Die Welt der Frisuren ist vielfältig und bietet unzählige Möglichkeiten, den eigenen Stil auszudrücken. Ob für den Alltag, besondere Anlässe oder den Ballettunterricht - mit den richtigen Anleitungen lassen sich beeindruckende Frisuren selbst kreieren.
Hier findest du Inspirationen und Anleitungen, um deine Haare gekonnt in Szene zu setzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du kurze, mittellange oder lange Haare hast. Für jede Haarlänge gibt es passende Frisuren, die leicht umzusetzen sind.
Ein wichtiger Aspekt bei der Frisurenwahl ist der Anlass. Während für den Ballettunterricht praktische und "aufgeräumte" Frisuren gefragt sind, können es für festliche Anlässe durchaus aufwändigere Flechtfrisuren sein.
Grundsätzlich gilt: Im Ballettunterricht haben offene Haare nichts verloren. Herumfliegende Strähnen stören die Konzentration und lenken vom Unterrichtsgeschehen ab. Perfekt geeignet sind daher "aufgeräumte" Frisuren.
Für kurze Haare reicht meist schon ein breites Haarband, das mit ein paar Haarklammern befestigt wird. Der klassische Pferdeschwanz kommt dagegen eher bei mittellangen Haaren zum Einsatz. Für richtig lange Mähnen empfiehlt sich sogar eine feste Steckfrisur, am besten ein Dutt.
Unmittelbar vor der ersten Ballettstunde geht es noch einmal rund. Es wird geredet, gelacht und sich vielleicht auch ein wenig gefürchtet. Kein Wunder, ist die erste Ballettstunde für die kleinen Eleven - und für ihre stolzen Eltern - etwas ganz Besonderes.
Verschiedene Ballettfrisuren für unterschiedliche Haarlängen.
Mit dem geflochtenem Dutt gehen Ballett-Tänzerinnen seit Jahrhunderten auf Nummer sicher. Er ist schön, robust und besonders elegant - doch leider etwas aufwändig.
Wenn wenig Zeit ist, kann man das Flechten der Haare zu einem Zopf weglassen - allerdings sollte der Dutt dann besonders gut fixiert werden.
Die Bezeichnung Flechtfrisuren steht als Oberbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Frisuren, die sich dadurch kennzeichnen, dass die Haare in irgendeiner Form verflochten sind. Dabei gibt es sehr schlichte Flechtfrisuren, die in erster Linie dazu dienen, die Haare zusammenfassen, aufwändigere Flechtfrisuren, die den praktischen Nutzen mit dekorativem Aussehen verbinden, bis hin zu sehr anspruchsvollen Flechtfrisuren, die das Outfit abrunden, beispielsweise im Zusammenhang mit Trachten, bei festlichen Abendveranstaltungen oder auch als Frisuren für Bräute.
Für das Flechten an sich macht es keinen Unterschied, ob die eigenen Haare geflochten werden oder Extensions, nicht befestigte Kunsthaare oder auch Bänder aus Stoff, Leder oder Blumen in die Frisur eingeflochten werden. Jede Flechtfrisur basiert im Grunde genommen auf einem einfachen Muster und wenn das eigentliche Muster und die dazugehörige Technik bekannt sind, können zahlreiche Varianten von Flechtfrisuren umgesetzt werden, ohne dass für jede Frisur eine eigenständige Anleitung notwendig wird.
Flechtfrisuren gliedern sich zunächst in zwei große Gruppen, nämlich in anliegend und in aufliegend eingeflochtene Frisuren. Beispiele für anliegend eingeflochtene Frisuren sind der Französische Zopf oder der Fischgrätenzopf, der Holländische Zopf gehört zu den aufliegend eingeflochtenen Frisuren.
Verschiedene Flechtfrisuren für unterschiedliche Anlässe.
