Schuppige Haut an den Füßen ist ein häufiges Problem, das durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann. Es ist wichtig, die Ursache zu identifizieren, um die richtige Behandlung zu wählen. In diesem Artikel werden die verschiedenen Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten für schuppige Füße erläutert.
Schuppige Haut an den Füßen kann verschiedene Ursachen haben. Hier sind einige der häufigsten:
Pilzerkrankungen und bakterielle Infektionen an den Füßen werden häufig übersehen. Treten zwischen den Zehen rote Schwellungen auf oder lösen sich trockene obere Hautschichten ab, ist verstärkte Aufmerksamkeit geboten. Hautpilz ist eine mögliche Ursache dafür. In feuchtwarmer Umgebung fühlen sich Pilze und Bakterien besonders wohl. Wer häufig die Sauna oder das Schwimmbad besucht, sollte seinen Füßen besondere Aufmerksamkeit schenken und die Zwischenräume der Zehen gut abtrocknen.
Die medizinische Bezeichnung ist „Tinea pedis“. Mit Cremes aus der Apotheke lässt sich Fußpilz normalerweise gut behandeln. Fußpilz tritt vor allem zwischen den Zehen auf und kann zu Rötungen und Rissen in der Haut führen. Die betroffenen Stellen schuppen sich und können jucken. Insbesondere Hautrisse können weh tun.
Rund drei Prozent der Deutschen werden von dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung geplagt. Die Schuppenflechte am Fuß stellt eine komplexe Hauterkrankung dar, die das Leben vieler Menschen in Deutschland beeinträchtigt.
Die Hautveränderungen bei der gewöhnlichen Schuppenflechte entstehen durch ein rasant beschleunigtes Zellwachstum. Beim gesunden Menschen erneuert sich die Oberhaut (Epidermis) innerhalb von knapp vier Wochen: In dieser Zeit bildet unsere Haut neue Zellen und stößt die oberste, inzwischen verhornte Zellschicht ab.
Die Krankheit bricht typischerweise vor dem 40. Lebensjahr aus (Typ-1-Psoriasis). Die Spätform (Typ-2-Psoriasis) tritt in der zweiten Lebenshälfte auf und verläuft oft etwas milder. Als chronische Krankheit verläuft die Schuppenflechte in Phasen - akute und weitgehend symptomfreie Zeiten wechseln sich ab.
Auf der Haut erscheinen stark durchblutete und gerötete Stellen, auf denen sich silbrig-weiße Schuppen bilden. Auch minimale Veränderungen sind möglich, zum Beispiel im Gehörgang, Bauchnabel und in der Analregion. Die typischen Schuppen lassen sich mit dem Fingernagel abheben. Keine Hautregion ist ausgenommen. Die Flecken können punktartig verstreut sein oder großflächig ganze Körperteile bedecken.
Die Ursache für das gestörte Immunsystem konnte bislang nicht vollständig geklärt werden. Einig sind sich die Mediziner bisher nur darüber, dass die Genetik sowie äußere Umwelteinflüsse jeweils eine markante Rolle spielen. Grundsätzlich handelt es sich um Prozesse, die im Inneren des Körpers stattfinden, wodurch die Schuppenflechte auch nicht ansteckend ist.
Bei Ichthyosen handelt es sich um einen Sammelbegriff von Verhornungsstörungen, meistens aufgrund eines Gendefekts (schadhafte Erbanlage). Das Krankheitsbild Ichthyose wird auch als Fischschuppenkrankheit bezeichnet.
Bei einer Ichthyose ist das Gleichgewicht von Erneuerung und Abschilferung der Zellen gestört. Dabei stauen sich die Zellen in der Hornschicht auf. Entweder werden ursächlich neue Zellen zu schnell gebildet oder der natürliche Prozess der Abschuppung vollzieht sich verlangsamt. Des Weiteren können beide Ursachen auch zusammentreffen.
Die Symptome schuppiger Haut an den Füßen können je nach Ursache variieren. Hier sind einige häufige Symptome:
Um die Ursache schuppiger Haut an den Füßen zu ermitteln, wird der Arzt eine gründliche Untersuchung durchführen. Dazu gehören:
Neben der Diagnose der Ursache für das Ungleichgewicht in der Haut ist eine sorgfältige Pflege trockener, schuppiger Haut mit geeigneten Produkten das A und O:
Fußpilz lässt sich meistens erfolgreich mit Cremes, Gels oder Sprays behandeln, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Diese Präparate enthalten einen Wirkstoff, der das Wachstum der Pilze hemmt oder sie abtötet.
Wenn es nicht gelingt, Fußpilz durch eine äußerliche Behandlung zu heilen, können Tabletten infrage kommen.
Schuppenflechte ist nicht heilbar. Doch lassen sich mit verschiedenen Mitteln die Schübe abmildern und das Abheilen beschleunigen.
Besonders entscheidend ist dabei das Anstreben des Normalgewichts. Denn das viszerale Fettgewebe im Bauchraum sendet selbst Entzündungsstoffe aus und befeuert so die Hautentzündungen. Zucker und Weizenprodukte sollten Betroffene reduzieren, stattdessen den Gemüseanteil deutlich erhöhen.
Nach aktueller Studienlage kann ein Einschränken des Fleischkonsums die Schuppenflechte bessern. Fetter Seefisch hingegen wie Lachs, Hering und Makrele darf öfter auf den Teller kommen.
Gegen das übermäßige Zellwachstum und gegen die Entzündungsvorgänge gibt es zudem eine große Bandbreite an Medikamenten zum Einnehmen. Medikamente spielen bei mittelschweren bis schweren Fällen der Hauterkrankung oder bei Beteiligung weiterer Organe eine wichtige Rolle. Insbesondere bei Psoriasis-Arthritis sind sie unverzichtbar.
Viele der neueren Wirkstoffe können nach der Leitlinie von September 2025 bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis bereits zu Beginn der Therapie zum Einsatz kommen.
Um schuppigen Füßen vorzubeugen, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:
Wenn sich bei schuppiger Haut trotz gezielter Pflege keine Besserung einstellt oder weitere Beschwerden wie Rötungen, Schmerzen oder Entzündungen hinzukommen, gilt es, tiefer liegende Ursachen bei Ihrem Arzt auszumachen.
Mit der richtigen Pflege und Behandlung können Sie schuppige Füße in den Griff bekommen und Ihre Fußgesundheit verbessern.
tags: #füße #schuppen #ursachen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.