Die Wahl des richtigen Rasierers kann eine Herausforderung sein, angesichts der vielen Optionen auf dem Markt. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Gillette Rasierer Vergleich, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.
Rasieren ist eine wiederkehrende Aufgabe und begleitet Männer ab dem ersten Bartwuchs bis zu ihrem Lebensende. Keine triviale Tätigkeit - es lohnt sich also, die richtige Methode für sich zu finden. Mit welcher Rasurvariante man sich am Ende am wohlsten fühlt, ist eine äußerst individuelle Sache. Viele Männer entscheiden sich für die Nassrasur mit Systemrasierern und nicht wenige nehmen einfach den nächstbesten, den sie günstig bei ihrem Discounter oder Drogeriemarkt entdecken.
Um sich seines Bartes zu entledigen, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn der Bart im Jugendalter zu sprießen beginnt, wählen die meisten männlichen Zeitgenossen die Nassrasur. Das hat vor allem finanzielle Gründe, denn ein guter Elektrorasierer ist eine kostspielige Anschaffung, während man Systemrasierer schon für ein paar Euro bekommen kann - die Ausgaben wachsen erst im Lauf der Zeit aufgrund der Ersatzklingen. Beide Varianten haben ihre Vorteile.
Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer kosten zwar bei der Anschaffung nicht viel, die Klingen gehen jedoch stark ins Geld - und man muss sie oft wechseln.
Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen. Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.
Die meisten handelsüblichen Systemrasierer nutzen entweder drei oder fünf Einzelklingen. Es gibt auch Ausnahmen, die mit zwei, vier oder gar sechs Klingen aufwarten, diese sind aber eher selten - in unserem Test ist der Wilkinson Quattro das einzige Modell mit einer geraden Anzahl Schneiden.
Neben der grundsätzlichen Qualität der kleinen Säbel ist auch deren Abstand zueinander von Bedeutung, denn in die Lücken bergen das Risiko, mit Bartstoppeln und Rasierschaum zu verstopfen.
Hier ist ein detaillierter Vergleich einiger der besten Gillette-Rasierer, um Ihnen bei der Auswahl zu helfen:
| Modell | Geeignet für | Rasierer-Typ | Klingenanzahl | Besonderheiten | Preis pro Rasierer |
|---|---|---|---|---|---|
| Gillette ProGlide | Herren | Manueller Mehrwegrasierer | 5 Klingen | Besonders gutes Rasurergebnis, Klingenstabilisator, 8 Ersatzklingen | ca. 33,09 € |
| Gillette Fusion 5 Herren | Herren | Manueller Mehrwegrasierer | 5 Klingen | Besonders gutes Rasurergebnis, bis zu 20 Rasuren pro Klinge, 12 Ersatzklingen | ca. 38,17 € |
| Gillette Fusion 5 Power | Herren | Batteriebetriebener Mehrwegrasierer | 5 Klingen | Besonders gutes Rasurergebnis, bis zu 20 Rasuren pro Klinge, gibt Mikroimpulse ab | ca. 13,95 € |
| Gillette Venus Deluxe Smooth Sensitive | Damen | Manueller Mehrwegrasierer | 5 Klingen | Für den Intimbereich, dermatologisch getestet, mit Duschhalterung, 5 Ersatzklingen | ca. 20,00 € |
| Gillette Venus Comfortglide Sugarberry | Damen | Manueller Mehrwegrasierer | 5 Klingen | Besonders gutes Rasurergebnis, mit feuchtigkeitsspendenden Gelkissen mit Vitamin E | ca. 12,75 € |
| Gillette Venus Comfortglide Spa Breeze | Damen | Manueller Mehrwegrasierer | 3 Klingen | Gelkissen sondern angenehmen Duft ab, glatte und gründliche Rasur, Softgrip | ca. 9,95 € |
| Gillette Intimate | Herren | Manueller Mehrwegrasierer | 5 Klingen | Für den Intimbereich, mit Diamantbeschichtung, Handstück aus Metall | ca. 18,96 € |
| Gillette Mach3 | Herren | Manueller Mehrwegrasierer | 3 Klingen | Sehr gutes Rasurergebnis, beugt Hautreizungen vor, 5 Ersatzklingen | ca. 14,99 € |
Gillette ProGlide: Besonders gutes Rasurergebnis mit Klingenstabilisator und 8 Ersatzklingen im Lieferumfang enthalten.
