Frühlingsfrische Beine: Tipps für eine glatte und gepflegte Haut

Mit dem Frühling wird die Kleidung wieder knapper, und viele freuen sich darauf, wieder mehr Haut zu zeigen. Für viele Frauen gehören rasierte Beine und enthaarte Achseln einfach dazu. Doch wie erreicht man eine glatte Haut ohne Irritationen und unschöne Begleiterscheinungen?

Methoden zur Haarentfernung

Heutzutage gibt es zahlreiche Methoden zur Haarentfernung, jede mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen. Hier ein Überblick:

  • Nass- und Trockenrasur: Ein Rasierer schneidet die Haare an der Hautoberfläche ab. Nach etwa drei Tagen sind die ersten Stoppeln wieder sichtbar.
  • Enthaarungscremes: Diese lösen das Haar unter der Hautoberfläche auf. Nach wenigen Minuten Einwirkzeit können die Haare mit einem Spatel abgenommen werden.
  • Epilationsgeräte: Diese zupfen die Haare an ihren Wurzeln aus. Das Ergebnis hält etwa ein bis drei Wochen an.
  • Warm- und Kaltwachs: Hierbei wird Wachs auf die Haut aufgetragen und mit einem Streifen abgezogen, wodurch die Haare mit der Wurzel entfernt werden.
  • Beine lasern / IPL-Behandlung: Bei dieser Methode erhitzt das ausgestrahlte Licht die Pigmente in den Haarfollikeln und schädigt sie derart, dass die Haare nicht mehr versorgt werden können.

Was ist Erdbeerhaut?

Erdbeerhaut, auch bekannt als Keratosis Pilaris, Reibeisenhaut oder Chicken Skin, ist ein kosmetisches Problem, das sich durch schwarze, rote oder weiße Punkte auf der Haut äußert, hauptsächlich nach der Rasur an Armen und Beinen. Die betroffenen Stellen fühlen sich oft trocken und rau an.

Erdbeerhaut entsteht meist durch kleine Entzündungen der Haarfollikeln. Durch häufiges Rasieren mit einer stumpfen oder verschmutzen Klinge oder zu wenig, beziehungsweise der falschen, Pflege schließen sich den Follikeln nicht mehr. So lassen sie Fremdstoffe herein, die zu Entzündungen führen können. Durch Talk und Ölreste in den Poren, sowie durch die Zersetzung von Bakterien, kann es zu der typischen Schwarzfärbung kommen.

Weg mit Pickelchen und Erdbeerhaut: So klappt’s mit der Rasur | Schön für mich

Acht Tipps, um Erdbeerhaut vorzubeugen

Egal, ob die Ursache für Erdbeerhaut kosmetischen Ursprungs ist oder ob Sie einfach sehr dichtes und dunkles Haar haben - diese Tipps helfen Ihnen, zarte Beine ohne Erdbeerhaut zu bekommen:

  1. Ein- bis zwei Mal pro Woche Peeling: Befreien Sie mit einem natürlichen Peeling Ihre Poren von Schmutz und abgestorbenen Hautschuppen.
  2. Rasiererklingen regelmäßig wechseln: Je nach Haarstärke sollten Sie die Klingen nach fünf bis zehn Einsätzen tauschen.
  3. Rasiergel benutzen: Durch die Nutzung von Rasiergel stellen sich die kleinen Härchen auf, die Klinge gleitet besser über Ihre Haut und Sie können alles einfacher und ohne Hautverletzungen entfernen.
  4. Nach dem Duschen rasieren: Bevor Sie sich rasieren, nehmen Sie eine warme Dusche oder ein gemütliches Bad. Dadurch wird die Haut weicher, die Poren öffnen sich und das Haar lässt sich leichter entfernen, ohne dass Sie mehrmals über die gleiche Stelle rasieren müssen.
  5. Regelmäßige Hautpflege für die Beine: Trockene Haut kann zu übermäßiger Talgproduktion führen, dadurch können Ihre Poren verstopfen, was wiederum Erdbeerhaut begünstigt.
  6. Gesichtswasser gegen Erdbeerhaut: Ein klärendes Gesichtstonikum mit Salicylsäure kann ebenfalls verhornte Stellen und abgestorbene Hautschuppen entfernen.
  7. So beugt Trinken Erdbeerhaut vor: Versorgen Sie Ihren Körper täglich mit ausreichend Flüssigkeit, beugt auch das trockener Haut, und damit möglichen Irritationen bis hin zur Erdbeerhaut, nachhaltig vor.
  8. Sugaring statt Rasur: Verzichten Sie gänzlich aufs Rasieren und testen Sie eine hautschonende und schmerzlindernde Sugaring Paste mit Nelken- und Orangenöl.

