Ombré Hair: Der Trend für dunkle Ansätze und helle Spitzen

Immer wieder werden wir von neuen Haarfarben-Trends und Färbetechniken überrascht. Neben Balayage und Color Melting ist der Base Breaker momentan total angesagt. Aber eine Färbetechnik begleitet uns schon seit einigen Jahren und kommt nie ganz aus der Mode: Ombré Hair.

Was ihn ausmacht, wie er funktioniert und die schönsten Looks zum Nachmachen findest du hier! In unserem Artikel erfährst du alles über den Haartrend. Klicke dich durch unsere Bildergalerie für mehr Looks und Inspiration.

Ombré Hair ist weiterhin ein ziemlich angesagter Farbtrend für die Haare.

Was sich hinter dem geheimnisvoll klingenden Begriff „Ombré“ verbirgt, lässt sich ganz nüchtern formulieren: dunkler Ansatz, helle Spitzen. Das Wort „Ombré“ bedeutet übersetzt „Schatten“.

Ombré ist eine Färbetechnik, bei der ein Farbverlauf vom Ansatz bis in die Haarlängen und Spitzen kreiert wird. Der Ansatz ist dabei dunkler als die Haarspitzen. Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie "Schatten” oder “schattiert”.

Hierbei wird ein Farbverlauf von Dunkel nach Hell ins Haar eingearbeitet. Übersetzt heißt Ombré Hair so viel wie „Schatten-Haar“.

Ombré Hair bedeutet übersetzt "Schatten-Haar", was den Farbverlauf im Haar beschreiben soll. Ausgehend vom Oberkopf wird das Haar zu den Spitzen hin immer heller.

Demnach beginnt der klassische Ombré-Farbverlauf mit einem dunklen Ansatz bis etwa zur Höhe der Ohren.

Besonders häufig finden sich Ombré-Haare im klassischen Latte-Macchiato-Farbverlauf.

Aktuell im Trend ist Soft-Ombré: Die Übergänge sind hierbei noch sanfter und fließender, sodass der Farbwechsel kaum noch wahrzunehmen ist.

Im Gegensatz zum Dip-Dye-Look, bei dem wirklich nur die Spitzen gefärbt werden, gibt es beim Ombré-Hair aber keinen harten Kontrast. Stattdessen gehen die Farben sanft ineinander über.

Wichtig ist, dass der Ombré-Look natürlich wirkt.

Die Ombré-Hair-Technik passt im Grunde zu jeder Haarfarbe. Wichtig ist lediglich, dass das Haar von oben nach unten heller wird, niemals umgekehrt.

Ombré-Frisuren sind ideal, wenn Sie Ihren Look auffrischen, aber Ihre Naturhaarfarbe nicht komplett verändern möchten.

Für wen ist Ombré Hair geeignet?

Der Vorteil von Ombré Hair: Frauen und Männer mit langen, kurzen, glatten oder lockigen Haaren können den Look tragen.

Ombré kann wirklich jeder tragen, denn weder Gesichtsform noch Hautfarbe oder Haarschnitt und -frisur beeinflussen den Look.

Ombré Hair lässt sich außerdem mit jeder Ausgangshaarfarbe realisieren - von Schwarz über Braun bis Rot und Blond.

Ist deine Naturhaarfarbe schwarz, dann solltest du eher rötliche Töne als Ombré Haarfarbe wählen oder in den Spitzen in einen Silberton übergehen.

Bei dunkelblondem Haar kann der Farbverlauf schön in ein helles Blond übergehen, was die Frisur sehr natürlich wirken lässt. Ähnlich kann der Verlauf auch bei Ombré in braunem Haar aussehen, nur sollte hier die Zielhaarfarbe eher in ein Karamellbraun gehen.

Wer sehr helles oder platinblondes Haar hat, der kann allerdings nur auf buntes Ombré zurückgreifen, da die Haare nicht noch weiter aufgehellt werden können. Aber auch mit Modefarben wie Grün, Blau, Violett oder Pink lässt sich der Look kombinieren.

Allerdings sollte der Kontrast nicht zu hart sein, denn das kann schnell unnatürlich wirken.

Lediglich bei besonders hellen Blondtönen sollte man vom Ombré Hair Abstand nehmen. Hier kann der Look jedoch umgekehrt funktionieren - also heller Ansatz und dunkle Spitzen - dann spricht man vom sogenannten „Reverse Ombré“ oder Two-Tone-Look.

Model Bonnie Strange setzt hier auf rosa Spitzen im platinblonden Haar. Christina Aguilera treibt es bunt, ihr Two-Tone-Hair grenzt schon fast an Skittle-Hair.

Die indische Schauspielerin Kangana Ranaut, zeigt mit ihrer dunklen Lockenmähne, wie gut rotstichiges Ombré Hair aussehen kann. Bei Lena Meyer-Landruts Lockenfrisur wurden dunkle Grundtöne mit honigblonden bis caramellfarbenen Nuancen kombiniert.