Gillette Fusion 5 Herren: Bietet bis zu 20 Rasuren pro Rasierklinge und kommt mit 12 Ersatzklingen.
Gillette Venus Deluxe Smooth Sensitive: Ideal für den Intimbereich, dermatologisch getestet und mit einer praktischen Duschhalterung.
Gillette Intimate: Speziell für den Intimbereich entwickelt, mit Diamantbeschichtung und einem robusten Handstück aus Metall.
Gillette Mach3: Ein Klassiker, der ein sehr gutes Rasurergebnis liefert und Hautreizungen vorbeugt.
Gillette Fusion 5 Power: Bietet bis zu 20 Rasuren pro Klinge und gibt bei der Rasur entspannende Mikroimpulse ab.
Gillette Venus Comfortglide Sugarberry: Mit feuchtigkeitsspendenden Gelkissen mit Vitamin E für eine besonders angenehme Rasur.
Gillette Venus Comfortglide Spa Breeze: Die Gelkissen sondern einen angenehmen Duft ab und sorgen für eine glatte und gründliche Rasur.
Der Gillette Mach3 ist ein moderner Klassiker. Auch noch über 25 Jahre nach seinem Marktstart schneidet er meisterhaft - großen Verbesserungsbedarf sehen wir nicht. Die Rasur ist sanft und gründlich, der Griff erlaubt eine tadellose Handhabung und die Klingen halten sehr lange durch, weshalb der Mach3 nicht nur die Haut, sondern auch langfristig den Geldbeutel schont.
Den Gillette Mach3 gibt es schon lange, mittlerweile hat er ein Vierteljahrhundert überstanden und macht keine Anstalten, seinen Platz in den Verkaufsregalen zu räumen. Viel zu verbessern gibt es daran auch nicht, finden wir.
Im Vergleich zu den anderen Testkandidaten wirkt der Gillette Mach3 regelrecht grazil. Der Griff ist kürzer als die der anderen Rasierer im Testfeld, sehr schmal, gerade und erst nahe der Klingenaufnahme abgewinkelt. Die Oberfläche besteht aus Metall und wird von gummierten Stellen durchbrochen, unten ist der Griff fast vollständig mit Gummi bezogen. Dadurch lässt er sich auch mit nassen Händen und Rasierschaum an den Fingern rutschfest und sicher halten. Er wirkt zudem recht hochwertig.
Wer den Griff nicht mag, bekommt optional auch andere mit den Klingen kompatible Griffe, die mitunter aus sehr hochwertigen Materialien wie etwa Nussbaumholz hergestellt sind, von Drittherstellern - ein Vorteil der hohen Verbreitung des Mach3, denn für andere Klingensysteme gibt es derartige Enthusiasten-Ausstattung im Normalfall nur sehr selten.
Die Klingenaufnahme ist ein Dorn in der Mitte, der in eine Öffnung gesteckt wird - ein bewährtes Prinzip. Eine Taste löst die Arretierung. Der Klingenwechsel geht damit leicht von der Hand und benötigt nicht mehrere Anläufe, wie wir es leider bei einigen Konkurrenten erlebt haben.
Eine Systemklinge hat drei Schneiden, wie der Name Mach3 bereits andeutet. Die Klinge ist angenehm schmal, was das Rasieren an feinen und unebenen Stellen wie dem Philtrum, dem Adamsapfel und nahe der Mundwinkel erleichtert. Die Klinge ist flexibel neigbar und hat einen angenehmen Widerstand - sie klappert nicht und wackelt nicht bei jeder Bewegung herum, man muss aber auch nicht stark aufdrücken, was Hautreizungen begünstigen und das Verletzungsrisiko durch Schnitte erhöhen würde. Der Mach3 liegt in der goldenen Mitte.