Die größten Fehler bei der Nassrasur

Um glatte Haut im Frühling zu bekommen, sollten Sie diese Fehler bei der Nassrasur vermeiden:

  1. Eine stumpfe Klinge: Rasiere dich immer mit einer scharfen Klinge und wechsele die Klinge alle zehn bis 14 Rasuren aus.
  2. Keine Vorbereitung: Bevor du zum Rasierer greifst, solltest du die Haut mit einem Körperpeeling reinigen und so auf die Rasur vorbereiten.
  3. Zu große Rasurabschnitte: Beim Enthaaren solltest du mit dem Rasierer in kurzen Zügen über die Haut fahren.
  4. Die Knie vergessen: Ein einfacher Trick ist es, die Haut an unebenen Stellen glatt zu ziehen und nicht zu vergessen, in kurzen Abschnitten zu rasieren.
  5. Keine Hautpflege nach dem Enthaaren: Zur Körperpflege bei der Rasur gehört auch das anschließende Eincremen.

Weitere Tipps für schöne Beine

  • Pflege: Cremes versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, wodurch sie praller und voluminöser wirkt.
  • Besenreiser und Krampfadern: Gegen Besenreiser hilft eine Kombination aus Veröden und Lasern. Um Krampfadern vorzubeugen, helfen Stützstrümpfe.
  • Massagen, Bürsten und Wechselduschen: Eine Bürsten-Massage unter der Dusche regt die Durchblutung an und bringt die Lymphe in Schwung. Wechselduschen straffen das Bindegewebe.

Was tun bei Rasurbrand?

Falls nach der Rasur Rasurbrand auftritt, helfen folgende Maßnahmen:

  • Kühlen mit einer Lotion mit Aloe Vera oder einem kalten Tuch, um die gereizte Haut zu beruhigen.
  • Feuchtigkeitsspendende Pflege, um zu verhindern, dass die geröteten Pickel zu jucken anfangen.

Die richtige Vorbereitung vor dem Rasieren

Die richtige Vorbereitung vor dem Rasieren ist entscheidend, darum sollte die Haut immer von Alltagsschmutz, abgestorbenen Hautschüppchen oder Resten verwendeter Pflege vorab befreit werden. Diese Reinigung entspannt die Haut zudem und bereitet sie gut auf die Rasur vor, dies gilt aber auch für Methoden wie Lasern, Epilieren, Waxing oder Sugaring.

Tipps für die Rasur

Hier sind einige zusätzliche Tipps für eine erfolgreiche Rasur:

  • Verwenden Sie zum Rasieren immer warmes Wasser.
  • Tragen Sie ein Rasiergel oder -schaum auf, um die Haut zu schützen.
  • Rasieren Sie in Richtung des Haarwuchses, um Irritationen zu vermeiden.
  • Spülen Sie die Rasierklinge nach jedem Zug ab.
  • Tragen Sie nach der Rasur eine Feuchtigkeitslotion auf.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Rasieren?

Während die meisten morgens das Rasieren der Beine in ihre Beauty-Routine einbauen, fanden Experten heraus, dass abends die beste Zeit für eine Rasur ist. Warum? Nachts schwellen die Beine gern mal durch die Wärme im Bett an, wodurch sich am Morgen danach die kleinen Härchen eher noch verstecken und sie so deutlich schwerer zu kürzen sind beim Rasieren.

Wie oft sollte man sich rasieren?

Wie oft Sie den Rasierer in die Hand nehmen, hängt unter anderem ganz davon ab, welcher Haartyp Sie sind, welche Farbe Ihre Beinhaare haben, wie stark Ihr Haarwachstum ist und wie viel Lust Sie für eine Regelmäßigkeit mitbringen - eine einheitliche Regel gibt es dafür nicht.

Zusammenfassung

Mit der richtigen Vorbereitung, den passenden Produkten und der richtigen Technik können Sie im Frühling glatte und gepflegte Beine genießen. Vermeiden Sie häufige Fehler bei der Rasur und beugen Sie Erdbeerhaut vor, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. So steht dem Tragen von Röcken und Shorts nichts mehr im Wege!

tags: #Frühling #Beine #rasieren #Tipps

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