An heißen Tagen ist Beinfreiheit angesagt. Vorausgesetzt, die Beine sind schön glatt. Sollen störende Härchen verschwinden, gehören Nassrasur und Epilation zu den beliebtesten Methoden. Wer noch die ideale Ausstattung für diesen Sommer sucht, erhält jetzt Entscheidungshilfe von Experten.
Immer mehr Frauen halten Härchen und Stoppeln sowohl durch Epilieren als auch durch Rasieren in Schach. 40 Prozent wenden in Europa beide Methoden an, je nach Situation: Muss es schnell gehen, greift Frau zum Nassrasierer. Soll das Ergebnis möglichst lange anhalten, kommt der Epilierer zum Einsatz.
In diesem Artikel werden wir uns einige der besten Produkte für beide Methoden ansehen, die jetzt von Stiftung Warentest ausgezeichnet wurden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Gillette Venus Vibrance, der im Rasierer-Test mit dem Qualitätsurteil 1,4 als Sieger hervorging.
Nicht nur Hollywoodstars mögen das reine Hautgefühl. Immer mehr Deutsche wollen ihre Körperhaare loswerden. „Es gibt einen regelrechten Boom, seine Körperbehaarung loswerden zu wollen“, erklärt Rebecca Brusch von Laderma, Deutschlands größtem Laserzentrum.
Ungefähr die Hälfte aller Frauen rückt inzwischen den ungeliebten Stoppeln zu Leibe. „Vor allem zwischen 18 und 30 Jahren ist Haarentfernung in“, sagt Dr. Thomas Stavermann vom Bundesverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Aber manche Mädchen greifen schon mit 13 oder 14 zum Rasierer.
Auch Männer lassen sich enthaaren: „Mindestens ein Viertel der Patienten sind inzwischen männlich“, sagt Dr. Hans-Georg Dauer, Dermatologe aus Köln. Sie lassen sich vor allem Brust- und Rückenhaare entfernen. „Brusthaare sind heute regelrecht verpönt, gelten als unsexy und sogar unsportlich.“ Getrimmt wirkt, wer trimmt, also die Haare selbst zu Hause stutzt oder sich komplett entfernen lässt. „Das aktuelle Beauty-Ziel heißt: reine, glatte Haut“, so Dauer.
Alles ist möglich - vom Stutzen des Damenbarts über Rückenhaare bis zum Po und dem Genitalbereich. Allerdings: „6 von 10 Epilationen finden im Schambereich statt“, so Dr. Dauer. „Wir begrüßen diesen Trend auch aus medizinischer Sicht: Je weniger Haare, desto hygienischer.“
Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wünschen sich drei Viertel aller Männer eine rasierte Schamzone bei den Frauen; jeder Zweite gab an, beim Sex komplett rasierte Frauen zu bevorzugen.
Um seine Körperhaare loszuwerden, gibt es für Frauen und Männer fünf Methoden, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben:
Für die Nassrasur lautet die Top-Empfehlung von Stiftung Warentest: Gillette Venus Vibrance. Der batteriebetriebene Rasierer entfernt Haare extra gründlich und bietet gleichzeitig einen sanften Peeling-Effekt.
Bei dem Venus Vibrance handelt es sich um einen Nassrasierer für Damen. Optisch ist er schön anzusehen in hell-und dunkelrosa. Dazu erhält man ein Ablegeunterteil, in dessen Rückseite man auch Klingen lagern kann. Der Venus ist ca. 14 cm lang und in der griffigen Mitte ungefähr 1,5 cm dick. Im unteren Drittel hat er eine Ausbuchtung noch oben, wogegen sich der Daumen stützen kann, wenn man den Rasierer in der Hand hält. In der Höhe des Mittelfinger sind eine Art Lamellen angebracht, damit der Rasierer gut in der Hand liegt und frau nicht abrutscht.
Darüber hinaus hat der Rasierer am Ende ein kleines Knöpfchen für das anschalten des Vibrators, dafür muss man allerdings eine AAA-Batterie einlegen, die aber meiner Erinnerung nach dem Paket beiliegt.
Es wird ein sanfter Vibrationseffekt versprochen, der nicht nur einfach angenehm sein soll, sondern durch die Vibration sollen tote Hautschüppchen entfernt werden, sprich Haarentfernung und Peeling, das ist doch klasse.
Gekostet hat das Teil stolze 14,99 € ohne eine einzige Ersatzklinge, wie ich dann feststellen durfte. Die Ersatzklingen kosten auch tatsächlich 2 St. 6,99 €, wenn ich mir das richtig gemerkt habe.
