Gabber Frisur für Männer: Ein zeitloser Trend

Der Undercut ist ein Haarschnitt, der sich seit den 1980er Jahren in der Männerwelt großer Beliebtheit erfreut und von David Bowie maßgeblich geprägt wurde. In den USA war dieser Haarschnitt, bekannt durch MC Hammer und Will Smith, besonders im Hip-Hop-Genre populär. In Europa erlebte der Trend in den 90er Jahren in Verbindung mit der Techno-Szene eine Hochphase. Heute ist es nicht mehr so, dass man mit einem Undercut auffällt, dafür tragen ihn zu viele.

Hierzulande liegt der vermeintlich moderne Haarschnitt seit ca. 2011 wieder voll im Trend und hat sich global gesehen zur beliebtesten Männerfrisur entwickelt. So hat sich der Undercut wohl global gesehen zur beliebtesten Männerfrisuren entwickelt und gilt mittlerweile als zeitlos. Es gibt kaum einen Mann zwischen 12 und 40 Jahren, der diese Frisur noch nicht hatte und auch unsere Fußballikonen können ein Lied davon singen. Man denke nur an David Beckham, der den Frisurentrend quasi wieder ins Leben gerufen hat.

Man könnte den Undercut als historisch bezeichnen, gilt er doch schon seit den 1980er Jahren, mit David Bowie federführend, als beliebter Look der Männerwelt. In dieser Zeit diente der Undercut der Abgrenzung von Subkulturen zu normalen Bürgern.

Derzeit kursieren Gerüchte, der Undercut sei tot - doch so einen manifestierten Trend bekommt man nicht so schnell aus dem Kopf bzw. von den Köpfen der Menschen. So lange der gepflegte Mann von Welt lebt, wird auch der Undercut seine berechtigte Existenz verteidigen.

Verschiedene Variationen des Undercut für Männer

Die Vielseitigkeit des Undercut

Die unglaubliche Beliebtheit ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass sich der Haarschnitt besonders individuell gestalten lässt. Die Trendfrisur zeichnet sich grundsätzlich durch langes Deckhaar und kurze Seitenpartien aus. Bei Männern sind die Ausprägungen schier unbegrenzt. Die meisten tragen die Haare rechts und links relativ kurz und das Deckhaar lang.

Das Deckhaar lässt sich je nach Länge individuell stylen: glatt geföhnt und geglättet, lockig eingedreht oder voluminös mit Haarschaum oder Haargel aufgestylt. Hier greifen auch die Herren der Schöpfung gerne zu Hilfsmitteln wie Lockenstab und Glätteisen. Euer Friseur kann euch bestimmt sagen, was am besten zu eurer Kopfform und zu eurem Style passt.

Vielfältige Möglichkeiten, von Undercut mit seitlicher Rasur auf einer oder beiden Seiten, über Undercut mit Rasur am Hinterkopf bis hin zur Verfeinerung mit den unterschiedlichsten Mustern ist alles zu finden, was „Mann“ heute trägt.

Der passende Undercut für jede Haarstruktur

Das tolle am Undercut: er passt zu jeder Haarstruktur. Für dicke Haare ist er eine tolle Lösung, denn er bringt schnell und einfach Struktur ins Kopfchaos. Locken und krause Haare sind dadurch gut zu bändigen und in Form zu bringen. Ein gekonnter Schnitt ist natürlich Grundvoraussetzung für eine saubere, gepflegte Lösung.

Bei dünnen Haaren ist Vorsicht geboten. Hier sollten Sie nicht zu viel vom Haupthaar entfernen. Regelmäßiges nachschneiden ist wichtig, damit die Frisur Ihren gepflegten Look beibehält. Der Kontrast zwischen der Unteren Kopfhälfte und dem Deckhaar kann abrupt oder fließend sein.

Es kommt ganz darauf an, welche Art Undercut Sie tragen, doch meist braucht der Undercut ein wenig Pflege und Styling.

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Sidecut als spezielle Ausprägung

Eine spezielle Ausprägung des Undercuts ist der Sidecut. Dem Sidecut wird nachgesagt er sei etwas auffälliger als der Undercut, was an seiner asymmetrischen Form mit der einseitigen Rasur liegt. Wenn Sie etwas längere Haare haben, werden Sie mit dieser Frisur garantiert viele Blicke auf sich ziehen. Zudem ist man hier mit der Tatsache konfrontiert, dass dies auch eine ausgesprochen beliebte Frauenfrisur ist.

Wenn Sie sich noch mehr Extravaganz wünschen, haben Sie die Möglichkeit in den abrasierten Part ein Muster rasieren zu lassen. Hier kann man auch unterschiedliche Farben verwenden - kanllige Farben sind total angesagt, je verrückter desto besser. Durch die Rasur entsteht der Eindruck eines Tattoos auf der Kopfhaut.