Rundum brillieren konnte der Mach3 bei der Nutzungsdauer der Klingen. Sie halten eine gefühlte Ewigkeit - bei allen Testpersonen deutlich länger als der Durchschnitt unter allen getesteten Systemrasierern, und sie haben selbigen ordentlich angehoben. Das ist für sich toll, noch schöner ist es aber in dem Wissen, dass Ersatzklingen für den Mach3 zwar nicht zu den allergünstigsten gehören, gegenüber vergleichbar ausdauernden Klingen (namentlich die des Gillette Fusion5 und des Wilkinson Hydro 5) aber für einen deutlich geringeren Betrag den Besitzer wechseln. Pro Rasur ist der Mach3 der drittgünstigste Nassrasierer im Test.
Den Gillette Mach3 als Testsieger auszuzeichnen war keine schwere Entscheidung. Das Gesamtpaket stimmt, gleichzeitig hat der Rasierer keine eklatanten Nachteile, sofern man nicht unbedingt eine Trimmerklinge benötigt.
Die Stiftung Warentest (8/2020) hat unseren Favoriten mit der Gesamtnote 1,9 (»gut«) bewertet.
Der Gillette Fusion5 schlug sich im Test ähnlich gut wie unser Favorit. Das Griffstück ist etwas ergonomischer gestaltet und er hat mehr Schneiden - fünf statt drei - sowie eine zusätzliche Trimmerklinge, um die Übergänge zu Koteletten und Co. sauber zu gestalten.
Wer auf eine sehr gründliche und reizarme Rasur Wert legt, aber auf keinen Fall auf die Trimmerklinge verzichten möchte, bekommt beides vom Gillette Fusion5. Ein Klingentausch ist auch diesem Rasierer nur sehr selten nötig, denn die Schneiden sind wie bei unserem Favoriten extrem ausdauernd. Die teuren Klingen sind der Hauptgrund, warum der Gillette Fusion5 für uns nicht als Testsieger in Frage kam, denn für sich genommen ist der Rasierer super.
Zum einen ist der Griff größer und ergonomischer geformt, sodass er noch etwas besser in der Hand liegt. Er besteht aus stabilem Metall, das oben und unten mit feinen Gummilamellen bestückt ist, die einen hervorragenden Halt gewährleisten. Auch die Gewichtsverteilung ist exzellent, der Schwerpunkt des Nassrasierers mit Klinge liegt ziemlich genau in der Mitte.
Die Klinge ist auf einer Achse flexibel und hat genau den richtigen Widerstand - nicht zu viel und nicht zu wenig, hier hat Gillette den Sweetspot getroffen. Der Gegendruck ändert sich auch nicht, wenn die Klinge in einen stärkeren Winkel geneigt wird - perfekt!
Der Gleitstreifen gehört zu den besten im Test. Man bemerkt ihn - aber positiv. Er macht die Rasur spürbar angenehmer, trägt nicht zu viel auf und bleibt ziemlich lange bestehen, bevor er aufgebraucht ist, was besonders in Hinsicht auf die lange Nutzungsdauer der Klingen eine äußerst respektable Leistung ist.
Alles super also - wäre da nicht der bereits erwähnte Preis. Die Klingen gehen zum Testzeitpunkt für mindestens 3,50 Euro pro Stück (4er-Packung) über die Ladentheke und sind damit die zweitteuersten im Testfeld, lediglich die für die Schwester Fusion5 Power Proglide sind noch teurer. Wer den Kostenpunkt nicht scheut, bekommt mit dem Fusion5 auf jeden Fall einen tollen Nassrasierer.
Der Wilkinson Sword Hydro 5 schlug sich in unserem Test fast genauso gut wie unser Favorit - welchen man bevorzugt ist zu einem großen Teil eine Geschmacksfrage. Preislich liegen beide nah beieinander. Wer Gillette aus irgendeinem Grund nicht mag, dem silbern glänzenden Metall-Look nichts abgewinnen kann oder sich an der kompakten Bauweise des Mach3 stört, bekommt mit dem Wilkinson Sword Hydro 5 die beste Alternative in unserem Test.
Der Griff ist ein gutes Stück länger und breiter, außerdem ist er ergonomischer geformt. Es ist somit schlicht mehr zum Anfassen da - mit großen Pranken lässt er sich besser greifen. Er ist auch stärker gummiert - das spürt man und man sieht es auch. An den wenigen Stellen, die nicht von Gummi bedeckt sind, kommt auch beim Hydro 5 Metall zum Einsatz, allerdings farbig lackiert.