Der Rasierer hat eine besondere Klinge, die natürlich dafür sorgen soll, dass frau sich nicht schneidet. Ober- und unterhalb der 3 eigentlichen Klingen sitzen kleine Kissen, die wohl dafür sorgen sollen, dass die Klinge schön über die Haut gleiten und frau diese nicht so sehr andrückt, um sich zu schneiden, so denke ich mir. Laut Hersteller sollen aber die angesprochenen 2 Kissen Feuchtigkeitsstreifen, die beim Rasieren pflegen sollen, sein.
Ein hellrosa Streifen soll durch Verblassen anzeigen, dass die Klinge gewechselt werden sollte, um Hautirritationen zu vermeiden. Ah ja.
Rasiergel auf die angefeuchtete Haut aufgelegt, das Knöpfchen für Vibration gedrückt und los geht’s.
Hm. Das Teil schnurrt so ein bisschen vor sich hin, eine deutliche Vibration ist eigentlich nicht zu merken. Nun ja, das ist ja nicht das Wesentlichste. Fangen wir dann mal mit dem Bein an.
Durch die „Feuchtigkeitsstreifen“ ist die 3-fach Klinge leicht unterhalb des Niveaus. Das bedeutet, wie ich dann schnell feststelle, dass die Klinge beim ersten Anlauf viele Häarchen nicht greift, weil diese schlicht platt ans Bein gedrückt werden. Wenn ich mit einer frischen excel sensor Klinge rasiere, so kann ich sagen, dass der Weg der Klinge deutlich zu sehen ist und lediglich 2, 3 Häarchen widerstanden haben. Hier prüfe ich und muss feststellen, dass ungefähr 50 % der Haare noch stehen. So muss ich mindestens 2, oft aber auch 3 mal über die gleiche Stelle am Bein streifen, bis endlich alle Haare weg sind. Die Rasur meiner Beine dauert mindestens doppelt so lange wie sonst. Dafür habe ich aber keine Schnittwunde, auch nicht an den schwierigen Stellen wie Knöchel und Knie. Der Rasierer liegt gut in der Hand und frau rutscht auch unter gel- und wasserbeschuß nicht ab.
Allerdings ist der versprochene Vibrationseffekt beim rasieren weder gefühlsmässig noch optisch festzustellen und eher eine Farce zu nennen.
Die Rasur der Achselhöhlen und der Bikinizone gestaltet sich noch zeitaufwendiger. Immer wieder muss ich mit der Klinge über die gleichen Stellen fahren, weil gerade in der Rundung der Achselhöhle die Haare nicht weichen wollen.
Ich bin leicht angenervt, weil alles viel länger dauert und ich mir für den Preis etwas anderes versprochen hatte.
Aber wenigstens habe ich keine einzige kleine Schnittwunde, was ansonsten durchaus schon mal vorkommt bei einer neuen Klinge.
Eine Hautirritation habe ich danach nicht festgestellt, allerdings ist das bei mir gewöhnlicherweise auch so unproblematisch, das ich dies nicht kontrolliere. Stellt sich bei mir nach dem Rasieren mal eine gewisse Irritation ein und es juckt ein bisschen und es haben sich ein paar Pickel in der Bikinizone gebildet, dann benutze ich Penaten-Babypuder und ruck zuck ist alles gut.
Neben dem Gillette Venus Vibrance gibt es zahlreiche weitere Damenrasierer auf dem Markt. Hier ein Vergleich einiger beliebter Modelle:
| Modell | Klingenanzahl pro Rasierklinge | Gleitstreifen oder -kissen | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Gillette Venus Deluxe Smooth Sensitive | 5 | Gleitstreifen | Mit schwenkbarem Kopf, für sensible Haut geeignet, hochwertiges Metallhandstück |
| Gillette Venus Comfortglide Spa Breeze | 3 | Gleitkissen | Feuchtigkeitsspendende Gelkissen mit pflegenden Ölen, mit Aloe Vera |
| Gillette Venus Pro Smooth Sensitive | 5 | Gleitstreifen | Ergonomisches Handstück, für sensible Haut geeignet, mit FlexiBall |
| Gillette Venus Deluxe Smooth Swirl | 5 | Gleitstreifen | Klingen mit diamantähnlicher Beschichtung, feuchtigkeitsspendende Gelkissen mit fruchtigem Geruch und Vitamin E |
| Gillette Venus Comfortglide Sugarberry | 5 | Gleitkissen | Sehr weicher Griff, inkl. Softgrip-Handstück, inkl. umlaufenden Feuchtigkeitsband |
Auch elektrische Rasierer und Multi-Trimmer sind eine gute Alternative:
Abschließend lässt sich sagen, dass die Wahl des richtigen Rasierers von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben abhängt. Ob Nassrasierer, Epilierer oder Enthaarungscreme - es gibt für jeden die passende Methode, um lästige Härchen loszuwerden.
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