Model und It-Girl Poppy Delevigne zeigt hier Ombre Hair, welches in den Spitzen dunkler wird.

Bei "The Hills"-Star Lauren Conrad sieht der Two-Tone-Look tatsächlich aus, als würde es sich um einen Haaransatz handeln. Rote Haare und Ombré Hair - geht das? Ja, und zwar sehr gut sogar!

Was bei diesem Hair-Look wie ein Haaransatz aussieht, ist Absicht! Rachel Bilson war einer der ersten Stars, die den neuesten Frisurentrend aus Hollywood umsetzten, und sich mit angesagter Two-Tone Hair Color auf den Red Carpet wagten:

Vor- und Nachteile von Ombré Hair

Die Färbemethode ist super praktisch, da der Ansatz deine Naturhaarfarbe hat und du nicht ständig nachfärben bzw. nachblondieren musst, sobald deine Haare wachsen.

Das Praktische an der Ombré Frisur ist, dass du damit deinen Ansatz wunderbar kaschieren kannst und nicht mehr so oft nachfärben musst.

Zunächst einmal ist Ombré perfekt für jeden, der eine pflegeleichte Haarfarbe haben möchte. Denn der Vorteil des Ombré Hair ist, dass man nicht alle paar Wochen beim Friseur einen Termin ausmachen muss, um den Ansatz nachfärben zu lassen. Ein Besuch alle 3-4 Monate müsste ausreichend sein, um die Farbe frisch zu halten.

So kann man Ombré auch ideal nutzen, wenn man seine Haarfarbe rauswachsen lassen möchte.

Hinzu kommt, dass man Ombré mit praktisch jeder Frisur tragen kann. Denn, wenn die Haare offen fallen, steht der gewollte Farbverlauf bereits im Mittelpunkt. So gewinnen Half-Up-Hair, Locken oder ein Klassiker wie der Bob an interessanter Raffinesse.

Ombré Hair ist zudem sehr pflegeleicht und perfekt für alle, die sich eine leichte Farbveränderung wünschen, aber sich noch nicht den ganzen Schopf samt Spitzen aufhellen bzw.

Ombré Hair ist ein Trend, der auch an Stars nicht spurlos vorübergeht.

Ombré Hair selber färben oder zum Friseur?

Grundsätzlich ist es ratsam, sich in Hände von Profis zu begeben, vor allem wenn es um eine Blondierung geht, wie es bei Ombré der Fall ist. Außerdem gestaltet sich in den meisten Fällen das Einarbeiten des Verlaufs im heimischen Badezimmer als äußerst schwierig.

Wenn du dich für die Farbtechnik Ombré Hair entscheidest, wirst du bei einem guten Friseur erst einmal ausführlich zu deiner neuen Haarfarbe beraten. Wenn alles geklärt ist, fängt der Friseur an, dir helle Strähnchen ab Kinnhöhe einzuarbeiten, sodass ein schöner Kontrast entsteht. Bei kürzeren Haaren wird meistens ab dem Ohr angefangen.

Grundsätzlich kannst du den Ombré-Look auch zu Hause selbst färben. Wichtig dabei ist, dass du auf einen fließenden Farbverlauf achtest und eine Haarfarbe auswählst, die zu dir und deiner Naturhaarfarbe passt. Beim Aufbringen der Farbe solltest du eine alte Bürste verwenden, um einen perfekten Haarverlauf hinzubekommen und um Kanten zu vermeiden.

Um dein angestrebtes Ergebnis zu erzielen, solltest du wie immer, wenn du deine Haare selbst färbst, die Angaben auf der Farbverpackung genau beachten.

Wenn die Haare blondiert werden, werden sie zudem in Alufolie gewickelt. Die Kosten belaufen sich in der Regel je nach Friseur und Länge der Haare zwischen 90 und 200 Euro.

Natürlich kannst du dir auch Ombré zu Hause färben.

Entferne für jede Strähne, die du blondierst, das Zopfgummi und arbeite dich von unten nach oben vor. Stelle sicher, dass du genug Blondierung aufträgst. Lasse die Blondierung je nach Anweisung der Packung einwirken und wasche sie aus.

Nun färbst du deine Haare mit deiner gewünschten Farbe. Wiederhole dafür die Schritte eins bis drei mit der Wunsch-Haarfarbe auf deinen blondierten Haaren. Gehe mit der Farbe etwas über den blondierten Teil, damit du auch sicher alles bedeckst.

Bewundere deinen neuen Look im Spiegel und probiere ruhig mehrere Frisuren aus!

Ombré Strähnen leben davon, dass sie am Übergang fein eingearbeitet werden. Je weiter es nach unten geht, desto mehr Farbe benötigst du.

Ombré Hair vs. Balayage

Oft wird Ombré mit Balayage verwechselt, denn auch hier werden die Spitzen heller gefärbt als die restlichen Haare.