Die Klinge ist flexibel, sie kann auf einer Achse geneigt werden. Ihr Widerstand ist gering - etwas zu gering für unseren Geschmack. Es bleibt aber im Rahmen. Beim Rasieren ist alles in Ordnung, schüttelt man den Rasierer, hört man sie aber ganz leise klappern.
Die Klinge ist sehr viel breiter als die des Mach3, was für präzises Rasieren kleiner Stellen ein Nachteil ist und daran liegt, dass der Hydro 5 zum einen fünf statt nur drei Klingen hat und zum anderen der Kunststoffrahmen über- und unterhalb der Klinge recht großzügig dimensioniert ist. Der obere Teil lässt sich immerhin zurückklappen, was die Übersicht etwas erleichtert.
Auf eine separate Trimmerklinge muss man hingegen verzichten - zwar spricht der Hersteller bei dem Feature von einer Konturenklinge, gemeint ist aber der Klappmechanismus. Die Klingenaufnahme folgt dem Spreizklemmenprinzip, was wir in der Regel nicht für ideal halten. Weil der Hydro 5 eine Führungsnase hat, ist das Einsetzen aber zum Glück kein Problem. Wir erwischten uns dennoch immer wieder beim Überprüfen, ob die Klinge tatsächlich sitzt oder gleich wieder abfällt. Beim Mach3 ist das hingegen immer eindeutig, die Frage stellt sich dort nicht.
Die Gründlichkeit bewerteten alle Tester mit gut bis sehr gut. Nur eine Testperson berichtete über ein gelegentliches Auftreten leichter Hautirritation, die anderen hatten keinerlei Probleme. Schlechter ist es um den Gleitstreifen bestellt: Er trägt viel zu stark auf und »schleimt« regelrecht - nach der Rasur muss man den Schlick richtig von der Haut waschen.
Gut ist der Hydro 5 wieder bei den Kosten: Ähnlich wie beim Mach3 halten die Klingen sehr lange. Sie sind allerdings etwas teurer.
Die Stiftung Warentest hat Gillette-Rasierer erneut ausgezeichnet und die überlegene Produktqualität bestätigt. Testsieger ist der Gillette Fusion5 ProGlide mit der Bestnote GUT (1,7), dicht gefolgt von drei weiteren Nassrasierern von Gillette: SkinGuard Sensitive (1,8), MACH3 (1,9) und Gillette Fusion5 (2,0).
Die gründlichste und zugleich sanfteste Rasur gelingt mit dem Gillette SkinGuard. Am längsten scharf bleibt der Gillette Fusion5 ProGlide.
Der Gillette Fusion5 ProGlide erhielt in der Kategorie Haltbarkeit der Klingen mit Abstand die Bestnote SEHR GUT (1,3). Seine optimal angeordneten fünf Klingen sorgen zudem für eine besonders gründliche Rasur, dafür gibt es das Qualitätsurteil GUT (1,8).
Starker Zweiter im Test ist der Gillette SkinGuard mit Bestnoten in den Kategorien Hautschonung mit dem einzigen SEHR GUT (1,5), Rasieren GUT (1,7), Handhabung GUT (1,9) sowie Reinigen SEHR GUT. Damit lässt der Rasierer sogar Nassrasierer mit mehr Klingen eindeutig hinter sich.
Bestgetesteter 3-Klingen-Rasierer ist der Klassiker Gillette MACH3 mit der Gesamtbewertung GUT (1,9). Er punktet insbesondere in den Kategorien Haltbarkeit der Klingen (2,0) und Rasieren (1,9).
Den klaren Vierfach-Sieg komplettiert der Gillette Fusion5 mit dem Qualitätsurteil GUT (2,0).
Die Klingen des Fusion5 ProGlide, des Gillette SkinGuard Sensitive und des Gillette Fusion5 kommen alle aus Berlin. Dort ist Gillette seit über 80 Jahren fest verwurzelt und produziert südlich vom Tempelhofer Feld die Klingen der Gillette Premium Rasierer im eigenen Werk. Gillette Klingen „Made in Berlin“ liefern somit seit Generationen herausragende Produktqualität.
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