dann kann das Haar nur schwer umwickelt werden und die Locken würden zu groß oder einfach nur leicht wellig werden. Das soll bei Locken mit Glätteisen aber nicht der Fall sein. Generell kann gesagt werden, dass eine Breite zwischen 2,5 cm und 5 cm ideal ist, damit Sie lange Haare zu Locken machen können.
In einem Glätteisen Test zeigt sich, dass Sie die Temperatur der Glätteisen an die Struktur Ihrer Haare anpassen sollten. Ein Glätteisen mit sehr hohen Temperaturen über 200 Grad Celsius sollte nur dann genutzt werden, wenn Sie sehr dicke Haare und sehr lange Haare haben. Haben Sie aber sehr dünne Haare, dann eignet sich lediglich eine Glätteisen Bürste, die in einem Glätteisen Vergleich geringe Temperaturen besitzt.
Generell gibt es in einem Glätteisen Test den Tipp, dass Sie mit den untersten Haarschichten beginnen sollten. Das sind die Haare, die direkt am Nacken unter den Ohren sind. Unterteilen Sie die Haare in verschiedene Strähnen und arbeiten Sie sich von Strähne zu Strähne vor. Nehmen Sie jetzt eine Strähne, setzen Sie das Glätteisen auf der Hälfte der Strähne an. Legen Sie die Haare in die Heizplatten und wickeln Sie die Haare um das Gerät. Jetzt sollte die Strähne um das Gehäuse vom Glätteisen gewickelt sein.
Weil Glätten das Haar ganz schön strapazieren kann, besser zu mehr Pflege als sonst greifen. So bleibt die Mähne gesund und schön. Gute Dienste leistet hier marokkanisches Arganöl, dessen ungesättigte Fettsäuren für seidigen Schimmer und Volumen sorgen. Oder einmal pro Woche eine hochwertige Intensivkur.
Ein paar Dinge gilt es beim Styling mit dem Glätteisen zu beachten. Dickes, kraftvolles Haar steckt die Hitzebehandlung logischerweise besser weg als dünne, splissige Strähnen. Doch selbst robuste Haare sollten nicht täglich mit dem heißen Teil platt gemacht werden. Zweimal pro Woche ist aber - je nach Haarstruktur - vertretbar. Doch bitte immer zuvor einen Hitzeschutz als Spray, Mousse oder Fluid benutzen.
Ein weiterer Grundsatz: Höhere Temperaturen als 200 Grad Celsius sind in der Regel nicht nötig - außer bei extrem dickem oder krausem Haar. Ansonsten kann die oberste Haarschicht schmelzen, ein Strohkopf droht. Feines, beanspruchtes oder coloriertes Haar deshalb am besten nur mit maximal 170 Grad glätten. Am besten bewegt man das Glätteisen dabei ständig und verharrt nicht zu lange am gleichen Ort.
Haarewaschen direkt vor dem Glätten? Keine so gute Idee. Denn so entwickelt sich noch keine schützende Fettschicht, die Haare können stärker angegriffen werden. Ein No-Go sind nasse Haare, da sie verbrennen können. Allerdings „erlauben“ manche Glätteisen feuchte Haare, bei vielen anderen ist das wiederum strikt verboten.
Idealerweise unterteilt man zunächst die Haare, um sich von unten nach oben „hochzuarbeiten“: Das Deckhaar kommt zum Schluss dran. Doch Vorsicht vor Verbrennungen! Deshalb besser etwa fünf Zentimeter Abstand zur Kopfhaut oder den Ohren einhalten.
Hier noch einmal die wichtigsten Tipps zusammengefasst:
Glätteisen bewegen sich preislich in unterschiedlichen Kategorien. Während Mini-Glätteisen teilweise bereits ab 10 Euro zu haben sind, kosten professionelle Haarglätter oftmals mehr als 150 Euro. Glätteisen im mittleren Preissegment, also um die 40 bis 50 Euro, können dennoch viel leisten. Kundenbewertungen bieten einen wertvollen ersten Einblick und ermöglichen eine Einschätzung des Preis-Leistungs-Verhältnisses.
| Modell | Durchschnittlicher Preis (ca.) |
|---|---|
| Remington ProLuxe S9100 | 50 - 70 € |
| Golden Curl | 120 - 150 € |
| Dyson Airstrait | 400 - 500 € |
| Remington Pearl S9500 | 30 - 50 € |
| Philips Series 7000 BHS752/00 | 60 - 80 € |
| Braun Satin Hair 7 ST 780 SensoCare | 80 - 100 € |
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