Gisa Zach ist eine vielseitige Persönlichkeit, die nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Botschafterin und Vorbild für viele Menschen wirkt. Ihre Karriere umfasst eine breite Palette an Rollen in Film und Fernsehen, und sie setzt sich aktiv für wohltätige Zwecke ein.
Aktuell verkörpert Gisa Zach die Rolle der Yvonne Bode, einer Physiotherapeutin mit Ecken und Kanten, in der RTL-Vorabendserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (GZSZ). Parallel zu den Dreharbeiten für GZSZ hat sie eine Episodenhauptrolle bei „In aller Freundschaft - die jungen Ärzte“ übernommen. Unter der Regie von Kerstin Schefberger stand sie Ende September in Erfurt vor der Kamera.
Anfang Mai stand sie für die Network Movie Produktion „SOKO Hamburg“ unter der Regie von Philipp Klinger vor der Kamera - ihre Rolle Tanja Scholz war auf jeden Fall ein sehr spannender Charakter und der Dreh hat große Freude gemacht. Ausstrahlung im ZDF voraussichtlich Anfang 2024. Im August und September durfte ich wieder in eine neue Rolle schlüpfen. Diesmal unter der Regie des wunderbaren Heinz Dietz - gedreht wurde in Berlin und Umgebung.
In der 3. Staffel der ZDF-Serie „Fritzie - Der Himmel muss warten“ übernahm sie die neue Rolle „Rosi Gagel“. Im Februar 2021 wirkte sie bei dem Filmprojekt „Nicht wegsehen!“ der NGO Space-Eye mit.
Seit diesem Jahr ist Gisa Zach Botschafterin des Vereins KINDERHILFE e.V. Dieser Verein unterstützt Familien mit schwerst erkrankten Kindern umfassend und bietet ihnen in vielen Lebensbereichen Hilfe an. Gisa Zach bewundert die Arbeit der engagierten Menschen bei KINDERHILFE e.V. sehr und freut sich, als Botschafterin einen Beitrag leisten zu können.
Gisa Zach hat sich im Laufe ihrer Karriere immer wieder für Themen eingesetzt, die ihr am Herzen liegen. Dazu gehören Freiheit, Selbstliebe und ein offener Umgang mit Schönheitsidealen. Ihre Aussagen und Handlungen zeugen von einer starken Persönlichkeit und einem positiven Lebensansatz.
Mehrmals wurde Gisa Zach gefragt, ob sie das Cover des Playboys zieren würde. Mehrmals sagte die Schauspielerin "Nein" - bis jetzt. Sie sagt, dass das Shooting für sie noch viel mehr als die Bilder bedeute. "Die Bilder sind mein Ausdruck von: Sei, was und wer du sein willst, und tu, was immer du tun willst", sagt Gisa Zach.
"Sie sollen ein Anstoß für Frauen sein, sich von Mustern zu befreien, die ihnen scheinbar vorschreiben, was sich schickt und was nicht, was schön ist und was nicht. Sie sollen mutig sein und die Erfahrungen machen, die sie machen wollen!"
In gewisser Weise beschenkte sich Gisa Zach selbst mit diesem Fotoshooting zu ihrem 50. Geburtstag. Das ist aus mehreren Gründen eine bedeutsame Geste sich selbst gegenüber, von denen wir alle inspiriert sein dürfen. "Ich hatte immer ein kleines Problem mit dem Älterwerden", sagt Gisa Zach im Interview.
"Obwohl ich das völlig absurd finde, denn eigentlich ist es ja ein Geschenk, älter werden zu dürfen. Das bedeutet, dass man gesund ist, sich weiterentwickeln kann und dazulernen darf." Sie selbst habe im Laufe des Lebens vor allem eines gelernt: "Mich schön zu finden, mich selbst zu mögen. Und ich habe gelernt, dass das nicht nur eine Sache der Optik, sondern vor allem eine des Mindsets und der Wahrnehmung von sich selbst ist."
Wie sie das meint, erläutert die GZSZ-Schauspielerin im weiteren Verlauf des Interviews und spricht dabei vor allem ihre Schönheitsoperation an. "Ich habe das nie thematisiert, aber man sieht es ja auf den Bildern, dass ich mir die Brüste habe machen lassen. Damals war ich 34 und hatte zwei Babys gestillt. Manche Brüste sehen danach noch toll aus, meine eben nicht. Und das hat mich in meinem Alltag behindert", erzählt Gisa Zach in der aktuellen Ausgabe.
"Ich drehe als Schauspielerin Sexszenen, ich ziehe mich täglich vor Kostümbildnern aus und bin ja auch noch eine Frau mit einem Sexleben. Ich habe mich nicht gut gefühlt, wollte mich nicht zeigen. Deswegen war die Brustoperation eine der besten Entscheidungen meines Lebens, weil sie mir in gewisser Weise Lebensqualität zurückgegeben hat."
Und doch warnt die Mutter zweier erwachsenen Töchter vor dem fahrlässigen und unüberlegten Umgang mit Schönheitsoperationen. Denn "das Körperthema, das ich hatte, hat sie nicht gelöst, und das hätte auch keine andere Operation gelöst. Ich finde es daher auch sehr beängstigend zu sehen, wie junge Frauen an sich herumdoktern lassen in der Hoffnung, sich danach schöner zu finden. Das wird nicht funktionieren. Deswegen ist es mir wichtig, darüber zu reden - auch wenn es mir nicht leichtfällt."
Über ihre Operation sprechen ist Gisa Zach auch aus dem Grund wichtig, um Schubladendenken und Vorurteile aus dem Weg zu räumen. "Weil man da schnell abgestempelt wird als eine oberflächliche Person, die sich ihre Brüste hat machen lassen. Aber vielleicht kann das hier auch als Reminder funktionieren, dass man Leute nicht so schnell in Schubladen packen sollte.
Bis zum Start ihrer Serienrolle bei „GZSZ“ hat Gisa Zach die Lister Ponyschule intensiv begleitet. Dort fand sie nach vielen Jahren Reitpause wieder zurück „aufs Pferd“, ritt ihr erstes Turnier, machte Abzeichen und eine Ausbildung zum Trainerassistenten. Sie erlebte, wie Mirjam Borgaes und Gudrun Fett ihren Traum vom eigenen Reitstall leben und dafür alles geben, um jungen Menschen etwas mitzugeben und ihren Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen.
Mit Tinkerbell, einer braunen Ponystute, verbinden Gisa Zach viele Erinnerungen. Tinkerbell war das einzige Pony, das es geschafft hat, sie im hohen Bogen abzuwerfen. Tinkerbell steht auf dem Hof von Mirjam Borgaes, der Lister Ponyschule in Kirchhorst, einer Kinderreitschule bei Hannover.
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