Die Grundanleitung für eine einfache Flechtfrisur besteht darin, das Haar zunächst in drei gleich dicke Strähnen zu teilen. Anschließend werden die rechte äußere Strähne, danach die linke äußere Strähne über die mittlere Haarsträhne gelegt. Dieses Prinzip wird fortgeführt und der Zopf am Ende mit einem Haargummi befestigt.
Diese Grundanleitung gilt auch für anspruchsvollere Flechtfrisuren wie den Französischen oder den Holländischer Zopf, nur besteht der Unterschied hier darin, dass die Haare nicht im Nacken zusammengefasst werden, sondern das Flechtwerk bereits am oberen Haaransatz beginnt. Das bedeutet, am Oberkopf werden drei Haarsträhnen abgeteilt und im Verlauf des Flechtens bei jedem Schritt einige Haare hinzugenommen und mit eingeflochten. Wird die Frisur nicht gerade, sondern entlang des Haaransatzes geflochten, ergeben sich geflochtene Kränze.
Bei anliegend eingeflochtenen Frisuren werden die Haarsträhnen entsprechend der Grundanleitung übereinander gelegt, um eine aufliegende Frisur zu flechten, werden die Haarsträhnen jeweils untereinander gelegt.
Unterschiedliche Muster ergeben sich dadurch, dass die Haare in unterschiedlich viele Strähnen geteilt werden. So bestehen eine kordelähnliche Flechtfrisur oder auch ein Fischgrätenzopf aus zwei Haarsträhnen, daneben gibt es Zöpfe, die aus mindestens vier Strähnen bestehen. Beim Flechten von Frisuren mit einer geraden Anzahl und mehr als vier Haarsträhnen ist wichtig, dass eine Strähne immer zuerst unter die zweite und danach über die dritte Strähne geflochten wird.
Der Französische Zopf ist der Klassiker unter den Flechtfrisuren. Es ist nahezu unmöglich, sich diese Frisur selbst zu machen. Bevor ihr mit der Flechtfrisur startet, solltet ihr euch unbedingt die Haare gründlich kämmen, bis sie so glatt wie möglich sind. Dann trennt ihr oberhalb der Stirn, genau in der Mitte, eine Partie ab. Achtet immer darauf, dass die seitlichen Stränge gleichmäßig sind.
Besonders festlich sieht dieser Französische Zopf aus, wenn ihr seitlich ein paar schöne Schmucksteine integriert! Besonders haltbar sind "Curlies" (Schmuckspiralen).
Typische 40er Frisuren sehen unglaublich ladylike und elegant aus. Grundlage einer Frisur dieser Zeit sind immer Locken. Diejenigen mit dem nötigen Kleingeld haben sich Locken zunächst per Dauerwelle beim Friseur setzen lassen und sind auch zum Frisieren zum Friseur gegangen. Die Frisuren der 40er Jahre entstanden fast ohne Ausnahme mittels Pin Curls, zusätzlich wurde am Haaransatz je nach Frisur noch eine ganze Welle oder eine halbe Welle gelegt.
Verschiedene Frisuren aus den 40er Jahren.
Bei Pin Curls werden die gesamten oder Teile der Haare im nassen Zustand ohne Wickler in Locken gelegt, wobei jede Locke mit einem Pin festgesteckt wird. In „Rolls“ eingerolltes Haar ist ein wesentlicher Bestandteil des Looks der 40er. Rolls waren dabei ein ganz flexibles Element, das die Frauen in Form und in Position so gestalteten, wie sie lustig waren. Manchmal waren die Rolls symmetrisch auf jeder Seite des Gesichts, oder ganz asymmetrisch oder es gab nur eine einzige große Rolle.
Eine der bekanntesten Frisuren der 40er sind Victory Rolls, dabei wickelt man die Haare in zwei gegenüberliegende Rollen. Rechts im Bild sieht man eine Mischung aus einer seitlichen Roll und einer Roll am Oberkopf und einer ganzen Menge von gelegten Locken im rechten Bereich. Bei Bedarf half man der Form und Stabilität einer Rolle mit toupieren auf der Innenseite oder mit „rats“ nach.