Balayage und Ombré ähneln sich sehr, es wird aber jeweils eine andere Technik bei der Haarfarbe angewendet. Beim Balayage arbeitet man sich mithilfe eines Pinsels Strähne für Strähne von der oberen Haarpartie bis in die Spitzen vor. Es gibt kein spezielles Farbschema, weshalb man hier grundsätzlich freier in der Gestaltung ist.

Der Unterschied zu Ombré Hair ist aber, dass beim Balayage nicht die gesamten Spitzen und Längen aufgehellt, sondern nur einzelne Highlights gesetzt werden.

Die Strähnen werden vom Friseur individuell und nach “Gefühl” gesetzt, man nennt die Technik auch "Freihandtechnik". Sie beginnt außerdem näher am Ansatz als beim Ombré Hair.

Bei Ombré werden die Haare im Gegensatz zum Balayage an der unteren Partie bzw den Haarspitzen komplett eingefärbt, es wird also nicht nur mit Strähnchen gefärbt.

Im Gegensatz zum Balayage-Look, der durch sanfte und natürliche Highlights dominiert wird, sorgt Ombré-Hair durch die starke Kontrastierung von zwei verschiedenen Farbtönen für einen ausgefallenen und markanten Beauty-Look.

Balayage ist eine Technik, bei der viele feine Strähnen und Highlights Freihand auf das Haar aufgetragen werden. Hierdurch variieren die Haarsträhnen in ihrer Dicke und Länge, wodurch das Farbergebnis sehr gemischt und natürlich wirkt. Das Färben des Ansatzes unmittelbar an der Kopfhaut wird ausgespart und beginnt weiter unten als bei üblichen Strähnen. Durch die feinen Strähnchen wird der Übergang vom Ansatz zu den Längen verblendet und im gesamten Erscheinungsbild sehr soft. Diese Methode kreiert eine sehr natürliche Haarfarbe und eignet sich auch, um die eigene Haarfarbe wieder herauswachsen zu lassen.

Haarpflege für Ombré Hair

Auch, wenn du deine Haare nicht komplett, sondern nur die Spitzen färbst, werden sie strapaziert. Das bedeutet, dass du ihnen nach dem Färben extra viel Pflege zukommen lassen solltest. Verwende direkt nach dem Haarefärben mit der Ombré-Technik eine Haarkur. Diese sollte einmal die Woche Teil deiner Pflegeroutine werden.

Wie nach jeder anderen Coloration auch, benötigt Ombré Hair besondere Pflege, damit das Haar nicht austrocknet oder es zu Splissbildung kommt. Daher sollte man regelmäßig eine pflegende Haarkur in die Spitzen geben. Ein spezielles Spitzenfluid kann die beanspruchten Haarlängen ebenfalls mit Pflegestoffen versorgen und sie so zusätzlich vor dem Abbrechen schützen.

Vor dem Finish ist nach dem Styling: Man sollte auch darauf achten, vor dem Föhnen, Glätten und Co. stets einen Hitzeschutz aufzutragen.

Beim Haarewaschen empfiehlt sich zudem auf Shampoo und Conditioner zurückzugreifen, die speziell auf die Bedürfnisse colorierter Haare abgestimmt sind.

Das Aufbau Shampoo für blondiertes und strapaziertes Haar reinigt sanft und sorgt für bessere Kämmbarkeit. Weizenprotein glättet die Haarstruktur und wertvolle Aminosäuren geben Kraft.

Das Farbpflege Shampoo für coloriertes Haar regeneriert und sorgt für einen intensiven Glanz.

Der Farbpflege-Schaum: Nach dem Waschen ist vor dem Trocknen, so bietet die Leave-in Pflege einen zusätzlichen Farbschutz. Der integrierte Lichtschutzfilter schützt die Farbe vor dem Ausbleichen.

Das Haarspitzen-Fluid für das Finish: Es glättet raue Spitzen und lässt sie gesund glänzen. Cyclomethicon macht sie leicht kämmbar und gibt ihnen Geschmeidigkeit zurück. Bei besonders trockenen Haaren hilft das ALCINA Nutri Shine Öl-Elixier. Die nicht fettende Formulierung mit Traubenkernöl glättet die Haarstruktur und schenkt zusätzlichen Glanz.

Tabelle: Haarpflegeprodukte für Ombré Hair

Produkt Wirkung
Aufbau Shampoo Reinigt sanft, verbessert Kämmbarkeit
Farbpflege Shampoo Regeneriert, sorgt für Glanz
Farbpflege-Schaum Zusätzlicher Farbschutz, Lichtschutzfilter
Haarspitzen-Fluid Glättet, macht kämmbar, gibt Geschmeidigkeit
ALCINA Nutri Shine Öl-Elixier Glättet, schenkt Glanz

Balayage Ombré Anleitung | Strähnchen zu Hause selber färben »Lalalunia«

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