In jedem Fall sollten Sie sich für einen Undercut einem professionellen Friseur anvertrauen. Die 20 Euro mehr sind in diesem Fall bestens investiert.

Trends und Styling-Tipps

Im Jahr 2025 ist der sogenannte „Sleeky Look“ mit zurückgekämmten Haaren besonders angesagt. Die Tolle ist hingegen nicht mehr so in. Männer mit Bart müssen darauf achten, die Haare nicht zu kurz zu tragen, damit der Gesamtlook einen gepflegten Eindruck macht.

Kleider machen Leute - stimmt, doch zu einem gepflegten Gentleman gehört auch ein moderner Haarschnitt, der zu seinem Style passt.

Die Entwicklung der Jugendkulturen und Frisuren

Klagen über die Moden als visuelle Unruhestifter und törichte Eskapaden ließen sich aus den letzten Jahrhunderten permanent zitieren. Auch die theoretische Beschäftigung mit der Mode hat eine lange Tradition, die im 20. Jahrhundert in Untersuchungen unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen kulminiert unter anderem soziologisch-philosophische (z.B. Rene König 1967, Georg Simmel 1901) oder semiotische (Barthes 1985), um nur drei der bedeutendsten zu nennen. Das erstaunt um so mehr, da die Gestaltung des Selbst, Self-Fashioning und -Design, einen immer größeren Raum in der gegenwärtigen Gesellschaft einnimmt und das quer durch alle Einkommensschichten.

Aus der gestiegenen Bedeutung der unmittelbaren ästhetischen Ausschmückung des Selbst mittels schon “vorgestalteter” Kleidungs-Segmente entsteht eine neuartige “profane Kreativität” (vgl.

Die 80er Jahre: Ein Jahrzehnt prägender Frisuren

Für alle Leute, die nach 1989 geboren wurden, eine Popperfrisur war hinten kurz und vorne lang, sodaß die Ponypartie ein Auge vollständig zudeckte. Das sah aus wie eine Haarige Augenklappe; klingt bescheuert, ist es auch. Oder es gab auch diese Vokuhilas für Männer und für Frauen. Hauptsächlich Fußballer trugen diese supertolle Windschnittige Frisur, die auch gerne Nackenspoiler genannt wurde.

In den Hinterhöfen des guten Geschmacks entstand Anfang der 80er aus einem Clubtrend die Gothic-Bewegung. Sie zogen durch die Sommernacht, die Haare auftoupiert, die Gesichter weiß geschminkt, Mund und Augen schwarz kontrastiert. Schwarz auch die dominante Farbe ihrer Kleidung, ob langes Gewand oder Fetisch-Look. Zerschnittene Netzstrumpfhosen fanden vielfältig kreativen Einsatz, dazu Amulette, afrikanischer Schmuck oder metallene Ketten. Sie hatten keinen Namen, und niemand von ihnen ahnte, dass sie gekommen waren, um zu bleiben.

Als der Wuppertaler Post-Punk-Gemischtwarenclub Up binnen Monaten von den „Schwarzen“ übernommen wird, beherrscht eine ungelenke Menge die achteckige Tanzfläche, sie tänzeln vor und zurück, bücken sich am Ende ihres Weges. Denn Deutschland wird zum Zentrum des Nachhalls, auch wenn dieser ebenfalls in Spanien, Griechenland und Israel dauerhafte Szenen hervorbringt. Andere bleiben lieber daheim und hören Nick Cave.

Goth gilt bald als Problembewältigungsmusik, derweil das Aktuelle andere Wege wählt - immer weniger Gestylte füllen die Clubs, Sportswear dominiert den Techno. Der grausige Mittelalter-Rock der 90er bot komplette Weltflucht nur für Rollenspieltypen, doch wo er die ersten Auflagen des Wave- und Gothic-Treffens in Leipzig beherrschte, zeigten sich auch neue Strömungen.

Die kreischenden Verzerrungen des pumpend stampfenden Power-Noise und Aggrotech verknüpften Industrial-Dissonanzen mit Gabber-Hardstyle-Techno. Seit dem Jahr 2000 tanzten darauf Kids mit neonglimmenden Haarapplikationen und Leuchtstäben in einem vom frühen Techno-Combat-Look und dem japanischen Visual-Kei beeinflussten Stil. Eine neue Generation gibt der Szene ein komplett neues Antlitz. Nicht alle sind erfreut über die Cyber-­Goths, doch da sind nun wieder junge Menschen, die sich stundenlang stylen und ihre energischen Tänze als mühsam einstudierte Choreografie anlegen.

Zur selben Zeit setzte ebenfalls das 80er-Revival ein, französischer Minimalelektro und vergessene NDW-Stücke addierten sich zu den altbekannten Sounds. Im Ruhr- sowie im Rhein-Main-Gebiet füllen die Freaks aller Art mehrstöckige Clubs mit bis zu fünf unterschiedlich beschallten Tanzflächen.

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