Der Name Pompadour bezieht sich auf eine Frisur, die für die Mätresse von König Louis XV Madame de Pompadour (1721-1764) gestaltet wurde. Es gibt zahlreiche Variationen des Stils für Frauen und Männer, die Elvis Presley Tolle ist zum Beispiel ein Pompadour. Pompadours sind meist in sich gewellt und strukturiert wie das rechte Frisurelement links im Bild.
Da 40er Frisuren aus gelocktem Haar frisiert werden, sind Locken natürlich logischerweise ein Hauptbestandteil der Friur. In den 40ies war das Haar entweder gelockt oder gewellt, häufig auch beides. Auch in den 1940er hatten viele Frauen Ponys (US: Bangs, GB: Fringe). Es galt aber als schön, das Gesicht und die Stirn freizuhalten, deshalb wurden Ponys oft zur Seite frisiert wie rechts im Bild.
Wer einen Pony in das Gesicht frisierte, machte ihn immer zum Teil der Gesamtfrisur, also gewelltes, gelocktes, gestecktes oder gelegtes Element. Niemals hingen Haare und gar einzelne Strähnen einfach so ins Gesicht. Eine besonders typische sehr Pony-betonte Frisur der 40er ist auch der „Poodle“, den das Pin-up Betty Grable prägte. Beim Poodle werden die gelockten Haare als „pudelige“ Masse sehr hoch und leicht nach vorne auf das Gesicht frisiert und gesteckt.
Und auch Zöpfe hat man in den 40er Jahren in die Frisur integriert.
Wer sich für eine neue Frisur entscheidet, hat zwar in der Regel eine recht genaue Vorstellung davon, wie die Frisur aussehen soll, kann sich meist aber nur schwer vorstellen, wie eben diese Frisur am eigenen Kopf aussehen wird und wie gut sie zum eignen Gesicht passt. Wertvolle Hilfestellung leisten hierbei Computerprogramme oder Schablonen aus Papier, die verschiedene Muster von Frisuren zeigen.
Die Frisuren Schablone wird um das Photo des eigenen Gesichtes gelegt und kann am Computer zudem weiter bearbeitet werden, in dem die Haare virtuell geschnitten oder verlängert, eingefärbt oder mit Strähnchen versehen oder auch geglättet oder gelockt werden. Die Programme enthalten eine Vielzahl unterschiedlichster Frisuren für Frauen, Männer und Kinder, so dass verschiedene Vorlagen ausprobiert werden können und so lange experimentiert werden kann, bis die die Wunschfrisur gefunden ist.
Ein weiteres Mittel, um unerwartete Ergebnisse bei der Gestaltung der Frisur zu verhindern, sind Haarschablonen. Diese bestehen aus einzelnen Haarsträhnen, die in unterschiedlichen Farbnuancen eingefärbt sind. Vor dem Färben der eigenen Haare legt der Friseur verschiedenfarbige Strähnen an, so dass der Kunde sich vorstellen kann, wie die spätere Haarfarbe aussehen wird.
Wer sich zu hause selbst die Haare schneiden möchte, kann sich zudem selbst eine Frisuren Schablone herstellen, die beispielsweise dabei hilft, den Pony gerade zu schneiden. Dazu reicht ein Streifen aus Folie oder Papier, der in die Form gebracht wird, die später der Pony haben soll. Nun wird diese Schablone an die Stirn gelegt, die angefeuchteten Haare werden darüber gekämmt und entlang des Streifens abgeschnitten.
Mit dieser Anleitung hast du alles, um dein Stickbild für dich und deine Liebsten zu personalisieren. Enthalten sind verschiedene Kleidungsstücke, Textoptionen und natürlich Anleitungen für Frisuren. In dieser neuen, überarbeiteten Version sind auch für kurze und lockige Haare Tipps mit dabei. Das Motiv ist am Ende 12x11cm groß. Es wird ein 18 cm großer runder Stickrahmen empfohlen.
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